Inselnachrichten 2012

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 2. Jan 2012, 01:05

ABBADEN
Inseldorf plötzlich ganz leer

1000 Gäste feuerten die mutigen Schwimmer an.
aus JeWo-Online vom 01.01.2012

WANGEROOGE

PK


Am Silvesternachmittag gegen 15 Uhr war das Wangerooger Inseldorf plötzlich merklich leerer geworden. Der Grund lag im Jahresabbaden am Hauptbadestrand der Insel, zu dem jährlich die DLRG-Ortsgruppe Wangerooge Gäste und Einheimische einlädt. Gut 1000 Schaulustige am Strand und auf der unteren und oberen Strandpromenade wollten die 53 mutigen Badegäste sehen, die die Einladung der DLRG, sich bei drei Grad Luft- und fünf Grad Wassertemperatur in die kalte Nordsee zu stürzen, annehmen wollten. Für alle Schwimmer gab es hinterher eine Urkunde und Heißes zum Aufwärmen, die Teilnahmegebühr für dieses einmalige Erlebnis betrug zwei Euro. Zudem wurde am Strand neben Musik auch Bratwurst und Punsch angeboten. Ellen Prieß, Vorstandsmitglied der DLRG-Ortsgruppe Wangerooge, bedankte sich bei allen Helfern, allen voran dem Rettungsdienst Friesland und der Kurverwaltung Wangerooge.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 3. Jan 2012, 09:47

Lions-Tombola schon wieder ausverkauft
aus NWZ-Online vom 03.01.2012

anz

Wangerooge - Pünktlich zum 31. Dezember war auch in diesem Jahr wieder die Tombola des Lions-Clubs Wangerooge ausverkauft: Alle 10 000 Lose hatten Abnehmer gefunden, als Preise winkten diesmal unter anderem ein Bollerwagen, Fahrräder, Gastronomie-Gutscheine und mehrere große Teddybären. Offiziell dauert die Lions-Tombola zum Jahreswechsel stets bis zum 5. Januar, „doch jedes Jahr wieder können wir die Losbude an Silvester schließen“, freut sich Uwe Heiburg vom Lions-Club. Wofür der Erlös der Tombola verwendet werden soll, steht noch nicht abschließend fest. Klar ist allerdings, dass das Geld wie jedes Jahr in karitative und soziale Zwecke auf Wangerooge fließt.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 4. Jan 2012, 09:36

Umweltbericht liegt vor
aus NWZ-Online vom 04.01.2012

anz

Wangerooge - Sobald vom Landkreis die noch fehlende Beurteilung der Kompensationsmaßnahmen für den geplanten Neun-Loch-Golfplatz auf Wangerooge vorliegt, sollen die Golfplatz-Pläne erneut im Fachausschuss behandelt werden. Das teilte Insel-Bürgermeister Holger Kohls auf Nachfrage mit. Der für die Planungen erforderliche Umweltbericht ist bereits im Dezember bei der Gemeinde eingegangen. Nachdem allerdings in den ersten Planungen sehr umfangreiche Kompensationsmaßnahmen vorgesehen waren, werden diese nun von der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis geprüft, so Kohls. Ratsmitglied Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne) bittet unterdessen um Auskunft zu den Planungskosten für den Golfplatz. Im Dezember 2010 hatte der Rat beschlossen, dass der Golfclub Wangerooge die Kosten des Umweltberichts tragen soll.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 6. Jan 2012, 01:20

Anbau der Inselschule wird aufgestockt
aus Jewo-Online vom 05.01.2012

Voraussetzung für Einzug der Grundschule / Zusammenlegung ab Schuljahr 2013

WANGEROOGE

Für die erforderlichen Baumaßnahmen hat der Landkreis in diesem Jahr 730 000 Euro eingeplant.

SAL/PKU



An der Inselschule ist mit der Aufstockung des Anbaus begonnen worden. Die dort entstehenden zusätzlichen Räume werden im nächsten Jahr benötigt, denn zum Schuljahresbeginn 2013/14 zieht die Grundschule bei der Inselschule ein.

Bis dahin sind noch einige bauliche Veränderungen in dem Schulgebäude erforderlich. Außerdem ist die Neueinrichtung eines naturwissenschaftlichen Raumes geplant. „Für diese Maßnahmen sind Haushaltsmittel in Höhe von circa 730 000 Euro für 2012 eingeplant“, sagte der Pressesprecher des Landkreises Friesland, Sönke Kluge, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Seit Beginn des neuen Jahres läuft nun die Hauptbaumaßnahme, die Aufstockung des Anbaus mit der Pausenhalle. In dem neuen Obergeschoss sollen je zwei Klassen- und Gruppenräume eingerichtet werden. Der aufgestockte Anbau erhält ein Tonnendach, weil es sich am besten in die vorhandene Architektur einfügt. Im Spätsommer sollen die Bauarbeiten beendet sein.

