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Re: Personalien

Beitragvon Salzufler » 4. Jul 2014, 07:44

Kirche
Zu Ostern 2015 kommt ein neuer Pfarrer
-aus NWZ-

Egbert Schlotmann übernimmt Pfarrstelle von Kurt Weigel auf Wangerooge

Wangerooge/Vechta - Die katholische Gemeinde St. Willehad auf Wangerooge erhält im Frühjahr 2015 einen neuen Pfarrer: Egbert Schlotmann, 52 Jahre alt, Spiritual am Exerzitien- und Bildungshaus Gertrudenstift in Rheine und Pfarrer in zwei Pfarreien, übernimmt die Pfarrstelle von Kurt Weigel. Auf Wangerooge stellte sich Schlotmann bei einem ersten Kontaktgespräch unter Leitung von Offizialatsrat Bernd Winter dem Kirchenausschuss vor.

Pfarrer Kurt Weigel (64), der 1994 auf die Nordseeinsel kam, wird zum 5. April 2015 entpflichtet. Seine Verabschiedung soll am Ostermontag, 6. April 2015, stattfinden. Kurz danach wird sein Nachfolger ins Amt eingeführt.

Den Norden des Oldenburger Landes kennt Schlotmann von mehreren Dienstjahren her – die Insel allerdings noch nicht: Schlotmann, Jahrgang 1962, empfing 1989 nach Theologiestudium und Priesterseminar in Münster die Diakonenweihe, im folgenden Jahr die Priesterweihe. Als Seelsorger arbeitete er in Wildeshausen und Beckum, Wilhelmshaven, Duisburg und Marl. 1998 trat er ins Kapuzinerkloster Zell ein, im August 1999 wurde er Pfarrer in Dorsten, 2003 Dechant. 2008 wechselte Schlotmann als Pfarrer ans Forum St. Peter in Oldenburg. Seit 2012 ist er Spiritual des Gertrudenstifts in Rheine, Priester und Caritaspfarrer.

Er absolvierte nebenher eine Ausbildung in Geistlicher Begleitung und Ehe-Familien-Lebensberatung.
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Beitragvon Salzufler » 4. Jul 2014, 07:46

Menschen
Mit „Hot Love“ durchs Leben
-aus NWZ-

Gruppe T-Rex weckt bei Lothar Mengedoth ewige Liebe zu Musik
Bei „Hot Love“ lernte der heute 56-Jährige seine erste Freundin kennen. Das ist lange vorbei, doch das Stück begleitet ihn seitdem.
von Antje Brüggerhoff

Wangerooge - Es scheint, als habe Lothar Mengedoth den Soundtrack zu seinem Leben gefunden – einen Song, der ihn stets begleitet und so viele Ereignisse vereint: „Hot Love“ von T-Rex steht für seine erste Liebe zu einem Mädchen und für den Beginn seiner ewigen Liebe zur Musik.

Alles begann damals in einer Jugendfreizeit. Neben dem Tagesprogramm fanden dort „Beat-Abende“ statt, in denen man sein „Teenager-Dasein“ praktisch vollkommen ausleben konnte. Gespielt wurde an einem Abend unter anderem „Hot Love“ – und Lothar Mengedoth lernte seine erste Freundin kennen.

„Da hatte man seine ersten Kontakte zum anderen Geschlecht“, sagt er und schmunzelt. Während diese Beziehung nur die drei Wochen der Freizeit hielt, wird seine Beziehung zur Musik wohl niemals ein Ende finden. Anfang der 1970er erschien nicht nur der „Woodstock“-Film, den Mengedoth sich mehrere Male im Kino anschaute, sondern die Band T-Rex hatte auch ihren bekannten Auftritt im Fernsehen, der für den Beginn des Glam-Rock steht.

Spätestens da war Mengedoths Interesse an Musik auf dem Höhepunkt angelangt. Sein Idol: Marc Bolan, der Sänger von T-Rex.

