Inselnachrichten 2011

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 5. Nov 2011, 10:01

Mehr Geld trotz geringerer Gästezahl
aus NWZ-Online vom 05.11.2011

Saisonbilanz Erhöhter Kurbeitrag auf Wangerooge fängt Rückgang auf – Einbruch im Sommer

Bis Ende Juni lagen die Gäste- und Übernachtungszahlen auf der Insel im Plus. Danach blieben viele Gäste weg.

von Melanie Hanz



Wangerooge - Der Insel Wangerooge haben wegen des durchwachsenen Wetters im Juli und August Spontan-Urlauber wie auch Tagesgäste gefehlt. Laut Bürgermeister Holger Kohls und stellvertretendem Kurdirektor Wilhelm Janssen muss die Urlaubsinsel mit einem leichten Minus bei Gäste- und Übernachtungszahlen rechnen.

Dabei war das Frühjahr gut angelaufen: „Wir hatten zu Ostern Strandbetrieb wie im Hochsommer“, sagte Janssen. Noch im Juni lagen die Gästezahlen mit einem Prozent im Plus. „Die Schifffahrt und Inselbahn hatte im Juni die höchsten Fahrgastzahlen seit 2003“, berichtete Kohls.

Im Sommer kam dann der Einbruch: Die Zahl der Tagesgäste sank nach den vorläufigen Zahlen von 40 482 im vergangenen Jahr auf 35 812 in diesem Jahr. „Wenn im Fahrwasser nicht bald etwas passiert, wird die Zahl der Tagesgäste weiter zurückgehen: Die Leute wollen nicht im Schweinsgalopp über die Insel hetzen müssen“, sagte Kohls mit Blick auf das oft enge Zeitfenster der Fährzeiten zur Insel. Er sei gespannt, ob Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander noch zu seinem Wort steht.

Wie berichtet, hatte Sander vor zwei Jahren versprochen, sich innerhalb zweier Jahre um eine Fahrwasservertiefung kümmern zu wollen. Die zwei Jahre sind inzwischen um – ob Sander, der für Mitte Januar seinen Rückzug angekündigt hat, zu seinem Wort steht, ist offen.

Allerdings wird das Minus bei Gäste- und Übernachtungszahlen keine finanziellen Auswirkungen haben: Durch die Anhebung des Kurbeitrags stiegen die Einnahmen bei den Übernachtungsgästen mit 150 000 Euro um neun Prozent. Bei den Tagesgästen stiegen die Einnahmen mit rund 8500 Euro sogar um 18 Prozent.

Einbußen muss die Kurverwaltung indes bei der Strandkorb-Vermietung hinnehmen: Während im April die Vermietung mit rund 18,2 Prozent deutlich im Plus lag und die Saison bei den Strandkörben für Übernachtungsgästen mit einem minimalen Minus von 0,95 Prozent endete, gingen die Einnahmen am Tagesstrand von 18 000 Euro im vergangenen Jahr auf 12 000 Euro in diesem Jahr zurück.

Geringer als befürchtet fielen die Einbußen beim Schwimmbad Oase aus: Obwohl Übernachtungsgäste als „Zugabe“ zum höheren Kurbeitrag täglichen freien Badeintritt erhalten, sanken die Einnahmen „nur“ um rund 40 Prozent.

Profitiert vom Regensommer haben übrigens die Sonnenbänke der Kurverwaltung: Die Einnahmen des Solariums stiegen um 25 Prozent.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 7. Nov 2011, 08:59

Deichbau: Planungen gehen voran
ausNWZ-Online vom 07.11.2011

Küstenschutz Deichschau bescheinigt Wangerooges Schutzdünen stabilen Zustand

Die Erhöhung von Dorfdeich sowie Ostgrodendeich soll 2013 beginnen. Fast die Hälfte des benötigten Kleis ist schon beisammen.

von Melanie Hanz


Wangerooge - 40 000 Kubikmeter der gut 100 000 Kubikmeter Klei, die zur Erhöhung des Dorf- und des Ostgrodendeichs auf Wangerooge benötigt werden, hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits zusammen. Das berichtete Theo van Hooren vom NLWKN Norden-Norddeich jetzt bei der Herbstschau der Schutzdünen und Deiche auf der Insel.

