Bebauung Strandpromenade

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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 20. Feb 2013, 11:11

Juste auf Heino`s Seite gefunden:
-20.02.2013-

Neues vom Aparthotel an der Strandpromenade

Das Verkaufsangebot für Wohnungen im Apart-Hotel an der Strandpromenade wurde kurzfristig vom Netz genommen. Wer hat da denn kalte Füße bekommen? Souveränes, konstruktives Handeln sieht jedenfalls anders aus. Gerüchten zufolge sollen die Grünen Wangerooger sich getäuscht gefühlt und massiv Druck auf Bürgermeister Kohls ausgeübt haben. (Ist aber nur ein Gerücht. Und Gerüchte soll man ja eigentlich nicht verbreiten. Aber wäre es nicht schön, wenn jetzt die allgemeine Kuschelphase vorbei wäre und endlich wieder konstruktiv für die Insulaner und deren Einkommen und nicht nur für die Gewinne auswärtiger Investoren entschieden würde?) Sollten sich die Entscheidungsträger inzwischen vielleicht doch nicht mehr so einig sein?
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon keinereiner » 7. Mär 2013, 09:46

Na dann bin ich mal gespannt wie ruhig mein Urlaub im August denn wird ;)
Wenn ich so auf der Kruse-Webcam den Baufortschritt "Anna Düne" sehe frage ich mich wie die zum Start der Hauptsaison (Nach KV vor Ostern, aus Vermietersicht Beginn Sommerferien)
fertig sein wollen. Aber vlt. passiert da ja ein Wunder...
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 23. Mär 2013, 08:03

-auf Heino`s Seiten gefunden:

22.03.2013
Die Vernichtung bezahlbaren Mietwohnraums

Der (fast) unbespielbare Cobigolfplatz. Von seinem Bürofenster aus konnte der Bürgermeister tatenlos die schleichende "Versteppung" des Platzes jahrelang gut beobachten. Mangelnde Spielernachfrage war dann unter anderem eines der Argumente, weshalb das Gelände für den Neubau verkaufbarer Wohneinheiten freigegeben wurde.

(hp) Was haben Wangerooge, Langeoog und Sylt gemeinsam? Dass der Sand vom Strand abgetragen wird? Verweht und fortgespült vom Wind und den Gezeiten? Auch. Aber eine weitere Gemeinsamkeit gibt es außerdem. Alle drei Inseln steuern auf die Verknappung von bezahlbarem Mietwohnraum zu. Während die Zahl der von Insulanern bewohnten Häuser stetig abnimmt, vermehren sich die Wohn- und Reihenhausblöcke auf den Inseln in raschem Tempo. Das krisengeschüttelte Kapital drängt vermehrt in das scheinbar anlage- und ertragssichere Spekulationsobjekt Immobilie, obwohl Experten inzwischen ob der aufgeblasenen Preisstruktur mancherorts schon von einer Immobilienblase sprechen, die in absehbarer Zeit platzen könnte.

Nachdem sich bei Anlegern herumgesprochen hat, dass Geldanlagen weltweit in den altgedienten Steueroasen nicht mehr sicher sind, und selbst Staatssparer wie Russlands Regierungschef Putin um die Rendite seiner Einlagen in Zypern bangen musste, suchen deutsche Anleger vermehrt ihr Heil in der gemauerten Anlage. Nach den (dem) Altbauschlachten in Berlin, München und Hamburg finden kapitalkräftige Investoren nun auch Gefallen an den ostfriesischen und nordfriesischen Inseln mit ihrem knappen Bauland.

Während die Bürgermeister der Inseln Sylt und Langeoog sich klar gegen den Trend einsetzen und darum fürchten, dass über kurz oder lang kaum noch bezahlbarer Wohnraum für Inselbewohner vorhanden sein wird, sehen unsere Inselentscheider in dem neuen Bauboom eher die Chance ihre bulimische Gemeindekasse zu füttern. Durch den Verkauf des in Gemeindeeigentum befindlichen, letzten brach liegenden Grundstücks innerhalb des Dorfes nahe der Strandpromenade, dem Abriss des Gemeinde- und Kurverwaltungsgebäudes und der Hergabe des strandnahen Cobigolfplatzes wurde und wird dort nun Platz geschaffen für über 70 Einheiten verkaufbaren Wohnraums.

Unter anderem für diese Herausgabe der knappen Ressource Bauland wurde die Gemeinde vom Land Nieder-sachsen mit einem kräftigen Zuschuss in Höhe von 5.960.000,- Euro belohnt. Das macht immerhin 75% des bis Ende 2011 aufgelaufenen Fehlbetrages der Gemeindekasse. Für diese einmalige Bedarfszuweisung riskieren die Entscheidungsträger nicht nur die Wohnraumverknappung für Mietwohnungen, sondern auch, dass den kleinen privaten Inselvermietern durch die Dumpingpreise der Freizeitvermieter die Gäste abgezogen werden, wie nicht wenige Insulaner befürchten.