Alles selbst beigebracht

Vater Mengedoth war zwar auch musikalisch, doch von sechs Geschwistern war Lothar der einzige, der selbst anfing zu musizieren. Sein Instrument: die Gitarre. Er nahm dafür jedoch nie richtigen Unterricht und lernte auch bis heute nie, nach Noten zu spielen.

Lothar Mengedoth brachte sich das Spielen allein durch Zuschauen und -hören bei. In der Schule gründete er dann seine erste Schülerband, „aber das war eher nur ‚hau-drauf-Musik‘“, erzählt er. Dann, musikalisch gesehen, ein kleiner Tiefpunkt: Rund 18 bis 20 Jahre lang machte Mengedoth gar keine Musik, denn er hatte beruflich bedingt keine Zeit dazu. „Mein Wille, etwas mit Musik zu erreichen, war da sehr erschöpft“, meint er.

Doch spätestens als er 2004 nach Wangerooge kam, ging es mit seiner Beziehung zur Musik wieder aufwärts. Zuerst fing er an, mit zwei Insulanern zu musizieren. Ein Song von ihnen: „Hot Love“. Seit einigen Jahren besteht auf Wangerooge die Inselcombo, in der Lothar Mengedoth Gitarre spielt und singt. Und auch dort spielen sie, auf seinen Vorschlag hin, „seinen Song“. „Von den Anfängen der Musik bis heute hat mich das Lied verfolgt: So schließt sich irgendwie ein Kreis.“

Und obwohl „Hot Love“ ihn so verfolgte, kann Mengedoth nicht genug von dem Stück bekommen und es einfach immer spielen. Ganz besonders gefällt ihm, dass der Song schon durch die ersten Takte, in denen ein charakteristisches Gitarrenriff gespielt wird, erkennbar ist. Zudem sei er besonders am Ende sehr variierbar. „Das Publikum wird zum Mitsingen animiert, und man kann zum Beispiel nur die Männer oder nur die Frauen singen lassen.“

Wenn er heute „Hot Love“ in der Inselcombo spielt, merkt Mengedoth an diesem Teil des Songs immer wieder, dass das Publikum mitgerissen wird. „Egal wie alt sie sind – jeder scheint besonders am Ende völlig losgelöst.“ Da bekommt der 56-Jährige auch schon mal eine Gänsehaut, gibt er zu. „Ich fühle mich da manchmal auch wie ein kleiner Marc Bolan“, sagt er lachend.

Emotionen wichtig

Das Wichtigste, das Musik erreichen sollte, sei Emotionen auszulösen, meint Mengedoth. Dabei ist es vollkommen egal, aus welchem Genre die Musik kommt. Seine Frau Beate hat ihn auf diesem Weg an klassische Musik herangeführt. Die Musik, die er früher kaum hörte, fasziniert ihn heute umso mehr. „Sie ist einfach zeitlos und kann gewaltige Emotionen auslösen.“

Auch wenn Lothar Mengedoth Musik macht, erkennt man, wie viel sie ihm bedeutet. „Meine Frau sagt immer, dass man es mir richtig ansieht, dass ich die Musik lebe.“ Auf die Frage, was Musik für ihn persönlich bedeutet, sagt Mengedoth: „Ich lebe darin auf und schöpfe in ihr Kraft, alle kleinen Probleme im Alltag zu meistern. Auch wenn das echt abgedroschen klingt: Musik ist für mich alles!“
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Beitragvon Salzufler » 8. Jul 2014, 06:12

-aus Offizialatsbezirk Oldenburg-
Rheiner Pfarrer kennt das Oldenburger Land

Egbert Schlotmann übernimmt Pfarrstelle auf Wangerooge


Vechta, Wangerooge, 3.7.:
Egbert Schlotmann (52), Spiritual am Exerzitien- und Bildungshaus Gertrudenstift in Rheine und Pfarrer im Gemeindedienst, übernimmt zum kommenden Frühjahr die Pfarrstelle St. Willehad auf Wangerooge.

