Anreisebericht

Was muß bei der An- und Abreise beachtet werden?
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 13. Feb 2014, 20:50

PLANUNG


Rückbau der alten Bundesstraße beginnt


Thiesing kann sich mit seinen Bedenken nicht durchsetzen – Anwohner wollen Abbindung




SCHORTENS/OSTIEM
Veröffentlicht: 13.02.2014
von MICHAEL MEHRTENS

Die große Kreuzung in Ostiem wird noch im Zuge des Neubaus der Schortenser Ortsumgehung (Bundesstraße 210) in diesem Jahr umgebaut.

Eigentlicher Kreuzungsbereich wird deutlich kleiner. Später soll die Ampel verschwinden. Keine Buchten mehr für die Linienbusse. Technische Lösung in Höhe „Europazentrale“ für Wagen des Rettungsdienstes.


Die Stadt steht bei den Bürgern in Ostiem wegen der Ortsdurchfahrt im Wort. Und an der grundsätzlichen Entscheidung wird auch nicht gerüttelt. Der langgehegte Wunsch der Anwohner lautet: Der Durchgangsverkehr soll nicht mehr durch „Alt-Ostiem“ fahren. Deshalb wird es von der neuen Ortsumgehung über den jetzigen Kreisel an der Schortenser Abfahrt eine Verbindung zum Nordfrost-Ring geben. Außerdem wird die Plaggestraße schon in diesem Jahr so umgebaut, dass auch von dieser Seite niemand mehr nach Ostiem reinfahren kann.


Im Bau- und Umweltausschuss stellte nun Detlef Otten für die Bauverwaltung den Planentwurf für den Ortsbereich Ostiem vor, den das Straßenbauamt Aurich erarbeitet hat. Die alte Fahrbahn wird von jetzt teilweise 10,50 Meter auf 6,50 Meter verengt. Es gibt keine Bushaltestellen mehr neben der Straße, sondern Linienbusse sollen nach dem Umbau auf der Straße halten.


Der wichtigste Aspekt dieser Baumaßnahme ist jedoch die eigentliche Abbindung der Straße in Richtung Sande. Praktisch in Höhe der Europazentrale von Nordfrost wird der Durchgangsverkehr über das Gewerbegebiet gelenkt. „Geradeaus“ auf der alten Bundesstraße soll es nur für den Rettungsdienst gehen. Die Einsatzfahrzeuge werden technisch so ausgerüstet, dass sich entweder eine Schranke öffnet oder dass sie einen Poller versenken können, für alle andere bleibt die Durchfahrt gesperrt.


„Wir verbrennen definitiv Geld“, lehnte Ralf Thiesing (CDU) den Planentwurf grundsätzlich ab. Er befürchtet, dass der Umbau in Höhe Nordfrost parallel zum Umbau in Ostiem laufe. Für Thiesing müssten die Bushaltestellen gar nicht mehr in Ostiem gebaut werden, weil ja höchstens noch ein Jahr die Busse die Ortschaft durchfahren. Thiesing meinte, dass so der eigentliche Umbau durch die Hintertür verhindert werden könnte.


Derweil versuchte sich Bauamtsleiter Kramer als Diplomat. Er will mit den Auricher Straßenplaner besprechen, ob eine andere Lösung unter anderem für die Bushaltestellen möglich ist. Auch soll verhindert werden, dass beide Baustellen parallel laufen. Fest steht, dass Ostiem auf jeden Fall von der Plaggestraße aus ab Frühjahr 2015 nicht mehr erreichbar ist.
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 18. Feb 2014, 12:02

Straßenverkehr
Kritik aus Sande an Plänen für alte B 210


Möglicher Rückbau der Ortsdurchfahrt Ostiem sorgt in Nachbargemeinde für Unmut
Die alte B 210 ist für Kraftfahrer aus Sande der kürzere Weg nach Schortens und Jever. Eine völlige Abbindung der Straße sei unnötig.
von Oliver Braun
-aus NWZ-

Sande/Schortens - Das Vorhaben der Stadt Schortens, die alte B 210 im Bereich der Ortsdurchfahrt Ostiem zurückzubauen, stößt in der Nachbargemeinde Sande auf Kritik. Geplant ist, die Verbindung zwischen Sande und Heidmühle und weiter Richtung Jever in nicht allzu ferner Zukunft komplett abzubinden und künftig über den Nordfrostring und durch das Gewerbegebiet Heidmühle zu führen.

