Deicherhöhung

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 22. Jul 2013, 09:18

-aus der Tagesspiegel-

Wissen Gefahr aus Nordwest
00:00 UhrVon Eckart Granitza



Wind und Wellen nagen an den Ostfriesischen Inseln.
Bollwerke aus Stein und aufwendige Dämme sollen den Landverlust aufhalten.


Die Ostfriesischen Inseln sind beliebte Reiseziele, nicht zuletzt wegen der langen Sandstrände. Doch die Eilande sind in Gefahr. Die vorrangig nach Osten gerichteten Strömungen in der Nordsee nagen permanent an den Westköpfen der Inseln. Dazu kommen der stetige, meist aus Nordwest blasende Wind und die Sturmfluten in den Winterhalbjahren. Das abgetragene Material wird nach Osten gespült, wo es sich wieder ablagert. Die Drift der Inseln ist enorm. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert nahm Wangerooge im Westen etwa zwei Kilometer ab und im Osten etwa vier Kilometer an Länge zu. So ist der 1856 im Osten errichteten Leuchtturm inzwischen in der Mitte der Insel gelandet.



Auch das Westende von Baltrum lag um 1650 noch rund 4,5 Kilometer westlicher als jetzt. Ähnliche Änderungen sind bei den anderen Inseln wie Borkum, Juist, Norderney, Langeoog und Spiekeroog zu sehen.

„Früher war das kein Problem, da lebten nur wenige Menschen auf einer Insel, sie zogen mit ihren einfachen Holzhäusern immer weiter Richtung Osten“, sagt Frank Thorenz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Mit dem Bädertourismus im 20. Jahrhundert kamen jedoch immer mehr Gäste und es wurden Steinhäuser, Hotels und Kuranlagen gebaut. „Die können nicht einfach umziehen.“ Um den Tourismus und damit ihre Wirtschaftskraft zu erhalten, müssen alle Inseln bis auf Langeoog durch Deckwerke stabilisiert werden: eine Art Schutzschicht für Ufer aus Beton und Asphalt. Diese Bauwerke sowie die langen Steindämme, die sogenannten Buhnen, sollen die Wellenenergie reduzieren, um Schäden zu vermeiden.

Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Egal wie massiv die Befestigungen sind, den Kräften von Strömung und Wellenschlag kann kein Bauwerk auf Dauer standhalten. Vor 40 Jahren wurde der Westkopf von Wangerooge fertiggestellt. Nun sind viele Abbrüche und Schäden zu erkennen. Voraussichtlich im nächsten Jahr soll das Bauwerk erneuert werden.

Auf der weiter westlich gelegenen Insel Baltrum wird derzeit bereits ein neues Deckwerk gebaut. „Das Problem in Baltrum war, dass die Befestigung aus den 70er Jahren nicht hoch genug war und außerdem bei schweren Sturmfluten nicht ausreichend standsicher ist“, sagt Thorenz. Die Küstenbauingenieure ermittelten mit Hilfe von Computermodellen, welche Wellenhöhen bei Sturmfluten zu erwarten sind. „Natürlich haben wir auch den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg der nächsten 100 Jahre durch die Erderwärmung mit einbezogen.“

Danach überprüften sie an einem im Maßstab von 1:10 gebauten Modell im Wellenkanal der TU Braunschweig, ob der derzeitige Bau dem Druck der erwarteten Wellen standhält. „Dabei zeigte sich, dass die Strandmauer bei einer schweren Sturmflut überflutet werden könnte und das Westdorf von Baltrum überschwemmt werden könnte“, sagt Thorenz. Das NLWKN musste also handeln und den Küstenschutz verbessern.

Nachdem in den vergangenen Jahren das Deckwerk am Westkopf der Insel saniert und umgestaltet wurde, wird dieses Jahr der nach Osten führende Abschnitt abgeschlossen werden. Dabei soll eine vorhandene Hochwasserschutzwand abgebrochen und durch einen gut zwei Meter höheren, flach geneigten Damm ersetzt werden. Die Ingenieure bevorzugen möglichst flache Dammkonstruktionen, da diese die Kräfte der Wellen viel besser abbauen können als steil verlaufende Dämme. Abschließend werden die Dämme mit Klei, einem erosionsbeständigen, tonigen Boden abgedeckt.

