WAHL AUF WOOGE

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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 7. Jun 2014, 13:13

Bürgermeisterwahl
Nein-Kampagne sorgt für Gesprächsstoff


Stichwahl mit nureinem Kandidaten am 15. Juni
Ziel der Nein-Kampagne ist offenbar, die Bürgermeisterwahl noch einmal von vorne beginnen zu lassen. Und einen der gescheiterten Kandidaten doch noch auf den Chefsessel zu bringen.
von Melanie Hanz

-aus NWZ-
Wangerooge - Die Bürgermeisterwahl auf Wangerooge nimmt kuriose Züge an: Glich die Wahl bis zum Abend des 25. Mai, als das Ergebnis des ersten Wahlgangs feststand, mit sechs Kandidaten eher einem Krimi, wird die Stichwahl nun von einer „Nein“-Kampagne begleitet.

Wie berichtet, war Bürgermeister Holger Kohls, der im ersten Wahlgang 22,6 Prozent der Stimmen erhalten hatte, von der Stichwahl zurückgetreten. Damit steht am Sonntag, 15. Juni, nur Dirk Lindner, der 36,6 Prozent geholt hatte, auf dem Wahlschein.

Das bedeutet, dass Lindner, angetreten als Kandidat der CDU, neuer Bürgermeister Wangerooges wird, wenn bei der Stichwahl mehr „Ja“- als „Nein“-Stimmen anfallen. Überwiegen dagegen die „Nein“-Stimmen, geht die Bürgermeisterwahl von vorne los – mit Nominierung der Kandidaten, Wahlkampf, Wahl und möglicherweise einer erneuten Stichwahl.

Und genau darauf zielt eine Nein-Stimmen-Kampagne ab, die nun auf der Insel läuft und für kräftig Gesprächsstoff sorgt. Ziel ist offenbar, in einer erneuten Bürgermeisterwahl doch noch einen der im ersten Wahlgang gescheiterten Kandidaten auf den Chefsessel im Rathaus zu bringen.

Kandidat Dirk Lindner sieht die Kampagne bisher gelassen. Wangerooges CDU-Vorsitzende Diana Mischke findet die Kampagne „schade und traurig“. „Solche Aktionen sind unfair, vor allem wenn man nicht mit offenen Karten spielt“, meint sie. Die CDU Wangerooge stehe geschlossen hinter ihrem Kandidaten, betont sie und appelliert: „Bitte lasst uns einen fairen Wahlkampf machen und keine schmutzige Angelegenheit daraus entstehen lassen.“
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Wenn Lindner es nun nicht werden soll, dann muss sich langsam ein echter "Könner" sich aufstellen lassen :!:
Ich bin für "ATZE" :P
Es kann keinen Besseren für die Insel geben!


.... und ich garantiere:

Unsere Berufspolitikerin ist in 1 bis 2 Jahren dann bestimmt schon weitergezogen :idea:
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon keinereiner » 7. Jun 2014, 17:20

Ja, Atze for Bürgermeister.
Leider klappt das aber nicht da er die 67er Marke deutlich überschreitet.
Diese Nein Kampagne ist einfach nur noch peinlich. Offenbar kann da eine Dame aus "Nordrhein-Wandalen" nicht verlieren.
Ich glaube nämlich kaum daß die Kampagne von den Leuten ausgeht die recht wenige Stimmen hatten, wie Bremer, Neuhaus oder Dr. Peters...
Und der bisherige ist zu beleidigt um so etwas abzuziehen. Ich glaube der ist tatsächlich in seiner Ehre angekratzt...
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 9. Jun 2014, 08:14

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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 11. Jun 2014, 14:02

-aus NWZ v. 11.06.14.-


„Konstruktiv zum Wohl Wangerooges einsetzen“


Betrifft: „Nein-Kampagne sorgt für Gesprächsstoff“, Ð  vom 7. Juni 2014


Die Bürgermeisterwahl auf Wangerooge vom 25. Mai 2014 wird sicherlich in die Inselgeschichte eingehen. Ein Kandidat erhält 317 Stimmen. Das reicht zwar nicht, um im ersten Wahlgang Bürgermeister zu werden, jedoch zeigt es, dass 317 Wahlberechtigte der Meinung sind, dass der Kandidat in der Lage ist, das Amt des Bürgermeisters wahrzunehmen.

Statt dass die unterlegenen Kandidaten nun ihre Gruppierungen dahingehend mobilisieren, den mehrheitlich im ersten Wahlgang gewählten Kandidaten zu unterstützen, wird von unterschiedlichsten Seiten dazu aufgerufen, dieses nicht zu tun. Das zeigt einmal mehr, dass das „Wir“ auf Wangerooge nur Lippenbekenntnisse sind.

(...) Sollte man dem potenziellen neuen Bürgermeister nicht die Chance geben, zu beweisen, ein Teamplayer zu sein? Sollte man vielleicht für Mitglieder im Gemeinderat eine Rotation festlegen? Bei den nächsten Gemeinderatswahlen können sich die unterlegenen Kandidaten aufstellen lassen, und so aus der zweiten Reihe die Politik auf Wangerooge mitbestimmen und auf die nächste Bürgermeisterwahl hinarbeiten.

