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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 5. Mär 2013, 18:01

Buchpremiere und Vernissage "Meer-Menschen"




Datum: 25.05.2013

18:00 Uhr

Ausstellung



Nach fast 5 Jahren Schaffensphase veröffentlicht der Wangerooger Photograph Ingo Gebhard zusammen mit dem Laguna-Verlag den Bildband: „Meer-Menschen“

Am 25. Mai 2013 ist er auf Wangerooge mit dabei, wenn das Buch vorgestellt und die Ausstellung eröffnet wird. Der beeindruckende Bildband füllt 128 Seiten im Format 30cm x 30 cm. Neben der Präsentation wird eine musikalische Untermalung an dem Abend stattfinden. Auch ein paar aus der Öffentlichkeit bekannten „Meer-Menschen“ werden anwesend sein.

Im Seminarraum Süd werden 80 grossformatige Photographien zu sehen sein, die während dieses Projekts entstanden sind. Der Anspruch vom Photographen war, vom Leben bei Wind und Wetter an der See geprägte Gesichter widerzuspiegeln und diese Abbilder seinen rauen Meermotiven gegenüberzustellen. Dabei spielten Alter oder Geschlecht der Abgebildeten nur eine untergeordnete Rolle; es war der pure Ausdruck, auf den er sich konzentrierte.

Alle Bilder sind reduziert auf Schwarz-Weiß-Photographien im Duoton-Druck und zeigen neben vielen Insulanern aber auch andere Küstenbewohner außerhalb von Wangerooge bzw. Menschen, die dem Meer verbunden sind oder ihrer Herkunft enstprechen, wie z.B. Tamme Hanken, Otto Waalkes, Ole West, der Nonstop-Weltumsegler Wilfried Erdmann, Polarfahrer Arved Fuchs, die Surfzwillinge Charchulla und einigen anderen.




Link zur Veranstaltung
http://www.ingo-gebhard.de


Veranstaltungsort

Seminarraum Süd






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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 7. Mär 2013, 18:17

Erlebnisreiseführer:
Nordseeküste von Hinstorff / Friesland und Sylt für die ganze Familie


07 March 2013By News Online0In Pressemitteilungen







Rostock (ots) – Nach vier erfolgreichen Bänden der Reihe “Was machen wir morgen, Mama?” für die Ostseeküste erscheinen nun erstmals zwei Erlebnisreiseführer für die Nordseeküste im Rostocker Hinstorff Verlag und begleiten Familien nach Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven und auf die Insel Sylt.

Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven sowie die Insel Sylt gehören zu den gefragtesten Reisezielen in Deutschland und locken mit Wattenmeer, schönen Stränden und idyllischen Orten Jahr für Jahr unzählige Besucher. Gerade in den letzten Jahren haben beide Regionen ihre Angebote für Familien erweitert und bieten Kindern und Erwachsenen spannende Erlebnisse, kunterbunte Unterhaltung und erholsamen Urlaub. Die Erlebnisreiseführer von Hinstorff stellen jeweils rund 80 kindertaugliche Ausflugsziele mit Öffnungszeiten, Altersangaben, Eintrittspreisen und Wickelmöglichkeiten im praktischen Handbuch übersichtlich vor. Von Kindern getestet und Erwachsenen empfohlen – damit Eltern auf die Frage “Was machen wir morgen, Mama?” stets eine Antwort haben.

Bibliografische Angaben

Alice Düwel, Wolfgang Stelljes (Text)/Harald Larisch (Illustration) “Was machen wir morgen, Mama?” Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven, Erlebnisführer für Kinder und Eltern Hinstorff Verlag, 14,99 EUR 96 Seiten, Broschur, 260 farbige Abbildungen, 2 Karten ISBN 978-3-356-01567-6

“Was machen wir morgen, Mama?” Insel Sylt Erlebnisführer für Kinder und Eltern Hinstorff Verlag, 16,99 EUR 96 Seiten, Broschur, 238 farbige Abbildungen, 2 Karten ISBN 978-3-356-01568-3

Die Autoren

Alice Düwel, diplomierte Medienwirtin und Redakteurin, lebt in Friesland. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören die Themen Tourismus, Journalismus für und mit Kindern, Pferde und Lokales.

