WOOGAS 2011

Meldungen und Diskussionen zur Inselpolitik
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WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 24. Jan 2011, 12:22

Bekommt "Woogas" einen Kriegsschauplatz?

Leser - Brief von Gerda Oldewurtel im Inselboten o1/2011



Der Bürgermeister von Wangerooge ist ein Schelm. Ganz im Geheimen hat er einen "dicken Hund" gezüchtet, und nun will er sich und uns einreden, es sei doch nur ein Rehpinscher.

Auf der Suche nach verkauf- und bebaubaren Gelände stieß der Bürgermeister auf einen Grünstreifen, hinter Cronemeyer gelegen, urwüchsiges, friedlich vor sich hin schlummerndes Dünengelände. Und er fand heraus, daß das eigentlich immer schon Baugelände war.

Stimmt auch, Bis 1991. Besitzer dieser drei Grundstücke war das Land Niedersachsen, das diese 1989 meitbietend verkaufen wollte. Normalerweise wäre also dieses Gelände schon lange verkauft und bebaut worden; vor dem geistigen Auge tauchen sofort Tortellini-, Spagehetti- und Berlusconi-Villen auf.

Auf Intervention der vor kurzem verstorbenen Helene Wilhelmi, die sich beim damaligen Ministerpräs. E. Albrecht über den Ausverkauf der Insel beklagte, wurde dieses Gelände den Bewohner Wangerogoes "zur Abrundung der dortigen Erholgsgebiete Stein- und Teichgarten übertragen. Der Verkauf und die drohende Bebauung waren Dank dieser großzügigen Geste gebannt.

Knapp 19 Jahre später ist dieses für den Bürgermeister und den folgsamen Rat ohne Bedeutung. Ganz im Geheimen wurde verhandelt; aber etwas blubbert an die Oberfläche.

Wenn Schriftstücke oder gar Akten nicht auffindbar sind, kann das ganz schön hilfreich sein. Altkanzler H. Kohl hat das seinerzeit mit seinen verschwundenen Leuna-Aktien so wunderbar vorexerxiert. Im Volksmund nennt man solch einen Tatbestand schlicht und ergreifend einen "dicken Hund".

Respektlosigkeit, ja Ignoranz dem Engagement von Bürgern, Gleichgültigkeit den nachfolgenden Generationen gegenüber, sind die Zutaten, aus dem dieser dicke Hund gebacken wurde. Es gibt ein treffendes Zitat von dem engl. Staatsmann W. Gladstone, das immer wieder unvermutet an der Stirnwand des Sitzungszimmers erscheinen sollte, als Gehirnwäsche gewissermaßen:

"Was moralisch falsch ist, kann gar nicht politisch richtig sein".

Gladstone war eben Staatsmann, kein Politiker.

Gerda Oldewurtel im I-Boten v. 01./2011
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon keinereiner » 24. Jan 2011, 14:48

Oha, der neue Kriegsschauplatz scheint die "Dünenlandschaft" eher Wald&Strauchlandschaft zwischen dem Fussweg zum Westen und der Strasse zum Westen zu sein, wenn Google-Earth mich da nicht täuscht. Eine Bebauung würde den Ort "gen Westen" erweitern. Die Kritik an den Italo-Villen kann ich aber nochvollziehen. Auf jedenfall pointiert formuliert.
Ich weiss nur nicht ob Dünenlandschaft da nicht zuviel der Worte ist, meiner Erinnerung nach ist das so eine art recht flaches Wild gewuchertes Waldstück zu sein, ich meine mich zu erinnern da auch mal rumgelaufen zu sein... Ich meine das wäre da irgendwie garnicht Dünenmässig, sondern eher flach. Irgendwo in diesem "Wäldchen" steht auch mittendrin meine ich so ein Art Holzverschlag. Aber ich kann mich auch täuschen...
Ob es da einen "potenten" Käufer für gibt? Das Promenadengrundstück an der KV und Polizeiwiese haben die ja auch nicht an den Mann bekommen...
Vielleicht wird auch wieder heisser gegessen als gekocht...
keinereiner
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 24. Jan 2011, 16:21

Vielleicht entwickelt sich jetzt ein "Zweifrontenkrieg"!