Gestern stellte er sich bei einem ersten Kontaktgespräch unter Leitung von Offizialatsrat Bernd Winter dem dortigen Kirchenausschuss vor. Die Mitglieder dieses Gremiums zeigten sich anschließend überzeugt, dass sie mit Schlotmann einen guten gemeinsamen Weg gehen können. Pfarrer Kurt Weigel (64), der 1994 auf die Nordseeinsel kam, wird zum 5. April 2015 entpflichtet. Seine Verabschiedung soll am Ostermontag, den 6. April 2015, stattfinden. Kurz danach wird sein Nachfolger in das Amt eingeführt. Den Norden des Oldenburger Landes kennt er von mehreren Dienstjahren her.

Schlotmann, 1962 in Enniger (jetzt: Ennigerloh) geboren und mit sieben Geschwistern aufgewachsen, absolvierte nach dem Abitur ab 1982 seinen Zivildienst bei der Lebenshilfe e.V. in Duisburg-Walsum. 1983 bis 1988 studierte er in Münster und Wien Theologie und trat anschließend in Münster in das Priesterseminar ein. 1989 empfing er die Diakonenweihe, im folgenden Jahr die Priesterweihe. Erste Seelsorgestellen führten ihn nach Wildeshausen und Beckum. 1990 wurde Schlotmann Kaplan in Wilhelmshaven, 1994 in Duisburg, 1995 in Marl. 1998 trat er in das Kapuzinerkloster Zell am Harmersbach ein, 1999 übernahm er erneut eine Kaplanstelle zur Aushilfe in Greven. Im August 1999 wurde er Pfarrer in Dorsten St. Barbara, 2003 Dechant im Dekanat Dorsten. 2008 wechselte Schlotmann als Pfarrer an das Forum St. Peter nach Oldenburg. Seit 2012 ist er Spiritual des Gertrudenstiftes in Rheine-Bentlage, Priester im Gemeindedienst in Rheine St. Dionysius und St. Elisabeth und Caritaspfarrer im Dekanat Rheine. Mehrfach hatte sich Schlotmann berufsbegleitend weitergebildet, u.a. absolviert er eine zweijährige Ausbildung in Geistlicher Begleitung und den vierjährigen Masterstudiengang Ehe-Familien-Lebensberatung.
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Beitragvon Salzufler » 31. Jul 2014, 15:01

... und niemals geht man so ganz!

Christine Witzigmann‎ von den Wangerooge-Freunden meldete vor 6 Std. im "Fratzenbuch":


"Sehr schade :-(Und wieder einer von den guten der die Insel verlässt trotzdem alles Gute Karola und danke fuer die guten Buchtipps!"

"Kein Grund zur Aufregung- wie schon mehrfach erwähnt:
die Insel- Buchhandlung bleibt!" sagt C. Hogrefe-Ommen
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Beitragvon Salzufler » 7. Aug 2014, 21:47

-aus NWZ-


Menschen
In der Luft ganz und gar zu Hause


Elise Ots aus Estland fliegt Urlaubsgäste von Harlesiel nach Wangerooge
Die 24-jährige Pilotin wollte schon als Kind nur eines: Fliegen. Seit vergangenem Jahr arbeitet sie bei den Inselfliegern der Luftverkehr Friesland Harle.
von Rahel Arnold

Harlesiel/Wangerooge/Estland - Der Traum vom Fliegen begleitet Elise Ots (geborene Veber) aus Pärnu in Estland, seit sie sich erinnern kann: „Schon als kleines Mädchen wollte ich Pilotin werden“, sagt sie. „Als ich vier Jahre alt war, haben meine Eltern mir erzählt, dass der Weihnachtsmann mit dem Hubschrauber kommt – vielleicht wollte ich deshalb fliegen lernen.“

Heute, 20 Jahre später, ist die junge Frau Berufspilotin mit allen erforderlichen Lizenzen, die sie seit 2013 hat. Im Juni hat sie ihr Diplom von der Estonian Aviation Academy in Tartu überreicht bekommen. Mehr als 500 Flugstunden und gut 2000 Landungen hat sie hinter sich – „mein Rekord waren 28 Landungen an einem Tag“, sagt sie.