So oder so ähnlich sind und werden bei den meisten Ostfriesischen Inseln die Deckwerke in den nächsten Jahren saniert. Der Schutz der Inseln ist nicht nur für den Tourismus und die Einheimischen wichtig, sondern auch für die dahinter liegenden Küstenregionen, sagt Thorenz: „Die Inseln sind bildlich gesprochen vorgelagerte Wellenbrecher für die Küste des Festlands.“ Eckart Granitza
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 25. Jul 2013, 08:48

Landkreis Friesland


Wangerooge: Deichbauplanung optimiert – Baubeginn 2014 wahrscheinlich


Nds. Umweltministerium, Landkreis und Gemeinde haben gemeinsam eine Lösung für den Deichbau auf der Insel Wangerooge gefunden. Damit könnte bereits im Jahr 2014 mit dem Bau begonnen werden.


– Für den Deichbau auf Wangerooge zeichnet sich eine konstruktive Lösung ab, die einen Beginn der Arbeiten im kommenden Jahr wahrscheinlich machen. „In enger Abstimmung mit allen Beteiligten hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Planungen optimiert“, heißt es in einer gemeinsamen Presseinformation von Umweltminister Stefan Wenzel, Landrat Sven Ambrosy sowie Bürgermeister Holger Kohls vom 19. Juli 2013. So soll der Ausbau des Deiches weitestgehend auf der vorhandenen Deichtrasse erfolgen, um die Inanspruchnahme ökologisch wertvoller Salzwiesenbereiche auf ein Minimum zu reduzieren. Ferner sollen als Ausgleichmaßnahme neue Salzwiesen entstehen. „Wir sind daher zuversichtlich, dass die neue Planung die berechtigten Umweltbelange ausreichend berücksichtigt und dabei hilft, ein umfangreiches Zulassungsverfahren zu vermeiden“, erklärten Wenzel, Ambrosy und Kohls.

Zum Hintergrund: Eine NLWKN-interne Vorprüfung der ursprünglichen Planungen hatte ergeben, dass mögliche nachteilige Folgen für die Natur eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich machen würden, die das Vorhaben zeitlich verzögert hätte. Die Gemeinde Wangerooge, der Landkreis Friesland und das Land suchten daraufhin nach Möglichkeiten, die Umweltverträglichkeitsprüfung entbehrlich zu machen, zumal über die Notwendigkeit der Deichverstärkung Einigkeit besteht. Dieses Ziel ist jetzt erreicht worden. Die 3,3 Kilometer lange Strecke des Dorf- und Ostgrodendeiches weist Fehlhöhen von bis zu 1,6 Metern auf, darüber hinaus fehlt ein Deichverteidigungsweg. Vorbereitende Arbeiten wie der Bau eines Hilfsanlegers im Hafen von Harlesiel, von wo aus der Kleitransport nach Wangerooge erfolgt, können bereits 2013 beginnen.







Ansprechpartner/in





Herr A. Tuinmann vCard Standort anzeigen
Amt / Bereich
Fachbereich Umwelt
Kreisamt, Zimmer 510
Lindenallee 1
26441 Jever
Telefon: 04461 919-5100
Telefax: 04461 919-7710
E-Mail: a.tuinmann@friesland.de



Frau A. Grote vCard Standort anzeigen
Amt / Bereich
Fachbereich Umwelt
Kreisamt, Zimmer 500
Lindenallee 1
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Telefon: 04461 919-5000
Telefax: 04461 919-7710
E-Mail: a.grote@friesland.de
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 29. Jul 2013, 08:41

Wangerooge: Deichbauplanung optimiert – Baubeginn 2014 wahrscheinlich



Pressemitteilung 93/2013


Für den Deichbau auf Wangerooge zeichnet sich eine konstruktive Lösung ab, die einen Beginn der Arbeiten im kommenden Jahr wahrscheinlich machen. „In enger Abstimmung mit allen Beteiligten hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Planungen optimiert", heißt es in einer gemeinsamen Presseinformation von Umweltminister Stefan Wenzel, Landrat Sven Ambrosy sowie Bürgermeister Holger Kohls vom (heutigen) Freitag. So soll der Ausbau des Deiches weitestgehend auf der vorhandenen Deichtrasse erfolgen, um die Inanspruchnahme ökologisch wertvoller Salzwiesenbereiche auf ein Minimum zu reduzieren. Ferner sollen als Ausgleichmaßnahme neue Salzwiesen entstehen. „Wir sind daher zuversichtlich, dass die neue Planung die berechtigten Umweltbelange ausreichend berücksichtigt und dabei hilft, ein umfangreiches Zulassungsverfahren zu vermeiden", erklärten Wenzel, Ambrosy und Kohls.