Es gibt so viele wichtige Projekte, die angegangen werden müssen, damit Wangerooge wieder zu dem wird, was sie einmal war, dass man die Kraft nicht darauf verschwenden sollte, sich untereinander das Leben schwer zu machen.

Bündelung von Kompetenzen und die frühzeitige Förderung von jungen Fachleuten sollte in Zukunft ein wichtiger Baustein der aktiven Weiterentwicklung der Insel sein. Wenn jeder sich um sein Kerngeschäft kümmert, und sich darüber hinaus konstruktiv zum Wohle der Insel einbringt, nicht alle Projekte und Personalentscheidungen Im Vorfeld schon zerredet würden, wäre dies für das Zusammenleben mit Gästen und Insulanern sicher förderlich.

Volker Puls
Wangerooge/Oldenburg
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 14. Jun 2014, 10:15

Bürgermeisterwahl
1186 Bürger sind zur Stichwahl aufgerufen


Abgestimmt werden kann von 8 bis 18 Uhr mit ,Ja‘ oder ,Nein‘

von Melanie Hanz

Wangerooge - 1186 Bürger Wangerooges sind am Sonntag, 15. Juni, zur Stichwahl zur Bürgermeisterwahl aufgerufen: In der Zeit von 8 bis 18 Uhr haben die Wähler auf der Insel die Möglichkeit, im Trauzimmer der Gemeinde- und Kurverwaltung ihre Stimme abzugeben – gestimmt werden kann mit „Ja“ oder „Nein“ für oder gegen den Kandidaten.

Auf dem Wahlzettel steht nur Dirk Lindner als Kandidat, er tritt für die CDU an und hatte im ersten Wahlgang 317 der 867 abgegebenen gültigen Stimmer erhalten.

Erhält Lindner bei der Stichwahl weniger „Ja“- als „Nein“-Stimmen, beginnt die Bürgermeisterwahl auf Wangerooge von neuem.

Wer per Briefwahl wählt, benötigt vollständige Briefwahlunterlagen, diese müssen bis spätestens 18 Uhr am Tag der Stichwahl bei der Gemeinde eingegangen sein. Der Briefwahlvorstand tritt zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses am Stichwahltag um 17 Uhr im Sitzungsraum der Gemeinde zusammen. Die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses ist öffentlich
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Admin » 15. Jun 2014, 18:39

Wahlergebnis der Stichwahl für das Amt des
Bürgermeisters vom 15.06.2014


Wahlberechtigte: 1192
Abgegebene Stimmen: 827
Ungültige Stimmen: 7
Wahlbeteiligung: 69,38%
Mit „Ja“ gestimmt: 475
Mit „Nein“ gestimmt: 345
Ergebnis in Prozente: Ja: 57,44% Nein: 41,72%

Damit wird Dirk Lindner neuer Bürgermeister.

Alle Angaben ohne Gewähr
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 16. Jun 2014, 09:10

-aus Je.Wo.-
WAHLEN
Dirk Lindner wird Bürgermeister
57,44 Prozent kreuzen „Ja“ auf Stimmzettel an
Veröffentlicht: 15.06.2014
Der 51-Jährige war in der gestrigen Stichwahl der einzige Kandidat.
Die Wähler haben entschieden: Dirk Lindner wird am 1. November das Amt des neuen Bürgermeister der Inselgemeinde übernehmen. Bei der gestrigen Stichwahl erhielt er 475 Ja-Stimmen (57,44 Prozent), 345 (41,72) Wähler kreuzten das Nein-Feld an. „Das Ergebnis hätte deutlicher sein können, aber ich bin zufrieden“, äußerte sich Lindner nach der Stimmauszählung. Vor allem aber fühle er sich jetzt erleichtert nach dem wochenlangen Wahlkampf.


Auf Wangerooge wird am 1. November ein neues Kapitel aufgeschlagen. 18 Jahre lang hat Holger Kohls an der Spitze der Verwaltung gestanden. Auf den 66-jährigen Amtsinhaber folgt nun der 51-jährige Lindner, der in der Gemeindeverwaltung seit Jahren das Ordnungsamt leitet.


Die Bürgermeisterwahlen hatten zeitweilig etwas von einem Krimi. Sechs Kandidaten hatten sich ursprünglich um den Chefsessel beworben, darunter drei aus der Gemeindeverwaltung: neben Lindner und Kohls auch die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Beate Grimm. Der erste Wahlgang brachte kein eindeutiges Ergebnis, zwar Stimmenmehrheit für den parteilosen Lindner, aber keine absolute Mehrheit. In der Stichwahl sollte er gegen Holger Kohls antreten, der dann aber verzichtete. Blieb als einziger Kandidat der von der CDU aufgestellte Lindner und für die Wähler nur noch die Möglichkeit, zwischen Ja und Nein zu entscheiden. 69,38 Prozent der Wahlberechtigten gingen gestern zur Wahl, beim ersten Wahlgang am 25. Mai waren es 74,2 Prozent.
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 16. Jun 2014, 09:55

Stichwahl
,Gemeinsam Probleme meistern‘


Amtszeit Dirk Lindners beginnt am 1. November

von Melanie Hanz

-aus NWZ-
Wangerooge - Als erstes gratulierten Dirk Linder (51) am Sonntagabend kurz nach halb sieben seine beiden Töchter samt Enkelin. Josef Mende hatte sich kurz zuvor direkt vom Stimmen-Auszählen in der Gemeinde- und Kurverwaltung telefonisch gemeldet. „Ich bin so erleichtert und froh, dass es vorbei ist“, sagte Lindner.