Einige der Flugstunden hat sie auf der Strecke Harlesiel-Wangerooge gesammelt, dort fliegt sie, seit sie Berufspilotin ist, für die Luftverkehr Friesland Harle.

Elise Ots, 24 Jahre alt, war Flugschülerin der Estonian Aviation Academy in Tartu, der zweitgrößten Stadt von Estland. Dort bewarb sie sich 2010 nach der Schule um eine Ausbildung zur Pilotin. Die Aufnahmeprüfung schaffte sie mit links: „Das war ganz einfach“, sagt sie.

Aber was Elise Ots „ganz einfach“ findet, daran zerbricht der Traum vieler: Die junge Frau absolvierte umfangreiche Tests in Physik, Mathematik und Englisch, bei denen sie in einer vorgegebenen Zeit komplizierte Aufgaben lösen musste, es folgten physiologische Tests des Herz-Kreislauf-Systems, der Augen und der Körperfunktionen sowie psychologische Tests.

Auch das Fliegen fällt ihr leicht, ein Flugzeug zu bedienen, sei kein Problem: „Das ist eigentlich viel einfacher als Autofahren, im Luftraum bin ich mit dem Flugzeug meistens alleine unterwegs, da ist es sehr ruhig. Auf den Straßen gibt es dagegen viele andere Verkehrsteilnehmer, auf die ich achten muss“, sagt sie.

Zwei Jahre nach ihrer Aufnahme an der Estonian Aviation Academy unternahm sie ihren ersten Flug, einen kleinen Rundflug über den Flugplatz in Tartu. Aufgeregt war sie nicht, Angst beim Fliegen kennt sie kaum: „Im Gegenteil: Es macht mir sehr viel Spaß!“

2013 lernte sie einen Piloten aus Estland kennen, der ebenfalls bei der Luftverkehr Friesland Harle fliegt. „Über ihn bin ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden – sie suchten einen neuen Piloten, zwei andere Flugschüler aus meiner Klasse und ich haben sich beworben – für mich haben sie sich entschieden“, sagt sie. „Deutsch habe ich dann aus dem Fernsehen gelernt, wir empfangen in Estland auch ein paar deutsche Sender“, erzählt die junge Frau lachend.

Bei den Inselfliegern fliegt die Berufspilotin nicht nur jede Menge Passagiere von und nach Wangerooge, sondern auch hin und wieder einen Seehund, der in die Auffangstation nach Norddeich gebracht werden muss. „Die sind so süß, aber sie stinken nach Fisch“, sagt sie und lacht.

Wenn sie nicht gerade auf den kurzen Flügen von rund fünf Minuten zur Insel den Deich und die Nordsee unter sich hat, dann fliegt sie im Winterhalbjahr in Estland, ihrer Heimat: „Dann fliege ich eine Maschine von Harlesiel nach Pärnu“, sagt sie. Dort hat die Luftverkehr Friesland Harle seit 2006 eine Filiale mit Hangar und Wartungshalle.

In den Wintermonaten von Oktober bis April werden von dort aus für den estnischen Staat die Inseln Kihnu, Ruhnu und Saaremaa in der Bucht von Riga linienmäßig angeflogen. Elise Ots ist eine der zwei Piloten dort.

Und weil der Treibstoff für die Strecke des Überführungsflugs von Harlesiel nach Pärnu nicht ausreicht, legt Elise Ots einen Zwischenstopp ein, in der Regel in Kalmar in Schweden. Dennoch: „Ich fliege lieber die kleinen Maschinen, da kann ich viel selber machen, bei den großen Passagierflugzeugen macht fast alles der Autopilot.“
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Beitragvon Salzufler » 25. Aug 2014, 10:55

-aus Radio Bremen-
2 nach 1
Kurt Weigel
Inselpfarrer
Er wird auch als "Papst von Wangerooge" bezeichnet: Kurt Weigel ist Priester auf Wangerooge in der Gemeinde Sankt Willehad. Guido Schulenberg hat ihn für "2 nach1 – die Gesprächszeit" in seinem Pfarrhaus auf der Nordseeinsel getroffen.