Mit der Zusammenlegung der Grundschule und der Inselschule – dabei behalten beide Schulformen ihre Eigenständigkeit – reagieren Landkreis und Gemeinde Wangerooge auf den in den kommenden Jahren erwarteten Rückgang der Schülerzahlen um etwa 50 Prozent. Schon in diesem Schuljahr wurden die Jahrgänge 1 und 2 in der Grundschule in einer Kombiklasse zusammengefasst.

Über die Zusammenlegung ist im Vorfeld der Entscheidung recht kontrovers diskutiert worden. Gemeinde und Landkreis versprechen sich neben pädagogischen aber auch räumliche und finanzielle Vorteile davon. So könnten die Grundschüler Fachunterrichtsräume, Mensa, Pausenhalle und Bühne im Musikraum mitnutzen, hieß es in der gemeinsamen Sitzung von Kreisbauausschuss und Schulausschuss der Gemeinde Wangerooge, die vor einem Jahr in der Inselschule zum Thema Zusammenlegung stattfand. Weiter geht man von einer Verringerung der Kosten für Bauunterhaltung und Bewirtschaftung aus, zumal das Grundschulgebäude in der Nikolausstraße zur Sanierung angestanden hätte. Aus pädagogischer Sicht sei eine Kooperation zwischen Primarbereich und Sekundarbereich I erheblich besser zu realisieren und der Übergang von einer in die andere Schulform von den Jugendlichen ohne große Brüche zu vollziehen, das entspreche auch dem Ziel der „Bildungsregion Friesland“.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 7. Jan 2012, 12:04

Munitions-Warnschild auf Insel erschreckt Urlauber
aus NWZ-Online vom 06.01.2012

Tourismus Wasser- und Schifffahrtsamt tauscht Schilder aus – In Dünen lagert noch immer Sprengstoff

anz


Wangerooge - Immer wieder haben sich in den vergangenen Monaten Urlauber über Schilder in den Wangerooger Ostdünen gewundert, auf denen vor Munition gewarnt wird. Viele Inselgäste haben auch bei der Gemeindeverwaltung nachgefragt, was diese Schilder zu bedeuten haben, berichtet Bürgermeister Holger Kohls auf Nachfrage der NWZ.

Gewundert über solche Schilder haben sich auch Rosemarie und Wilfried Klewin, die seit etwa 1965 regelmäßig Urlaub auf Wangerooge machen. „Bei einer Wanderung gemeinsam mit den Enkelkindern haben wir entdeckt, dass im Ostteil der Insel immer noch vor dort lagernder Munition gewarnt wird“, berichtet Wilfried Klewin.

„Kann denn das sein?“, fragt er: „Läge wirklich noch Kriegsmaterial auf der Insel, wäre das doch ein Skandal“, findet er. Und selbst wenn keine Munition in den Dünen verborgen sei, schrecke das Warnschild jeden Urlauber ab, so Klewin.

Tatsächlich war ein Schild mit der Warnung vor Munition bisher am Deichübergang nahe der ehemaligen Radarstation zu finden. Das Gelände der früheren Radarstation ist mit Stacheldraht eingezäunt und gehört dem Wasser- und Schifffahrtsamt. Das Warnschild sei auch tatsächlich sinnvoll: „Die Radarstation wurde beim Bombenangriff auf Wangerooge am 25. April 1945 mit Sicherheit stark bombardiert – möglicherweise liegen noch immer Bomben und Munition tief in den Dünen verborgen“, sagt Dirk Lindner vom Wangerooger Ordnungsamt.

Zwar wurde Anfang der 1990er Jahre mit Hilfe von Luftbildern der Alliierten gezielt nach Sprengkörpern gesucht – und eine Menge auch geborgen – „aber wir können nicht die gesamten Dünen auseinanderreißen, um alles zu finden“, sagt er.

Laut Bürgermeister Kohls wurde auch später nochmals die Oberfläche der Dünen sondiert, um gefährlich hoch liegende Bomben und Munition zu entdecken. „Aber es wurde meines Wissens nicht tiefensondiert – und deshalb ist das Gelände auch eingezäunt“, sagt er.

