Inselnachrichten 2011

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 7. Dez 2011, 10:43

Straßenreinigung teurer – Abwasser günstiger
aus NWZ-Online vom 07.12.2011

Gebühren Kostspielige Reparatur der Kehrmaschine – Debatte um Modalitäten

us



Wangerooge - Die Bürger auf Wangerooge müssen im nächsten Jahr eine deutlich höhere Gebühr für die Straßenreinigung zahlen. Das beschloss der Finanzausschuss am Montagabend. Sie steigt pro laufendem Meter Straßenfront des Grundstücks von derzeit 3,06 auf 4 Euro. Hauptgrund ist nach Angaben der Gemeindeverwaltung die kostspielige Reparatur der Kehrmaschine nach einem kapitalen Schaden. Angeregt wurde, über die Bemessung neu nachzudenken. Eine andere und möglicherweise gerechtere Bemessungsgrundlage könnte die Grundstücksgröße sein. Die Verwaltung will entsprechende Vorschläge nun noch einmal prüfen.

Günstiger wird dagegen die Abwassergebühr. Sie reduziert sich wegen Überschüssen aus den Vorjahren und geringeren Abschreibungen von derzeit 3,39 Euro auf 3,24 Euro pro Kubikmeter Frischwasser. Auch hier gibt es auf Wangerooge Diskussionen über die Bemessung. Die Inselgemeinde ist dazu angehalten, die Gebühren für Schmutz- und Regenwasser zu trennen. Da das Regenwasser im dicht besiedelten Bereich zwischen Charlottenstraße und Strandpromenade (kostenfrei) versickern könnte, in den Wohngebieten südlich aber kostenpflichtig in die Kanalisation abgeleitet werden müsste, könnte es hier laut Bürgermeister Holger Kohls bei der Gebührentrennung zu Ungerechtigkeiten kommen.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 7. Dez 2011, 10:46

Inselflieger: Passagierzahl sinkt deutlich
aus NWZ-Online vom 07.10.2011

us

Wangerooge - Die umstrittene Einführung der Flugsteuer hat zu einem deutlichen Rückgang der Passagierzahl bei den Inselfliegern geführt. Zwischen Januar und November 2011 sank sie im vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,6 Prozent, teilte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls am Montagabend im Finanzausschuss mit. Im betreffenden Zeitraum seien voriges Jahr 59 538 Passagiere gezählt worden, dieses Jahr waren es nur noch 50 281. Wie berichtet, müssen Fluggäste seit dem 1. Januar für jeden Flug zwischen Harle und Wangerooge acht Euro Flugsteuer plus Mehrwertsteuer zahlen. Der Versuch der Bundesregierung, bei der EU eine Ausnahmeregelung zu erreichen, war bislang erfolglos.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 13. Dez 2011, 11:12


„Keine Gefahr im Verzug“

aus NWZ-Online vom 13.12.2011

anz

Wangerooge - Die Wangerooger Schutzdünen haben durch die Sturmfluten in den vergangenen drei Wochen schwer gelitten. „An der Harlehörn-Düne hat es nochmals große Abbrüche gegeben“, sagte Herma Heyken, Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf Nachfrage. Besorgniserregend seien die Abbrüche jedoch nicht. Mitarbeiter des NLWKN seien dabei, den Zustand der Wangerooger Schutzdünen zu überprüfen. „Es ist keine Gefahr im Verzug“, betonte Heyken. Der NLWKN werde im Frühjahr wieder mit der Instandsetzung der Dünen beginnen.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 13. Dez 2011, 11:19

Die Niederschlagsmengen können nicht bewältigt werden. Keller drohen voll zu laufen.
aus JeWo-Online vom 12.12.2011

PKU

Einigen Bürgern im Dorfgroden läuft das Grundwasser – wie schon vor drei Jahren – erneut in die Keller. Der Grund ist der Ausfall einer von zwei Pumpen im Pumpenhäuschen am Ostgrodendeich. Vor drei Jahren war das schon einmal der Fall, danach wurden beide Pumpen gründlich überholt.


Im Deichgraben sammelt sich Wasser aus der Kläranlage sowie Oberflächenwasser der umliegenden Weiden und des Flugplatzes. Vom Deichgraben wird es ins Meer gepumpt. Die Niederschlagsmenge der vergangenen Tage konnte die einzige Pumpe im Schöpfwerk jedoch nicht bewältigen. Die Folge ist, dass der Deichgraben überläuft und der Rückstau des Wassers sich bis ins Dorf bemerkbar macht.


