Inselnachrichten 2012

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Gebäude des „Pirat“ wird zum Streitobjekt

Beitragvon Woogefan » 18. Jan 2012, 18:28

Daß das Gebäude des "Pirat" ein Stockwerk mehr hat und höher ist als die Nachbargebäude, ist seit langem offensichtlich. Warum die Baurechtsbehörde so lange braucht um das zu entdecken ist unverständlich. Das erinnert sehr an den Fall Wittenberg.

Ein Baustopp ist absolut keine Lösung. Das würde eine zweite "Bauruine" während der nächsten Sommersaison bedeuten, und das an einem sehr exponierten Ort. Das sollten wir uns nicht leisten.
Woogefan
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 19. Jan 2012, 11:51

Wangerooger drängen auf Baubeginn
aus JeWo-Online vom 18.01.2012

Westdeckwerk und Deiche müssen erhöht werden

WANGEROOGE

Kohls: Der 50. Jahrestag der Sturmflut von 1962 ist Anlass, die Forderung nach schneller Realisierung zu bekräftigen.

SAL


Fast bei jeder Sturmflut läuft im Westen beim Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meerwasser über das Deckwerk und überflutet Flächen im Nordwesten der Insel. „Es ist nun wirklich an der Zeit, die Maßnahme zu beginnen“, sagte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde am Sonntag im Hotel Hanken. Traditionell spricht er auf dem Empfang wichtige Inselthemen an. Es steht bereits fest, dass das Deckwerk zwischen Saline und Harlehörn erhöht und verstärkt werden soll. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) hat mit der Planung begonnen.


Die Gemeinde hatte noch einige Wünsche zur Gestaltung des neuen Deckwerks vorgebracht, unter anderem möchte sie, dass es weiterhin begehbar und mit dem Rad befahrbar bleibt. „Unsere Wünsche sollen, wenn finanziell machbar, auch berücksichtigt werden, berichtete Kohls. Nach seinem Kenntnisstand werden die Arbeiten am Westdeckwerk in diesem Jahr ausgeschrieben.


Zurzeit sei man noch bei der Detailplanung, sagte Björn Gäbe, zuständiger Sachbereichsleiter beim WSA, auf Anfrage unserer Zeitung. Da die Ausschreibungsergebnisse erst später im Jahr vorliegen dürften, könne er nicht mit Sicherheit sagen, ob 2012 noch mit dem Bau begonnen werde, so Gäbe. Eventuell seien kleinere Maßnahmen möglich. Geplant sei unter anderem, das raue Deckwerk (aus Felssteinen) weiter nach vorne Richtung Wasser zu ziehen, erklärte Björn Gäbe. Die Maßnahme wird mindestens drei Jahre dauern.


Auch in Harlehörn müsse das WSA in diesem Jahr wieder etwas machen, bestätigte der Sachbereichsleiter, denn die vergangenen Sturmfluten haben dort wieder viel Sand weggerissen, die Sandsäcke am Ende des Deckwerks liegen bereits frei. In welchem Umfang dort Arbeiten erforderlich sind, werde sich aber erst nach der Sturmflutzeit herausstellen.


Der Wangerooger Bürgermeister ging auf dem Neujahrsempfang auch auf die geplante Erhöhung der Deiche an der Südseite der Insel – Dorfgroden- und Ostgrodendeich – ein. Begonnen werde damit wohl nicht vor 2013/2014, meinte er. Dabei erinnerte er an die Sturmflut vor 50 Jahren. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach der Dorfgrodendeich. „Kein Tag zum Feiern, jedoch zum Besinnen und die Forderung zu bekräftigen, aufgrund der Erkenntnisse aus dem Küstenschutzbericht die dringend notwendigen Deicherhöhungsmaßnahmen nun auch zügig anzugehen“, sagte Kohls.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 21. Jan 2012, 12:01

Bei Sturmflut schwappt Seewasser übers Deckwerk
aus NWZ-Online vom 21.01.2012

Küstenschutz Insel-Gemeinde Wangerooge pocht auf schnelle Erhöhung – Deiche werde verstärkt

anz


Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge drängt auf den Beginn der Sanierung und Erhöhung des Deckwerks zwischen Saline und Harlehörn-Düne. „Fast bei jeder Sturmflut fließen im Bereich des Schirrhofs des Wasser- und Schifffahrtsamts erhebliche Mengen Seewasser über das Deckwerk und überfluten größere Flächen im Nordwesten der Insel“, sagt Bürgermeister Holger Kohls.

Wie berichtet, hat das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) die Vorentwurfsplanung zur Deckwerksanierung bereits vorgestellt – und will auch die Wünsche der Gemeinde berücksichtigen, wenn sie finanziell machbar sind.