Wolfgang Stelljes, 1957 in Grasberg nahe Worpswede geboren, lebt in der Nähe von Oldenburg. Seit 1980 ist er für Zeitungen und Zeitschriften aktiv, seit 1991 für den Hörfunk.

Harald Larisch, geboren 1956 in Frankfurt/Oder. Seit 1982 ist er freischaffend u.a. auf den Gebieten Animationsfilme, Corporate Design, Zeitschriften und Buch-gestaltung sowie -illustration tätig.

DER VERLAG Mit mehr als 400 lieferbaren Titeln und jährlich rund 40 Novitäten bietet der traditionsreiche Hinstorff Verlag in Rostock ein anspruchsvolles Programm in den Bereichen Bildband, Sachbuch, Maritimes, Reiseführer, Belletristik, Kinderbuch, Kochbuch, Niederdeutsch, Hörbuch und E-Book sowie Kalender. Im Jahr 2011 wurde Hinstorff 180 Jahre alt.

Auf www.hinstorff.de können unter der Rubrik Presse die Pressemitteilungen des Hinstorff Verlags abgerufen werden. Wer sich mit seiner Mailadresse im kostenfreien Hinstorff-E-Mail-Abonnement anmeldet, erhält alle Pressemeldungen per Mail. Hinstorff auf facebook: www.facebook.de/HinstorffVerlag
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 13. Apr 2013, 11:38

Der Tuunpad
-aus Heino`s Seiten-


In einer kleinen 14-seitigen Neuauflage zeigt die Inselkünstlerin Monika Ploghöft die bunte Vielfalt des Wangerooger Tuunpad. In einem Spaziergang durch das kleine Wäldchen und die Jahreszeiten zeigt uns die Künstlerin die schönen Seiten der Inselnatur auch abseits der Wege.

Ins Gede gekommen ist der Tuunpad, als durch die Entscheidung einer Festlandsbehörde das von Hans-Jürgen Jürgens und Wolfgang Schönfeld in privater Initiative und mit eigenen Mitteln seit Jahrzenten gepflegtes Stück Inselnatur mit der Kettensäge radikal "gestutzt" wurde.

Der Bildband kostet 10,- Euro und ist erhältlich in der Galerie Collage auf Wangerooge.




Gegen Gebühr auch per Post bei Monika Ploghöft
Charlottenstraße 25
26486 Wangerooge
Tel: 04469-482
E-mail:collage@ploghoeft.de.
www.ploghoeft.de
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 11. Mai 2013, 20:17

juste bei Amazon gefunden:


Wangerooge (Wandkalender 2014 DIN A3 quer) [Kalender]
Rolf Lettmann


Preis: EUR 29,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.

Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 27. Mai 2013, 07:42

Salzufler hat geschrieben:Buchpremiere und Vernissage "Meer-Menschen"




Datum: 25.05.2013

18:00 Uhr

Ausstellung



Nach fast 5 Jahren Schaffensphase veröffentlicht der Wangerooger Photograph Ingo Gebhard zusammen mit dem Laguna-Verlag den Bildband: „Meer-Menschen“

Am 25. Mai 2013 ist er auf Wangerooge mit dabei, wenn das Buch vorgestellt und die Ausstellung eröffnet wird. Der beeindruckende Bildband füllt 128 Seiten im Format 30cm x 30 cm. Neben der Präsentation wird eine musikalische Untermalung an dem Abend stattfinden. Auch ein paar aus der Öffentlichkeit bekannten „Meer-Menschen“ werden anwesend sein.

Im Seminarraum Süd werden 80 grossformatige Photographien zu sehen sein, die während dieses Projekts entstanden sind. Der Anspruch vom Photographen war, vom Leben bei Wind und Wetter an der See geprägte Gesichter widerzuspiegeln und diese Abbilder seinen rauen Meermotiven gegenüberzustellen. Dabei spielten Alter oder Geschlecht der Abgebildeten nur eine untergeordnete Rolle; es war der pure Ausdruck, auf den er sich konzentrierte.

