Inselnachrichten 2013

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 5. Dez 2013, 21:59

"Xaver" tobt auf der Insel:
Orkantief Xaver hat auf Wangerooge erste Dünenabbrüche im Bereich des Übergangs Bootsweg verursacht, wo der Mauersporn der alten Strandmauer frei liegt.
Hier waren bereits zum Hochwasser um 13.15 Uhr mit 1,50 m über NN die ersten Abbrüche an der Düne zu verzeichnen.
Die Insel erwartet für heute Nacht eine schwere Sturmflut. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg (BSH) hat einen Wasserstand von 3,50 m über NN vorausgesagt.

(pku)
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 5. Dez 2013, 22:12

Hier könnt Ihr die ersten Auswirkungen von "Xaver" auf der Insel sehen:

http://www.wangerooge-aktuell.de/index.html
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 6. Dez 2013, 11:32

Xaver:
Pe.Ku.Ha. meldet auf seiner Seite:
06.12.2013 Der Hauptstrand ist weg, Dünenabbrüche im Osten mit 10 m Kante


Alle Übergänge im Osten sind gesperrt - 10m Kante

Dazu ein Bildervergleich von "vor und nach dem Sturm" auf:
http://www.wangerooge-aktuell.de/index.html
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 6. Dez 2013, 14:20

-aus NWZ-


Sturm Xaver
Schäden halten sich vorerst in Grenzen


Heruntergefallene Ziegel und ein abgedecktes Dach – Insel rüstet sich für Hochwasser
Bis zum Abend richtete Sturm Xaver am Donnerstag vergleichsweise geringe Schäden an. Am Nachmittag stand das Wasser an der Kaikante der Häfen.
von Melanie Hanz



Jeverland - Sturm „Xaver“ hat sich am Donnerstag im Jeverland nicht so wild ausgetobt wie erwartet. Bis auf einige Schäden an Dächern und kleineren Bruch an Bäumen blieb es weitgehend ruhig, auch die Sturmböen kamen weniger heftig als angekündigt.






Hafennordseite in Horumersiel überschwemmt


In der Stabsstelle in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Jever, wo Kreisbrandmeister Gerd Zunken und Mitarbeiter des Landkreises die Gesamtsituation im Blick behielten, herrschte entspannte Stimmung.

Einen Einsatz meldete die Freiwillige Feuerwehr Neugarmssiel: In Großengarms flog das Wellblechdach eines Stallgebäudes weg und auf die Fahrbahn der Landesstraße 808. Nur knapp verfehlten die Bruchstücke eine Paketzustellerin. Die Feuerwehr half beim Wegräumen. In Jever fielen am frühen Nachmittag Ziegel von einem Hausdach am Kirchplatz auf die Straße. Mitarbeiter des Bauhofs sperrten deshalb die Flamen­straat ab.

Die Kreisstraße 94 in Jever zwischen Famila-Markt und Addernhausen wurde bei einbrechender Dunkelheit gesperrt, weil Bäume entlang der Strecke umzukippen drohten.

Am Nachmittag stellte die Nordwest-Bahn den Verkehr auf der Strecke Esens-Jever-Wilhelmshaven aus Sicherheitsgründen ein. Die Schifffahrt und Inselbahn Wangerooge sagte auch für Freitag, 6. Dezember, den Fährbetrieb zwischen Harlesiel und Wangerooge ab.

Obwohl für den Nachmittag aufgrund der südwestlichen Windrichtungen nicht mir schwerer Sturmflut zu rechnen war, stand das Wasser um kurz nach 15 Uhr in den Häfen von Hooksiel und Horumersiel dicht an der Kaikante. In Horumersiel wurde die Hafennordseite überschwemmt. Am Hooksieler Strand fuhr die Polizei Streife und rief Spaziergänger zur Vernunft, die beim Sturm spazieren gingen.

Auf Wangerooge rüstete sich die Gemeinde unterdessen für das Nacht-Hochwasser: Nachdem bereits am Mittwoch die Deichscharts geschlossen und mit Sandsäcken gesichert worden waren, rückten am Donnerstagnachmittag die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus, um Sandsäcke zu füllen und eine Senke östlich der Jugendherberge zu verstärken. Auch an den Deichscharts wurden auf Vorrat weitere Sandsäcke bereitgelegt.

Bis zum Abend war auf der Insel ein Baum im Sturm umgekippt, ein großes Hotel meldete Schäden am Dach.

Für den Fall der Fälle wurden am Abend Deichwachen eingerichtet, die den Wasserstand im Blick behielten und der Sirenenalarm wurde in Betrieb genommen.

NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter www.nwz.tv/friesland
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 6. Dez 2013, 18:59

ORKAN „XAVER“


Region von „Xaver“ weitgehend vorschont


Sturmflut in der Nacht zu Freitag war eine der schwersten überhaupt



HARLINGERLAND/JEVERLAND

|

HBU/IME


Veröffentlicht: 06.12.2013

-aus Anzeiger für Harlingerland-

Auf Wangerooge ist die Harlehörn-Düne schwer beschädigt und der Westinnengroden steht unter Wasser.


Die Sturmflut in der Nacht zum Freitag an der Nordseeküste ist eine der schwersten der vergangenen hundert Jahre gewesen. Die Deiche haben sie dennoch gut überstanden, bilanzierte das Niedersächsische Landesamt für Küstenschutz (NLWKN) in Norden Freitag nach der Sturmnacht.


Bei der Flut wurden die Rekordwerte von 2006 erreicht. Die am Mittwoch prognostizierten sehr hohen Pegelstände seien allesamt eingetreten, so die Sprecherin der Behörde, Herma Heyken.


Auf den Inseln sind nach ersten Einschätzungen der Betriebshofleiter des NLWKN erhebliche Dünenabbrüche zu verzeichnen.

[u]Auf Wangerooge hat es die Harlehörn-Düne getroffen, außerdem steht der Westinnengroden unter Wasser – das Seewasser ist über das Deckwerk geströmt. Die genauen Schäden können derzeit noch nicht abgesehen werden. Das bestätigte auch Marcus Harazim von der Kurverwaltung Carolinensiel-Harlesiel. Campingplatz und Parkplatz standen Freitagmittag meterhoch unter Wasser. „Probleme bereitet uns vor allem dann die Entsorgung des Schlick, der sich absetzt“, sagte er.[/u]

Im Landkreis Wittmund fiel die Sturmbilanz Freitagvormittag positiv aus. „Wir sind glimpflich davon abgekommen“, hieß es. Es sei richtig, gewesen, angesichts der hochgradigen Warnmeldungen umfassende Vorkehrungen zu treffen. Auch wenn das Einsatzgeschehen überschaubar geblieben sei, habe sich gezeigt, dass der Landkreis Wittmund für solche Szenarien mit technisch guten Einsatzmitteln, geschultem Personal und vorgeplanten Strukturen bestens gewappnet sei, stellte Landrat Matthias Köring fest. Im Bereich der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund wurden 20 umgestützte Bäume und einige abgedeckte Dächer gemeldet
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 6. Dez 2013, 21:58

-aus Westd. Allgem.-


Hammer Schullandheim beschädigt

Wasserschaden, aber Hoffen auf ein blaues Auge




HAMM - Schwer beschädigt wurde in der Nacht zu Freitag vom Orkantief "Xaver" das "Haus am Meer", das Hammer Schullandheim auf der Nordseeinsel Wangerooge. Der gewaltige Druck der Orkanböen drückte ein Fenster des Lehrerzimmers ein. Die Sturmflut riss wenig später einige der schützenden Bohlen vor dem Gebäude weg - Meerwasser drang ein.



"Wie es sich im Moment darstellt, sind wir wohl noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen", sagte am Abend Herbert Herden, Geschäftsführer des Vereins der Freunde des Schullandheimes Märkisches Gymnasium e.V. Er gehe davon aus, dass das Programm wie geplant weiterlaufen könne. Sobald die Insel wieder zu erreichen sei, werde der Vorstand anreisen, um ein Bild von den Schäden zu machen.

"Das Mobilar im Lehrerzimmer ist zerstört und im Keller hatten wir massiven Wassereinbruch", sagte Wirtschafter Henning Neuhaus. In der dort gelegenen Küche sei das Wasser durch die Decke gerieselt. Das ganze Schadensausmaß könne er noch nicht ermessen.

Zum Beispiel könne auch die Elektrik in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Am Montag erwarte er einen Sachverständigen. Dann werde man weitersehen. Unklar war am Freitag damit auch, ob ein für Silvester geplanter Törn mit 55 Teilnehmern aus Hamm stattfinden kann.

Organisator René Kunsleben sagte auf WA-Anfrage, dass nach seinen Informationen voraussichtlich nur das Lehrerzimmer nicht genutzt werden könne. Bei einem nächtlichen Einsatz sicherte die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge das leck geschlagene Gebäude mit Sandsäcken. Außerdem wurden das eingedrückte Fenster sowie die übrigen Fenster des Lehrerzimmers mit Holztafeln gesichert. Die Nacht über hielt Henning Neuhaus Wache.