„Das ist doch ein Schildbürgerstreich“, sagte Sandes stellvertretender Bürgermeister Michael Ramke (SPD) am Montagabend in der Sitzung des Sander Ausschusses für Straßen und Verkehr. Er forderte seine Gemeindeverwaltung auf, tätig zu werden und mit Schortens in dieser Sache das Gespräch zu suchen.

Wie berichtet, will Schortens die alte B  210 in Ostiem vom Durchgangsverkehr abbinden, um dem Ort eine neue dörfliche Entwicklung zu ermöglichen. Das sei auch mehrheitlicher Wunsch der Ostiemer. Die Fahrbahn soll daher in einem ersten Schritt von elf auf sieben Meter verengt werden und verkehrsberuhigt werden und künftig nur noch für Rettungsfahrzeuge passierbar sein. Aller Fahrzeugverkehr zwischen Jever, Schortens und Sande soll dann über den neuen Kreisel auf der alten B 210 durch den Nordfrostring geführt werden. Mit dem Bau des noch fehlenden rund 500 Meter langen Anbindung von Kreisel und Bordfrostring soll in diesem Jahr begonnen werden.

In Sande hat man Respekt vor dem Wunsch nach Verkehrsberuhigung der Ostiemer. Es sei auch völlig in Ordnung, die Straße zurückzubauen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit herabzusetzen und den Lkw-Verkehr durch das Gewerbegebiet zu führen. Weshalb aber Pkw-Fahrer nicht mehr auf direktem Weg nach Schortens oder Jever fahren, sondern einen kurvigen Umweg nehmen sollen, erschließe sich ihm nicht, so Ramke. Immerhin fließe nach Verkehrsfreigabe der neuen B 210 heute viel weniger Verkehr durch Ostiem
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 19. Feb 2014, 16:41

Erste Abfahrt des Kreisels gesperrt





SCHORTENS

|

JW


Veröffentlicht: 18.02.2014



Am kommenden Freitag sollten Autofahrer aus dem Schortenser Ortszentrum in Richtung Ostiem aufpassen. Die erste Ausfahrt des Kreisels zur Ortsumgehung wird gesperrt sein. Bis einschließlich Sonnabend, 22. Februar, wird diese Sperrung bleiben. Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt über das Gewerbegebiet. Es wird mit kleineren Staus gerechnet. Der Grund für die Sperrung: Es wird eine Rad und Fußgängerweg über die alte Bundesstraße gebaut.
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 21. Feb 2014, 13:42

-aus NWZ-


Luftfahrt
Wie im Fluge zum Piloten werden


Simulator in Wilhelmshaven macht in Cessna-Cockpit Traum vom Fliegen wahr
Einsteigen und abheben – und das ganz ohne Pilotenschein. Das ist im Flugsimulationszentrum Wilhelmshaven in einem Cessna-172-Nachbau möglich.
von Lars Laue


Wilhelmshaven - Da ist die Landebahn von Wangerooge. Etwas Gas wegnehmen, das Steuer nach vorne drücken, der Asphalt nähert sich, es ruckelt, der Motor wird leiser, es ruckelt immer noch, das Kleinflugzeug Cessna 172 fährt kreuz und quer über die Landebahn. „Etwas sanfter lenken, es ist kein Auto“, gibt Co-Pilot Jochen Klein einen Tipp. Schließlich steht die Maschine. Das Fazit des Fluglehrers: „Etwas brutalomäßig, aber für den Anfang nicht schlecht.“

Die „Brutalo-Landung“ war zum Glück nur vorgetäuscht. Und zwar im deutschlandweit einzigen Flugsimulator für einmotorige Leichtflugzeuge auf einer Bewegungsplattform. Das Gerät steht in Wilhelmshaven. Auch von hier aus, dank moderner Computertechnik, ist ein Start möglich. Also Maschine an und los geht’s. Fünf Beamer projizieren die Wilhelmshavener Start- und Landebahn auf eine zehn Quadratmeter große Rundleinwand. Das Geräusch des Motors und das Vibrieren werden über hochmoderne Lautsprecher nachempfunden, die Bilder auf der Leinwand sind originalgetreu – geradezu so, als ob sich tatsächlich gerade der Flugplatz Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) mit seinen Flugzeughallen nähern würde.