Zum Hintergrund: Eine NLWKN-interne Vorprüfung der ursprünglichen Planungen hatte ergeben, dass mögliche nachteilige Folgen für die Natur eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich machen würden, die das Vorhaben zeitlich verzögert hätte. Die Gemeinde Wangerooge, der Landkreis Friesland und das Land suchten daraufhin nach Möglichkeiten, die Umweltverträglichkeitsprüfung entbehrlich zu machen, zumal über die Notwendigkeit der Deichverstärkung Einigkeit besteht.Dieses Ziel ist jetzt erreicht worden. Die 3,3 Kilometer lange Strecke des Dorf- und Ostgrodendeiches weist Fehlhöhen von bis zu 1,6 Metern auf, darüber hinaus fehlt ein Deichverteidigungsweg. Vorbereitende Arbeiten wie der Bau eines Hilfsanlegers im Hafen von Harlesiel, von wo aus der Kleitransport nach Wangerooge erfolgt, können bereits 2013 beginnen.





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19.07.2013
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 10. Aug 2013, 16:21

-aus Heino`s Seiten-:

"Wanderwege"
Die Sanierungsarbeiten für den Inselschutz im Westen haben begonnen



Abhängig von den Gezeiten müssen die Arbeiten ausgeführt werden.

Sie ist schon einmal ganz schön gewandert, unsere Insel. Ganze 4 Kilometer legte sie am Ostende zu und 2 Kilometer nahm sie dafür am Westende ab und zwar bis ins 17.Jahhundert hinein. Solange nur ein paar Fischer und Piraten die Ostfriesischen Inseln bewohnten war die Wanderung kein Problem. Die überließen einfach ihre Bauten den Fluten oder zerlegten sie und siedelten sich weiter ostwärts wieder an. In den letzten 2 Jahrhunderten wurde das zunehmend schwieriger, denn im Gegensatz zu den Holzhütten der Fischer wurden zunehmend Steinbauten errichtet, mit denen die Insulaner nicht mehr so einfach "umziehen" konnten. "Spiekeroog's Sand ist Wangeroog's Strand", wußten schon die Alten zu sagen und damit unsere Insel nicht irgendwann bei Wilhelmshaven landet und dort eingemeindet wird, wurde das Westende frühzeitig mit einem festen, gemauerten Deckwerk gesichert.
Die schwere Sturmflut von 1962 unterspülte allerdings diese Konstruktion und brachte weite Teile des alten Deckwerks zum Einsturz. Mit einer festen Asphaltkonstruktion, die 1974 fertiggestellt wurde, und eingerammten Spundwänden, die eine Unterspülung verhindern sollen, wurde in den darauffolgenden Jahren der Westkopf der Insel wieder gesichert.

Diese Absicherung ist in nun die Jahre gekommen, und muß saniert werden, denn den Kräften des Wassers, Wind und Wellen, kann kein Bauwerk auf Dauer standhalten. Vorab werden die Buhnen gesichert. Schnellbindender Fließzement wird zwischen die in die Jahre gekommene Steinkonstruktion zur Verfestigung gegossen. Die Buhnen haben eine Wellenbrecherfunktion, zusammen mit den auf dem Deckwerk befestigten Betonsteinen bilden sie ein Störelement, das die Wellenenergie zügig abbaut.

Die gesammten Bauarbeiten werden sich wahrscheinlich über Jahre hinziehen. Damit sichert sich unsere Insel allerdings auch wieder über Jahrzehnte den Bestand, ihre Schutzfunktion für die Küste und für die Touristen den feinen, hellen, allseits beliebten Sandstrand.