Den hatte Adolf aber vor 65 Jahren,
bzw. Wilhelm vor 93 Jahren auch schon nicht gewinnen können.
Bin daher mal gespannt wie dieser Disput ausgeht!

Was die "Neubauorgie" auf Wooge mit den Ital-Villen angeht kann man nur sagen:

Die Dinger passen ja überall hin, nur nicht auf Wooge!

Aber das macht nichts mehr, denn die Bebauung ist teilweise sowieso vollkommen durch die
70èr Jahre-Ruinen "vermurkst"!

Mit Grüßen an die Gemeinde

Uli Stock
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 29. Apr 2011, 19:04

WOOGAS wie leibt und lebt!!

Rat wies Vorwürfe zurück
-aus Inselboten v. 04/11-

Auf die seitenweise Kritik von Gerda Oldewurtel und H.J. Jürgens antwortete der Rat geschlossen, ebenfalls in einer seitenlagen Erklärung. Zu Beginn der letzten Ratsitzung verlas der Ratsvorsitzende das Antwortschreiben:

Der Rat habe sich viele Gedanken um den Standort der neu zu erstellenden Feuerwache gemacht. Bekannt sollte sein, dass das jetzige Gebäude in keiner Weise der Feuerwehrunfallkasse und somit den gesetzlichen Anforderungen genügt. Der Erwerb des gegenüberliegenden Grundstückes ist am zu hohen Kaufpreis gescheitert. Hier hatte man eigentlich eine neue Garage angedacht. Die Sanierung des ohnehin zu kleinen alten Feuerwehrhauses ist gegenüber einem Neubau finanziell nicht vertretbar. Ausschus hat der Rat nach einem geeigneten Grundstück gehalten. Sie favorisierten das Gelände hinter Haus Cronemeyer, welches seit 1984 als Baugrundstück ausgewiesen ist. "Die beiden Kritiker unterliegen hier einem Trugschluß", so Herfel. Auch der Preis für den Erwerb des Grundstücks vom Domänenamt beträgt nicht 23O.OOO Euro, sondern rd. 1OO.OOO Euro.

Die drei Grundstücke westlich des Hauses Cronemeyer wurden 1990 vom Land Niedersachsen auf die Gemeinde Wangerooge übertragen, mit der Verplichtung diese nicht zu bebauen. Ansonsten werden sie dem Land zurückübertragen.

Im Jahres 2006 wurde nach langen Verhandlungen der Vertrag modifiziert. Bei Verwertung von ehemaligen Staatsbadliegenschaften verblieben 25% vom Verkauspreis bei der Gemeinde. Über diese Klausel wird derzeit verhandelt. 1990 wollte die Gemeinde in diesem Bereich Fahrradstellplätze errichten, hat dies aber nicht umgesetzt. Dem Änderungsvertrag ist zu entnehmen, dass das Land Niedersachsen den bereich nicht dauerhaft den Inselplanungen und Entwicklungen entziehen kann und will.

Bgm. Kohls bot an, die gesamte Sellungnahme Interessierten zur Verfügung zu stellen.
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 29. Apr 2011, 19:39

Zur neuen Feuerwache
-aus Inselboten 04./11-
v. H.-J. Jürgens

Der offene Brief vom 10.03. von Gerda Oldewurtel und mir an den Gemeinderat und die hier gelesenen Zeitungen hat Staub aufgewirbelt, und es ist Zeit, dazu etwas zu sagen. Worum geht es?

