Genossenschaftsmodell für Haus Graf

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Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Admin » 3. Sep 2012, 10:11

Pro Wangerooge: Genossenschaftsmodell für Haus Graf
aus NWZ-Online vom 03.09.2012

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen – „World Café“ und Wohnungsbau

Wangerooge - Die Bürgerinitiative Pro Wangerooge hält am Dienstag, 4. September, ab 19.30 Uhr im Hotel „Villa im Park“ eine Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen und Verabschiedung der Satzung ab. Zudem plant die Initiative, einen sofortigen Baustopp für die Polizeiwiese zu beantragen. Dort sollen ab dem 15. September zwei Villen mit Ferienwohnungen errichtet werden. Wie berichtet, wurde dort bereits ein Bauzaun errichtet und das Gelände wird nach Kampfmitteln abgesucht.

Sprecherin Petra Tiessen kündigte zudem an, dass Pro Wangerooge gemeinsam mit der Gemeinde im September und Oktober ein so genanntes World Café einrichten wird. In diesem Konversationsraum sollen Insulaner, Gäste und Zweitwohnungsbesitzer zusammenkommen, um ihre Vorstellungen von der Entwicklung Wangerooges miteinander zu diskutieren.

Ein weiteres Thema ist der Leerstand des „Haus Graf“ an der Friedrich-August-Straße: Die Immobilie im Besitz des Kirchenkreises Unna steht zum Verkauf, mehrere Interessenten haben sich Tiessen zufolge bei der Kirche gemeldet.

Ihr Vorschlag: Unter Schirmherrschaft der Bürgerinitiative gründet sich eine Genossenschaft, die das Gebäude erwirbt und darin zehn bezahlbare Wohnungen für Arbeitnehmer auf der Insel einrichtet. Auflagen sind, dass die Wohnungen nur an Personen mit erstem Wohnsitz verkauft werden dürfen und nicht als Ferienwohnung vermietet oder untervermietet werden dürfen. Falls der Besitzer die Insel verlässt, erwirbt die Genossenschaft die Wohnung zurück.

„Ich gehe davon aus, dass sich der Kirchenkreis für ein derartiges soziales Projekt gewinnen lässt. Wenn nicht, kann der Rat der Gemeinde uns unterstützen, indem er sein Vorkaufsrecht ausübt und dann an die Genossenschaft weiterreicht“, so Tiessen. Sollte die Idee funktioniert, könnte nächstes Projekt die Grundschule sein, in der etwa Seniorenwohnungen eingerichtet werden.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Admin » 3. Sep 2012, 10:41

01.09.2012
Genossenschaftler gesucht

Wer die Friedrich-August-Straße entlang läuft, sieht, dass „Haus Graf“ seit längerer Zeit leer steht. Die Immobilie wird durch Makler zum Preis von 670.000€ angeboten und ist im Besitz des Kirchenkreises Unna. Dieser hatte auch um Pachtangebote gebeten. Vor wenigen Tagen rief mich dann der zuständige Mann der Kirche an und teilte mit, dass an eine Verpachtung nicht mehr gedacht würde, aber noch kein Zuschlag an einen der Interessenten erteilt sei. Diese sind die üblichen „Investoren“ und die beabsichtigten Konzepte ebenfalls die üblichen.

Da nun nach Saisonende wieder etwas Luft ist, hier mein Gegenvorschlag:
Unter Schirmherrschaft der Bürgerinitiative bilden wir eine Genossenschaft, die das Gebäude erwirbt zum Preis des niedrigsten „Investorenangebots“. Doch wir machen keine Ferienwohnungen daraus, sondern erstellen in privater Regie 10 bezahlbare Wohnungen für Arbeitnehmer auf der Insel. Das Grundkapital wird durch Einlagen der Genossen erbracht und die örtlichen Banken unterstützen uns bei der Finanzierung des Rests durch Vermittlung der entsprechenden KfW-Darlehen. Die Gemeinde tut ein Übriges und gewährt für das Projekt eine Teilungsgenehmigung mit Auflagen nach WEG, um die Finanzierungen zu erleichtern und für diejenigen, die lieber kaufen als mieten, eine Möglichkeit zu schaffen. Die Auflagen sind, dass diese Wohnungen nur an Personen mit erstem Wohnsitz verkauft werden dürfen und nicht als Ferienwohnung vermietet oder untervermietet werden dürfen. Falls der Besitzer die Insel verlässt, erwirbt die Genossenschaft die Wohnung zurück.