Es mag mancher noch wetten, wer am Ende Recht behält. Für einige Insulaner, vor allem die Jungen und die Alten, bedeutet es schon heute ihre "Heimat" und damit den gewohnten Lebensraum zu verlassen und ans Festland zu ziehen
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 5. Apr 2013, 07:00

Baupläne
Fläche an Promenade bleibt frei



Neue Gemeinde- und Kurverwaltung nun doch nicht auf Minigolfplatz
Der Gemeinderat hat seinen Beschluss vom Dezember zurückgenommen. Grund sind die Kosten für den Neubau.
von
Melanie Hanz

-aus NWZ-

Wangerooge- Die neue Wangerooger Gemeinde- und Kurverwaltung soll nun doch nicht neben dem geplanten Aparthotel an der Oberen Strandpromenade errichtet werden. Den Beschluss zum Bau des Verwaltungsgebäudes an der Strandpromenade vom Dezember hat der Wangerooger Gemeinderat jetzt aufgehoben.

Wie berichtet, war geplant, die neue Gemeinde- und Kurverwaltung am Ostrand des jetzigen Minigolf-Platzes zu bauen. Diesen Vorschlag hatte Planer Torsten Zoeke gemacht. Die Kosten für den Neubau bezifferte er auf rund 2,7 Millionen Euro. Angenommen worden war, dass der Bau an dieser Stelle kostengünstiger sein würde als im östlichen Bereich des Steingartens, der ursprünglich als neuer Standort für das Verwaltungsgebäude vorgesehen gewesen war.

Finanziert werden soll die neue Kurverwaltung aus den Verkaufserlösen der Flächen an der Strandpromenade West. Dort soll neben dem Aparthotel ein Vier-Sterne-Hotel entstehen (die NWZ   berichtete).

Doch nun habe sich herausgestellt, dass der Verwaltungsbau an der Strandpromenade nicht günstiger als im Steingarten werden wird, teilte Bürgermeister Holger Kohls mit. Da zudem der Verwaltungsneubau in diesem Jahr noch nicht realisiert werden kann, weil der Grundstücksverkauf zum Bau des geplanten Hotels an der Stelle der jetzigen Verwaltung an der Strandpromenade noch nicht abgeschlossen ist und die Gemeinde somit kein Geld für den Bau hat, wurden die Pläne zurückgestellt.

Die nun frei bleibende Fläche an der Strandpromenade soll im Eigentum der Gemeinde- und Kurverwaltung bleiben, so Kohls. Favorisiert werden Nutzungen als Freifläche und Fahrradstellplatz.

Der Bau des Aparthotels mit 48 Appartements, Rezeption, Gastronomie und zwei Ladengeschäften soll im September beginnen, teilte der Bürgermeister mit. Der Bauantrag für das Hotel wurde ebenfalls erörtert. Kohls zufolge entsprechen die vorgelegten Pläne grundsätzlich den Vorgaben des Bebauungsplans. Im Bereich der Attika hat der Rat eine geringfügige Überschreitung zugelassen.
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon keinereiner » 5. Apr 2013, 12:14

Ok, eine Überschreitung ist genehmigt worden. Bedeutet wohl daß die Penthaus-Fewos nun etwas großzügiger ausfallen dürften.
In welcher Größenordnung ist denn nun geringfügig ? Ein Stockwerk wie beim Piraten? ;)
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 5. Apr 2013, 17:50

... auf Heino`s Seiten gefunden:

Nun ist da doch noch ein Kommentar reingekommen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, von einer Frau, über die der Erste Vorsitzende der "Grünen Wangerooger" immerhin einmal geschrieben hat, sie sei mutig.


Schwarz – oder Hellseher?
Zu den Bauten auf der Polizeiwiese und an der Strandpromenade schreibt Peter
Kuchenbuch-Hanken: „Wir (die Grünen), haben nur mitentschieden, um dem, was eh nicht zu verhindern war, wenigstens etwas Positives abzugewinnen“.
Solch eine Argumentation hat die Welt noch nicht gehört.

Pekuwooge versucht, sich und seinen Wählern irgendwie das eigene Verhalten zu
erklären.
Aber immerhin ist er der Einzige im Gegensatz zur schweigenden und verschwiegenen Ratsmehrheit, der sich in die „niederen Gefilde“ eines Meinungsforums begibt.

