Deicherhöhung

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 5. Jul 2014, 15:53

Katastrophenschutz
Hafen von Wangerooge wird geschützt
-aus NWZ-

Erhöhung des westlichen Schutzdammes – Investition von einer Million Euro
Der Hafen hat derzeit eine exponierte Lage und ist bei bestimmten Windrichtungen relativ ungeschützt. Der Westanleger soll im Herbst fertig sein.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich starten Hans-Joachim Hübner, Olaf Lies, Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls, und Theodor Janssen die Baumaßnahmen.



Wangerooge - Der Schiffsverkehr im Hafen von Wangerooge soll künftig sicherer vor Unwettern werden. Das landeseigene Hafenunternehmen Niedersachsen Ports investiert dafür mehr als eine Million Euro in den Ausbau eines Hafenschutzdamms. „Für die Insel Wangerooge ist der Hafen die Lebensader“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Freitag zum Start der Bauarbeiten.

Zur nächsten Sturmflutsaison im Herbst soll die neue Hafenmauer fertig sein und im Oktober eingeweiht werden.

Besonders bei höher auflaufenden Tiden, bei Sturmfluten und südwestlichen Winden ist der abgelegene Hafen ungeschützt. Die Erhöhung und Verstärkung des Damms auf einer Länge von 270 Metern soll künftig die Funktion als Schutzhafen verbessern und Verladearbeiten im Fracht- und Fahrgastverkehr erleichtern. Davon profitieren dann neben den Kaianlagen auch Freizeitkapitäne, die mit ihren Sportbooten weniger unruhig im Hafen liegen.

Olaf Lies hob die Bedeutung der Baumaßnahmen auch für den Tourismus hervor: „Die Erhöhung der Mole dient der Sicherheit im Hafen Wangerooge und verbessert auch die Reisequalität für die Urlauber entscheidend.“

„Mit dieser Maßnahme verbessern wir insbesondere bei höher auflaufenden Tiden und Sturmflutereignissen die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs im Hafen Wangerooge“, erläutert Hans-Joachim Hübner, Leiter der Niederlassung Norden von Niedersachsen Ports.

Der Hafen Wangerooge liegt an der Südspitze der autofreien Insel und ist über eine Bahnstrecke und eine Straße an den Ort angeschlossen. Auf dem östlichsten und zweitkleinsten Eiland der ostfriesischen Inseln leben knapp 1300 Einwohner. Die Fähren von Harlesiel am Festland bringen jährlich rund 375 000 Besucher und schlagen 55 000 Tonnen Versorgungsgüter um.

„Der Hafen Wangerooge wird leistungsfähiger, wir steigern mit dieser Maßnahme die Zuverlässigkeit bei der Versorgung der Insel“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports. Weitere Vorteile sollen sich dadurch ergeben, dass an Hafenanlagen und Schiffen weniger Beschädigungen durch unruhiges Wasser erfolgen.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 5. Jul 2014, 21:25

Wangerooge: Verstärkung der Harlehörndüne beginnt

-aus NLWKN-
Baustelleneinrichtung in dieser Woche/ Spülarbeiten ab Ende Juni/ Presseinformation vom 10. Juni 2014


Wangerooge/ Norden - Mit dem Antransport von Spülrohren und der Baustelleneinrichtung auf der Insel beginnen in dieser Woche die vorbereitenden Arbeiten zur Verstärkung der Harlehörndüne im Westen Wangerooges. Anschließend - voraussichtlich ab Ende Juni - werden im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) rund 120.000 Kubikmeter Sand zur seeseitigen Verbreiterung der Düne und zur Erhöhung des Strandes eingespült. Umweltminister Stefan Wenzel hatte sich während eines Besuches auf Wangerooge im April von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt und die erforderlichen Mittel zugesagt.