Ich gehe davon aus, dass sich der Kirchenkreis für ein derartiges soziales Projekt gewinnen lässt. Wenn nicht, kann der Rat der Gemeinde uns unterstützen, indem er sein Vorkaufsrecht ausübt und dann an die Genossenschaft weiterreicht. Wenn das funktioniert, machen wir mit der Grundschule weiter, in der wir beispielsweise die Seniorenwohnungen einrichten, die die Gemeinde nicht finanzieren kann.

Dieses Projekt werde ich im Detail auf unserer Sitzung am 4. September im Hotel Villa im Park vorstellen, zu der ich nochmals einlade. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr 30 und auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Petra Tiessen
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon keinereiner » 4. Sep 2012, 13:06

Ansich eine schöne Idee...
Hätte ich nun Geld...

Mal gucken ob sich da Interessierte finden...
Interessant würde es wahrscheinlich für die meisten erst wenn die Einlage langfristig Ertrag abwirft. Das setzt natürlich voraus daß künftige Mieter oder Kurzzeitbesitzer das ganze nicht verwohnen würden, und die Genossenschaft dann nicht auf den Kosten sitzen bleiben würde. Beim altengerechten Wohnen in der Grundschule verhielte es sich ähnlich, private Gelder wird es wahrscheinlich erst geben wenn ein Gewinn absehbar ist.

Nicht desto trotz. Die Idee ist schön und hat was.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Woogefan » 4. Sep 2012, 14:34

Nur wer den ersten Wohnsitz auf der Insel hat, kann sich an der Genossenschaft beteiligen. Damit ist der Kreis der Interessenten stark eingeschränkt, und damit wird es auch sehr schwierig "Genossen" zu finden.

Man muss ja nicht nur den Kaufpreis von 670.000 Euro auf die Mitglieder der Genossenschaft umlegen,sondern es kommen sicher noch ein 300.00 ... 500.000 Euro für den Umbau und die Renovierung hinzu. Allein die energetische Sanierung des Daches wird weit über 100.000 Euro kosten.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Gastaufwooge » 4. Sep 2012, 17:48

Es ist gut, dass die Organisatorin der BI so optimistisch ist. Dann wird alles gut. Aber sie sollte die Handlungen der Banken und der Gemeinde nicht einfach unterstellen. Die Banken werden nach der Rendite fragen und die Gemeinde werden grundsätzlich Bedenken haben. Warum sollte sie in diesem Fall die Wohnungsteilungen genehmigen?
Auf der anderen Seite hat sie auch schon bemerkt, dass die Unterstützer der BI eher inaktiv sind. Und bisher ging es nur um persönlichen Einsatz und Zeit. Jetzt geht es aber um das Zweitwichtigste, das Geld.
Da reicht es nicht aus, gut gemeinte Absichtserklärungen abzugeben, da wird sie Renditen aufzeigen müssen. Und wenn es wirtschaftlich interessant wäre, warum macht es dann kein Investor?
Für mich das Genossenschaftsmodell eine Wirtschaftsform früherer Jahre. Da wird man sehen, wann die Genossen und dieBanken von einem solchen Modell halten.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Gastaufwooge » 17. Sep 2012, 11:43

Da viele Aktivitäten der BI öffentlich laufen, wundert es mich, dass hier nichts Aktuelles gemeldet wird. Das kann zwei Gründe haben
1. Es finden sich Interessenten, die Verhandlungen wurden aufgenommen. Aber aus verständlichen Gründen nicht auf dem offenen Markt ausgetragen. Das würde eh nur die Preise hochtreiben.
2. Es finden sich nicht genug Interessenten. Dies einzugestehen, ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Der Verkauf des Hauses wird abgewartet, danach wird bekannt gegeben, dass dies nicht zu verhindern war.

Warten wir es ab. Ändern können wir es aus der Ferne nicht. Nur beobachten und evt. kommentieren.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Admin » 22. Sep 2012, 20:16

Bürgerinitiative ProWangerooge

Antrag an den Gemeinderat Wangerooge bezüglich Ausübung des
Gemeindlichen Vorkaufsrechts gemäß §24ff BauGB

Der Kirchenkreis Unna hat die Liegenschaft Haus Graf in der Friedrich-August-Straße an einen bis
dato unbekannten Käufer verkauft. Diesem Verkauf muss die Gemeinde noch zustimmen, bzw. ihren
Verzicht auf ihr Vorkaufsrecht erklären.