Bagger, Zementmischer und Dumper am Strand, damit werden die Insulaner und Gäste eine zeitlang leben müssen. Allerdings sind die Baustellen vorerst noch weit weit weg vom ortsnahen Badestrand und von dort aus weder zu sehen, noch zu hören.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 15. Aug 2013, 16:56

-aus Stuttgarter Nachrichten.-

Ostfriesische Inseln - Beton gegen die Drift der Inseln
Eckart Granitza, 15.08.2013 16:40 Uhr


Stuttgart - Das größte Kapital der deutschen Nordseeinseln sind ihre kilometerlangen, schneeweißen Sandstrände. Doch vor allem auf den ostfriesischen Inseln ist dieses Kapitel in Gefahr. Die West-Ost-Drift, die aus dem nach Osten gerichteten Brandungsströmungen und den Gezeitenströmungen in der Nordsee resultiert, nagt an den Westköpfen der Inseln. Dazu kommen der stetige, meist aus Westen blasende Wind und die Sturmfluten in den Winterhalbjahren.

Die Drift der Inseln ist enorm. Sie trägt die Inseln an ihrer Westseite ab und lagert den Sand im Osten wieder an. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert nahm die Insel Wangerooge im Westen etwa zwei Kilometer ab und im Osten etwa vier Kilometer an Länge zu. So ist der 1856 im Osten errichtete Leuchtturm inzwischen in der Mitte der Insel gelandet.

Das Westende von Baltrum lag um 1650 ebenfalls rund 4,5 Kilometer westlicher als jetzt. Und auch die anderen bewohnten Inseln vor der Küste Ostfrieslands wie Borkum, Juist, Norderney, Langeoog und Spiekeroog verlagerten sich in den vergangenen Jahrhunderten nach Osten oder veränderten ihre Form.

Früher sind die Bewohner mit ihrer Insel mitgezogen

„Das war früher kein Problem, als nur wenige Menschen auf einer Insel lebten, die mit ihren einfachen Häusern immer weiter Richtung Osten zogen“, sagt der Dezernent des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Frank Thorenz. „Aber mit dem Bädertourismus kommen Gäste auf die Insel, und es werden Steinhäuser, Hotels und Kuranlagen gebaut. Diese können nicht mehr einfach umziehen.“

Alle Inseln mit Ausnahme von Langeoog müssen also, um den Tourismus und damit ihre Wirtschaftskraft zu erhalten, in ihrer Lage durch massive Deckwerke aus Beton und Asphalt stabilisiert werden. „In den Bereichen, wo es möglich ist, setzen wir allerdings auch an natürlichen Prozesse angepasste Küstenschutzmaßnahmen wie etwa ingenieurbiologische Dünenbaumaßnahmen ein“, erläutert Thorenz.

Der Westkopf der Insel Wangerooge mit seinem massiven Befestigungsbauwerk zeugt vom gewaltigen Aufwand, der betrieben werden muss, um die Grundposition der Insel zu bewahren. „Die Beton und Asphaltkonstruktionen mit ihren Wellenbrecherfunktionen und den langen Steindämmen, den sogenannten Buhnen, sind dazu da, frühzeitig die Wellenenergie reduzieren, damit keine Schäden angerichtet werden können“, sagt Jürgen Rullkötter, Geochemiker und Institutsdirektor an der Universität Oldenburg. Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Egal wie massiv die Befestigungen auch sind: den gewaltigen Kräften von Strömung und Wellenschlag hält kein Bauwerk auf Dauer stand.

Der Westkopf von Wangerooge ist schon 1974 fertig gestellt worden. „Wenn man sich umschaut, sieht man, dass dieses Bauwerk schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat und viele Abbrüche und Schäden zeigt“, sagt Rullkötter. Deswegen sei geplant, das Deckwerk wieder neu herzustellen, wahrscheinlich schon im kommenden Jahr. „Das wird sich sicherlich über mehrere Jahre hinziehen – und dann hoffentlich wieder mehrere Jahrzehnte standhalten.“
Auf dem Betonwall wird eine Promenade geplant