Die ca. 5,9 Mill. Entschuldungshilfe vom Land sind die Belohnung für den Tabubruch, gemeindeeigenen Grund und Boden zum Bau von Eigentumswohnungen zu verkaufen. Ein Großteil der Verkaufssumme gehört dem Land Niedersachsen sowieso (weil Eigentümer) und wird der Gemeinde als Entschuldungshilfe rübergeschoben.

Wirklicher Gewinner ist der Investor. Rat und Bürgermeister rechnen sich die Sache
schön: ein mehr an Zweitwohnungssteuer und Kurtaxe, vielleicht an Kaufkraft.
Die nächste Verschuldung braut sich schon wieder zusammen bei all den Bauvorhaben, die da vonnöten sind.

Für wen jedoch das Ganze?
Insulaner werden von der Kapitalschwemme an die Wand gedrückt, sind nicht mehr
überlebensfähig. Diese kleine Lebensgemeinschaft löst sich auf und verschwindet.
In diesem Jahr sollen gerade mal 2 Kinder eingeschult werden. Welche junge Familie traut sich noch, auf der Insel zu siedeln?

Das Verhältnis zwischen Kapitalanlagewohnungen ( welche ja auch vermietet werden) und Insulaner-Ferienwohnungen, die vermietet werden,um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist z. Zt. etwa 3 zu 1 und verschiebt sich immer mehr in Richtung des Kapitals. Insofern wirkt das Einknicken der Entscheidungsträger wie ein Brandbeschleuniger.

Für seine Verdienste bekam der Bürgermeister unlängst eine Medaille.

Es ist alles eben eine Sache des Standpunktes.

Gerda Oldewurtel Wangerooge, den 5.4. 2013
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 5. Apr 2013, 17:57

Salzufler hat geschrieben:... auf Heino`s Seiten gefunden:

Nun ist da doch noch ein Kommentar reingekommen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, von einer Frau, über die der Erste Vorsitzende der "Grünen Wangerooger" immerhin einmal geschrieben hat, sie sei mutig.


Schwarz – oder Hellseher?
Zu den Bauten auf der Polizeiwiese und an der Strandpromenade schreibt Peter
Kuchenbuch-Hanken: „Wir (die Grünen), haben nur mitentschieden, um dem, was eh nicht zu verhindern war, wenigstens etwas Positives abzugewinnen“.
Solch eine Argumentation hat die Welt noch nicht gehört.

Pekuwooge versucht, sich und seinen Wählern irgendwie das eigene Verhalten zu
erklären.
Aber immerhin ist er der Einzige im Gegensatz zur schweigenden und verschwiegenen Ratsmehrheit, der sich in die „niederen Gefilde“ eines Meinungsforums begibt.

Die ca. 5,9 Mill. Entschuldungshilfe vom Land sind die Belohnung für den Tabubruch, gemeindeeigenen Grund und Boden zum Bau von Eigentumswohnungen zu verkaufen. Ein Großteil der Verkaufssumme gehört dem Land Niedersachsen sowieso (weil Eigentümer) und wird der Gemeinde als Entschuldungshilfe rübergeschoben.

Wirklicher Gewinner ist der Investor. Rat und Bürgermeister rechnen sich die Sache
schön: ein mehr an Zweitwohnungssteuer und Kurtaxe, vielleicht an Kaufkraft.
Die nächste Verschuldung braut sich schon wieder zusammen bei all den Bauvorhaben, die da vonnöten sind.

Für wen jedoch das Ganze?
Insulaner werden von der Kapitalschwemme an die Wand gedrückt, sind nicht mehr
überlebensfähig. Diese kleine Lebensgemeinschaft löst sich auf und verschwindet.
In diesem Jahr sollen gerade mal 2 Kinder eingeschult werden. Welche junge Familie traut sich noch, auf der Insel zu siedeln?

Das Verhältnis zwischen Kapitalanlagewohnungen ( welche ja auch vermietet werden) und Insulaner-Ferienwohnungen, die vermietet werden,um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist z. Zt. etwa 3 zu 1 und verschiebt sich immer mehr in Richtung des Kapitals. Insofern wirkt das Einknicken der Entscheidungsträger wie ein Brandbeschleuniger.

Für seine Verdienste bekam der Bürgermeister unlängst eine Medaille.

Es ist alles eben eine Sache des Standpunktes.