Auf Wangerooge befindet sich die nördlichste katholische Kirche im Bistum Münster. Dort betreut Kurt Weigel eine kleine Gemeinde mit gerade mal zehn regelmäßigen Kirchgängern. Die Kirche mit ihren 300 Sitzplätzen wäre hoffnungslos überdimensioniert – kämen da nicht noch die Touristen. Die kleine Gemeinde wächst in den Ferien um ein Vielfaches an.

Inselpfarrer auf Wangerooge
Kurt Weigel stammt aus einem katholischen Elternhaus in Cloppenburg. Sein Vater war Geschäftsmann und hoffte, dass seine Kinder ins Geschäft einsteigen. Im Gegensatz zu seinen Brüdern interessierte Kurt Weigel sich aber schon als Kind mehr für Musik und Literatur. Mit Zahlen und mit dem Geschäft des Vaters wollte er nichts zu tun haben.

1976 kam er nach der Priesterweihe zum ersten Mal für sechs Wochen als junger Kaplan auf die Insel Wangerooge und beschloss dort zu arbeiten. Auch seine Liebe zum Meer trieb ihn auf die Insel. Vier Jahre später war es soweit. Weigel hatte keinen leichten Start bei den Einheimischen, die noch an ihrem alten Pfarrer hingen. Ein gutes Arbeitsklima entwickelte sich dann aber schnell. Zur Gemeindearbeit gehört für Kurt Weigel auch ein Predigtvorgespräch, das er jeden Freitag zu verschiedenen Themen anbietet. In diesem Jahr stehen Texte von Hans Dieter Hüsch auf dem Programm, zum Beispiel über das Verhältnis zu Kindern oder zum Thema Frieden.

Faible für Inseln
Schon als Kind war Kurt Weigel von der Weite des Horizonts fasziniert, wenn er die Ferien in Dangast am Jadebusen verbrachte. Inseln sind seine Landschaften, sagt er und sieht darin seine Seelenlandschaft. Hier fühlt er sich wohl und verbringt auch seinen Urlaub gern auf den ursprünglichen Eilanden Irlands.

Viele Interessen
Der vielseitige Inselpfarrer hat viele Hobbies: Er fotografiert, sammelt Muscheln und Steine, hat unzählige CDs zusammengetragen und eine Riesensammlung von Filmen. Auch die Musik spielt eine große Rolle in seinem Leben und bei der Kirchen- und Gemeindearbeit. 2015 geht Kurt Weigel nach 27 Jahren in den Ruhestand und wird Wangerooge verlassen. Er geht als Seelsorger nach Marienhausen in eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Das Gespräch zum Anhören:
Kurt Weigel, [37:51]
Inselpfarrer
auf Radio Bremen
http://www.radiobremen.de/nordwestradio ... el100.html
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Beitragvon Salzufler » 13. Sep 2014, 15:33

Menschen
Gefühle in Gedichtform gebracht


Ute Schenck-Schneider veröffentlicht ihr Buch „Inselkleinod“
Seit 2005 lebt Ute Schenck-Schneider auf Wangerooge. Nun hat die 69-Jährige ihre Insel-Gedichte zum Buch zusammengestellt.
von Antje Brüggerhoff

Wangerooge - Schon lange schreibt Ute Schenck-Schneider Gedichte – wenn sie sich über etwas aufregt oder wenn ihr etwas Kummer bereitet. „Durch das Schreiben nehmen nicht nur meine Gefühle im Gedicht Form an, sondern auch in mir formiert sich etwas“, erklärt sie. Nun hat die 69-Jährige einige Insel-Gedichte in einem Buch gesammelt. „Inselkleinod“ hat sie es getauft – und ein kleines Schmuckstück ist ihr Werk allemal.