Die Planungen für die Deicherhöhung kommen gut voran, der Baubeginn ist für April 2013 geplant. Zunächst soll der Dorfdeich von West nach Ost erhöht werden, dann folgt der Ostgrodendeich in mehreren Bauabschnitten. Im kommenden Jahr sollen bereits die Tore des Deichscharts Saline ausgetauscht werden. Im Zuge der Deicherhöhung müssen dann auch die Deichscharts an der Müllpressstation und am Dorfeingang an die neuen Deichhöhen angepasst werden.

Auch die Planungen des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) zur Sanierung und Erhöhung des Deckwerks kommen gut voran. Wie berichtet, soll Baubeginn auch hier im Jahr 2013 sein, begonnen wird an der Saline. Die Materialtransporte sollen ab Anleger übers Deckwerk erfolgen, so dass die sanierten Bereiche nicht befahren werden.

Eine Schadstelle im Deckwerk, die sich im Frühherbst aufgetan hat, soll bis zum Winter noch repariert werden: Unterhalb des Badehäuschens klafft zurzeit noch ein Loch von rund viermal vier Metern, es wird mit Steinen aufgefüllt und vergossen.

Die Sandaufspülungen vor den Nordost-Dünen wie auch vor der Harle Hörn-Düne erfüllen ihren Zweck, stellten die Küstenschutz-Experten fest: Zwar ging erwartungsgemäß an beiden Stellen einiger Strand wieder verloren, doch die Harle Hörn-Düne weist eine ausreichende Stärke auf. Die Schutzdünen im Osten sind durch Sandaufwehungen erfreulicherweise sogar leicht gewachsen.

Wangerooges stellvertretender Kurdirektor Wilhelm Janssen hofft, dass auch in diesem Winter schwere Stürme mit Strandabbrüchen ausbleiben. Wangerooge hatte in den vergangenen drei Jahren viel Glück – im Frühjahr war nur wenig Sand aufzufahren. „Wir können hoffnungsvoll sein: Noch sehen die Sandbänke vor der Insel gut aus“, meinte auch Bürgermeister Holger Kohls.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 8. Nov 2011, 09:20

25-Jährigen mit Drogen ertappt
aus NWZ-Online vom 09.11.2011

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Wangerooge - Beamte des Zoll und der Polizei Wangerooge haben am Freitag gegen 17.30 Uhr bei einer Kontrolle bei einem 25-Jährigen aus dem Landkreis Osnabrück am Bahnhof Wangerooge Drogen entdeckt: Der Mann hatte eine geringe Menge Marihuana und etwa 150 Gramm eines unbekanntes Pulvers im Rucksack. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
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Feuerwehr Wangerooge

Beitragvon Bernd » 8. Nov 2011, 10:20

Eine Woche vor der geplanten Mitgliederversammlung am 12.11.2011 setzte der Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak die Herbstübung der Feuerwehr Wangerooge an. Um 14.15 Uhr löste die Leitstelle Friesland-Wilhelmshaven Vollalarm für die Inselwehr aus. Wegen der schwachen Personaldecke galt das besondere Augenmerk darauf wie viele Kameraden zum Einsatz kommen werden. In Minutenschnelle waren 18 Einsatzkräfte bereit und 7 Minuten nach der Alarmierung rückte das TLF 8/18 als erstes Fahrzeug aus. Das LF 8 befand sich gerade im Westen beim Leuchtturm um dort mit der Jugendfeuerwehr einen Übungsdienst abzuhalten. Dieser wurde sofort unterbrochen und das Fahrzeug kehrte zur Feuerwehr zurück. Hier tauschten die inzwischen umgezogenen Feuerwehrkräfte den Platz mit den Jugendlichen und rückten nur eine Minute später wie das TLF 8/18 aus. Einsatzort war das Mutter-Kind Heim "St. Willehad" am Bootsweg. Es wurde ein Zimmerbrand in einem Apartment in der zweiten Etage angenommen. Die zwei extra für diese Übung "angeheuerten" jungen Damen ( Sina Albers und Jasmin Markus) gaben ihr Bestes um mit der Nebelmaschine und Hilferufen auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelang auch und die eingetroffenen Einsatzkräfte brachten die 3 tlg. Schiebleiter an dem Balkon in Stellung. Parallel drang ein Trupp unter Atemschutz zu den Hilfesuchenden in die zweite Etage vor und es wurde eine Wasserversorgung zum Gebäude hergestellt. Nachdem die Damen "gerettet" wurden endete auch die Übung. In dem Moment rückte noch ein Kamerad mit dem Fahrrad nach, er konnte als Aufsichtsperson im Schwimmbad nicht sofort seinen Arbeitsplatz verlassen. So waren nun 19 Einsatzkräfte zum Alarm gekommen. Zwei Kameraden von den fünf die in der Woche am Festland zur Ausbildung sind hielten sich auf der Insel auf so das die Einsatzstärke zwar am Limit aber doch zufriedenstellend war. Wäre dies ein echter Einsatz gewesen hätte der Gemeindebrandmeister bei einer Ausdehnung des Feuers wohl weitere Kräfte vom Festland anfordern müssen um die dann erschöpften Kräfte auswechseln zu können. So war die Übung aber mit den eigenen Kräften zu meistern.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 9. Nov 2011, 08:59