Nach Auskunft von Hans-Werner Rewerts, Bauhofleiter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf Wangerooge, ist die defekte Pumpe schon ausgebaut und zur Reparatur gegeben worden. Eine Ersatzpumpe, die die Situation erst einmal entschärfen soll, ist nach Aussage von Bürgermeister Holger Kohls von Zetel aus auf dem Weg zur Insel. Verantwortlich für die Instandhaltung der Pumpen im Schöpfwerk ist die Gemeinde.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 14. Dez 2011, 09:46

Sturmfluten und Regen setzen Insel zu
aus NWZ-Online vom 14.12.2011

Hochwasser Bis zu 60 000 Kubikmeter Sand weggespült – Überschwemmung

anz


Wangerooge - Das derzeitige Wetter mit Sturmfluten und Regenmassen setzt der Insel Wangerooge zu: Wind und hoch auflaufende Tide haben schon zu Beginn der Sturmflutsaison dafür gesorgt, dass 2012 wieder ein sehr teures Jahr für die klamme Inselgemeinde wird. Am Bade- und Burgenstrand wie auch im Osten liegen an manchen Stellen gerade noch zwei Meter Sand – der Rest ist weggespült.

„Zurzeit rechne ich mit bis zu 60 000 Kubikmetern Sand, mit denen wir im Frühjahr den Strand wieder herrichten müssen“, sagte Wangerooges stellvertretender Kurdirektor Wilhelm Janssen. Das bedeutet Kosten von geschätzt 250 000 Euro, so Janssen. Im vergangenen – sturmflutfreien – Jahr waren rund 21 000 Kubikmeter Sand für 94 000 Euro an den Strand gefahren worden.

Besorgt ist Janssen, weil durch den Sandverlust das Wasser nun immer dichter an den Dünenfuß herankommt – weitere Abbrüche seien zu erwarten. Die Abbruchkante auf der Nordseite der Insel reicht bis ganz in den Osten. Am Dienstag schoben Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung den Dünenübergang beim Café Neudeich frei. Ihr Eindruck: Die Abbrüche sind erheblich schlimmer als bei der letzten schweren Sturmflut vor drei Jahren.

Der Strand, den das Wasser- und Schifffahrtsamt im Winter 2009/10 zum Schutz der Nordostdünen aufgespült hatte, ist genauso stark geschrumpft wie der Strand, den der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz 2009 zum Schutz der Harlehörn-Düne aufgespült hatte.

Ein weiteres Problem ist, dass die starken Regenfälle der vergangenen Tage zu Überschwemmungen im Ostgroden geführt haben – manchen Wangeroogern sind die Keller voll gelaufen. „Der Deichgraben ist zurzeit sehr voll und bewältigt die Wassermassen nicht“, sagte Janssen. Im Schöpfwerk am Ostgrodendeich sei durch die Dauerbelastung schließlich eine Pumpe ausgefallen.

Am Donnerstag soll die Pumpe nach erfolgter Reparatur wieder einsatzbereit sein – „diesen Tag müssen wir noch mit einer Ersatzpumpe überbrücken“, so Janssen. Der Wasserstand im Graben sinke jedoch bereits wieder.

Vor drei Jahren waren der Ost- und Dorfgroden schon einmal überschwemmt worden, nachdem eine der beiden Pumpen ausgefallen war. Damals hatte das Technische Hilfswerk Varel mit einer Ersatzpumpe ausgeholfen. Auch diesmal hatte die Gemeinde vorsorglich beim THW um Hilfe gebeten.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Strandnixe » 14. Dez 2011, 21:45

Die Pumpe ist heute wieder zur Insel gekommen. Spätestens ab morgen wird es im Dorfgroden dann hoffentlich wieder trockener.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 16. Dez 2011, 10:51

Ungeklärte Zuständigkeiten bei Bombenfunden
aus NWZ-Online vom 16.12.2011

Kampfmittel Inselgemeinde lässt Eigentumsverhältnisse am Nordstrand prüfen

anz



Wangerooge - Die Umstrukturierung der Kampfmittelbeseitigung durch das Land Niedersachsen sorgt auf Wangerooge für Stirnrunzeln: „Auf der Insel ist vieles anders – wer eigentlich Eigentümer und damit zuständig für den Nordstrand ist, muss noch geklärt werden“, sagte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls.

Laut Beschluss des Landes müssen künftig die Kommunen – sie sind zuständig für Gefahrenabwehr – beziehungsweise Grundstückseigentümer das Aufspüren von Kampfmitteln bezahlen. Bisher galten geringe Gebühren und für Kommunen waren so genannte Gefahrenerforschungsmaßnahmen kostenfrei. Die Auswertung von Luftbildern aus dem Zweiten Weltkrieg zum Auffinden von Blindgängern wird weiterhin vom Land auf eigene Kosten vorgenommen.