„Aus Sicht des Küstenschutzes ist das Vorhaben unabdingbar, da die derzeitige Dünenbreite und die Strandhöhe nicht mehr ausreichen, um bei Sturmfluten einen Durchbruch der Düne zu verhindern", betonte Frank Thorenz, Leiter der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Ein Durchbruch hätte zur Folge, dass der Hafen vom Rest der Insel abgeschnitten wäre. Hauptursache der jetzigen Situation war die sehr schwere Sturmflut vom 6. Dezember vergangenen Jahres, die knapp drei Meter über dem Mittleren Tidehochwasser auflief und Dünenabbrüche von bis zu 13 Metern Tiefe auf einer Länge von etwa einem Kilometer hinterließ. Noch stärkere Abbrüche seien nur durch den im Sand vor der Düne verlaufenden Steindamm verhindert worden, ergänzte Thorenz.

Der erforderliche Sand wird südwestlich der Hafenzufahrt Wangerooges mit einem Nassbagger gewonnen: „Zum Einsatz kommt der Schneidkopfsaugbagger „Pirat VI" mit einer Länge von 35 Metern und einer leistungsstarken 1.400 PS-Pumpe", erläuterte NLWKN- Projektleiter Theo van Hoorn. Pro Tag erreichen so bis zu 5.000 Kubikmeter Sand den Einbaubereich über eine rund einen Kilometer lange Spülleitung. Mit Hilfe von Planierraupen und Baggern wird das endgültige Dünenprofil erstellt. Bei günstiger Witterung rechnet der NLWKN mit einem Abschluss der Maßnahme im August.

An den Kosten von rund einer Million Euro beteiligt sich das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven mit zehn Prozent, da der Nordteil der Harlehörndüne in der Verantwortung des Bundes steht
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 5. Jul 2014, 21:27

Erster Spatentich zum Molenbau im Hafen Wangerooge

Minister Lies startet Maßnahme zur Erhöhung des westlichen Schutzdammes
-aus N-Ports-

Norden, 4. Juli 2014. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, die Bauarbeiten am Hafenschutzdamm in Wangerooge begonnen. Bereits zur nächsten Sturmflutsaison wird der Westanleger auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge besser geschützt sein.

Wirtschaftsminister Olaf Lies hob die Bedeutung der Baumaßnahmen für die Insel und den Tourismus hervor: „Die Küste mit den Ostfriesischen Inseln ist die mit Abstand wichtigste und erfolgreichste Tourismusregion in Niedersachsen. Für die Insel Wangerooge ist der Hafen die Lebensader. Die Erhöhung der Mole dient der Sicherheit im Hafen Wangerooge und verbessert auch die Reisequalität für die Urlauber entscheidend.“

Dazu investiert das landeseigene Hafenunternehmen Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG über eine Million Euro in die Erhöhung des westlichen Hafenschutzdammes im Hafen. „Mit dieser Maßnahme verbessern wir insbesondere bei höher auflaufenden Tiden und Sturmflutereignissen die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs im Hafen Wangerooge“, erläutert Hans-Joachim Hübner, Leiter der Niederlassung Norden von Niedersachsen Ports.

Die Erhöhung des Hafenschutzdammes von derzeit NN +1,40 m auf NN +5,00 m wird in den sturmflutfreien Sommermonaten 2014 durchgeführt werden. Die sogenannte Buhne W wird dazu mit einer Fußspundwand eingefasst und durch ein Deckwerk aus Schüttsteinen auf einer Länge von rund 270 Metern auf die erforderliche Höhe gebracht. Das Bauvorhaben wird realisiert durch das Unternehmen Meyer & Bull Bauunternehmung GmbH.



Der Hafen hat derzeit eine exponierte Lage und ist bei bestimmten Windrichtungen relativ ungeschützt. Demnach dient die Maßnahme in erster Linie gestiegenen Sicherheitsanforderungen. In Zukunft wird der Hafen eine verbesserte Funktion als Schutzhafen haben. Be- und Entladevorgänge im Frachtverkehr und im Fahrgastverkehr können geschützter erfolgen.