Entscheidungsfrist über Verkauf läuft bis Juni 2012
aus NWZ-Online]vom 09.11.2011

Promenade West Zwei Interessenten für Hotel-Neubau auf Wangerooge

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Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge hat mehrere Interessenten für die Bebauung der Grundstücke an der Strandpromenade West. Wie Bürgermeister Holger Kohls bestätigte, haben bereits zwei potenzielle Investoren ihre Absicht kundgetan, Vorplanungen für ein Hotel einzureichen. Die Inselgemeinde will mit beiden Optionsverträge abschließen – spätestens im Juni müssten sich beide Interessenten dann erklären.

Wie berichtet, beabsichtigt die Gemeinde zur nachhaltigen touristischen Entwicklung der Insel auf der rund 6500 Quadratmeter großen Fläche der Kurverwaltung ein Vier-Sterne-Hotel anzusiedeln, nebenan, auf der rund 3500 Quadratmeter großen Fläche des Minigolfplatzes, könnte eine ans Hotel angegliederte Fachklinik entstehen.

„Die Klinik ist passé“ meinte Kohls allerdings. Stattdessen könne sich einer der Interessenten vorstellen, auf dem bisherigen Minigolfplatz das Hotel zu bauen.

Im vergangenen Jahr hatte die Inselgemeinde die beiden Flächen plus die geplante Strandhalle auf dem Platz am Meer sowie die Bebauung der Ränder der Polizeiwiese mit Servicewohnungen auf 2700 Quadratmetern europaweit ausgeschrieben. Nachdem sich damals nur ein Interessent gemeldet hatte, hatte die Gemeinde die Ausschreibung zurückgezogen.

Mit dem Verkauf dieser Grundstücke soll der hoch defizitäre Gemeinde-Haushalt entlastet werden.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 15. Nov 2011, 10:27

„Pflichtwehr mit aller Kraft verhindern“
aus NWZ-Online vom 15.11.2011

Brandschutz Inselfeuerwehr sucht nach Wegen aus der Personalnot – Übung für Helfer vom Festland

Bei einer Sollstärke von 33 Brandschützern stehen der Inselwehr derzeit nur 19 zur Verfügung. Bei Großbränden werden Kameraden vom Festland eingeflogen.

von Ulrich Schönborn



Wangerooge - Die Inselwehr auf Wangerooge will die Umwandlung in eine Pflichtfeuerwehr mit aller Kraft verhindern. „Wir wollen eine Freiwillige Feuerwehr bleiben“, sagte Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak nach einem Treffen der Kameraden am Wochenenden, bei dem es um den Personalengpass und dessen Folgen ging.

Wie berichtet, stehen der Inselfeuerwehr derzeit 26 Einsatzkräfte zur Verfügung – „allerdings nur auf dem Papier“, wie Kubiak betont. Ziehe man noch die Kameraden ab, die derzeit zum Beispiel wegen Krankheit oder einer Berufsausbildung auf dem Festland ausfielen, blieben nur noch 19 Brandschützer übrig.

Das sind eindeutig zu wenig. Das Gesetz schreibt für die Inselwehr als so genannte „Stützpunktwehr mit besonderen Aufgaben“ eine Sollstärke von 33 Einsatzkräften vor.

Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Kohls, der allerdings erkrankt ist, will das Gemeindekommando nun nach langfristigen Lösungen ohne eine Verpflichtung von Einsatzkräften suchen. Parallel dazu plant die Feuerwehr eine noch intensivere Mitgliederwerbung.

Die Inselwehr hat den Status einer Stützpunktwehr, weil sie im Ernstfall nicht auf schnelle Nachbarschaftshilfe bauen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass die Drehleiter nicht ins alte Feuerwehrhaus an der Charlottenstraße passt und deshalb in einer Halle am Flugplatz geparkt werden muss. Wird sie gebraucht, sind drei Brandschützer zunächst damit beschäftigt, zum Flughafen zu fahren und die Leiter zum Einsatzort zu bringen.