Ursprünglich stammt Ute Schenck-Schneider aus Wetzlar, lebte dann in Wiesbaden und seit neun Jahren auf Wangerooge. „Die drei Ws“, so sagt sie. „Wer weiß, vielleicht geht es irgendwann für mich noch mal nach Wien“, erzählt sie lächelnd. „Ich lasse mich von meiner Zukunft und meinem Leben überraschen“.

Nach einer Ausbildung zur Kindergärtnerin, studierte sie Medizin und hatte ab dem Jahr 1985 für 20 Jahre lang eine eigene Praxis in Wiesbaden. Berufsbegleitend hatte die Allgemeinmedizinerin sich dann auf den Bereich Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Traumatherapie spezialisiert.

Im Jahr 2005 kam sie dann nach Wangerooge und arbeitete dort im Mutter-Kind-Kurheim – es zog sie irgendwie ans Meer, sagt sie. Durch ihre Arbeit hat Ute Schenck-Schneider nicht nur anderen Menschen sehr geholfen, sondern auch sich selbst.

„Ich habe während meines Lebens irgendwie immer mehr zu mir selbst gefunden“, erzählt sie.

Nun ist Schenck-Schneider eigentlich in Rente, doch sie bleibt weiterhin aktiv und hält beispielsweise Vorträge unter dem Motto „Mensch, erkenne dich selbst!“

In ihren Insel-Gedichten hält Ute Schenck-Schneider eigene Beobachtungen fest: über Menschen und das Leben, wie es spielt mit seinen Höhen und Tiefen – wie Ebbe und Flut. Das Meer spielt für sie eine besondere Rolle. „Ich habe oft gemerkt, dass sich viele Menschen hier am Meer besser fühlen – es geht etwas in ihnen auf“, erzählt sie. „Man kann so viel vom Meer profitieren.“

Und deshalb schickte sie ihre Patienten früher auch immer wieder an den Strand, um am Wasser spazieren zu gehen, es zu beobachten oder es sogar anzuschreien und einmal „alles rauszulassen“. Dabei fiel der Therapeutin auf, dass viele ihrer Patienten dann das, was sie auf der Insel und ganz besonders am Meer erlebten, aufschreiben wollten. Sie hatten das Bedürfnis etwas mit nach Hause zu nehmen.

Deshalb spricht das Buch „Inselkleinod“ schon zu Beginn den Leser direkt an, fordert ihn auf, selbst aktiv zu werden. „Auf den letzten Seiten findet man Platz für eigene Gedichte, Gedanken oder Bilder“, erklärt Schenck-Schneider. Ihr ist wichtig, dass der Leser dadurch eine kleine Vorratskammer für zu Hause hat, damit es ihm auch dort weiterhin gut geht.

Einen Verleger hat Ute Schenck-Schneider für ihr Buch bisher nicht gefunden. Doch am Sonntag, 14. September, wird sie um 20 Uhr im Oberdeck auf Wangerooge eine öffentliche Lesung abhalten und ihr kleines Insel-Schmuckstück vorstellen.
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Beitragvon Salzufler » 13. Okt 2014, 10:27

Feierstunde für Bürgermeister

von Melanie Hanz


Wangerooge - Am 31. Oktober endet die Amtszeit von Wangerooges Bürgermeister und Kurdirektor Holger Kohls. Zum Abschied wird er sich am Donnerstag, 30. Oktober, in das Gedenkbuch der Inselgemeinde eintragen.

Wangerooges Rat und Verwaltung laden zur Feierstunde zur Verabschiedung von Holger Kohls ein. Kohls war seit 1996 Bürgermeister und Kurdirektor Wangerooges. Im vergangenen Jahr hatte er 50-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst gefeiert und war mit dem Friesland-Taler des Landkreises für verdienstvolle Arbeit für die Insel Wangerooge ausgezeichnet worden; 1963 hatte Kohls als 15-Jähriger seine Verwaltungs-Ausbildung begonnen.