Im Herbst 2009 war ein neues Tanklöschfz. für 288.OOO Euro für Wangerooge im Bau. Es war kein genormtes Fz., denn Sonderwünsche sollten berücksichtigt werden. Im Jan. 2010 stand schon fest, dass das im Juli zur Insel kommende Fz. nicht ins Feuerwehrhaus paßt! Bei der Feuerwehrwache war es trotz der vier Garagentore im Laufe der Zeit eng geworden:

Außerdem waren verschiedene Sicherheitsauflagen umzusetzen. Das neue, für die Garage reichlich große Fz. und die aus finanziellen Gründen gescheiterten Bemühungen, gegenüber bei der Telekom Platz für eine zusätzliche Garage zu bekommen, löste den Wunsch nach einer ganz neuen Feuerwache aus.

Als Anfang Feb. 2009 in der Zeitung stand, daß die Feurwehr wegen Platzmangels am besten in eine neu zu bauende Feurwache umziehen sollte, und man schon einen guten Platz an der Str. zum Westen "ausgeguckt" hatte, nahm diese Geschichte ihren Lauf. Daß die Mitglieder der Freiw. Feuerwehr dieses für die beste Lösung hielten und ich deshalb eine schlaflose Nacht hatte um am nächsten Morgen deswegen Bgm. Kohls anrief, zeigt wie weit die Empfingungen auseinanderliegen.

Bgm. Kohsl beschwichtigte mich damit, daß der Platz vorm Ortausgang nicht endgültig und nur eine von mehreren Möglichkeiten sei. Auf besorgte Fragen in der Bürgerrunde am 03.Aug. 2009 gab ein Ratsherr eine ähnlich beruhigende Auskunft, nämlich, daß der Standort des geplanten Feuerwehrhauses noch längst nicht feststehe.

Die NWZ. meldete aber nur 12 Tage später daß der Bau der neuen Feuerwache an der Str. zum Westen beschlossene Sache sei. Bald stellten verschiedene Berichte die katastrophale Finanzsituation von Wangerogoe dar. 7,8 Mio. Euro Schulden! Ein Ratsherr wurde mit den treffenden Worten zitiert:
"Wir können nur das verwalten, was wir nicht haben", und der Kämmerer sagte zu der dramatischen Finanzlage: "Man kann nur noch schwarz sehen!"

Darauf bezogen sich Gerda Oldewurtel und ich uns in dem "bösen" Brief an die Gemeinde. Zum Feuerwehrhaus heißt es darin etwas ungekürzt, also fast wörtlich: "Die Meldung, daß für die neue Feuerwache als möglicher Standort ein Grundstück am Ortsausgang zum Westen "ausgeguckt" wurde, ist uns derart in die Glieder gefahren, daß wir als engagierte Bürger und Naturfreunde ernsthaft Einspruch einlegen müssen.

Es soll ein wunderschönes Naturgelände plattgemacht werden. ..... Wir sind der Meinung, daß sich der Gemeinderat angesichts der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung (2270 Euro) im Landkreis Friesland und der zweithöchsten in Niedersachsen ernsthaft über eine kostengünstige Lösung Gedanken machen muß und davon Abstand nehmen sollte, ein neues Feuerwehrhaus für über eine Mio. Euro in die Dünen zu setzen."

Wenn der Leser dieser Zeilen dazu bedenkt, daß beide Briefschreiber, engagierte Bürger und Naturfreunde, durch eine Zeit geprägt wurden, als Begriffe wie Heimat, Sparsamkeit, und Gemeinsinn noch ein anderes Gewicht hatten und es vor allem noch kein Anspruchsdenken wie heute gab, wird man unseren Schritt, diesen Brief zu schreiben leichter verstehen.

Bestätigt wrude unsere Einstellung durch das sofort eingelegte Veto des Landkreises gegen den 1,6 Mio. teueren Neubau und die dann folgenden zwei Aufforderungen, die seitens Wangerooge im Handumdrehen vorgelegten Baupläne gehörig "abzuspecken". Lt. Inselboten v. 20.02. 2011 gab Bgm. Kohls umunwunden zu, daß man ihm, bildlich gesprochen, den ersten Bauplan "um die Ohren gehauen hätte".