Dieses beantragen wir für den Zeitraum von einem Monat zu unterlassen und eine Beschlussfassung
zum Vorkaufsrecht erst nach Ablauf dieses Monats zu fassen. Dadurch unterstützt die Gemeinde
bzw. der Rat aktiv das Bemühen der BI Pro Wangerooge zum Erhalt und zur Schaffung
erschwinglichenWohnraums für Familien und Senioren auf der Insel Wangerooge.

In dieser Woche sind die Verhandlungen zur Gründung einer Genossenschaft und zur Finanzierung
des Erwerbs und Umbaus der genannten Liegenschaft in Wohnraum statt Ferienwohnungen
aufgenommen worden. Die notwendige Anzahl an Genossen für die Gründung ist bereits
überschritten und der Genossenschaftsvertrag ist in Bearbeitung.

Die BI verpflichtet sich, die Verhandlungen und Finanzierung im Lauf der kommenden drei Wochen
zum Abschluss zu bringen, so dass alle Fristen, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, eingehalten
werden.

Für den Vorstand
Petra Tiessen

Bürgerinitiative Pro Wangerooge, Friedrich-August-Str. 1-3, 26486Wangerooge

http://www.wangerooger-leidenschaften.de

info@wangerooger-leidenschaften.de
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Gastaufwooge » 23. Sep 2012, 10:56

Da stellen sich in der Gemeindeverwaltung und im Rat jetzt große Probleme. Wird sie das Vorkaufsrecht ausüben? Wohl kaum für sich selbst, da die Voraussetzungen nur schwer zu belegen sind.
Vielleicht zu Gunsten eines Dritten nach § 27a BauGB?
Nach Abs. 1 kann die Gemeinde
"1. das ihr zustehende Vorkaufsrecht zugunsten eines Dritten ausüben, wenn das im Wege der Ausübung des Vorkaufsrechts zu erwerbende Grundstück für Zwecke der sozialen Wohnraumförderung oder die Wohnbebauung für Personengruppen mit besonderem Wohnbedarf genutzt werden soll und der Dritte in der Lage ist, das Grundstück binnen angemessener Frist dementsprechend zu bebauen, und sich hierzu verpflichtet, oder ...."

Fällt die Absicht der BI im Rahmen einer Genossenschaft bezahlbaren Wohnraum zu errichten unter diese Voraussetzung?

Das größere Problem dürfte im Absatz 2 liegen:
(2) Mit der Ausübung des Vorkaufsrechts kommt der Kaufvertrag zwischen dem Begünstigten und dem Verkäufer zustande. Die Gemeinde haftet für die Verpflichtung aus dem Kaufvertrag neben dem Begünstigten als Gesamtschuldnerin.


Wird die Gemeindeführung bereit sein, in eine gesamtschuldnerische Haftung einzusteigen? Da können erhebliche bisher nichtgeplante Ausgabenauf die Gemeinde zu kommen.
Außerdem wird ihr hierdurch die Initiative des Handelns aus der Hand genommen. Das wird den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung nicht gefallen.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Admin » 28. Sep 2012, 07:55

„Haus Graf“ ist bereits nicht mehr zu haben
aus NWZ-Online vom 28.09.2012

Gremium kann Eilantrag der Bürgerinitiative nicht entsprechen

Wangerooge - Mit dem Kauf des „Haus Graf“ an der Friedrich-August-Straße auf Wangerooge durch eine Genossenschaft, die darin Wohnungen für Wangerooger Bürger einrichten will, wird es wohl nichts: Wie Bürgermeister Holger Kohls im Finanzausschuss berichtete, kann die Gemeinde dem Eilantrag der Bürgerinitiative „Pro Wangerooge“, die Zustimmung zum Verkauf des Gebäudes durch den Kirchenkreis Unna einen Monat lang auszusetzen, nicht entsprechen: „Wir haben kein Vorkaufsrecht“, sagte Kohls.

Pro Wangerooge hoffte, durch den Eilantrag Zeit für die Gründung der Genossenschaft zu gewinnen, die verhindern soll, dass im „Haus Graf“ neue Ferienwohnungen entstehen.

Kohls zufolge sei dieses Ansinnen Unsinn, denn das Haus sei vom Kirchenkreis Unna bereits am 17. September an einen Dritten verkauft worden, der Antrag der Bürgerinitiative sei aber erst am 20. September bei der Gemeinde eingegangen. Die Gemeinde habe zuvor bereits auf ein Vorkaufsrecht verzichtet.

