Aus für die Ostbake?

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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 22. Feb 2013, 13:42

Ostbake: Initiative für Erhalt




von
Melanie Hanz
-aus NWZ-


Wangerooge - Eine Initiative zum Erhalt der Ostbake auf Wangerooge hat begonnen, Geld und Unterstützung für einen Neubau des Wahrzeichens zu sammeln. Wie berichtet, wollte das Wasser- und Schifffahrtsamt das alte Seezeichen abreißen lassen. Der Abriss wurde um drei Monate verschoben – so lange haben die Wangerooger und Insel-Freunde nun Zeit, den Erhalt zu organisieren. Geplant ist, die Bake anhand alter Pläne neu zu errichten.
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 22. Feb 2013, 17:09

juste bei den Grünen Wangeroogern gefunden:


Wangerooge, den 22.02.2013
Presseinfo 02/13 Die Grünen Wangerooger
Die Grünen Wangerooger würden es begrüßen, wenn beim Erhalt der Kugelbaake im
Osten der Insel die Möglichkeit der Erweiterung der Baake mit einer kleinen
Aussichtsplattform für das angrenzende Vogelschutzgebiet in Betracht gezogen wird.
Zwar haben die Initiatoren um Peter Tigges für den Erhalt des Seezeichens mit dem
Aufschub von nur 3 Monaten nicht viel Zeit, es wäre nur sehr Schade, wenn diese
einmalige Gelegenheit ungeprüft verpuffen würde.
Dabei könnte man historisch sogar die ehemaligen Unterkünfte in dem Seezeichen
nachempfinden und dort einen Raum mit Seeschlitzen, wie es ihn Land auf und Land ab
vielerorts schon gibt, zur störungsfreien Beobachtung der Seevögel einrichten.
Naturschutzorganisationen wie der Mellumrat würden dies begrüßen! Vielleicht gibt es
dafür sogar Fördermittel, zumindest sollte dies geprüft werden.
Dies wäre eine echte touristische Bereicherung für die Insel. Der Mellumrat benötigt
keine solche Plattform, oder Räumlichkeit zur Vogelbeobachtung!
Die Grünen Wangerooger hatten dies schon hinter den Kulissen versucht anzuschieben.
Es ist jedoch auch durchgesickert, dass dies bei den Behörden, warum auch immer,
auf wenig Gegenliebe gestoßen ist.
Mit grünen Inselgrüßen Peter Kuchenbuch-Hanken Die Grünen Wangerooger

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Idee nicht schlecht - aber wer bezahlt den Spaß :roll:
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Gastaufwooge » 23. Feb 2013, 11:59

Salzufler fragt
Idee nicht schlecht - aber wer bezahlt den Spaß


An sich gilt ja die Regel: Wer bestellt, der bezahlt.
Aber bei Politikern ist das anders. Sie geben nur Anregungen, die dann von anderen aufgegriffen werden. DerMellumrat hat schon abgewunken. Die Gemeinde hat grundsätzlich kein Geld, warum plötzlich hierfür.
Im Moment wird noch daran gearbeitet, einen Verein für die neue Ostbake zu finden. Geld wurde noch gar nicht gesucht. Der genaue Preis wird sich auch erst in einem Ausschreibungsverfahren ergeben. Wer hat schon Vergleichswerte für eine Holzbake.
Und dann kommen Politiker mit einer guten Idee, die den Preis für die Ostbake in die Höhe treiben würde.

Ich bin mit noch nicht mal sicher, ob die Idee so gut ist. Denn Beobachtungen werden häufig vom Deich oder aus den Dünen gemacht. Ich meine auch, dass man dann näher am Brutgebiet dran ist.
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 24. Feb 2013, 09:59

aus: wattsegler.de
Wangerooge: Bald Abriss der Ostbake?