Für die westlich gelegene Insel Baltrum wird ein solches Deckwerk derzeit vom NLWKN geplant. „Das Problem in Baltrum war, dass die schon aus den 70er Jahren kommende Befestigung nicht hoch genug war und außerdem bei schweren Sturmfluten nicht ausreichend standsicher ist“, sagt Thorenz. Die Küstenbauingenieure um Thorenz ermittelten mit Computermodellen die bei etwaigen Sturmfluten auftretenden Wellenhöhen. Danach überprüften sie an einem im Maßstab von 1 zu 10 gebauten Modell im Wellenkanal der Technischen Universität Braunschweig, ob der derzeitige Bau den Drücken der erwarteten Wellen standhalten kann und wie viel Wasser bei einer Sturmflut überlaufen würde. „Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Strandmauer bei einer schweren Sturmflut überflutet und das Westdorf von Baltrum überschwemmt werden könnte“, berichtet Thorenz. Außerdem hält er es für möglich, dass die nur durch eine Spundwand gegründete Mauer nicht standsicher ist – was einen noch verheerenderen Einbruch der Wassermassen nach sich ziehen würde. Die Sturmfluten im November 2006 und 2007 haben im Städtchen der Insel Schäden verursacht und verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Küstenschutzanlagen zu verstärken.

„Nachdem in den vergangenen Jahren das Deckwerk am Westkopf der Insel saniert und umgestaltet wurde, wird dieses Jahr der nach Osten führende Abschnitt abgeschlossen werden“, erklärt Thorenz. Dabei soll eine vorhandene Hochwasserschutzwand abgebrochen und durch einen gut zwei Meter höheren, flach geneigten Damm ersetzt werden. Die Küsteningenieure bevorzugen flache Dämme, da diese die Kräfte der Wellen besser abbauen können als steile. Am Ende werden die Dämme mit Klei, einem besonders erosionsbeständigen tonigen Boden aus der Marsch, abgedeckt. Die Krone des neuen Deiches wird sich dann 10,20 Meter über den Meeresspiegel erheben, was eine wesentlich höhere Sicherheit bedeutet.

„Natürlich haben wir auch bei der Berechnung der Endhöhen der Inselschutzanlagen schon den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg der nächsten 100 Jahre durch die Klimaerwärmung mit einbezogen“, sagt Thorenz. Und sie haben vor, auf den Deichen eine Promenade für die Touristen anzulegen. So oder so ähnlich werden bei den meisten Ostfriesischen Inseln die Deckwerke in den nächsten Jahren saniert. „Die Inseln sind bildlich gesprochen vorgelagerte Wellenbrecher für die Küste“, sagt der Ingenieur Thorenz.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 11. Okt 2013, 11:59

Deichbau
Eigener Anleger für Kleischiff ist bereits im Bau


Transporte nach Wangerooge sollen im Frühjahr 2014 starten
von
Melanie Hanz
-aus NWZ-

Harlesiel/Wangerooge- Im Hafen Harlesiel laufen die Vorbereitungen für den Deichbau auf Wangerooge: Auf der Nordost-Seite des Hafenbeckens auf dem Betriebsgelände der Reederei Warrings lässt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zurzeit einen Anleger für Kleischiffe bauen.



Neuer Anleger auf Wangerooge

Notwendig geworden war das, weil der Hafenzweckverband, dem auch die Gemeinden Wangerland und Wangerooge sowie der Landkreis Friesland angehören, abgelehnt hatte, dass der Kleitransport auf die Insel über die bestehenden Anleger und mitten durchs Hafenbecken führt (die NWZ  berichtete).

Für den neuen Anleger hat der NLWKN den bestehenden Kai auf 35 Metern Länge um fünf Meter verbreitern lassen. Dazu wurde vor die Hafen-Spundwand eine weitere Spundwand gesetzt und der Zwischenraum aufgefüllt. Landkreis Friesland und Nationalpark-Verwaltung hatten den Bau schnell genehmigt – auch, weil der Kleischiff-Anleger nach Ende des Deichbaus auf Wangerooge wieder zurückgebaut werden soll. In knapp 14 Tagen soll der Anleger fertig sein.

Die Kleitransporte nach Wangerooge sollen dann im Frühjahr 2014 starten. Rund 100 000 Kubikmeter deichfähiger Klei müssen per Schiff zur Insel gebracht werden. Das Kleischiff soll sich vor Wangerooge im Watt trockenfallen lassen, so dass die Erde dann mit Baggern abtransportiert werden kann. Endgültig entschieden ist darüber allerdings noch nicht. In der Nähe des Bahnscharts und nahe des Schöpfwerks Ostgrodendeich sind Kleilagerstellen geplant.