Für Wangerooge, an dessen Nordstrand immer wieder Blindgänger und Munition aus den Verklappungsgebieten in der Nordsee angespült werden, würde das bedeuten, dass die Gemeinde das Aufspüren der Kampfmittel am Strand in Zukunft selbst zahlen muss, die Beseitigung und das Entschärfen zahlt weiter das Land.

„Allerdings“, so Kohls, „sagt der neue Runderlass, dass der Grundeigentümer die Kosten tragen muss.“ Zwar sei die Gemeinde oberhalb der Mittleren Tidehochwasser-Linie zuständig für die Gefahrenabwehr, aber das Nordufer der Insel gehört nicht der Inselgemeinde, sondern der Bundes-Wasserstraßenverwaltung. „Die Flächen sind nicht im Kataster eingetragen – deshalb ist die Gemeinde Wangerooge auch nur 4,97 Quadratkilometer groß und nicht knapp 8 Quadratkilometer“, erklärt Kohls.

Er hat den Landkreis mit ins Boot geholt, um beim Land eine Klärung der finanziellen Zuständigkeiten zu erwirken.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 17. Dez 2011, 11:30

Schon drei neue Mitglieder
aus NWZ-Online vom 17.12.2011

Feuerwehr Gemeinderat beschließt Satzung über ergänzende Pflichtfeuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr kann künftig durch verpflichtete Feuerwehrleute ergänzt werden. Am 2. Januar beginnt der Bau der neuen Feuerwache.

von Melanie Hanz



Wangerooge - Der Appell von Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr Wangerooge, die Inselwehr zu unterstützen, hat schon erste Erfolge gezeigt: Drei Personen haben sich auf den Aufruf gemeldet, berichtete Bürgermeister Holger Kohls am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderats.

Wie berichtet, ist die Feuerwehr durch Krankheit und Wegzug akut unterbesetzt. Zurzeit fordert Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak im Fall langer Einsätze Ersatzkräfte vom Festland an.

Um die Personalnot zu beheben und die im Brandschutzgesetz geforderte Sollstärke wieder zu erreichen, hat der Gemeinderat nun eine Satzung verabschiedet, die es ermöglicht, die Freiwilligen Feuerwehrleute durch verpflichtete Feuerwehrleute zu ergänzen. Das bedeutet, dass die Gemeinde geeignete Frauen und Männer zum Dienst in der Feuerwehr verpflichten kann. „Wir sind die erste Kommune in Niedersachsen, die eine zusätzliche Pflichtfeuerwehr auf den Weg bringt“, berichtete Kohls.

Sowohl Landkreis als auch Innenministerium hätten an der neuen Satzung nichts auszusetzen – offenbar plant das Land eine Änderung des Brandschutzgesetzes, die die ergänzende Pflichtfeuerwehr auch für andere Freiwillige Feuerwehren ermöglicht. „Denn wir sind nicht die einzige Freiwillige Feuerwehr, der es so geht“, sagte Kohls.

Jürgen Wiebach (CDU), lange Jahre Gemeindebrandmeister und Vorgänger Kubiaks, begrüßte die Verabschiedung der Pflichtfeuerwehr-Satzung. „Wenn die Satzung wirkt, können wir den Status der Freiwilligen Feuerwehr erhalten“, sagte er.

Gesucht werden für die Feuerwehr weitere Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren. „Mit der Ausbildung, die wir bieten, kriegt den Dienst jeder hin“, betonte Wiebach. Auskünfte zum Beitritt in die Feuerwehr erteilen Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak unter Telefon 04469/1234, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Torsten Stumpf unter Telefon 04469/99 130 und Bürgermeister Holger Kohls unter Telefon 04469/99 110.

Eine gute Nachricht verkündete Kohls in Sachen Feuerwehr-Neubau: Die Gemeinde hat alle Gewerke mit einem Volumen von 1,15 Millionen Euro vergeben. Baubeginn ist am 2. Januar, Anfang Dezember 2012 soll das neue Feuerwehrgerätehaus fertig sein.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 17. Dez 2011, 11:34

Fischkutter in Hafen geschleppt
aus NWZ-Online vom 17.12.2011

Havarie Netz in Schraube gezogen

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Wangerooge - Einen manövrierunfähigen Fischkutter haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Nacht zu Freitag vor Wangerooge in Schlepp genommen und sicher nach Hooksiel gebracht.

Der Kapitän hatte die Seenotretter kurz vor Mitternacht um Hilfe gebeten, nachdem sich der Kutter in Höhe der Ansteuerung Wangerooge vermutlich das Netz in den Propeller gezogen hatte.

Die ehrenamtliche Besatzung der DGzRS-Station auf Wangerooge konnte mit dem Rettungsboot „Wilma Sikorski“ den etwa acht Seemeilen (15 Kilometer) entfernten Havaristen auf den Haken nehmen und zunächst sichern.