Kohls Nachfolger als Bürgermeister ist Dirk Lindner.
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:!: jetzt bekommt die Ahnengalerie der Ehemaligen Bgm. im Verwaltungsflur vorm Sitzungszimmer ein neues Bild :P
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Beitragvon Salzufler » 29. Okt 2014, 15:45

Verabschiedung Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak


Am 28. Oktober 2014 wurde Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak offiziell in einer kleinen Feierstunde im Beisein des stellv. Gemeindebrandmeisters Torsten Stumpf und des Vorsitzenden des Bauausschusses Jürgen Wiebach durch Bürgermeister Holger Kohls verabschiedet. Bernd Kubiak hat die Funktion als Gemeindebrandmeister aus persönlichen Gründen zum 31. Oktober 2014 niedergelegt.

Bürgermeister Kohls würdigte die Verdienste des Gemeindebrandmeisters, der im September 1973 als Feuerwehranwärter in die Feuerwehr eintrat und seitdem nach vielen Schulungen Aufgaben als Maschinist, Gruppenführer, Pressewart, Atemschutz-Geräteträger und Funkgerätewart übernommen hat. Von Mai 2000 bis April 2006 war er stellv. Gemeindebrandmeister und ab Mai 2006 Gemeindebrandmeister auf Wangerooge.
Kohls bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte Herrn Kubiak für die Zukunft alles Gute.

In seiner Gemeindebrandmeistertätigkeit wurde das neue Feuerwehrhaus errichtet, das Notfall-Orientierungssystem auf der Insel installiert, Fahrzeug-beschaffungen vorgenommen und erfolgreich die Einsetzung einer Pflicht-feuerwehr durch Werben weiterer Mitglieder in der Feuerwehr verhindert.
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Beitragvon Salzufler » 31. Okt 2014, 10:54

Verabschiedung
Abschied nach 18 Jahren im Amt


Bürgermeister Holger Kohls im Ruhestand
Zahlreiche Wegbegleiter und Freunde nahmen an den Feierlichkeiten auf der Insel teil. Holger Kohls trug sich in das Goldene Buch ein.
von Antje Brüggerhoff


Wangerooge - Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls ist am Donnerstag auf der Insel verabschiedet worden: „Es ist nicht einfach, die Ereignisse aus 18 Jahren Amtszeit in einer Rede zusammenzufassen“, sagte Ratsmitglied Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne) zum Beginn der Feierlichkeiten, in deren Verlauf sich Holger Kohls auch in das Goldene Buch der Insel eintrug.

Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter des Insel-Rats, Wegbegleiter, Freunde und Verwandte, waren zu den Feierlichkeiten erschienen.

Seit 1996 war Holger Kohls Bürgermeister auf der Insel. In dieser Zeit sei viel passiert, sagte Kuchenbuch-Hanken.

Die Umgestaltung der oberen Strandpromenade, der Bau des Kinderspielhauses und neuer Appartements und Hotels, das Dorferneuerungsprogramm, die Erneuerung des Erlebnisbades Oase, der Neubau der Feuerwache – nur einige der Entwicklungen, die Kohls in seiner Amtszeit begleitet hat.

Uwe Garrels, Bürgermeister von Langeoog, lobte die gute Zusammenarbeit. „Ich bin sehr beeindruckt von Holger Kohls Leistung“, sagte er.

Es folgten viele weitere Reden. Ratsfrau Bärbel Herfel (CDU) las den Eintrag für Holger Kohls vor, der künftig im Goldenen Buch stehen wird.

Sichtlich gerührt zeigte sich der scheidende Bürgermeister am Ende der Feierlichkeiten.

Auch er blickte auf die vergangenen Jahre seiner Amtszeit zurück – und auf die Taten, die für ihn oft auch über den normalen Dienst hinaus gegangen seien. Der Abschied falle ihm nicht leicht: „Gerne hätte ich noch weitere Prozesse, die auf der Insel ablaufen, als Bürgermeister begleitet“, betonte er.

Er versprach allerdings auch in Zukunft, die Entwicklungen auf der Insel im Blick zu behalten. „Ich werde immer ein Auge auf Wangerooge haben“, sagte er.
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