Alle Bilder sind reduziert auf Schwarz-Weiß-Photographien im Duoton-Druck und zeigen neben vielen Insulanern aber auch andere Küstenbewohner außerhalb von Wangerooge bzw. Menschen, die dem Meer verbunden sind oder ihrer Herkunft enstprechen, wie z.B. Tamme Hanken, Otto Waalkes, Ole West, der Nonstop-Weltumsegler Wilfried Erdmann, Polarfahrer Arved Fuchs, die Surfzwillinge Charchulla und einigen anderen.




Link zur Veranstaltung
http://www.ingo-gebhard.de


Veranstaltungsort

Seminarraum Süd






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Ingo Gebhard


AUSSTELLUNG


Das Meer hat diese Menschen einfach geprägt


Der nun in Berlin arbeitende Jeveraner Ingo Gebhard stellt seine Meer-Menschen aus



WANGEROOGE

|

PKU


Veröffentlicht: 26.05.2013

Die als Surfzwillinge aus Funk und Fernsehen bekannten Manfred und Jürgen Charchulla von der Insel Fehmarn zusammen mit dem Fotografen Ingo Gebhard (Berlin/Wangerooge) vor deren Porträts im Seminarraum Süd der Wangerooger Kurverwaltung. © PETER KUCHENBUCH-HANKEN © PETER KUCHENBUCH-HANKEN
Die als Surfzwillinge aus Funk und Fernsehen bekannten Manfred und Jürgen Charchulla von der Insel Fehmarn zusammen mit dem Fotografen Ingo Gebhard (Berlin/Wangerooge) vor deren Porträts im Seminarraum Süd der Wangerooger Kurverwaltung.



Der gebürtige Jeveraner Ingo Gebhard hatte am Sonnabend zu einer Vernissage in die Räume des Seminarraums Süd der Wangerooger Kurverwaltung eingeladen, um sein neues Buch „Meer-Menschen“ vorzustellen.


Das zeitgleich stattfindende Champions-League-Finale stellte dabei für Ingo Gebhard keine Konkurrenz dar, die Räumlichkeiten platzten vom Ansturm der Gäste förmlich aus den Nähten, um das neue Buch und die Ausstellung zu sehen.


Ingo Gebhard ist ein Sohn der Insel, aufgewachsen auf Wangerooge, begann der in Jever zur Welt gekommene Schüler schon in seiner Jugend die Insel und deren Natur mit der Kamera zu erkunden, mit 20 Jahren ging er nach Berlin, um seine Art der Fotografie zu realisieren.


Seit 1995 arbeitet Gebhard als freier Fotograf sowohl für die Mode- als auch Werbeindustrie. An der Nordseeküste ist Ingo Gebhard bekannt durch seine Landschaftsbilder in markanten Kunstkalendern.


Der vorliegende Bildband spiegelt seine Arbeit der letzten fünf Jahre wider und zwar im wichtigsten Bereich seiner Fotografie: der Beziehung zwischen Mensch und Meer.


Norddeutsche Berühmtheiten aus Funk und Fernsehen wie Otto Waalkes, Tamme Hanken und die Charchulla Zwillinge aus Fehmarn finden sich dabei in diesem Buch und der Ausstellung ebenso wieder, wie der Mensch von nebenan, gepaart mit eindruckvollen Fotos vom Meer.


Alle abgebildeten Personen haben die gleiche Vita, das Meer hat sie geprägt und das sieht man diesen Fotos auch an.


Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Juni täglich von 15 bis 18 Uhr im Seminarraum Süd der Kurverwaltung an der Oberen Strandpromenade geöffnet.


http://www.ingo-gebhard.de

... wollte ich am Samstag auch erst hingehen :P
... aber bei dem stürmischen Regenwetter habe ich dann mein Stübchen vorgezogen :oops:
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 30. Mai 2013, 11:22

Bildband
Ansichten und Geschichte der Heimat


Autor und Fotograf Jürgen Woltmann stellt „Friesland – Weites Land am Jadebusen“ vor
Rund 150 Fotografien aus dem ganzen Landkreis enthält das Buch. Wichtig ist dem Autor, auch die Sehenswürdigkeiten kleinerer Orte angemessen abzubilden.
von
Tim Gelewski



Jever- Er markiert den Abschluss einer Reihe: Mit dem Bildband „Friesland –- Weites Land am Jadebusen“ erscheint jetzt im Oldenburger Isensee-Verlag das letzte Werk in einer Reihe, in der sämtliche Landkreise und kreisfreie Städte des ehemaligen Großherzogtums Oldenburg abgebildet werden.

Der Zeitpunkt scheint passend, feiert der Landkreis Friesland doch in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Der Autor und Fotograf des Buches, Jürgen Woltmann, und der Verlagschef Florian Isensee stellten das Werk jetzt im Kreishaus in Jever vor.

Tradition, Kunst, Kultur und Geschichte, dies seien die Schwerpunkte, die er habe abbilden wollen, sagt Woltmann. „Wichtig war mir auch, nicht nur die Sehenswürdigkeiten der größeren Städte zu zeigen, sondern auch die kleineren“, erzählt der Autor weiter. So sind etwa das Landrichterhaus und die Synagoge in Neustadtgödens ebenso vertreten wie das Wasserschloss in Gödens.

Natürlich fehlen aber auch die bekannteren, weil in den Städten gelegenen Touristen-Magneten wie das Schloss Jever, Altstadt oder Rathaus der Kreisstadt nicht.

Ebenfalls ausführlich bebildert und beschrieben: Die „Friesendome“, wie Woltmann sie nennt. Gemeint sind die zahlreichen sehenswerten Kirchen in der Region, etwa die St. Petrus-Kirche in Varel oder die in regional-typischer Manier in Quader-Bauweise errichtete Heilig-Kreuz-Kirche in Pakens.

Dazu sind Landschaftsaufnahmen zu sehen, vom Strand der Nordsee-Insel Wangerooge bis zum Neuenburger Urwald. Auch neuere Bauwerke, etwa die Türme der Jeverschen Brauerei, sind zu sehen.

Dass diese weniger zahlreich sind, hänge auch mit dem touristischen Aspekt zusammen, sagte Woltmann. Das Buch richte sich neben den Einheimischen vor allem an die Touristen – schließlich liefere es einen guten Überblick über die Region, verbunden mit historischen Details.

Der Bildband „Friesland –- Weites Land am Jadebusen“ von Jürgen Woltmann ist im Isensee-Verlag erschienen und ist ab sofort im Handel erhältlich. Das Werk beinhaltet auf 84 Seiten 151 farbige Abbildungen und kostet 14,80 Euro
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 5. Jun 2013, 12:04

Literatur
Im Rhythmus von Ebbe und Flut


Menschen erzählen in „Inselstolz“ von ihrem Leben auf Inseln und Halligen –
Herausgeber Uwe Bahn
Zu Wort kommt unter anderen der Wangerooger Inselpfarrer Kurt Weigel. Der Bremerhavener Hans Kurschus schwärmt vom Leuchtturm „Roter Sand“.
von Lore Timme-Hänsel

Wangerooge/Bremerhaven- Sie führen ein Leben, von dem andere träumen, fernab von Hektik und Stress, umgeben von Wind und Wellen, im Rhythmus von Ebbe und Flut. Fast 20 Millionen Mal im Jahr übernachten Gäste auf den Inseln in der Nordsee, für nur etwa 50 000 Menschen ist die Insel oder Hallig ihre Heimat. Das Buch „Inselstolz“, herausgegeben vom Fernseh- und Radiomoderator Uwe Bahn, taucht ein in diese kleinen Welten und lässt 25 Menschen erzählen von ihrem Leben auf dem Eiland – ganz persönlich, ganz authentisch.