Bis eine Lösung für das Personalproblem bei der Inselwehr gefunden ist, bekommen die Brandschützer Unterstützung vom Festland. So kann die Einsatzleitung auf Wangerooge bei größeren Bränden Atemschutzträger aus dem Wangerland anfordern. Die Inselflieger und die Seenotretter der DGzRS haben sich bereit erklärt, diese Helfer von Harle aus schnell auf die Insel zu bringen. Sie können dort dann erschöpfte Atemschutzträger der Inselwehr ablösen.

Am Sonnabend machte Wangerlands stellvertretender Gemeindebrandmeister Ingo Kruse aus Minsen die Probe aufs Exempel und löste um 14.20 Uhr einen Probealarm aus. „Innerhalb von 15 Minuten waren neun Atemschutzträger aus Minsen am Flugplatz in Harle, zudem kamen drei Kameraden aus Hohenkirchen und zwei aus Hooksiel“, berichtete Kruse. Nach 30 Minuten hätten also 14 Kameraden auf die Insel gebracht werden können und wären etwa 15 Minuten später am Einsatzort gewesen. Das sei absolut im geplanten Zeitrahmen, so Kruse.

Dennoch gebe es Überlegungen, die Hilfe von Festland für die Inselwehr noch auszubauen. So sollen auch Feuerwehrkameraden aus Carolinensiel, die den Flugplatz in Harle am schnellsten erreichen können, in den Notfallplan einbezogen werden. Zudem sind Gespräche mit der Feuerwehr Sande geplant. Ihre Einsatzkräfte könnten bei Großeinsätzen von Mariensiel aus per Hubschrauber auf die Insel geflogen werden.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 26. Nov 2011, 11:06

Gemeindekirchenrat wählt Pastor Günther Raschen zum Vorsitzenden
aus Jewo-Online vom 25.11.2011

WANGEROOGE

JW

Pfarrer Günther Raschen ist auf der Sitzung des Gemeindekirchenrates der ev.-luth. Kirchengemeinde Wangerooge am Montag zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, zu seinem Stellvertreter der Kirchenälteste Curt Hanken. Obwohl nach der Gemeindkirchenratswahl am 18. März 2012 auch diese Ämter neu besetzt werden, kam es zu einem vorzeitigen Wechsel in der Gemeindeleitung, weil die bisherige Vorsitzende Anne Steinküller aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niedergelegt hatte. Anne Steinküller wird aber noch bis zum Ende der derzeitigen Wahlperiode als Kirchenälteste im Gemeindekirchenrat mitwirken. Seit 1994 gestaltet sie als Ehrenamtliche im Leitungsgremium der Kirchengemeinde zusammen mit drei anderen gewählten, zwei berufenen Kirchenältesten und dem Pfarrer aktiv das kirchliche Leben auf der Insel. Den Vorsitz hatte sie seit März 2005 inne. Pfarrer Raschen bedankte sich bei Anne Steinküller für ihr Engagement in der Gemeindeleitung und insbesondere für ihren Einsatz zum Erhalt der Diakonie-Sozialstation auf der Insel.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 3. Dez 2011, 10:23

Zeugnis für Sicherheit an Wangerooges Badestränden
aus NWZ-Online vom 03.12.2011

Tourismus Inselgemeinde will Zertifikat „Bewachter Strand“ – Kooperation mit Lebensrettern

us


Wangerooge - Die Urlaubsinsel Wangerooge will ihre Badestrände unter dem Gesichtspunkt der Badesicherheit begutachten und zertifizieren lassen. Das beschloss der Werksausschuss der Kurverwaltung unter der Leitung von Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne) in seiner Sitzung am Donnerstagabend.

Für das Zertifikat ist zunächst eine umfangreiche Risikobewertung erforderlich. Auf Basis dieser Studie werden Sicherheitsempfehlungen ausgesprochen und das Zertifikat „Lifeguarded Beach – Bewachter Strand“ verliehen.

Die Zertifizierung wird in Deutschland von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) vorgenommen, die auf Wangerooge auch die Badestrände bewacht.