„Der Hafen Wangerooge wird leistungsfähiger, wir steigern mit dieser Maßnahme die Zuverlässigkeit bei der Versorgung der Insel“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports. Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, dass an den Hafenanlagen und Schiffen weniger Beschädigungen durch unruhiges Wasser erfolgen werden.


Der Hafen Wangerooge liegt südwestlich des Ortskerns an der Südspitze der Insel und ist über die Inselbahn und das öffentliche Straßennetz an den Ort Wangerooge angebunden. Die Hauptfunktionen sind der Fährverkehr und die Versorgung der Insel Wangerooge.


Über den Hafen Wangerooge finden jährlich rund 380.000 Personenbeförderungen statt sowie ein Güterumschlag von rund 40.000 t.


Für die Insel- und Küstenhäfen sind Fährverkehr und Inselversorgung, Fischerei und Sportschifffahrt gerade in den Sommermonaten eine große Herausforderung. Jeder Hafen ist aufgrund seiner individuellen Besonderheiten Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr und Ausgangspunkt für den Fährverkehr bzw. die Inselversorgung zu den Ostfriesischen Inseln.


Die Häfen sind somit ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftskraft in der niedersächsischen Küstenregion
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 6. Jul 2014, 08:53

-aus FRI-TV-

Erster Spatentich zum Molenbau im Hafen Wangerooge

Minister Lies startet Maßnahme zur Erhöhung des westlichen Schutzdammes

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, die Bauarbeiten am Hafenschutzdamm in Wangerooge begonnen. Bereits zur nächsten Sturmflutsaison wird der Westanleger auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge besser geschützt sein.

Wirtschaftsminister Olaf Lies hob die Bedeutung der Baumaßnahmen für die Insel und den Tourismus hervor: „Die Küste mit den Ostfriesischen Inseln ist die mit Abstand wichtigste und erfolgreichste Tourismusregion in Niedersachsen. Für die Insel Wangerooge ist der Hafen die Lebensader. Die Erhöhung der Mole dient der Sicherheit im Hafen Wangerooge und verbessert auch die Reisequalität für die Urlauber entscheidend.“

Dazu investiert das landeseigene Hafenunternehmen Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG über eine Million Euro in die Erhöhung des westlichen Hafenschutzdammes im Hafen. „Mit dieser Maßnahme verbessern wir insbesondere bei höher auflaufenden Tiden und Sturmflutereignissen die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs im Hafen Wangerooge“, erläutert Hans-Joachim Hübner, Leiter der Niederlassung Norden von Niedersachsen Ports.

Die Erhöhung des Hafenschutzdammes von derzeit NN +1,40 m auf NN +5,00m wird in den sturmflutfreien Sommermonaten 2014 durchgeführt werden. Die sogenannte Buhne W wird dazu mit einer Fußspundwand eingefasst und durch ein Deckwerk aus Schüttsteinen auf einer Länge von rund 270 Metern auf die erforderliche Höhe gebracht. Das Bauvorhaben wird realisiert durch das Unternehmen Meyer & Bull Bauunternehmung GmbH.

Der Hafen hat derzeit eine exponierte Lage und ist bei bestimmten Windrichtungen relativ ungeschützt. Demnach dient die Maßnahme in erster Linie gestiegenen Sicherheitsanforderungen. In Zukunft wird der Hafen eine verbesserte Funktion als Schutzhafen haben. Be- und Entladevorgänge im Frachtverkehr und im Fahrgastverkehr können geschützter erfolgen.

„Der Hafen Wangerooge wird leistungsfähiger, wir steigern mit dieser Maßnahme die Zuverlässigkeit bei der Versorgung der Insel“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports. Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, dass an den Hafenanlagen und Schiffen weniger Beschädigungen durch unruhiges Wasser erfolgen werden.