Der katholische Inselpfarrer von Wangerooge, Kurt Weigel (63), ist einer von ihnen: „Schon als Kind hat mich die Weite des Horizonts fasziniert, wenn ich die Ferien in Dangast am Jadebusen verbrachte. Als junger Kaplan kam ich für sechs Wochen nach Wangerooge, und diese sechs Wochen haben gereicht, um zu sagen: Hier möchte ich als Pfarrer tätig sein.“

Gottes Garten

1980 ging der Wunsch in Erfüllung, aber der Start war alles andere als gut. „Ich war unerwünscht“, erinnert sich Weigel. Er habe sich gesagt: Du musst einen Sommer durchhalten, dann merken die Menschen, dass man seine Qualitäten hat. Der Priester, Urlaubsseelsorger, Exerzitienbegleiter und Buchautor, aufgewachsen in einer Kaufmannsfamilie in Cloppenburg, blieb zunächst bis 1985 auf der Ostfriesischen Insel, wechselte ans Priesterseminar in Limburg in Hessen, wo er 1994 verabschiedet wurde und als Seelsorger nach Wangerooge zurückkehrte.

„Eine kleine Gemeinde wie Wangerooge mit einer großen Urlaubsgemeinde zusammenzubringen, ist nicht leicht. Im Sommer kommen auf jeden Einheimischen acht bis zehn Touristen. Wangerooge hat circa 900 Einwohner und registriert jährlich bis zu 120 000 Übernachtungen. Die Menschen fühlen sich überfremdet“, erzählt er.

Seine Gemeinde bezeichnet Weigel als den Nordpol der Diözese Münster und hat kein Problem damit: „Gottes Garten ist groß und bunt. Da mag ich gerne am Rande sein, wenn ich meine Aufgabe äußerlich und innerlich unabhängig gestalten kann.“ Das bedeute aber nicht, dass er die Regeln seiner Kirche nicht akzeptiere. Es liege aber in der Natur des Menschen, seiner Neugierde zu folgen und Regeln zu hinterfragen. „Ich schaue jedenfalls nicht so sehr auf ein Dogma oder das, was aus Rom kommt“, bekennt er und fügt hinzu: „Wer immerzu nach oben schaut, der muss aufpassen, dass einem die Möwen nicht ins Auge scheißen.“

2015 geht Kurt Weigel in den Ruhestand und wird Wangerooge verlassen. Wo er dann landen wird, weiß er noch nicht, vielleicht in einer Großstadt wie Berlin oder auf einer Insel wie Wangerooge. „Irgendwo dazwischen wäre wohl nicht mein Platz.“

Meer und Himmel

Der Lebensmittelpunkt von Hans Kurschus (Jahrgang 1937) ist der Leuchtturm „Roter Sand“ in der Außenweser. Auch er kommt in dem Buch „Inselstolz“ zu Wort. Der gelernte Maschinenbauer aus Bremerhaven fuhr jahrzehntelang zur See und ist seit 1999 für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Koordinator und Betreuer für den Leuchtturm tätig. Bis 2010 hat er etwa 200 Fahrten zum Leuchtturm für 5485 Tagesbesucher und 823 Übernachtungsgäste betreut. Als Mitglied des Fördervereins Roter Sand kümmert er sich mehrmals im Jahr auch um Instandhaltung Wartung des Bauwerks.

„Roter Sand“ ist für Kur­schus der Turm der Türme, natürlich auch, weil er der Erste war, der 1885 im offenen Meer errichtet wurde. Aber nicht nur. „Er ist der Schönste aller Leuchttürme. Seine drei Türmchen sehen aus wie die Zinnen einer Burg. Majestätisch, wie gemalt steht er für mich im Meer“, schwärmt er. Schon als er noch zur See gefahren sei, habe der Leuchtturm ihn fasziniert.

Keine Sorgen

„Sie müssen das wirklich mal erlebt haben: erst die atemberaubende Ankunft, wenn der Leuchtturm wie aus dem Nichts aus dem Wasser auftaucht, und dann auf der Galerie stehen, ringsum Meer, darüber die Wolken. Keine Grenzen. Mehr Meer und mehr Himmel gibt es nicht“, erzählt er begeistert.