Freitag, den 22. Februar 2013 um 00:00 Uhr




Die Ostbake auf Wangerooge, die so genannte Stundenglasbake, hat nach Ansicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven ausgedient. Die letzte Bauwerksinspektion 2012 hat ergeben, dass das über 100 Jahre alte Bauwerk nicht mehr sanierungswürdig ist.

Eine wirkliche Sanierung würde den Abriss der Bake mit anschließendem Neubau erforderlich machen, haben die Experten ermittelt. Die geschätzten Neubaukosten in der Größenordnung von 120.000 Euro wären nach Ansicht des Sachbereichsleiter Dirk Eikmeyer nicht zu rechtfertigen, da das Schifffahrtszeichen nicht mehr benötigt wird. Schon in den nächsten Wochen soll der Abriss erfolgen, so das WSA Wilhelmshaven. Anschließend soll am Ostspitze der Insel eine Informationstafel errichtet werden, die an die Ostbake erinnert. Dem Rückbau hat auch die Denkmalschutzbehörde zugestimmt.

Der Begriff Stundenglasbake hat sich eingebürgert, weil das Südkardinaltoppzeichen an eine Sanduhr (Stundenglas) erinnert. Auf Wangerooge ist auch die Bezeichnung "Eieruhr" gebräuchlich. Gebaut wurde die Bake im Jahr 1909, zusammen mit einer Unterkunftsbaracke für die Wasserbauarbeiter. Der Unterkunftsbereich wurde bereits 1990 zurück gebaut, das Schifffahrtszeichen blieb erhalten. 1999 wurde die Bake unter Denkmalschutz gestellt. Über 100 Jahre hat das Wasser- und Schifffahrtsamt die Ostbake als Schifffahrtszeichen unterhalten, bis die Holzkonstruktion nun ihr Lebensende erreicht.

Moderne Satellitennavigation haben Baken für die Schifffahrt entbehrlich gemacht. Auf Neuwerk allerdings hat eine Initiative von Inselbewohnern und -Liebhabern es geschafft, die bei einem Orkan umgestürzte "Klappmützen-Bake" wieder aufzubauen. Ob eine Wangerooger Bürgeraktion um Peter Tiegges das noch einmal - wie schon vor gut 20 Jahren- dieses Ziel erreicht, bleibt abzuwarten. Bürgermeister Hiolger Kohls wurde bereits eine Liste mit mehr als 2000 Unterschriften für den Erhalt des Wahrzeichens überreicht.
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 27. Feb 2013, 11:12

Bei den GRÜNEN Wangeroogern gefunden:25Feb

Wangerooge: Kugelbaake erhalten und aufwerten

Abgelegt unter: Wangerooge aktuell.


Die Grünen Wangerooger würden es begrüßen, wenn beim Erhalt der Kugelbaake im Osten der Insel die Möglichkeit der Erweiterung der Baake mit einer kleinen Aussichtsplattform für das angrenzende Vogelschutzgebiet in Betracht gezogen wird.

Zwar haben die Initiatoren um Peter Tigges für den Erhalt des Seezeichens mit dem Aufschub von nur 3 Monaten nicht viel Zeit, es wäre nur sehr Schade, wenn diese einmalige Gelegenheit ungeprüft verpuffen würde.

Dabei könnte man historisch sogar die ehemaligen Unterkünfte in dem Seezeichen nachempfinden und dort einen Raum mit Seeschlitzen, wie es ihn Land auf und Land ab vielerorts schon gibt, zur störungsfreien Beobachtung der Seevögel einrichten. Naturschutzorganisationen wie der Mellumrat würden dies begrüßen! Vielleicht gibt es dafür sogar Fördermittel, zumindest sollte dies geprüft werden.

Dies wäre eine echte touristische Bereicherung für die Insel. Der Mellumrat benötigt keine solche Plattform, oder Räumlichkeit zur Vogelbeobachtung!

Die Grünen Wangerooger hatten dies schon hinter den Kulissen versucht anzuschieben. Es ist jedoch auch durchgesickert, dass dies bei den Behörden, warum auch immer, auf wenig Gegenliebe gestoßen ist.