Der Hafen Wangerooge liegt südwestlich des Ortskerns an der Südspitze der Insel und ist über die Inselbahn und das öffentliche Straßennetz an den Ort Wangerooge angebunden. Die Hauptfunktionen sind der Fährverkehr und die Versorgung der Insel Wangerooge.

Über den Hafen Wangerooge finden jährlich rund 375.000 Personenbeförderungen statt sowie ein Güterumschlag von rund 55.000 t.

Für die Insel- und Küstenhäfen sind Fährverkehr und Inselversorgung, Fischerei und Sportschifffahrt gerade in den Sommermonaten eine große Herausforderung. Jeder Hafen ist aufgrund seiner individuellen Besonderheiten Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr und Ausgangspunkt für den Fährverkehr bzw. die Inselversorgung zu den Ostfriesischen Inseln. Die Häfen sind somit ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftskraft in der niedersächsischen Küstenregion.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 7. Jul 2014, 18:28

Verstärkung der Nordostdünen auf der Insel Wangerooge


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121
(Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)


Veröffentlichung einer Bekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A


a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)


Name:

Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven


Straße:

Mozartstraße 32


PLZ, Ort:

26382 Wilhelmshaven


Telefon:

04421-1860


Fax:

04421-186308


E-Mail:

wsa-wilhelmshaven@wsv.bund.de


Internet:




b) Vergabeverfahren:

Öffentliche Ausschreibung, VOB/A

Vergabenummer:

2014213026

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren
und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen:




d) Art des Auftrags:

Ausführung von Bauleistungen

X

Planung und Ausführung von Bauleistungen




Bauleistungen durch Dritte




e) Ort der Ausführung:

Insel Wangerooge

f) Art und Umfang der Leistung:

1 Psch Bauzeitenplan aufstellen
1 Psch Baustellenordnung aufstellen
1 Psch Notfall-/Rettungskonzept erstellen
1 Psch SiGe-PLAN aufstellen
1 Psch SiGe-Koordinator stellen
1 Psch Baubegleitende Kampfmittelsondierung und -räumung einschl. Dokumentation
1 Psch Gelände Vor- und Nachaufnahme (Vermessungsarbeiten)
ca. 50.000 m³ Boden lösen, laden, transportieren und einbauen



Kategorien:

Aushub-, Erdbewegungsarbeiten, Vermessungsdienste, Kastastervermessung



Vergabeordnung:

Bauauftrag (VOB)
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 22. Jul 2014, 11:27

Durchsickerndes Spülwasser ist ganz normal!
-aus Je.Wo.-

Auf der Insel sorgte durch die Harle-Hörn-Düne auf die Binnenseite durchsickerndes Seewasser für Gesprächsstoff.

Dort ist in den vergangenen Tagen zur Verstärkung der Dünenkette von außen im Nassbaggerverfahren Sand eingespült worden.

"Da die vorhandenen Düne auch aus Sand besteht, kann es dabei zur Durchsickerung von Spülwasser durch den Dünenkörper kommen. Dabei fließt Wasser auch über den Telegrafenweg. Dieses ist ganz natürlich," erklärte F. Thorenz , Leiter der Betreibstelle Norden-Norderney des NLWKN, auf Nachfrage.

Inzwischen seien die Aufspülarbeiten aber beendet. Nun werde die Düne profiliert.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 24. Jul 2014, 09:24

Soeben vom "STRANDWÄRTER" bekommen:

Überraschungsfund im Ostgrodendeich



Seit Ostern wird die Erhöhung des Ostgrodendeiches durchgeführt. Im östlichen Teil des Deiches wurden nun große Mengen Metallschrott gefunden.