Erfahrene Piloten haben flugverhalten detailgetreu abgestimmt

Mit hochwertiger Elektronik werden alle Steuerimpulse abgegriffen und der Steuerungssoftware zugeführt. Diverse Dateien, die das Flugverhalten und die Funktionalität des Flugzeugs bestimmen, wurden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Piloten so gut wie möglich abgestimmt. Der Simulator ist wie eine echte Cessna zu fliegen, was natürlich auch das nötige Training voraussetzt.

Die Kabine ist ein präziser Nachbau der Cessna 172.

Das Flugsimulationszentrum ist montags bis sonntags nach Vereinbarung zwischen 10 und 21 Uhr geöffnet. Kontakt per E-Mail: info@fly-4d.de, Telefon: (0 44 21) 1 81 98 99 oder (01 63) 4 02 20 68

Die Kosten für eine Stunde in dem Flugsimulator betragen 80 Euro (inklusive 15- bis 20-minütiger Einweisung). Jede weitere Stunde kostet 70 Euro.

Auch am Bremer Flughafen wird der Traum vom Fliegen für jedermann wahr. In den Flugsimulatoren der Schulflugzeuge der Lufthansa Flight Training, der Cessna Citation CJ1 Plus, kann Kurs auf verschiedene Flughäfen genommen werden. Das rund dreistündige Programm in der Verkehrsfliegerschule beginnt mit einer 90-minütigen Einführung, bei der die Teilnehmer mit etwas Theorie für den anschließenden Simulatorflug gewappnet werden. Nähere Informationen gibt es bei Hans-Peter Krüger und Team unter Telefon (04 21) 3 08 00 75.

Doch dann ein Zwischenfall: „Der Computer muss neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden“ erscheint plötzlich zwischen den Wolken am strahlend blauen Himmel. Fluglehrer Jochen Klein reißt, mitten über dem Ganderkeseer Ortskern, die Tür auf: „Hey, was macht ihr“, fragt der 49-jährige Oldenburger seine Kollegen Wolfgang Schütte (60) aus Oldenburg, Jörg Oppelt (56) aus Sande (Landkreis Friesland) und Helmut Völk (65) aus Jever. Die Antwort: „Ihr wolltet doch schlechtes Wetter, kommt sofort.“ „Und jetzt mach’ mal einen Nachtanflug auf Bremen“, fordert Klein und wir finden uns vor der im Dunklen liegenden Landebahn des Bremer Flughafens wieder.

Völk war es, der die Idee mit dem Flugsimulator hatte. Vor einem Jahr habe er in der Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland gefragt, wer Interesse habe, an dem Projekt mitzuarbeiten. Es fanden sich Mitstreiter, und so entstand in 800 bis 900 Arbeitsstunden der Simulator im „4D-Flugsimulatorcenter Fly-4D“ an der Güterstraße 37 in Wilhelmshaven. Baubeginn war August 2013, Ende 2013 war die Eröffnung.

Zur Zielgruppe gehören sowohl Leute aus der Flugsimulator-Szene, die ihrem Hobby sonst eher am heimischen Computer nachgehen, als auch Flugschüler, die in dem Simulator üben möchten. „Das Gerät ersetzt aber keine richtige Schulung und schon längst keinen echten Praxisflug“, betont Fluglehrer Jochen Klein. Aber es trainiere beispielsweise das räumliche Vorstellungsvermögen und könne hilfreich bei der Funk-Navigationsausbildung sein.

Jens Bräuer (38), Fluglehrer aus Oldenburg, hat den Simulator am Donnerstag erstmals getestet – und für gut befunden. „Das Gerät ist sehr real und bewegt sich total flugzeugähnlich. Durch eine solche Vorübung lassen sich die echten Flugstunden für Flugschüler sicher auf das Nötigste reduzieren“, sagt Bräuer, während er sich mit einem Schüler im Anflug auf Wangerooge befindet.