Vor drei Wochen, am 25. Mai, hatte er im ersten Wahlgang mit insgesamt sechs Bewerbern 36,6 Prozent der Stimmen und damit die höchste Stimmzahl erreicht. Die Wahlbeteiligung hatte bei 74,2 Prozent gelegen. Auch bei der Stichwahl am Sonntag, bei der es nach dem Verzicht von Amtsinhaber Holger Kohls für Lindner als den einzigen Kandidaten mit „Ja“ oder „Nein“ zu stimmen galt, lag die Wahlbeteiligung mit 69,38 Prozent recht hoch. Mit „Ja“ stimmten 475 Wähler, das sind 57,44 Prozent. „Nein“ zu Lindner sagten 345 Wähler.

Lindners Amtszeit als neuer Bürgermeister beginnt am 1. November. Bis dahin will er die Fraktionen im Gemeinderat hinter sich bringen. „Jetzt müssen wir gemeinsam umsetzen, was ansteht, und die Probleme der Insel lösen“, sagte er.

Angetreten war Lindner, um das Wir-Gefühl auf Wangerooge zu stärken. „Wir alle sind Wangerooge. Wenn jeder an seiner Stelle und Position mitarbeitet, schaffen wir es, die Herausforderungen zu meistern“, hatte er bei der „Elefantenrunde“ zur Bürgermeisterwahl als seinen Leitsatz vorangestellt.
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 19. Jun 2014, 09:04

Stichwahl: Ergebnis nun amtlich

Wangerooge - Der Gemeindewahlausschuss Wangerooge hat das vorläufige Ergebnis der Stichwahl bestätigt: 827 Wähler haben ihre Stimme abgegeben, von den 820 gültigen Stimmen waren 475 Ja- und 345 Nein-Stimmen. Damit wurde Dirk Lindner zum neuen Wangerooger Bürgermeister gewählt. Seine Amtszeit beginnt am 1. November
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Re: WAHL AUF WOOGE

Beitragvon Salzufler » 10. Jul 2014, 11:22

Verwaltung
Warten auf den Amtsantritt


Wechsel am 1. November

von Rahel Arnold
-aus NWZ-
Wangerooge - Gewählt ist er jetzt zwar schon seit einer Weile – doch bis Dirk Lindner, Wangerooges neuer Bürgermeister, tatsächlich auf dem Bürgermeister-Stuhl in der Gemeinde- und Kurverwaltung Platz nehmen kann, dauert es noch:
Erst am 1. November beginnt seine Amtszeit, zwischen der Stichwahl am 15. Juni und Amtsantritt liegen gut viereinhalb Monate.

„Bis dahin sitze ich im Büro und mache meinen alten Job als Verwaltungsmitarbeiter“, sagt der 51-Jährige. Da er diesmal nicht bei der Organisation der Wahl helfen konnte, weil er als Kandidat natürlich ausgeschlossen war, sei viel Arbeit liegen geblieben. „Die arbeite ich jetzt mit den Kollegen ab“, sagt er.

Aber natürlich spielt auch der Wechsel im Bürgermeisteramt bereits eine Rolle: Lindner führt erste Gespräche mit dem amtierenden Bürgermeister Holger Kohls und den Mitarbeitern im Rathaus über Gemeinde-Angelegenheiten und den Vorstellungen, die der neue Bürgermeister hat.

Bis November will der „Neue“ auch noch mit den Ratsfraktionen mehrere Gespräche führen. „Wir werden ab November gemeinsam die Geschicke der Insel leiten – da sollte eine anständige Form des Umgangs miteinander gefunden werden. Zum Wohl der Insel“, betont er.

Die Monate werden schnell vorbeigehen, glaubt Lindner. „Ich werde die Zeit auf jeden Fall sinnvoll nutzen, um für alle einen guten Übergang zu schaffen.“ Inzwischen werde er von Insulanern gezielt angesprochen: „Sie kommen zu mir mit Ideen und Vorstellungen, mit kleineren Problemen und Nöten“, erzählt Lindner.

Jetzt sei auch noch mal die Möglichkeit, ein wenig Luft zu holen und durchzuatmen: „Während des Wahlkampfs war ich sehr viel unterwegs und die drei Wochen zwischen den beiden Wahlen waren sehr anstrengend und kräftezehrend“, sagt
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