Da das Einschleppen des havarierten Kutters durch das Seegatt nach Wangerooge aufgrund des Tiefgangs des Fischkutters bei Windstärken mit fünf bis sechs Beaufort (um 40 Stundenkilometer) nicht möglich war, kam der im Hooksieler Außenhafen stationierte Seenotkreuzer „Vormann Steffens“ zu Hilfe und brachte den Greetsieler Fischkutter schließlich sicher nach Hooksiel.
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Re: Inselnachrichten 2011

Beitragvon Admin » 17. Dez 2011, 11:39

Bimmelbahn soll über die Insel fahren
aus NWZ-Online vom 17.12.2011


Ratssitzung Mehrere Haltestellen auch im Inseldorf möglich – Abwassergebühr wird 15 Cent billiger

Im Ausschuss war der Antrag auf Betrieb einer Bimmelbahn abgelehnt worden. Doch der Verwaltungsausschuss gab grünes Licht.

von Melanie Hanz


Wangerooge - Im Fachausschuss Anfang Dezember hatten sich die Mitglieder des Wangerooger Gemeinderats noch gegen den Antrag von Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena, Besitzer des Westturm-Cafés, mit einer Bimmelbahn den Westen anzubinden, ausgesprochen. Doch im Verwaltungsausschuss änderte der Rat seine Meinung: „Wir wollen den Bimmelbahnbetrieb grundsätzlich zulassen“, berichtete Bürgermeister Holger Kohls am Donnerstagabend im Rat.

Wünschenswert seien Fahrten sowohl ins Westdorf als auch in den Inselosten sowie Haltestellen im Inseldorf. „Wir haben vermehrt mobilitätseingeschränkte Gäste auf der Insel – ihnen käme das Angebot zugute“, sagte Kohls.

Bedenken haben Gemeinderat und Verwaltung allerdings bei der Größe der Bimmelbahn: Die Inselstraßen sind nicht sehr breit, im Begegnungsverkehr mit Fußgängern und Radfahrern gebe es keine ausreichenden Ausweichmöglichkeiten.

Die Gemeinde will deshalb mit den Interessenten darüber verhandeln, ob die Bahn nicht statt zwei oder drei Anhängern mit einem halboffenen Wagen für zehn bis 14 Passagiere auskommt. „Wir wären froh, wenn wir zu diesen Bedingungen einen Betreiber für eine Bimmelbahn finden würden“, so Kohls.

Die Bürger auf Wangerooge müssen im nächsten Jahr eine deutlich höhere Gebühr für die Straßenreinigung zahlen: Sie steigt pro laufendem Meter Straßenfront des Grundstücks von derzeit 3,06 auf 4 Euro. Hauptgrund ist nach Angaben der Gemeindeverwaltung die kostspielige Reparatur der Kehrmaschine nach einem kapitalen Schaden. Angeregt wurde von Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne), über die Bemessung neu nachzudenken. Eine andere und möglicherweise gerechtere Bemessungsgrundlage könnte die Grundstücksgröße sein.

Günstiger wird dagegen die Abwassergebühr. Sie reduziert sich wegen Überschüssen aus den Vorjahren und geringerer Abschreibungen von derzeit 3,39 Euro auf 3,24 Euro pro Kubikmeter Frischwasser. In diesem Zusammenhang berichtete Kohls, dass die Klärschlammvererdungsanlage – in ihr wird der Klärschlamm auf Beeten vererdet – sehr gut funktioniere: Geplant war bisher, dass das erste Vererdungsbeet 2014 abgeräumt und die Biomasse auf dem Festland entsorgt werden muss. Die Entsorgungskosten belaufen sich auf rund 160 000 Euro, die Gemeinde legt dafür jedes Jahr 20 000 Euro aus den Abwassergebühren zurück.

Doch wie sich nun zeigt, steht die erste Klärschlamm-Entsorgung erst 2016 an, die nächste dann 2019 – die Gemeinde kann deshalb 2012 die Rückstellung reduzieren und die Abwassergebühr möglicherweise nochmals senken.

Deutlich teurer als bisher wird die Nutzung der Friedhofskapelle: Der Erhalt der Friedhofskapelle kostet im Jahr rund 4200 Euro – mit den bisherigen Gebühren bei durchschnittlich zehn Todesfällen pro Jahr kann die Summe nicht gedeckt werden. Der Rat beschloss deshalb eine Erhöhung der Nutzungsgebühren ab Januar 2012: Die Nutzung der Friedhofskapelle kostet künftig 395 Euro (bisher 320 Euro), die Nutzung der Kühlvitrine/Leichenkammer 225 Euro (180) und für die Nutzung der Friedhofskapelle ohne Trauerfeier werden künftig 95 Euro (80) fällig.
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