Autor: Peter Kuchenbuch-Hanken
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 16. Mär 2013, 20:25


Spenden für Erhalt der Ostbake



aus NWZ

von
Oliver Braun


Wangerooge - Die Bemühungen um den Erhalt der 100 Jahre alten Ostbake sind einen Schritt weiter gekommen. Nachdem die Gemeinde Wangerooge einen Aufschub für den Abbruch des hölzernen historisches See- und Wahrzeichens bis zum 31. Mai erreicht hatte, ist nun auch eine Spendenaktion angelaufen, erklärte Bürgermeister Holger Kohls im Gemeinderat.

Mit den Spendengeldern soll eine Plattform finanziert werden, die die Bake sichert. Die Kosten wurden mit 40 000 bis 50 000 Euro angegeben. Das sind nicht einmal die Hälfte der Kosten, die das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Wil­helmsha­ven als zuständige Behörde für den Schiffsverkehr vor Wangerooge für den Erhalt der Ostbake kalkuliert. Die will das marode und nicht mehr benötigte Bauwerk daher abreißen. Insulaner und viele Wangerooge-Gäste kämpfen für den Erhalt. Kohls: „Die Gemeinde wird in Sachen Ostbake nicht als Bestattungsunternehmer gegenüber dem WSA auftreten.“
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 27. Mär 2013, 14:53

Nordwestradio - Ein Programm von Radio Bremen und dem NDR Nordwestradio › Sendungen › Nordwestradio Journal 26. März 2013, 8:50 Uhr
Nordwestradio Journal

Wangerooger retten die Ostbake
Insulaner sammeln Sponsorengelder für Wahrzeichen
Die Ostbake auf der ostfriesischen Insel Wangerooge ist baufällig. Mehr als 100 Jahre Wind und Wasser haben am Wahrzeichen genagt, eine Sanierung lohnt sich nicht mehr. Deshalb wollte das Wasser-und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven das Bauwerk abreißen. Die Wangerooger liefen erfolgreich Sturm gegen die Entscheidung. Bis Ende Mai 2013 haben sie nun Zeit, um die Ostbake zu retten.

Ostbake auf Wangerooge [Quelle: Axel Hindemith]
Quelle: Axel Hindemith
Die baufällige Ostbake auf Wangerooge soll originalgetreu wieder aufgabaut werden.

Von der einstigen Pracht der "Eieruhr", wie Einheimische die Bake im Osten der Insel nennen, ist nicht mehr viel übrig. Die Holzbalken sind morsch, ein Zaun sichert die Konstruktion. In diesem Zustand könne die Ostbake nicht stehen bleiben, entschied das Wasser-und Schifffahrtsamt in Wilhelmshaven und beschloss den Abriss.

Wangerooger gründen Bürgerinitiative
Doch der Plan ging vielen Insulanern gegen den Strich, denn zusammen mit dem Leuchtturm und dem Westturm gehöre die Ostbake zum Inselbild dazu. Eine Bürgerinitiative "Rettet die Ostbake" wurde gegründet und nahm Kontakt zum Wasser- und Schifffahrtsamt auf, berichtet Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls. Ergebnis der Diskussion: Das Amt habe angeboten, einen Nachbau an die Stelle der alten Bake zu setzen.

Wiederaufbau im Stil von 1909
Wenn es nach dem Willen der Wangerooger geht, wird die Ostbake wieder im ursprünglichen Stil von 1909 errichtet. Die Kosten liegen bei rund 50.000 Euro. Kohls ist guten Mutes, das Geld zusammen zu bekommen, denn es gebe einen Sponsor, der einen größeren Betrag beisteuern will.

Kohls geht davon aus, dass der Sponsor auch dann zahlt, wenn die ursprüngliche Bake wieder aufgebaut wird. Die Osterferien sollen genutzt werden, um weitere Sponsorengelder einzuwerben. Und wenn es gelinge, bis Mai die Finanzierung zu sichern – dann könnte die neue Bake im Herbst stehen.