Nach den Plänen der Bürgerinitiative könnten in dem Haus zehn bezahlbare Wohnungen für Arbeitnehmer auf der Insel eingerichtet werden, ähnliches ist etwa für die ehemalige Grundschule angedacht. Die Bürgerinitiative sucht zurzeit Genossenschafter, die sich mit Anteilen zu 200 Euro beteiligen.

Eine Absage erteilte Kohls der Bürgerinitiative auch in Bezug auf ihr Angebot, ein professionelles Mediationsverfahren auf Wangerooge durchzuführen, um den Streit um die Bauvorhaben an Strandpromenade und auf der Polizeiwiese wieder in sachlichere Bahnen zu lenken.

„Es gibt keinen Konflikt, der mit einer Mediationsrunde bereinigt werden könnte“, sagte Bürgermeister Kohls. Es gebe deshalb auch keinen Bedarf an einem Mediationsverfahren: Rat und Verwaltung hätten bereits einen Entschluss gefällt und stehen hinter ihrer Entscheidung für die Bauvorhaben. „Andere Meinungen zu dem Thema gibt es und sie werden auch respektiert“, sagte Kohls.
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Re: Genossenschaftsmodell für Haus Graf

Beitragvon Gastaufwooge » 28. Sep 2012, 17:31

Jetzt hat der Bürgermeister und die Ratsmitglieder der Bürgerinitiative aber jede Freundschaft aufgekündigt.

Wie Bürgermeister Holger Kohls im Finanzausschuss berichtete, kann die Gemeinde dem Eilantrag der Bürgerinitiative „Pro Wangerooge“, die Zustimmung zum Verkauf des Gebäudes durch den Kirchenkreis Unna einen Monat lang auszusetzen, nicht entsprechen: „Wir haben kein Vorkaufsrecht“, sagte Kohls.


Ob die Gemeinde ein Vorkaufsrecht hat oder nicht, war doch nicht die Frage. Das Vorkaufsrecht hätte zu Gunsten eines Dritten ausgesprochen werden müssen. Wenn überhaupt.

Kohls zufolge sei dieses Ansinnen Unsinn, denn das Haus sei vom Kirchenkreis Unna bereits am 17. September an einen Dritten verkauft worden, der Antrag der Bürgerinitiative sei aber erst am 20. September bei der Gemeinde eingegangen. Die Gemeinde habe zuvor bereits auf ein Vorkaufsrecht verzichtet.


Na ja, "Unsinn" ist ja nicht der richtige Ausdruck, wenn man seine Mitmenschen Ernst nehmen will. Er hätte das ja etwas freundlicher ausdrücken können. Außerdem ist hier zumindest das Ansinnen der BI seit dem 03.09. bekannt. Da der Vertrag beim Vorkaufsrechtverzicht vorliegen muss, wird der Antrag auf Verzicht erst nach dem 17.09. vorgelgt haben. Oder der BM hat bereits lange im Vorfeld gegenüber dem Alteigentümer einen Verzicht erklärt. Sozusagen vorauseilender Gehorsam.

Eine Absage erteilte Kohls der Bürgerinitiative auch in Bezug auf ihr Angebot, ein professionelles Mediationsverfahren auf Wangerooge durchzuführen, um den Streit um die Bauvorhaben an Strandpromenade und auf der Polizeiwiese wieder in sachlichere Bahnen zu lenken.

„Es gibt keinen Konflikt, der mit einer Mediationsrunde bereinigt werden könnte“, sagte Bürgermeister Kohls. Es gebe deshalb auch keinen Bedarf an einem Mediationsverfahren: Rat und Verwaltung hätten bereits einen Entschluss gefällt und stehen hinter ihrer Entscheidung für die Bauvorhaben. „Andere Meinungen zu dem Thema gibt es und sie werden auch respektiert“, sagte Kohls.


Auch damit hatte ich gerechnet. Für eine Konfliktlösung muss erstens die Einsicht da sein, dass ein solcher besteht. Das wird schon bestritten. Und zweitens muss der Wunsch zu einer Einigung bestehen. Hier sieht der Bürgermeister eine rechtliche Auseinandersetzung, die rechtlich entschieden wird. Andere Meinungen zu resprektieren heißt nicht, dass sie im Verfahren eine Berücksichtigung finden. Sie werden im Verfahren dabei sein, mehr auch nicht.
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