Die Sanierungsmaßnahme soll noch 2012 ausgeschrieben werden, ob der Bau auch in diesem Jahr noch beginnt, hängt Kohls zufolge von der Bereitstellung der Mittel durch den Bund ab. Die Deckwerkssanierung wird mindestens drei Jahre dauern – angedacht war vom WSA, die Maßnahme auf fünf Jahre zu strecken.

Damit stehen der Ferieninsel zwei große Küstenschutzmaßnahmen bevor, die teilweise parallel laufen werden. Denn spätestens 2013/2014 soll auch die Erhöhung von Dorfgrodendeich und Ostgrodendeich beginnen. Auch diese Baumaßnahme wird sich über mindestens drei Jahre erstrecken. Die Planung dazu wurde der Gemeinde allerdings noch nicht vorgestellt, sagte Kohls.

Mit Blick auf den 50. Jahrestag der Sturmflut am 15./16. Februar 1962, bei der der Dorfgrodendeich gebrochen war, forderte Kohls das Land auf, die dringend notwendige Deicherhöhung zum Schutz Wangerooges jetzt auch zügig anzugehen. Die Erhöhung von Dorfgrodendeich und Ostgrodendeich hatte im Küstenschutzplan für die Inseln, den der frühere Umweltminister Hans-Heinrich Sander in Auftrag gegeben hatte, eine hohe Prioritätsstufe.

Die bisherigen Sturmfluten in diesem Winter werden die Gemeinde Wangerooge eine Menge Geld kosten: Kohls geht davon aus, dass im Frühjahr rund 60 000 Kubikmeter Sand zur Widerherstellung der Strände angefahren werden müssen. Die Kosten dafür schätzt Kohls auf 200 000 bis 250 000 Euro. „Keine der benachbarten Inseln hat derartige Aufwendungen selbst zu finanzieren“, sagt er.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 23. Jan 2012, 14:23

Jubiläum aus Protest nicht gefeiert“
aus NWZ-Online vom 23.01.2012

us

Wangerooge - Aus Protest gegen den immer noch gültigen Kommunalisierungsvertrag für das ehemalige Staatsbad Wangerooge habe die Inselgemeinde im vergangenen den 25. Jahrestag der Vertragsunterzeichnung nicht gefeiert. Das betont Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls.

Zum 1. Januar 1986 war der staatliche Kurbetrieb des Landes auf Wangerooge der Inselgemeinde übertragen worden – mit der Maßgabe, das Grundvermögen dem Land zurück zu geben, wenn es nicht mehr für Kurbadzwecke genutzt wird. Die Inselgemeinde, die seit 1989 die Defizite des Kurbetriebs verkraften muss, verlangt 25 Jahre nach der Reform nun die volle Verfügungs- und Verwertungsgewalt über die ehemaligen Staatsbadflächen. Erst wenn das erreicht ist, soll das Jubiläum (nach)gefeiert werden.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 24. Jan 2012, 16:33

Bombenfund auf Wangerooge
aus NWZ-Online vom 24.01.2012

anz

Wangerooge - Eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Montag bei Räumarbeiten zum Bau der neuen Wangerooger Feuerwache entdeckt worden. Per Hubschrauber wurde der Kampfmittel-Beseitigungsdienst auf die Insel geflogen, der den Sprengkörper freilegte, um ihn an den Strand möglichst weit von allen Häusern entfernt zu transportieren. Dort sollte die Bombe am Nachmittag gesprengt werden.

Auf Wangerooge gibt es immer wieder Funde von Munition und Sprengkörpern – Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg, als die Insel wichtiger strategischer Stützpunkt war, sowie von der Bombardierung am 25. April 1945, als die Insel von alliierten Fliegern in Schutt und Asche gelegt wurde. Zuletzt war Ende Dezember eine Wasserbombe am Strand gesprengt worden.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 24. Jan 2012, 16:36

Infrastruktur im Hafen muss dringend besser werden
aus NWZ-Online vom 24.01.2012

Wangerooger Yachtclub Skipper fordern mehr Investitionen in Sicherung des Hafens vor Sturmfluten

tk


Wangerooge - Die Infrastruktur des Hafens Wangerooge muss dringend verbessert werden. Das gelte nicht nur für den öffentlichen Teil des Hafens, über den der Reiseverkehr zwischen Insel und Festland abgewickelt wird, sondern auch für den Sportboothafen. Das forderten die Mitglieder des Wangerooger Yachtclubs (WYC) in der Generalversammlung im Hotel Hanken.

Der Vorstand soll einen entsprechenden Vorstoß beim Hafenbetreiber N-Ports starten, lautete ein Wunsch der Yachtclub-Mitglieder. In der Tat zeigen sich Folgen höherer Wasserstände und häufiger Sturmfluten selbst in der Sommersaison auch für die Wassersportler.