Gerda Oldewurtel Wangerooge, den 5.4. 2013



... und weiter geht die Angelegenheit mit einer Gegendarstellung von Pe.Ku.Ha. auf Heino`s Gästeforum:


pekuwooge 05.04.2013 15:24

@gerda O: Ich weiß nicht, ob Sie mich wirklich richtig verstanden haben Frau O.. Unsere Entscheidung (ist übrigens nichts Neues) die Villen auf der Polizeiwiese mitzutragen beruhte auf der Tatsache, dass wir durch unsere Zustimmung an die behinderten freundliche Ausstattung der Wohnungen und Appartements im Hotel gekoppelt hatten. Das war mit dem positiven abgewinnen im letzten Kommentar gemeint und ist hinlänglich bekannt, vielleicht nur bei Ihnen noch nicht!? Obendrein sollte, durch die weitgehende Einigkeit die Ernsthaftigkeit unserer finanziellen Situation zum Ausdruck gebracht werden, aber auch das war eigentlich bekannt... und Heino, bitte der Fairness halber direkt unter Gerdas Kommentar auf Deine Seite 1, Peter
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 5. Apr 2013, 18:06

So langsam nervt die ganze Angelegenheit :twisted:

Die machen ja doch da "oben" was sie wollen findet sicherlich nicht nur der "Salzufler"

Andere Mütter haben auch schöne Töchter! :P
Sprich:
Andere Inseln haben auch schöne (alte) Dorfcentren ohne Betonklötze!
Oder:
Fahren wir doch mal nach Langeoog, Spiekeroog, Baltrum, Juist, Amrum
oder gleich nach Malle!
Am Mittelmeer hat man ja fast immer noch eine Schönwettergarantie und günstiger ist es allemal! :idea:

Für die vom Tourismus abhängige Bevölkerung tut es mir leid - Gerda O. hat da nicht ganz unrecht wenn immer mehr von der Insel wegziehen bzw. ihre Abreise vorbereiten. :roll:

Bin mal gespannt wer dieses Jahr noch alles die Insel verlassen wird :?:
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Gastaufwooge » 6. Apr 2013, 11:49

Salzufler hat geschrieben:
Für die vom Tourismus abhängige Bevölkerung tut es mir leid - Gerda O. hat da nicht ganz unrecht wenn immer mehr von der Insel wegziehen bzw. ihre Abreise vorbereiten.


Die Nordseeinseln haben immermit diesen Problemen kämpfen müssen: Hohe Preise, ungünstige Anfahrten, unsicheres Wetter, verfallende Bausubstanzen, wenig Arbeitsplätze über das ganze Jahr, wenig Bildungsmöglichkeiten für den Nachwuchs.

Am Festland und auch bei uns im Binnenland sind teilweise die gleichen Probleme, aber da sind Lösungen verkehrstechnisch zu erreichen. Inselbewohner müssen dafür umziehen. Da die Jugendlichen auswärtige Schulen besuchen, ist der Schritt von Wangerooge weg zu gehen, auch leichter.
Und bei uns hier im Münsterland geht die Devise um: Wer einmal weg ist kommt nicht wieder zurück.
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 21. Apr 2013, 16:23

Gerda Oldewurtel auf Heino`s Seiten zum neuen ZEITGEIST der Inselpolitik:
21.04.2013

Ein anderer Geist – oder was ?

Da schau her! Durch die Verwaltung der Gemeinde Wangerooge scheint ein anderer Geist geflogen zu sein. Hat das evtl. mit Himmelfahrt zu tun? Wie sonst ist es zu erklären, dass der Bürgermeister via NWZ die Wangerooger Bürger aufruft, sich Gedanken darüber zu machen, wohin man 2 vom Wasserschiffahrtsamt erhaltene Seezeichen (Tonnen) verbringen könnte, um sie möglichst effektiv in Szene setzen.

Das ist ja wirklich echte Bürgerbeteiligung.

Als es vor einem Jahr darum ging, wie mit welchen Bauten, ob mit Kurklinik,
echtem Hotel, Pseudo-Hotel oder gar Kapitalanlagewohnungen die westliche
Promenade zugebaut werden könnte, wurde eine vorgeschlagene Bürgerbefragung mit den Worten: „Wir sind gewählt, um zu entscheiden“, abgeschmettert. Ein anderer Geist eben. Die Entscheidungen wurden nicht öffentlich getroffen, das Resultat sind die Kapitalanlagewohnungen, die uns nun überschwemmen. Und nun öffnet man ein kleines Fensterchen für den kleinen anderen Geist. Toll!!

Aber manchmal muss man ja auch mit Krümeln zufrieden sein. Die Schreiberin schlägt daher vor, die beiden Tonnen auf die nördliche Polizeiwiese zu packen. So dass sie sowohl von den neuen Wohnkästen der Anna Düne, als auch vom Bürgermeisterbüro gesehen werden können. Jeden Tag. Denn die Tonnen sollten eine Beschriftung erhalten:

- SOS- die Einheimischen, die auf der Strecke bleiben.

Wangerooge, den 21.4. 2013
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