Wie berichtet, müssen auf Wangerooge die Deiche zum Teil bis zu 1,10 Meter zum Schutz vor künftigen Sturmfluten erhöht werden. Das ist dem Generalplan Küstenschutz für die Ostfriesischen Inseln zu entnehmen. Die Arbeiten erledigt im Auftrag des Landes Niedersachsen der NLWKN.

Das Genehmigungsverfahren für den Deichbau läuft noch – geplant wird deshalb unter Vorbehalt.

Als erster Bauabschnitt ist – entgegen der ursprünglichen Planung – der Bereich zwischen dem Café Neudeich und dem Schöpfwerk Ostgrodendeich vorgesehen. Auf Grund der Gegebenheiten ist in diesem Abschnitt mit einem Sandüberschuss zu rechnen, der anschließend auch für weitere Bauabschnitte verwendet werden kann, sagte Achim Stolz vom NLWKN auf Nachfrage.

NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter www.nwz.tv/friesland
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 22. Okt 2013, 16:24

Küstenschutz
Wangerooges Deiche in gutem Zustand


Experten-Kommission auf Herbstdeichschau

Prüfung der Deicherhöhung soll bis Dezember erfolgt sein
Offen ist noch, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist. Falls nicht, kann der Deichbau im Frühjahr beginnen. von
Melanie Hanz
-aus NWZ-


Wangerooge- Die Planungen für die Erhöhung und Verstärkung des Dorf- und Ostgrodendeiches auf Wangerooge laufen weiter. Das berichtete Dipl.-Ing. Theo van Hoorn von der Betriebsstelle Norden-Norderney des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Er leitete am Montag die Schaukommission, die auf der Insel die Küstenschutzanlagen überprüfte.

Weitere Optimierung

Die Deichbau-Planungen seien in enger Abstimmung mit der Gemeinde Wangerooge, dem Landkreis Friesland und der Nationalparkverwaltung weiter optimiert worden, um den Eingriff in Natur und Landschaft möglichst gering zu halten. Eine Einzelfallprüfung dieser Planung soll bis Dezember erfolgen. Wenn diese ergibt, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, kann im nächsten Frühjahr mit der Deichverstärkung am Ostflügel des Ostgrodendeichs begonnen werden, sagte van Hoorn. Die Gesamtmaßnahme soll nach derzeitigen Planungen 2017 beendet sein.

„Deckwerke, Deiche und Dünen sind in einem guten Zustand“, resümierte Theo van Hoorn am Ende der Bereisung der Deckwerke, Buhnen, Schutzdünen und Deiche auf Wangerooge. Neben Vertretern des NLWKN nahmen an der Insel-Deichschau Vertreter der Gemeinde, des Landkreises Friesland, des Domänenamtes und der Nationalparkverwaltung sowie des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Wilhelmshaven teil.

Am Harlehörn fand die Kommission nach wie vor niedrige Strände vor – dort können bei Sturmfluten Dünenabbrüche auftreten. Die Düne sei aufgrund der Verstärkung aus dem Jahr 2012 derzeit aber noch stark genug.

Am befestigten Westkopf wurden die Instandsetzungsarbeiten des Wasser- und Schifffahrtsamts Wilhelmshaven an Seebuhnen und Fußsicherung des Deckwerks in Augenschein genommen.

Sandabbrüche erwartet

An den Nordostdünen sind nur schmale Strände vorhanden. Dort hatte das WSA 2009 auf einer Länge von rund zwei Kilometern zwischen Seebuhne Q und dem Ostgrodendeich Strand aufgespült, um die Schutzdünen für Belastungen durch Wind und Wellen zu rüsten. Auch dort sei bei Sturmfluten mit Dünenabbrüchen zu rechnen, die Gesamtbreite der Dünen sei aber ausreichend, hieß es.

Insgesamt weise die Wangerooger Deichlinie aus Westgrodendeich, Süddeich, Dorfgrodendeich und Ostgrodendeich einen guten Pflegezustand auf.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 22. Feb 2014, 13:56

-aus NWZ
Millioneninvestition
Neue Küstenschutz-Pläne für Wangerooge




Das Wasser- und Schifffahrtsamt wirbt Geld für die Deckwerkssanierung ein. Wann es losgehen soll, ist allerdings noch offen. Die Baumaßnahmen werden mindestens drei Jahre dauern.
von Oliver Braun

Wilhelmshaven/Wangerooge - Die Planungen des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) Wilhelmshaven zur Sanierung des Deckwerks am westlichen Inselkopf von Wangerooge stehen vor dem Abschluss. „Wir sind jetzt in der Phase, die Haushaltsmittel für dieses Vorhaben einzuwerben“, erklärte WSA-Abteilungsleiter Björn Gäbe am Freitag.