Schon bei Wasserständen wenig über dem normalen Tide-Hochwasser werde die Mole überflutet und der Wellenschlag brande mit voller Wucht ins Hafenbecken. Das gefährde die Sicherheit der Boote. „Wir sollten N-Ports daran erinnern, dass geplant war, die Mole im Hafen um mindestens einen Meter zu erhöhen, damit sie Schutz bietet“, sagte Stegwart Josef Mende. Dieser Plan sei aber bisher nicht nicht umgesetzt worden.

Die Sportskipper wiesen darauf hin, dass man schließlich die Wasserfläche pachten müsse. Sicherheitseinschränkungen könne man deshalb nicht akzeptieren.

In seinem Jahresbericht hatte Vorsitzender Frank Zoeke die gelungenen Vereinsveranstaltungen Revue passieren lassen. Ob An- und Absegeln nach Langeoog, Hafenfest oder Regatten „Rund Wangerooge“ und Westturm-Cup: Durch den Einsatz bewährter Mitglieder habe man das Jahresprogramm reibungslos abwickeln können. Gastlieger hätten sich im Hafen wohl gefühlt. Die neuen Sanitäranlagen wurden allseits gelobt. Arbeitsdienste und Stegreparatur seien in kameradschaftlichem Geist geleistet worden.

„Unser Club hat sich positiv weiterentwickelt“, sagte Zoeke und dankte allen Mitstreitern für ihre Arbeit.

Ehrenvorsitzender Fred Zoeke leitete nach der Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung die Neuwahlen. Frank Zoeke wurde in seinem Amt bestätigt. Dem erweiterten Vorstand gehören weiter an: Schriftführer Serge Kratzert-Janßen, Kassenwart Marc Scatturin, Hafenwart Hans-Eckard Müller, Festwart Imke Gosewinkel, Obmann Strand Hajo Albrecht, Regattawart Torsten Zoeke, Jugendwart Paul Giese, Stegwart Josef Mende, Platzwart Bernd Abels, Klubhauswart Hermann Keller, Gerätewart Christian Illig, „Außenminister“ Theo Kruse. Der Ältestenrat setzt sich aus Curt Hanken, Enno Hanken und Helmut Hadré zusammen.

Kohlkönig 2012 wurde beim Yachtclubfest am Abend darauf Heinz Kipp. Zoeke überreichte ihm die Königskette als Zeichen der Königswürde. Kipp, langjähriger Flugleiter auf der Insel, halte den Wassersportlern seit Jahrzehnten die Treue, lobte der Vorsitzende.

Mehr als 200 Gäste nahmen am Jahresfest des WYC teil. Unterhalter „Tito“ sorgte mit flotten Rhythmen dafür, dass die Kalorien rasch umgesetzt werden konnten. Für eine reichhaltige Tombola mit über 200 Preisen hatte Festwartin Imke Gosewinkel mit ihren Helferinnen gesorgt. Es war schon weit nach Mitternacht, als die letzten Gäste den Heimweg antraten.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 24. Jan 2012, 16:38

„Strandkrabbe“ baggert Hafen Wangerooges aus
aus NWZ-Online vom 24.01.2012

anz

Wangerooge - Bis Ende Januar ist die „Strandkrabbe“ von Niedersachsen-Ports im Hafen von Wangerooge zugange. Der Hopperbagger bringt den Hafenbereich wieder auf Solltiefe und widmet sich insbesondere Untiefen, die sich im Herbst und Winter durch die Sturmfluten gebildet haben. Allerdings ist von der Frühjahrsbaggerung nur der Hafen-Bereich in Besitz der Landestochter betroffen – das Fahrwasser nach Harlesiel, wo seit Jahren keine Unterhaltungsbaggerei stattgefunden hat, wird nicht ausgebaggert.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 24. Jan 2012, 16:40

Knall ist auf der gesamten Insel gut zu hören
aus NWZ-online vom 24.01.2012

Sprengstoff Fünf-Zentner-Fliegerbombe am Strand Wangerooges gesprengt

anz


Wangerooge - Der Knall war auf der ganzen Insel zu hören, Fensterscheiben bogen sich durch, der Boden bebte und eine große schwarze Rauchwolke schwebte über dem Strand: Auf Wangerooge wurde am Montag um 16.30 Uhr eine britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt.

Die Bombe war am Morgen bei Baggerarbeiten auf dem Gelände des neuen Feuerwehrhauses an der Straße zum Westen entdeckt worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen wurden noch am Vormittag per Hubschrauber nach Wangerooge gebracht, um die Lage einzuschätzen.