In der Antwort des Bgm. auf unseren "Offenen Brief" findet sich eigenartigerweise kein Wort über unseren Vorschlag, für die Feuerwehr westlich der Polizeistation eine Garage zu bauen. Die Entfernung zum heutigen "Spritzenhaus" wäre keine 40 m, der Baugrund würde wenig oder nichts kosten und die Natur vorm Ort würde erhalten bleiben. Aber da möchte die Gemeinde ein Rathaus bauen, wenn, ja wenn sich ein Investor für ein 4-Sterne-Hotel an der Strandpromenade findet, eine europa - weite Suche war bisher erfolglos.

Unser Brief an den Rat richtete sich mit keinem Wort gegen die Feuerwehr, die gut ausgebildet und hoch motiviert ist, wir können nur sagen "Hut ab!" meinen eigenen Hut würde ich der Feuerwehr ohne zu zögern zurückgeben, wenn man mich weiter spüren läßt, daß ich gegen die Feuerwehr sei. Der 01.03.2012 wäre ein passender Tag, denn dann bin ich 70 Jahre bei der Feurwehr. Fast 50 Jahre davon auch als Schriftführer im Kommando.
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 28. Mai 2011, 14:39

-aus insel-wangerooge. v. 28.05.2011-

Sehr geehrte Damen und Herren, im Brief, auf erneute Nachfrage an
Herrn Südbeck, von der Nationalparkverwaltung, bezgl.. der in den
Nationalpark eingebrachten Plastikfolie ist mir ein weiterer
Fehler unterlaufen. Ich bitte den Brief als Anhang und die
untenstehende mail von Bgm.. Holger Kohls diesbezüglich zu
berücksichtigen.
Betr. Bf an Nationalparkverwaltung
nachrichtlich der Rat der Inselgemeinde Wangerooge, nwz, Jeversches Wochenblatt,
Inselbote und www.insel-wangerooge.de
Sehr geehrter Herr Südbeck,
anbei ein Schreiben der Grünen Wangerooger, mit der erneuten Bitte um
Beantwortung.
Mit grünen Inselgrüßen
Peter Kuchenbuch-Hanken
Die Grünen Wangerooger
mail Bgm Holger Kohls:
Sehr geehrter Herr Kuchenbuch-Hanken,
mit Ihrem veröffentlichten Schreiben behaupten Sie, dass ich zum
Einbringen von Plastikfolie in den Nationalpark in der letzten
Fachausschussitzung Stellung genommen habe.Dieses ist schlichtweg
falsch. Ich habe hierzu überhaupt keine Stellungnahme abgegeben.
Fakt ist, dass ich den Vorsitzenden Wiebach und Herrn Meinerts
gebeten habe, doch über die Schutzdünenschau zu berichten, da ich
hieran nicht teilgenommen habe. Der Vorsitzende hat dann u.a. auch
berichtet, dass er das Thema "Einbringen von Plastikfolie"
währende der Schutzdünenschau angesprochen habe. Soweit in
Erinnerung hat er ausgeführt, dass sich zersetzende
umweltschionende Platikfolie eingebracht wurde, um das erneute
"Hochkommen" der "Heckenrosen" zu unterbinden.
Ich erwarte die umgehende Richtigstellung Ihrer Behauptung.
Hochachtungsvoll
Holger Kohls
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 28. Mai 2011, 14:44

Nachfrage an Nationalparkverwaltung

Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Wangerooge, den 08.05.2011


Sehr geehrter Herr Südbeck,

wir, Die Grünen Wangerooger, bitten um eine Stellungnahme von Ihnen zu folgendem Sachverhalt.