Insgesamt 3, 5 Tonnen liegen nun zum Abtransport auf dem Gelände des Zwischenlagers am Deich. Ich hatte in einem Buch des Wangeroogers Inselchronisten Jürgen Jürgens ( 88 ) über die Eindeichung des Ostgrodens von 1923 -1925 gelesen, einen Zusammenhang vermutet und Jürgens über den Schrott informiert. Der wusste, dass 1923 neunzig Erwerbslose aus WHV-Rüstringen,Jever und dem Ruhrgebiet mit Schubkarren und Loren den Wattboden an die Baustelle brachten. Das war aber nicht effektiv und die Arbeiten dauerten länger als erwartet. Daher wurde eine Firma aus WHV beauftragt die Arbeiten im Maschinenbetrieb durchzuführen. 1925 konnte dann der Deichbau beendet werden. Die 2325 m kosteten damals 500.000 Mark.

Die zum Transport eingesetzte Feldbahn samt Schienen und Loren hatte man offensichtlich damals einfach im Deich „entsorgt“.

Da der Kampfmittelräumdienst routinemäßig den Deich vor Beginn der aktuellen Arbeiten überprüfte hat, fand man mit den Suchgeräten große Mengen Metall .

Man konnte nicht ausschließen, dass dieser Bereich bei einer Sturmflut unterspült wird und so entschloss man sich das Metall zu bergen.

Ich besuchte mit Jürgen Jürgens ( 88 ) den Betriebshof. Bauleiter Ehmen vom NLWKN führte uns an die Lagerstelle. Nachdem mit einer Drahtbürste der Rost entfernt war, fanden wir auf einer Lore einen Schriftzug, welcher nun auf die Verbindung in die 20er Jahre schließen lässt.
Damit war für Jürgens bewiesen, dass die Eisenteile 90 Jahre im Deich geschlummert haben.
Im Moment wird geprüft, ob einige Teile für das Inselmuseum zu gebrauchen sind.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 8. Aug 2014, 08:30

Wangerooge: Verstärkung der Harlehörndüne abgeschlossen

-vom NLWKN-
Küstenschutz durch Einbau von 120.000 Kubikmeter Sand sichergestellt/ Presseinformation vom 7. August 2014


Wangerooge/ Norden - Planmäßig endete in diesen Tagen der Sandeinbau zur Verstärkung der Harlehörndüne auf Wangerooge. Spülrohre und Baustelleneinrichtung wurden bereits wieder zurückgebaut und von der Insel abtransportiert.

Insgesamt wurden seit Juni im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) ca. 120.000 Kubikmeter Sand zur seeseitigen Verbreiterung der Düne und zur Erhöhung des Strandes eingespült. Die anschließende Profilierung entlang der rund 800 Meter breiten Einbaustrecke erfolgte mit Planierraupen und Baggern. Der Sand stammte aus einer Sandbank in der Nähe des Hafens, er wurde dort von einem Naßbagger entnommen und mittels einer Rohrleitung zur Harlehörndüne transportiert.

„Mit dieser Verstärkung auf eine Gesamtbreite von 40 Metern ist die Sturmflutsicherheit der Düne am Harlehörn für die kommende Sturmflutsaison wieder gegeben", betonte Frank Thorenz, Leiter der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Ein Durchbruch der Düne würde den Hafen vom Rest der Insel abschneiden.

Als abschließende Tätigkeit steht jetzt noch eine Abdeckung des neuen Sandkörpers mit Heu an: „Das Heu wird in den Sand eingearbeitet und verhindert so, dass der Sand durch den Wind abgetragen wird und die Dünen schwächt", erläuterte NLWKN- Projektleiter Theo van Hoorn. Diese Arbeiten übernimmt der Betriebshof Wangerooge des NLWKN mit eigenem Personal.

Die Kosten der Maßnahmen betrugen ca. eine Million Euro, an denen sich das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven mit zehn Prozent beteiligt, da der nördliche Abschluss der Harlehörndüne in der Verantwortung des Bundes steht.

Hauptursache für den Handlungsbedarf war die sehr schwere Sturmflut vom 6. Dezember vergangenen Jahres, die knapp drei Meter über dem Mittleren Tidehochwasser auflief und Dünenabbrüche von bis zu 13 Metern Tiefe auf einer Länge von etwa einem Kilometer hinterließ.