Ohne bereits ins Detail zu gehen, nannte Gäbe die Kostensteigerungen „beträchtlich“. Ursache sei unter anderem eine erforderlich gewordene „andere Geometrie mit einem viel flacheren Profil“. Die Erfahrung mit Seebauwerken und der Blick auf die voraussichtliche Entwicklung der Sturmfluten haben Gäbe zufolge zu einer Neubemessung des Deckwerks mit deutlich erhöhten Lastansätzen geführt. Das könne nun nicht „eins zu eins überbaut“ werden. Als Kosten steht ein „ordentlicher zweistelliger Millionenbetrag“ im Raum.

Das Deckwerk soll auf einer Länge von rund 2,6 Kilometern von Harle Hörn bis zur Saline erneuert werden. Ursprünglich geplant war ein Baubeginn im vergangenen Jahr, der sich allerdings verschoben hat. Auf einen Baustart in diesem Jahr will sich das WSA nicht festlegen. Die Baumaßnahme wird mindestens drei Jahre dauern.

Sand für Dünenfuß

Wie berichtet, hat zuletzt der Nikolaussturm „Xaver“ auf der Insel Wangerooge schwere Schäden verursacht. Bei dem Unwetter im Dezember war das Deckwerk überflutet worden, das Wasser stand im Westinnengroden. Das Technische Hilfswerk Varel hatte eine Woche lang den Innengroden ausgepumpt.

„Xaver“ hat zudem große Teile des Vorstrands an den Nordostdünen weggespült, außerdem hat es erhebliche Dünenabbrüche gegeben. Der Fuß der Harle Hörn-Düne direkt im Anschluss an das Deckwerk wurde komplett freigelegt, dort wurden die in die Düne eingebetteten Sandsäcke freigelegt.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt wird die Abbrüche mit Sandauffahrungen wieder ausgleichen, berichtete Gäbe.

Der Teilbereich der Harle Hörn-Düne in Zuständigkeit des WSA soll ebenfalls wieder mit Sand überdeckt werden. Die Sicherung der Düne mit darin eingebetteten geotextilen Sandsäcken habe sich für das WSA seit mittlerweile zwölf Jahren sehr bewährt und trage wesentlich und zuverlässig zum Erosionsschutz der Düne in diesem Teilstück bei. Die zusätzlichen Schäden seien gemessen an der Stärke der Sturmflut allerdings relativ glimpflich ausgefallen. „Das Deckwerk steht immer noch sicher“, meint Gäbe.

Auskolkungen

Das sehen die Einwohner Wangerooges sicherlich etwas anders: Sie haben angesichts der Schäden, die „Xaver“ angerichtet hat, das Wasser- und Schifffahrtsamt dringend aufgefordert, effektive Maßnahmen zum Inselschutz zu ergreifen. Insbesondere die enormen Abbrüche an den Nordostdünen sind für die Insulaner besorgniserregend (die NWZ  berichtete).

Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz hatte bei einem Besuch Wangerooges angekündigt, mit dem WSA Gespräche über weitere Inselschutzmaßnahmen führen zu wollen. CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Werner Kammer (Zetel) hat beim Bund auf das Thema aufmerksam gemacht (die NWZ  berichtete).

Auch auf Minsener Oog kam es zu Schäden infolge „Xavers“. Vor allem an Hauptdamm und Buhne seien Schäden aufgetreten. Die Kraft der Wellen habe verklammerte Wasserbausteine herausgeschlagen. Die Löcher müssen nun gefüllt werden. Außerdem gab es Auskolkungen
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 22. Feb 2014, 14:15

-aus Jeversches Wochenblatt vom 22.02.2014 -

Abbrüche werden ausgeglichen

INSELSCHUTZ Sanierung des Westdeckwerks lässt noch auf sich warten

Das Vorhaben wird wesentlich teurer als ursprünglich angenommen. Nordostdünen werden aufgefüllt
.