Bei der Beseitigung der Heckenrosen und der Aufreinigung der Bombentrichter im Westen der Insel soll nach unserem Kenntnisstand von der durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer beauftragten Baufirma Plastik-Folie auf Veranlassung eines Ihrer Mitarbeiter in den Nationalpark eingebracht worden sein, um das weitere Verbreiten der dort beseitigten Heckenrosen zu verhindern.

Nach unserem Kenntnisstand ist das Einbringen von solchen Material in den Nationalpark nicht zulässig!

Entsprechen unsere Informationen den Tatsachen? Soll die Folie in den Flächen des Nationalparks verbleiben?

Wir bitten um Ihre Stellungnahme dazu.

Mit grünen Inselgrüßen
Peter Kuchenbuch-Hanken
für Die Grünen Wangerooger
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 28. Mai 2011, 16:29

Untere Naturschutzbehörde Peter Kuchenbuch-Hanken
c/o Armin Tuinmann Am Dorfdeich Süd 27
Lindenallee 1 26486 Wangerooge
26441 Jever Tel.: 04469 – 1744
a.tuinmann@friesland.de Fax: 04469 – 945773
email: gruenewooger@web.de
Gemeinde Wangerooge
Bürgermeister Holger Kohls
Obere Strandpromenade
26486 Wangerooge
holger.kohls@wangerooge.de
nachrichtlich: nachrichtlich:
DB Service Immobilien GmbH Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
c/o Frau Martina Schönemann Geschäftsführer Peter Südbeck
c/o Herrn Dennis Schulz Virchowstraße 1
Museumsstraße 39 26382 Wilhelmshaven
22765 Hamburg poststelle@nlpv-mattenmeer.niedersachen.de
dennis.schulz@deutschebahn.com
Wangerooge, den 26.05.2011
Artenschutzrechtliche Prüfung
Sehr geehrter Herr Tuinmann, sehr geehrter Herr Kohls,
hiermit mache ich Sie auf folgende Umstände aufmerksam:
1.) Nach unserem Kenntnisstand soll im Bereich der Bahnhofsteiche in vergangenen Jahren
die seltene Kreuzköte naturschutzrechtlich erfasst (kartiert) worden sein.
Die Kreuzkröte steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten des Landes
Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland.
2.) Nach unserem Kenntnisstand soll im Bereich des B-Plans 18II in vergangenen Jahren
die seltene Zauneidechse naturschutzrechtlich erfasst (kartiert) worden sein.
Die Zauneidechse steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten des Landes
Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland.
Nach unserem Kenntnisstand muss es daher, bevor es zu evtl. Baumaßnahmen
kommen kann, zunächst eine Artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden.
Ich bitte Sie diese beiden naturschutzrechtlichen Erfassungen der Kreuzkröte und der
Zauneidechse zu überprüfen und die entsprechende Prüfung einzuleiten.
Mit grünen Inselgrüßen
Peter Kuchenbuch-Hanken
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Re: WOOGAS 2011

Beitragvon Salzufler » 28. Jun 2011, 09:20

WANGEROOGE, 28. Juni 2011
-aus NWZ.-

Nationalpark: Insel-Grüne wollen Antworten


Wangerooge - Eine Antwort der Nationalpark-Verwaltung in Wilhelmshaven auf eine Anfrage der Grünen Wangerooger ist inzwischen zwar eingegangen – die Frage der Grünen ist aber unbeantwortet geblieben. Wie berichtet, hatte Peter Kuchenbuch-Hanken von den Grünen Wangeroogern nachgefragt, aus welchem Material die bei der Entfernung von Kartoffelrosen zur Renaturierung der Heideflächen im Frühjahr auf Wangerooge in den Nationalpark eingebaute Bodenfolie ist. Laut Nationalpark-Verwaltung ist die Maßnahme in Einklang mit dem Nationalparkgesetz geschehen. Diese Antwort reicht Wangerooges Grünen jedoch nicht aus. Deshalb hat Kuchenbuch-Hanken Nationalpark-Chef Peter Südbeck erneut angeschrieben und eine Antwort gefordert.
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