Die parallel laufenden Arbeiten am ersten Bauabschnitt zur Verstärkung des Ostgrodendeiches auf Wangerooge dauern nach Auskunft des Landesbetriebes noch bis in den Herbst an.

Der Sturmflutschutz und die Bestandssicherung der Insel Wangerooge wird auf insgesamt 11,3 Kilometern Länge durch Schutzdünen, fast sechs Kilometer lange massive Uferschutzwerke und 23 Buhnen sowie an der Wattseite fast 6 Kilometer Hauptdeiche sichergestellt. An der Seeseite trägt der Bund und an der Wattseite - beginnend am Harlehörn - das Land Niedersachsen, vertreten durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Verantwortung.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 18. Sep 2014, 13:19

Einschränkung der Strandnutzung östlich des Hundestrandes sowie Sperrung des Dünenübergangs "Café Neudeich"



Bekanntmachung der Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge



Nordostdünen

Vor den Herbst- und Winterstürmen werden noch Sandfahrmaßnahmen zur Sicherung der Nordostdünen östlich des Hundestrandes bis hin zum Dünenübergang "Café Neudeich" erfolgen. Die Arbeiten hierfür werden in der 36. Kalenderwoche ab dem 01.09.2014 beginnen und über den ganzen Monat September andauern. Die Sandtransporte werden mit Dumpern von der Ostplate bis hin zum Abladeplatz vorgenommen. Hierdurch wird es zu Einschränkungen und auch Behinderungen des Begehens der Strandflächen zum Osten hin kommen.

Wir bitten um Rücksichtsnahme und Ihr Verständnis.



Dünenübergang "Café Neudeich"

Weiterhin werden im gleichen Zeitraum auch Sandtransporte für die Küstenschutzmaßnahme "Deicherhöhung/Deichverstärkung" von der Ostplate über den Dünenübergang "Café Neudeich" in den Baustellenbereich der Deichbaumaßnahme erfolgen. Der Dünenübergang "Café Neudeich" kann über den gesamten Monat September daher nicht genutzt werden und wird für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Für den Zeitraum der Sperrung des Dünenübergangs "Café Neudeich" stehen alternativ die Dünenübergänge "Kläranlage" oder östlich des Übergangs "Café Neudeich" der Dünenübergang im Bereich der "Schutzhütte" zur Verfügung. Der Deichübergang "Café Neudeich" von der "Straße zum Osten" in Richtung Ostspitze der Insel kann weiterhin genutzt werden.
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Re: Deicherhöhung

Beitragvon Salzufler » 7. Okt 2014, 09:37

-aus Weserkurier-


Juist, Spiekeroog und Wangerooge- 07.10.2014

Dünen und Strandsand werden aufgeschüttet

Von Martin Wein

Norden. Pünktlich zu Beginn der Sturmflutsaison sind mögliche Leckstellen am Hammersee auf Juist weitgehend geschlossen. In den kommenden Wochen soll auch der Zeltplatz auf Spiekeroog gesichert werden. Rund 2,5 Millionen Euro investiert das Land Niedersachsen in den temporären Küstenschutz. Denn schon jetzt ist klar: Die nächsten schweren Stürme werden die Dünen wieder schwächen.



Dünensanierung
.