Eine Begeisterung, die von den Gästen auf „Roter Sand“ geteilt wird. Eine ältere Frau aus der Schweiz habe sogar gejodelt, als sie in der Einstiegsluke des Turms stand.

Die Fahrten zum „Roten Sand“ mussten 2010 vorrübergehend eingestellt werden. Die Außenplatten des Schiffes entsprachen nicht mehr den Sicherheitsvorschriften. Aber seit Anfang Mai diesen Jahres bringen Kurschus und sein Team mit der „LEV Taifun“, einem ehemaligen Tonnenleger, wieder Gäste zum Leuchtturm. Das freut ihn.

„Um den alten Turm müssen wir uns keine Sorgen machen. Er hat ein festes Fundament. Mein Leuchtturm steht noch in hundert Jahren“, ist er sich sicher.
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 29. Jun 2013, 15:12

Hohe Türme und gute Geschichten




von
Lore Timme-Hänsel

-aus NWZ-


Norden- Sie sind Orientierungspunkte und Zufluchtsorte: In Ostfriesland haben Leucht-, Kirch- und Wassertürme seit jeher einen besonderen Reiz. In dem neuen Krimi-Sammelband „Zehn Türme – Zehn Verbrechen“ ranken sich kriminelle Geschichten zum Beispiel um den Westturm auf Wangerooge und den Störtebekerturm in Marienhafe.

Die zehn Kurzkrimis haben namhafte Autoren wie Hans-Erich Vieth und Klaus-Peter Wolf geschrieben. Zugleich funktioniert das Büchlein aber auch als Reiseführer für die Ems-Jade-Region und die Inseln. Denn zu den Krimis gesellen sich zehn Turmporträts mit stimmungsvollen Fotos von Martin Stromann.
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 22. Jul 2013, 09:23

-aus Saarbrücker Nachrichten-

Mörderisches Nordlicht

Von SZ-RedakteurOliver Schwambach

Wer noch den passenden Urlaubskrimi sucht: Klaus-Peter Wolfs düsterer Thriller „Ostfriesenmoor“ ist dafür genau das Richtige. Vom Start weg verkaufte sich der 500-Seiten-Wälzer schon 200 000 Mal. (Veröffentlicht am 22.07.2013)


Norden. Klaus-Peter Wolf ist dieser Tage auf Wangerooge unterwegs. Das dürfte mörderisch enden. Nicht für den Schriftsteller, auch nicht für Bewohner und Touristen der ostfriesischen Insel. Aber Wolf, wie Eifelkrimi-König Jacques Berndorf einer der raren Auflagen-Millionäre unter den deutschen Hochspannungsdichtern, wird auch auf dieser Insel eine Leiche hinterlassen. Literarisch – versteht sich.

Als der „Tatort“- und „Polizeiruf“-Drehbuchroutinier vor ein paar Jahren vom Ruhrgebiet ins Nordseestädtchen Norden übersiedelte, machte er sich eher aus einer Laune heraus an einen Regionalkrimi. Gleich der Erstling aber, „Ostfriesenkiller“ von 2007, schlug ein. Was Wolf als Herausforderung nahm. Und versprach: „Ich werde auf jede Insel eine Leiche legen.“ Da es sieben ostfriesische Eilande im Wattenmeer sind, waren schon mal sieben Romane sicher. Bei Nummer sieben, „Ostfriesenmoor“, ist Wolf mittlerweile angelangt. Und wenige Wochen nach dem Start des 500-Seiten-Wälzers sind bereits 200 000 Stück verkauft.

Doch ein Spannungs-Topseller ausgerechnet von jenem Landstrich, in dem sich die stoischen Ureinwohner bestenfalls durch Schummeleien bei Schlickrutsch-Wettbewerben aus der Ruhe bringen lassen? Nun, Wolf hat gerade in der vermeintlichen Idylle des Lands vor und hinterm Deich den idealen, weil unerwartet und damit spannungsfördernden Schauplatz für abgründige Verbrechen ausgemacht.