VON DÖRTE SALVERIUS WANGEROOGE/WILHELMSHAVEN

– Das Deckwerk im Westen Wangerooges ist nicht mehr hoch genug. Das hat Anfang Dezember der Orkan Xaver noch einmal eindrucksvoll deutlich gemacht. Die Sturmflut rollte über das Bauwerk hinweg und überflutete den Westinnengroden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven (WSA) plant eine umfangreiche Sanierung des Deckwerks. Doch mit dem ursprünglich für dieses Jahr geplanten Baubeginn wird es wohl nichts mehr werden, die Behörde geht eher von 2015 aus. Björn Gäbe, zuständiger Sachbereichsleiter, erläuterte gestern beim Jahrespressegespräch des WSA den Sachstand des Bauvorhabens. Die Planung stehe vor dem Abschluss, nun müssten beim Bundesverkehrsministerium noch die erforderlichen Haushaltsmittel eingeworbene werden.

Westdeckwerk:
Das Problem ist, dass die Behörde mit der ursprünglichen Kostenschätzung nicht mehr hinkommt. „Die Summe hat sich verdreifacht“ und liege im zweistelligen Millionenbereich, sagte Amtsleiter Holger Alker. Bei der Bemessung des Deckwerkes seien jetzt deutlich höhere Lastansätze zu berücksichtigen als in der anfänglichen Planung, erläuterte Björn Gäbe den Grund für die Kostensteigerung. Deshalb könne das Deckwerk nicht eins zu eins ersetzt werden, sondern müsse in einem viel flacheren Profil angelegt werden.

An der Nordostseite der Insel will das Wasser- und Schifffahrtsamt in den nächsten Monaten aktiv werden. Dort hatte die Sturmflut des Orkans Xaver an den Schutzdünen hohe Abbruchkanten hinterlassen. Das WSA werde dort Sand auffahren und die Abbrüche wieder ausgleichen, kündigte Gäbe an. Er schätzt, dass 40 000 Kubikmeter Sand fehlen.

Harlehörn-Düne:
Sand wird auch auf einem kurzen Teilstück der Harlehörn- Düne benötigt, und zwar direkt im Anschluss an das Deckwerk. Die dort eingebetteten Sandsäcke, die ein Hinterspülen des Deckwerks verhindern sollen, sind durch die Sturmflut wieder freigelegt worden; sie sollen wieder abgedeckt werden. Die Sicherung der Düne mit Sandsäcken habe sich bewährt, resümierte der Sachbereichsleiter. „Sie tragen seit 2001 wesentlich und zuverlässig zum Erosionsschutz der Düne in diesem Teilstück bei“, so Gäbe.

Auf der Liste hat das Wasser- und Schifffahrtsamt auf Wangerooge außerdem die Fortsetzung der im vergangenen Jahr angelaufenen Unterhaltungsarbeiten an den Buhnen und am Deckwerksfuß. Hinzu kommen zusätzliche Schäden, die die Sturmflut verursacht hatte, die ebenfalls behoben werden müssen.

Minsener Oog Auch auf der Nachbarinsel Minsener Oog hat Xaver Spuren hinterlassen, die in diesem Jahr beseitig werden sollen. Durch die starke Wellenbelastung sei es am Hauptdamm und an der Buhne A zu Schäden gekommen. Wasserbausteine seien trotz Vermörtelung herausgeschlagen worden, berichtete der Sachbereichsleiter. Diese Löcher müssten nun wieder gefüllt werden
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 12. Mär 2014, 10:30

Infoabend zum Deichbau
-aus NWZ-
von Melanie Hanz

Wangerooge - Der Start der Deicherhöhung auf Wangerooge rückt näher. Wie berichtet, soll in diesem Jahr zunächst der rund ein Kilometer lange Deichabschnitt vom Schöpfwerk im Ostgrodendeich bis zum Café Neudeich erhöht und neu profiliert werden.

Bürgermeister Holger Kohls lädt am Mittwoch, 26. März, zu einer Bürgerinformation über die bevorstehende Deichbaumaßnahme ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im „Oberdeck“ an der Oberen Strandpromenade. Über Art und Umfang, Beginn und Dauer der Deichbaumaßnahme referieren Vertreter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.
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