50 Meter Sand können Leben retten. So breit und dazu noch zehn Meter über dem normalen Hochwasser müssen die Dünen im Nordwesten der Insel Juist sein, damit selbst eine schwere Sturmflut keinen Durchlass ins Inselinnere reißen kann. Als Frank Thorenz und seine Mitarbeiter vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im vergangenen Winter nach dem Orkan „Xaver“ auf der Insel die Schäden in Augenschein nahmen, war sofort klar: Es muss etwas geschehen. Bis zu zehn Meter Dünen hatte der Orkan in nur einer Nacht auf einer Breite von mehreren Hundert Metern flach abgetragen. Zurück blieb dahinter eine hohe steile Kante, die Stürmen kaum standhalten kann. Die Hoffnung, dass die Wattströmung dort neuen Strand aufhäuft, ist gering. „Aus der Überwachung mit Satelliten wissen wir, dass der Sand von Borkum aus ostwärts eher in den Bereich der Kachelotplate und des Billriffs verfrachtet wird“, sagt Thorenz, der in Norden unter anderem Planung und Bau landeseigener Küstenschutzanlagen verantwortet.

In den vergangenen Wochen rollten die Bagger. Im Auftrag des Landesbetriebs trugen Mitarbeiter eines Bauunternehmens allein vor der Westspitze von Juist 50 000 Kubikmeter Sand ab und verstärkten damit landseitig auf einer Länge von 750 Metern die gefährdeten Dünenkämme. Dabei wurde nur jeweils ein halber bis Dreiviertelmeter abgebaggert. „In zwei, drei Jahren hat die Nordsee die Sandverluste an dieser Stelle wieder ausgeglichen“, sagt Thorenz. Um die sensible Natur rund um den Hammersee möglichst nicht zu verändern, wurden die neuen Dünen mit verschieden hohen Kuppen, Tälern und Neigungsprofilen angelegt. Damit der Sand nicht gleich wieder wegweht, wird er mit einer Strohschicht abgedeckt. In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter darauf Baltischen Strandhafer anpflanzen, der auch natürlich in den Dünen wächst. Zu diesem Zweck unterhält der Landesbetrieb eigens eine drei Hektar große Strandhafer-Plantage auf Norderney.

Auch auf Spiekeroog hat „Xaver“ deutliche Spuren hinterlassen. Dort ist das Areal unmittelbar vor dem Zeltplatz besonders angegriffen. Weil deshalb im Inselinneren der Raum fehlt, sollen in den kommenden Wochen die Dünen seeseitig mit 20 000 Kubikmetern Sand verstärkt werden.

Die größte Anstrengung wurde indessen bereits im Sommer auf Wangerooge unternommen. Dort wurde der Westteil der Insel vor dem alten Leuchtturm mit 120 000 Kubikmetern Sand verstärkt. Ein Saugbagger holte das Sediment dazu von einer Sandbank vor der Hafeneinfahrt. Auf einer Länge von 800 Metern sind Strand und Dünen damit um 40 Meter in die Breite gewachsen. Anderenfalls hätte die Gefahr bestanden, dass bei einem Durchbruch der Hafen vom Dorf getrennt worden wäre. Auch am Badestrand musste massiv Sand aufgefahren werden. Da dieser aber nicht unmittelbar dem Küstenschutz dient, musste die Kosten hierfür die Inselgemeinde tragen. Auch wenn Küstenschutzfachmann Thorenz die Inseln nun gut gewappnet für die ersten Herbststürme sieht: Klar ist, dass diese 2,5 Millionen Euro teuren Maßnahmen nicht von Dauer sind. „Wir haben es hier mit sehr beweglichen Sandküsten zu tun. Da ist jeder Sandauftrag nur temporär.“ In fünf Jahren sei die Sandschicht wieder weggeweht und fortgespült.

Ein fester Deich sei dennoch keine Alternative, glaubt Thorenz. Der Strand davor würde ebenfalls abgetragen und der Deichfuß damit ein massiver Angriffspunkt. Da die Dünen aber das Leben der Inselbewohner und die Sachwerte auf der Insel schützen, sei ihr Erhalt gesetzlich festgelegt. Der Erhalt der Natur und ihrer natürlichen Veränderungsprozesse im Nationalpark Wattenmeer müsse hier zurückstehen. „In Abstimmung mit der Nationalparkverwaltung versuchen wir aber, unsere Eingriffe so gering wie möglich zu halten.“
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