In „Ostfriesenmoor“ ist es nun die „perfekt“ hergerichtete Leiche eines toten Mädchens, das die Auricher Kriminalpolizei fordert. Ausgestopft wie ein Tierpräparat wirkt das Kind. Da denkt man sofort an die Thriller skandinavischer Vielschreiber, die sich in einer Spirale immer extremerer Grausamkeiten verkaufsfördernd überbieten. Doch Wolf zieht die Spannung nicht aus blutigen Details. Er interessiert sich vor allem für Motive, Beweggründe, die Menschen zu Tätern wie zu Opfer werden lassen. So verbindet sich der Fall um die Moorleiche mit dem zweiten Fall eines entführten Kindes. Wird es zum weiteren Opfer für den Mörder, der Kinder ausstopft? Oder offenbart sich da „nur“ die Spitze eines Familiendramas, bei dem einstige Liebe nun im blanken Hass gipfelt, sich Vater, Mutter und neue Lebenspartner auf dem Rücken der Kinder bekriegen?



Wie in seinen vorigen Romanen setzt der 59-Jährige auch diesmal auf seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Ihr Privatleben, ihre Nöte, die erkrankte Mutter der Pflege anderer zu überlassen, sind ebenso konstitutiv für diesen Roman wie die Mörderjagd. Wolf, der einst DKP-Mitglied war, der Partei aber 1987 den Rücken kehrte, schreibt unverkennbar stets mit sozialem Gewissen. Ohne dass sich dies aber in den Vordergrund drängte. So ist „Ostfriesenmoor“ ein ungemein fesselnder Krimi, aber eben auch ein eindringliches Buch über die zerrissene Zeit, in der wir leben.

Übrigens: Sieben Inseln, sieben Krimis – nach dieser Rechnung hätte Wolf eigentlich nun seine Ostfriesland-Reihe abschließen müssen. Doch er „mordet“ zum Leserglück auch auf dem Festland. Für Frühjahr 2014 ist bereits „Ostfriesenfeuer“ avisiert.

Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenmoor, 508 S., Fischer, 9,99 Euro.
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Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 13. Aug 2013, 07:22

48. Klaus-Peter Wolf „Ostfriesenangst“ (2012)vtbox();

Seit einigen Jahren sind Regionalkrimis en vogue. Sie spielen in der Eifel, in den Alpen, in Münster oder Berlin. Klar, dass auch in Ostfriesland das Verbrechen lauert. Die Schauplätze von „Ostfriesenangst“ sind die Inseln Norderney und Wangerooge.
Eine Schulklasse ist von der Wattwanderung ohne ihren Lehrer zurückgekommen. War es ein Unfall? Oder haben ein paar böse Schüler die Gelegenheit genutzt, ihren unbeliebten Lehrer loszuwerden? Als man aber eine Leiche im Watt findet, wird der Fall noch komplizierter. Der Tote ist nicht ertrunken, sondern wurde erschossen.
Die taffe Kommissarin Ann Kathrin Klaasen löst den Fall in gewohnter Weise. Das ist nicht einfach, weil sie sich auch noch mit dem BKA anlegen muss. Es scheint so, als ob höhere Polizeibeamte aus Frust über immer wieder freigelassene Triebtäter zur Selbstjustiz greifen. Ein Schüler gerät mit seiner Freundin in die Fänge eines solchen Verbrechers, der vorhat, beide in einem Ferienhaus zu töten. So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
„Ostfriesenangst“ ist von Anfang an packend. Wolf baut immer neue Spannungsbögen auf, ohne auf Grusel oder Horror zu setzen. Er schafft glaubhafte Charaktere und schreibt psychologisch überzeugend. Das Ganze würzen Humor und Ironie. Die Kritiker sind sich einig in ihren Lobgesängen. Manchmal übertreiben sie allerdings: „Kriminalromane von Weltformat!“ Hmm. Auf jeden Fall ist’s ein solider, fesselnder Krimi.

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