Die Landung gelingt, doch die Realität holt die beiden schnell wieder ein, als sie das insgesamt knapp 70.000 Euro teure Gerät verlassen. Nicht auf der Nordseeinsel sind die beiden gelandet, sondern im Gewerbegebiet in Wilhelmshaven.


Mehr Informationen finden Sie hier:
http://4d-flugsimulator.de/
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Re: Anreisebericht

Beitragvon keinereiner » 24. Feb 2014, 20:17

Geil,
sollte ich mal aus welchen Gründe auch immer in WHV sein, dann werde ich mir das Vergnügen mal gönnen, auch wenn es nicht gerade billig ist.
Am liebsten die Strecke EDLE / EDWG, auch wenn ich dann wohl mit einer Stunde nicht hinkommen dürfte. :ugeek:
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 25. Feb 2014, 00:22

Neue Haltestellen des Fernbusses
EMS-JADE
AH
Veröffentlicht: 24.02.2014
-aus Je-Wo.-

Am 11. April verlängert die MFB MeinFernbus GmbH aus Berlin ihre seit letztem Jahr bestehende Linie 018 Köln – Wilhelmshaven und nimmt Emden und Leer als neue Haltestellen auf. Ab April geht es dann fünfmal in der Woche über Essen und Düsseldorf nach Köln und in der Gegenrichtung viermal wöchentlich entlang der Küste nach Wilhelmshaven. Weitere von Emden und Leer erreichbare Ziele sind Dorsten, Essen, Düsseldorf, Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel, Esens, Neuharlingersiel, Carolinensiel, Harlesiel, Schillig, Horumersiel und Hooksiel.
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 2. Mär 2014, 20:59

B 210 alt

: Weitere Gespräche mit Sande



Bürgermeister Gerhard Böhling

reagiert auf Kritik an Rückbauplänen
Die Ortsdurchfahrt Os­tiem soll ab Sommer zurückgebaut werden. In Sande fürchtet man um die gute Verkehrsanbindung.
von Tim Gelewski

-aus NWZ-
Schortens - Schortens‘ Bürgermeister Gerhard Böhling hat in der Ratssitzung am Donnerstag weitere Gespräche mit der Nachbargemeinde Sande zum Rückbau der alten B 210 im Gebiet der Ortsdurchfahrt in Ostiem angekündigt. „Das bedeutet aber nicht zwingend, dass sich an unserem Zeitplan etwas ändert“, sagte Böhling. Die Straße zwischen Jever und Ostiemer Berg soll zur Stadtstraße herabgestuft werden.

Wie berichtet, hatte es unter anderem aus dem Sander Rat massive Kritik an dem Vorhaben gegeben. Dort fürchtet man um die gute Anbindung, sollte der Verkehr nach Sande künftig nur noch über den Nordfrostring und durch das Gewerbegebiet Heidmühle möglich sein.

Plangemäß soll laut Böhling in Ostiem im Sommer mit dem Rückbau der alten B 210 begonnen werden. Dabei soll die Fahrbahn auf etwa 6,50 Meter Breite verschmälert werden, anstelle der Bushaltebuchten sollen Grünflächen entstehen. Die Abbindung soll ab 2015 beginnen. Zunächst muss noch eine Umlegung der K 95 (Plaggestraße) vom neuen Kreisverkehr an der alten B 210 bis zum Bahnübergang einschließlich Bau eines Wendehammers für die Plaggestraße in Höhe Nordfrostring erfolgen.
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 8. Mär 2014, 13:22

Ärger mit Dauerparkern
-aus Je.Wo.-
CAROLINENSIEL
MH
Veröffentlicht: 07.03.2014

Ärger gibt’s mit Dauerparkern, die im Ortszentrum Carolinensiel die Parkplätze blockieren. Die Stadt Wittmund will jetzt rigoros durchgreifen und bereitet eine neue Regelung für das Nordseebad vor.