Bei der derzeitigen Wetterlage mit Sturm und hoch auflaufendem Wasser werden bei Dünenabbrüchen immer wieder Sprengkörper und Munition, die in den Dünen verborgen liegen, freigelegt. Zudem werden regelmäßig Munitionsteile aus den Verklappungsgebieten in der Nordsee an den Wangerooger Strand gespült. Jedes Jahr ist deshalb auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst im Norden Wangerooges unterwegs, um Flächen zu sondieren, gegebenenfalls Funde zu bergen und zu entschärfen. Zuletzt musste am 27. Dezember eine mit 120 Kilogramm Sprengstoff gefüllte Wasserbombe gesprengt werden, die am Oststrand der Insel angespült worden war (die NWZ  berichtete).

Das Schild, das bisher in den Ostdünen vor Munition warnte und offenbar manchen Urlauber erschreckt hat, ist unterdessen entfernt worden: Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt auf Nachfrage der NWZ  mitteilte, steht dort nun ein Schild mit der Aufschrift „Dünenschutz“. Das Betreten des Geländes der ehemaligen Radarstation bleibt jedoch auch in Zukunft verboten.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon keinereiner » 8. Jan 2012, 00:59

Zum Bombenbeitrag vorhin, vielleicht weiss da ein Insulaner oder jemand hier mehr.
Mir ist auch bei unseren letzten Inselbesuchen das Gelände aufgefallen. Also wenn ich die Luftbilder in Atze Jürgens Buch anschaue ist das ziemlich weit her das Gelände wegen vermeintlicher
Munition zu sperren, denn die Insel ist ziemlich gleichmässig bombardiert worden. so daß mit dieser Begründung eigentlich unser ganzer Sandhaufen Sperrgebiet sein müsste. Da unter jeder Düne was liegen kann.
Aber nun zu meiner Frage, was sind das eigentlich für Antennenanordnungen auf der Düne in Richtung Osten? Weiss das jemand.
Es stehen da ettliche Spargel rum, die per diletantisch in den Sand geschmissenen Kabeln in Richtung eines nicht näher zu definierenden Baus (Sichtbar vom Oststrand aus) in eben diesem Sperrgebiet verkabelt sind.
Das bittet ja schon fast Raum für Verschwörungstheorien. :ugeek: :mrgreen:

Gruß von einem der entlich spannenderes lesen will, als daß Wulff gerade auf dem Klo war ohne Kai Diekmann persönlich darüber in Kenntnis zu setzen. :roll:
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 8. Jan 2012, 19:42

Dabei handelt es sich wohl um das Wellen- und Strömungsradar, dass das »GKSS-Forschungszentrum Geesthacht« in den Wangerooger Nordostdünen zu Forschungszwecken 2009 errichtet hat. Ein Foto davon gibt es bei Erik`s Inselrundgang unter: http://www.inselrundgang.de/galerie/bil ... ellenradar
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon keinereiner » 8. Jan 2012, 21:03

Gucke mal da,

doch keine Verschwörung. ;)
Schade, muss ich wieder den Tagesschau Müll konsumieren ;)
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 10. Jan 2012, 10:57

Wahlen bei der Feuerwehr Wangerooge
aus NWZ-Online vom 10.01.2012

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Wangerooge - Die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge hält am Sonnabend, 14. Januar, ab 18 Uhr ihre Jahreshauptversammlung im Hotel Hanken ab. Ab 19 Uhr sind die Frauen und Männer der Aktiven nach Beendigung des offiziellen Teils willkommen. Die Tagesordnung sieht neben Berichten von Gemeindebrandmeister, Jugendwart und Kassenwart die Wahl des Gemeindebrandmeisters und seiner Stellvertreter vor. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ geht es um Feuerwehrveranstaltungen wie die Fahrt ins Blaue. Nach dem Abendessen folgen Beförderungen, Ehrungen und Grußworte.
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Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 10. Jan 2012, 11:19

Inselwehr ist wieder stärker


Samstag Hauptversammlung
aus JeWo-Online vom 10.01.2012

WANGEROOGE

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Die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge hat am kommenden Sonnabend, 14. Januar, Jahreshauptversammlung im Hotel Hanken. Beginn ist um 18 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen neben den Jahresberichten und Grußworten der Gäste auch Beförderungen und Ehrungen. Außerdem müssen turnusgemäß der Gemeindebrandmeister und sein Stellvertreter neu gewählt werden. Thema wird an diesem Abend auch noch einmal die personelle Situation der Gemeindefeuerwehr sein. Weil die Sollstärke nicht mehr erreicht wurde, ging es auf der Insel bereits um die Einführung einer Pflichtfeuerwehr. Im Moment habe sich die Lage etwas entspannt, sagte Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak unserer Zeitung. Der Appell an die Wangerooger Bürger, der Feuerwehr beizutreten und sich dort zu engagieren, habe bereits gefruchtet: Es konnten vier neue Mitglieder aufgenommen werden, zwei weitere Interessenten hätten sich gemeldet.
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