Die Kosten für die Risikobewertung betragen 900 Euro. Wer sich noch in diesem Jahr dem Programm anschließt, erhält einen Landeszuschuss in Höhe von 50 Prozent für erforderliche Investitionen in die Infrastruktur, teilte der stellvertretende Kurdirektor Wilhelm Janssen mit.

Zudem befasste sich der Ausschuss mit den Öffnungszeiten des Schwimmbads Oase im nächsten Jahr. Die „großen“ Öffnungszeiten (montags von 12.30 bis 19 Uhr, dienstags bis donnerstags sowie am Wochenende von 10 bis 19 Uhr sowie Freitags von 10 bis 22 Uhr) sollen während der Weihnachtsferien sowie vom 24. März bis zum 3. November gelten. In der übrigen Zeit gelten die „kleinen“ Öffnungszeiten montags bis donnerstags sowie sonnabends von 14 bis 18 Uhr und Freitags von 14 bis 20 Uhr.

Das Außenbecken bleibt unbeheizt und wird vom 18. Mai bis zum 12. September geöffnet. Das Springerbecken soll von Ende Mai bis Ende August betrieben werden.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 6. Dez 2011, 11:25

Strände und Dünen haben bereits gelitten
aus NWZ-Online vom 06.12.2011

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Wangerooge - Der Wangerooger Burgen- und Badestrand sowie die Schutzdünen im Norden und Westen der Insel haben an den beiden vergangenen Sturmflut-Wochenenden massiv gelitten. Wangerooges stellvertretender Kurdirektor berichtete am Montag von gut zwei Meter tiefen Abbruchkanten am Badestrand, bei der Harlehörn-Schutzdüne im Westen wurden die Sandsäcke freigespült und der vor zwei Jahren vom Wasser- und Schifffahrtsamt aufgespülte Strand zum Schutz der Ostdünen im Westen ist ebenfalls fast abgetragen. „Diese beiden Sturmflut-Wochenenden haben uns rund 40 000 Kubikmeter Sand genommen“, sagte er. Das sei bereits jetzt erheblich mehr, als in den vergangenen drei relativ sturmflut-freien Jahren zusammen.

Besserung des Wetters ist indes nicht in Sicht, so Janssen: Bis Freitag soll es stürmisch mit West-Nordwest- und Nordwest-Winden bleiben, auch die Fluten sollen weiterhin hoch auflaufen. Zu befürchten sei, dass die Hochwasser die Strände und Dünen weiter annagen – „dann steht das Wasser schon dicht an den Deichfüßen“, sagte er.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 7. Dez 2011, 10:35

Keine Bimmelbahn Richtung Inselwesten
aus NWZ-Online vom 07.12.2011

Tourismus Wangerooger Fachausschuss lehnt Antrag ab – Elektro-Bus als Alternative vorgeschlagen

Grundsätzlich sei eine zusätzliche Verbindung sinnvoll. Die Straße sei für eine Bimmelbahn aber nicht geeignet.

von Ulrich Schönborn



Wangerooge - Die Pläne von Rolf Hilchner, mit Hilfe einer Bimmelbahn den Wangerooger Inselwesten besser an das Inseldorf anzubinden, sind am Montagabend im Finanzausschuss der Inselgemeinde abgelehnt worden. Zwar bestand quer durch die Fraktionen Einigkeit darüber, dass eine zusätzliche Verkehrsverbindung in den Inselwesten sinnvoll sei, allerdings sei die Straße zum Westen nicht breit genug für ein solches Gefährt. Im Begegnungsverkehr gebe es keine ausreichenden Ausweichmöglichkeiten. Zudem werde die Straße von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt und sei stellenweise sehr unübersichtlich.

„Das würde beim Betrieb einer Bimmelbahn für viele Probleme sorgen“, sagte Bürgermeister Holger Kohls und stieß damit im Ausschuss auf Zustimmung.

Als Alternative schlug der Ausschuss vor, einen Elektro-Kleinbus mit einem regelmäßigen Fahrplan einzusetzen.

Die Idee mit der Bimmelbahn kam von der H&B Immobilien GmbH aus Oldenburg. Die Geschäftsführer Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena, die auf Wangerooge unter anderem das Westturm-Cafe betreiben, wollten so für höhere Besucherzahlen im Inselwesten sorgen.

Ihr vorheriger Versuch, eine Bahnverbindung zu etablieren, gestaltete sich schwierig. Die einzige regelmäßige Verkehrsverbindung zwischen Inseldorf und Inselwesten ist derzeit die Inselbahn zum Fähranleger.
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