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Dauerparker :?:
Das sind doch alles Inselbesucher, die der Parkmafia in Harle nicht den Rachen vollstopfen wollen :lol:
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 17. Mär 2014, 09:35

Bahnverkehr
Mehrfaches Umsteigen bleibt das größte Ärgernis

-aus NWZ-
Fahrgastverband Pro Bahn und Verkehrsregion mahnen Verbesserungen für Region an

von Melanie Hanz


Friesland/Wilhelmshaven - In einem offenen Brief an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen hat Hans-Joachim Zschiesche, Vorsitzender des Regionalverbands Ems-Jade im Fahrgastverband Pro Bahn, noch einmal auf die Notwendigkeit von Verbesserungen auf der Strecke Wilhelmshaven - Osnabrück hingewiesen.

Hintergrund ist die ausstehende Ausschreibung des Betreibervertrags im Teilnetz Weser-Ems. Wie berichtet, fordert die Region Friesland-Wilhelmshaven seit Jahren eine bessere Anbindung an den Fernverkehr.

Die Ausschreibung des Zugverkehrs war eigentlich für vergangenes Jahr geplant, wurde jedoch wegen Unklarheiten in Zusammenhang mit dem Ausbau der Bahnstrecke Wilhelmshaven - Oldenburg verschoben, erläuterte Frieslands Landrat Sven Ambrosy, zugleich stellvertretender Vorsitzender der Verkehrsregion Ems-Jade (VEJ) auf Nachfrage der NWZ .

„Das erscheint uns als sachangemessen“, sagte er. Die Ausschreibung solle kurzfristig noch im März oder April erfolgen, die Betriebsaufnahme werde dann ebenfalls ein Jahr später erfolgen.

Wie in den Jahren zuvor hat die Verkehrsregion gegenüber der Landesnahverkehrsgesellschaft als größten Mangel im Schienenverkehr die Notwendigkeit zum teilweise mehrfachen Umsteigen benannt. „Die VEJ hat dazu mehrfach Vorschläge vorgelegt, die bisher abgelehnt oder als nicht umsetzbar bewertet wurden“, so Ambrosy. Man werde sich dennoch weiter für Verbesserungen einsetzen.

Der Pro Bahn-Regionalverband weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Fahrtzeit auf der Strecke Wilhelmshaven - Osnabrück zu lang sei und die eingesetzten Waggons zu unbequem. Der Fahrgastverband wünscht sich die Einführung eines Zwei-Stunden-Takts mit ausgewählten Haltestellen und eine Verbesserung des Fahrzeugmaterials sowie eine Flügelung der Züge im Bahnhof Sande in Richtung Esens, so dass das Umsteigen entfällt.

Laut Ambrosy muss indes auch in der kommenden Betriebsperiode aufgrund des Ausbaus der Strecke Wilhelmshaven - Oldenburg wieder mit Einschränkungen im Bahnverkehr gerechnet werden.

„Veränderungen werden erst nach Abschluss der Baumaßnahmen und auch erst mit der Elektrifizierung möglich sein – auch die Möglichkeit einer Fernverkehrsanbindung Frieslands und Wilhelmshavens.“ Nach einer so langen Einschränkungsphase erwarte die Region dann aber auch erhebliche Verbesserungen
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Re: Anreisebericht

Beitragvon Salzufler » 4. Apr 2014, 17:32

Schortens - 04.04.2014

Küstenorte erwarten erste Urlauberwelle

Schortens.
Die Küstenorte und Inseln erwarten zum Wochenende die erste Welle von Osterurlaubern. Mit dem gestrigen Ferienbeginn in Niedersachsen und Bremen füllen sich langsam die Quartiere. „Vor einem Jahr um diese Zeit war es noch kalt mit Eis und Schnee, aber jetzt rechnen wir mit vielen Gästen“, sagte Katja Benke von der Tourismusgesellschaft Die Nordsee. Die Kurverwaltungen seien vorbereitet, die Reedereien verstärkten ihren Fahrplan für den Ansturm der Gäste. Entlang der Küste haben die ersten Campingplätze geöffnet.Bei besserer Buchungslage als im Vorjahr freut sich auch die Lüneburger Heide auf ein gutes kurzfristiges Geschäft.
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