Ostbake auf Wangerooge gerettet, [3:15]
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 28. Mär 2013, 08:04

Infos zur Ostbake beim Bürgerverein

von
Melanie Hanz

-aus NWZ-
Wangerooge- Wie geht es weiter in Sachen Erhalt beziehungsweise Neubau der Wangerooger Ostbake – darüber berichtet Peter Tigges, Initiator der Aktion, am Dienstag, 2. April, bei der Bürgerrunde des Bürgervereins Wangerooge. Beginn ist um 20 Uhr in der „Teestube“. Alle Interessierten sind dazu willkommen. Wie berichtet, soll die marode Ostbake neu aufgebaut werden, dazu sind rund 50 000 Euro notwendig.
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Salzufler » 29. Mär 2013, 10:02

Ostbake auf Wangerooge gerettet ?
Jeder Urlauber auf der ostfriesischen Insel Wangerooge kennt die Ostbake, auch liebevoll "Eieruhr" genannt. Mehr als 100 Jahre Wind und Wasser haben am Wahrzeichen genagt. Mittlerweile ist die Bake so baufällig, dass sich eine Sanierung nicht lohnt, eine Erhaltung wäre zu teuer. Deshalb wollte das Wasser-und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven das Bauwerk abreißen.

Die Wangerooger laufen Sturm gegen die Entscheidung, mit Erfolg:
Bis Ende Mai haben sie Zeit bekommen, um die Ostbake zu retten. Autor/-in:Jasmin Schönberger
Länge:3:15 Minuten
Datum:Dienstag, 26. März 2013
Sendereihe:Nordwestradio Journal | Nordwestradio

http://www.radiobremen.de/nordwestradio ... popup.html

Autor/-in:Jasmin Schönberger
Länge:3:15 Minuten
Datum:Dienstag, 26. März 2013
Sendereihe:Nordwestradio Journal | Nordwestradio
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Re: Aus für die Ostbake?

Beitragvon Admin » 4. Apr 2013, 09:00

Bürgerverein kann sich Trägerschaft gut vorstellen
aus NWZ-Online vom 04.04.20132

Entscheidung soll bei Vorstandssitzung fallen – Mehrere Bau-Varianten

von Melanie Hanz


Wangerooge - Der Bürgerverein Wangerooge will demnächst bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung entscheiden, ob er die Trägerschaft über die Ostbake übernimmt. Das sagte Vorsitzender Ernst Schöppe auf Nachfrage der NWZ .

Peter Tigges, Initiator der Aktion für den Erhalt des denkmalgeschützten Wangerooger Wahrzeichens, hatte in der Bürgerrunde am Dienstagabend über den Sachstand berichtet.

Wie berichtet, sollte das Seezeichen abgerissen werden, weil das Holz morsch ist und die Ostbake nicht mehr standfest ist. Das Wasser- und Schifffahrtsamt als Eigentümer hatte nach Gesprächen den Abriss noch einmal auf Ende Mai verschoben. Bis dahin soll geklärt sein, wie der Ersatz aussehen soll. Das Wasser- und Schifffahrtsamt würde das Gelände für eine neue Ostbake zur Verfügung stellen.

Schöppe zufolge sind mehrere Varianten für einen Neubau der Ostbake im Gespräch. Auch mehrere Ideen einer künftigen Nutzung des Seezeichens stehen im Raum.

Die Kosten liegen dabei deutlich unter den vom Wasser- und Schifffahrtsamt genannten 120 000 Euro. „Wir sind willens, die Trägerschaft über das Wahrzeichen zu übernehmen. Aber zuerst wollen wir wissen, wie die Bedingungen im Gestattungsvertrag aussehen“, sagte Schöppe.

Bei der Gemeinde seien bereits mehrere Spendenzusagen für den Neubau der Ostbake eingegangen
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