Wie sich herausstellte, war der Zünder der Bombe stark deformiert, so dass eine Entschärfung nicht möglich war. Deshalb musste die Bombe gesprengt werden. Dazu wurde sie an den westlichen Strand in Höhe der Saline gebracht – damit lag das Inseldorf außerhalb des Evakuierungsradius’ von 1000 Metern. Die Sprengung hinterließ am Strand einen tiefen Krater.

Die Freiwillige Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich ab, ein Polizeihubschrauber sorgte aus der Luft dafür, dass sich niemand zu dicht am Sprenggebiet aufhielt.

Das Grundstück der neuen Feuerwache war durch die Firma KMD bereits sondiert worden – „allerdings schlägt die Sonde dort ständig an, weil im Boden viel Metall liegt und auch die Kiesel im Gelände metallhaltig sind“, erklärte Dirk Lindner vom Ordnungsamt Wangerooge den überraschenden Bombenfund.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 25. Jan 2012, 12:34

Trinkwasser fließt vom Festland zur Insel
aus JeWo-Online vom 24.01.2012

OOWV investiert 60 000 Euro in Notstromanlage – Versorgung jederzeit sichergestellt

WANGEROOGE

Vor 50 Jahren wurde eine Rohrleitung von Bassens durchs Wattenmeer nach Wangerooge verlegt.

JW


Um auch bei Stromausfall die Wasserversorgung Von Wangeroogern und Urlaubsgästen sicherstellen zu können, hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) jetzt im Wasserwerk an der Charlottenstraße auf Wangerooge eine neue Notstromanlage installiert. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 60 000 Euro.

„Die alte Anlage war abgängig und zudem überdimensioniert“, begründet Diplomingenieur Lutz Trittin aus der OOWV-Zentrale in Brake die Investition. Das Notstromaggregat wird für einen eventuellen Störfall in der Stromversorgung und für Wartungszwecke vorgehalten. Die Leistung der alten Notstromanlage war zusätzlich für die Notbeleuchtung auf der Insel ausgelegt.

Das Wasserwerk, dessen zwei Behälter insgesamt 2000 Kubikmeter fassen, dient ausschließlich der Verteilung des Trinkwassers, nicht der Förderung. Für Betriebsausfälle gibt es drei Notbrunnen.

Das Trinkwasser bekommt die Insel Wangerooge vom Wasserwerk Sandelermöns, gelegentlich auch vom Wasserwerk Harlingerland in Moorweg. Dazu ist es mit drei 7,5 Kilometer langen Pipelines verbunden, die 1962 von Bassens im Wangerland durch das Watt zur Insel verlegt wurden. Durch diese zwei Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 12,5 Zentimetern und einem PVC-Rohr mit 20 Zentimetern Durchmesser wird das OOWV-Wassernetz am Festland „angezapft“. Für den nötigen Druck sorgt das Druckerhöhungswerk in Bassens.

Rohrleitung, Druckerhöhungswerk und neue Erdbehälter in Bassens kosteten 1962 schon 1,3 Millionen Mark. Die Wasserversorgung von Land aus war erforderlich geworden, weil ein Teil der Trinkwasserbrunnen auf der Insel bei der Sturmflut vom 16. auf den 17. Februar 1962 vollständig vom Meerwasser überflutet worden war. Das Wasser war für den menschlichen Genuss unbrauchbar geworden, die wenigen von der Flut verschonten Brunnen reichten für die Inselversorgung nicht aus.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 26. Jan 2012, 16:21

Notfallsystem soll bis Ostern fertig sein
aus NWZ-Online vom 26.01.2011

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Wangerooge - Das Notfall-Orientierungs-System auf Wangerooge kommt gut voran: In den vergangenen Wochen waren die Freiwilligen Feuerwehrleute fleißig und haben schon 40 von 70 Schildern installiert. Das Projekt wird rein aus Spenden finanziert – viele Wangerooger Einwohner, aber auch Personen vom Festland haben dafür gespendet und werden auf den Notfall-Tafeln genannt. „Die Aktion nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht“, sagt der Initiator, Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak. Er ist zuversichtlich, dass bis zum Beginn der Ostersaison alle Schilder aufgestellt sind.

Auf den Schildern sind Standorte per Nummer definiert, so dass bei einem Notruf mit Angabe der Nummer die Leitstelle in Wilhelmshaven sofort den genauen Aufenthaltsort der hilfsbedürftigen Personen auf Wangerooge ermitteln kann. „Dadurch kommt es dann nicht mehr zu Verzögerungen wie in der Vergangenheit, wenn wir Hilfsbedürftige erst suchen mussten“, so Kubiak.

Gute Erfahrungen hat die Borkumer Feuerwehr mit dem System gemacht. Auf der Insel war das Notfall-Orientierungs-System 2011 eingerichtet worden – bei mehr als 40 Notrufen haben sie schon gute Dienste geleistet.
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