"So heftig hatten wir das hier noch nicht", sagte Neuhaus über das wütenden Orkantief Xaver. Zusammen mit seiner Frau bewirtschaftet er das "Haus am Meer" bereits seit 1999. Erst vor vier Wochen hatte ein anderer Sturm das Dach des Hauses schwer beschädigt und eine Antennen-Anlage abgerissen (WA berichtete). dfb

Weitere Informationen zum Objekt:

Das Haus wird von zwei Hammer Schulen, dem Märkischen Gymnasium und dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, durch den Förderverein "Verein der Freunde des Schullandheims Haus am Meer auf Wangerooge e.V." , geführt. Das Haus wird überwiegend durch Klassenfahrten belegt, zudem von Ferien- und Freizeittörns, Ehemaligentörns, Erwachsenengruppen, Vorstands- und Sponsorenfahrten und auf Anfrage für (Groß-) Familien, die eine größere Feier planen. Ein Highlight ist in jedem Jahr der Silvestertörn mit einer tollen Feier und das Insulanerfest alle zwei Jahre mit Freunden und Geschäftspartner von der Insel.
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 11:58

-aus NWZ-


Unwetter
Vom Winde verweht: Orkan treibt Insulaner ins Haus


Kein Fähr- und Flugverkehr – Deichwachen im Einsatz – Sandsäcke werden gefüllt

von Norbert Wahn und Hans-Christian Wöste



Wangerooge/Norderney - Banges Warten auf den ostfriesischen Inseln auf das nächste Hochwasser: Mit Wucht erreichten die ersten schweren Sturmböen am Donnerstagmittag die Insel Norderney. Regen und Hagel peitschen durch die Luft, am Strand sorgt Flugsand für tränende Augen. Durch die verlassenen Straßen fliegen Plastiktüten. Doch das waren erst die Vorboten.

„Es stürmt und regnet. Wir warten, was da so auf uns zukommt“, sagte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls. Im Laufe des Tages waren Deichwachen eingerichtet und Deichwachenabschnitte gebildet worden. Die Wachen wurden ab 19 Uhr mit dem auflaufenden Wasser eingesetzt. „Wir haben am Nordufer die Strandzugänge gesperrt und die Deichscharte alle geschlossen und gesichert“, so Kohls.

Vorsorglich wurde im Westen der Insel bei der Jugendherberge ein Dünenkamm, der auch als Deich dient, mit 1200 Sandsäcken verstärkt. Der Bürgermeister rechnet damit, dass „die Unterwetterlage maximal zwei Tage anhält“. Deswegen wurden keine Maßnahmen ergriffen, im Vorfeld zusätzlich Lebensmittel zu lagern. „Ich hoffe, dass sich am Sonnabend alles wieder normalisiert“, sagte Kohls, der auch Sprecher der sieben Insel-Bürgermeister ist. Touristen halten sich derzeit kaum auf Wangerooge auf: „Es ist mal wieder so, dass wir auf uns gestellt sind.“ Die Insel hat 1300 Einwohner.

Der Fähr- und Flugverkehr zu den sieben Inseln war bereits Donnerstagmorgen eingestellt worden.

Borkums Bürgermeister Georg Lübben machte sich indes Sorgen: „Wir hoffen immer noch, dass die Sturmflut-Prognosen so nicht eintreffen.“ Aus Sicherheitsgründen wurde am Nachmittag das Hafenviertel mit 200 Bewohnern evakuiert. Damit ist der Hafen von der Ortschaft abgeschnitten. Lübben fürchtet so schlimme Folgen wie beim Orkan „Christian“ im Oktober. Damals wütete der Sturm mit Rekord-Geschwindigkeiten von bis zu 191 Stundenkilometern über die Insel und deckte etliche Häuser ab. „Wenn sich das wiederholt, haben wir hier ein richtiges Problem.“

Ohnehin: Wer nicht draußen sein musste, verkroch sich im Haus. Nicht so Bauarbeiter des Technischen Dienstes: Sie schaufelten einen riesigen Haufen Sand durch Trichter in handliche Säcke. 200 Sandsäcke standen schon bereit, dazu noch große sandgefüllte Taschen – diese Big Packs wurden in den Hochwassergebieten an der Elbe zum Stopfen von Löchern im Deich bekannt. „Wir brauchen noch viel mehr, daher arbeiten wir bis in die Nacht“, sagte ein Helfer
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 12:03

-aus Hessen Tageblatt -
- Schwere Sturmflut gut überstanden –
Wasserstände zwischen zweieinhalb und knapp vier Metern registriert







Niedersachsen – Schwere Sturmflut gut überstanden – Wasserstände zwischen zweieinhalb und knapp vier Metern registriert








Lokales aus NiedersachsenNiedersachsen / Norden - Schwere Sturmflut in der Nacht zum Freitag an der gesamten niedersächsischen Küste: Sie zählt zu den schwersten Sturmfluten der vergangenen 100 Jahre; teilweise wurden die Rekordwerte von 2006 erreicht.

Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hatte bereits ab Mittwoch vor sehr hohen Wasserständen gewarnt, die prognostizierten Pegelstände sind allesamt eingetreten.

Für die ostfriesischen Inseln wurden Wasserstände von mehr als zweieinhalb Metern über dem normalen Hochwasser gemeldet; für das ostfriesische Festland lagen die Werte bei rund drei Metern.

Der Pegel am Emssperrwerk meldete mit 3,74 Meter über dem normalen Hochwasser den höchsten jemals gemessenen Wasserstand nach der schweren Sturmflut im Jahr 2006 (damals: 3,90 Meter). Für das Jade-Revier wurde die Drei-Meter-Marke geknackt, ebenso in Bremerhaven, Cuxhaven, Otterndorf und Stadersand.

Die neun Sperrwerk an der Ems, der Hunte, der Weser und der Unterelbe – allesamt vom NLWKN betrieben – wurden geschlossen: Das Emssperrwerk bei Gandersum im Landkreis Leer ebenso wie die sechs Sperrwerke an der Elbe sowie das Hunte- und das Ochtumsperwerk. Viele Sperrwerke bleiben wegen der hohen Mittagstide gesperrt oder werden – wie das Ems-Sperrwerk – erneut geschlossen.

Auf den Ostfriesischen Inseln hatte der NLWKN gemeinsam mit den Kommunen und der Feuerwehr die notwendigen Vorkehrungen für die Deichverteidigung getroffen: „Alle Siele und Deichscharte waren gestern Nachmittag [b]geschlossen”. In der Nacht wurden die Deichabschnitte kontrolliert”, erläuterte Anja Lorenz, zuständige Dezernentin beim NLWKN in Norden.

Auf den Inseln sind nach ersten Einschätzungen der Betriebshofleiter des NLWKN erhebliche Dünenabbrüche zu verzeichnen. Hierzu zählen insbesondere die Dünen am Hammersee auf Juist und die Zeltplatzdünen auf Spiekeroog. Auf Wangerooge hat es die Harlehörn-Düne getroffen, außerdem steht der Westinnengroden unter Wasser – das Seewasser ist über das Deckwerk geströmt.

Die genauen Schäden können derzeit noch nicht abschließend beziffert werden: „Die Wasserstände sind noch zu hoch, um die Dünenketten kontrollieren zu können”, sagte Lorenz. Im Laufe des Wochenendes wird eine erste Schadensbilanz erstellt. Eine detaillierte Vermessung der Strände und Dünen wird in der nächsten Woche vorgenommen, wenn die Wasserstände wieder ein normales Niveau aufweisen.
[/b]
Dann haben wir eine gesicherte Basis und können entscheiden, was zu tun ist”, ergänzte Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN. Auf Spiekeroog und Wangerooge wurden die Schutzdünen zuletzt im Jahr 2012 verstärkt; auf Langeoog wurde in diesem Jahr vor dem Pirolatal der Strand aufgeschüttet, um die Dünen zu schützen.

Das Festland ist glimpflich davon gekommen, größeren Schäden an den Küstenschutzanlagen blieben aus. „Es hat sich bezahlt gemacht, dass das Land Niedersachsen seit 2008 mehr als 400 Millionen Euro in den Küstenschutz investiert hat”, zog Umweltminister Stefan Wenzel ein erstes Resümee.

Ursache der hohen Wasserstände sind die immer noch anhaltenden starken nordwestlichen Winde, die für eine Serie von vier Sturmfluten sorgen, die letzte in der Nacht zum Samstag. „Erst am Samstagnachmittag beruhigt sich die Lage wieder”, prognostiziert Heiko Knaack, Leiter des Sturmflutwarndienstes des NLWKN, der mit seinem Team die Kommunen, Feuerwehren und Deichverbände mit den aktuellen Wasserstandsvorhersagen versorgte.
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 12:23

"XAVER"
da war der liebe Heino aber fleißig gewesen :P

http://www.insel-wangerooge.de/

hier kann man die Auswirkungen vom Sturm sehen :shock:
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 12:28

Sturm
Jeverland hat „Xaver“ gut überstanden
-aus NWZ-

Gelitten hat vor allem die Insel Wangerooge – Meterhohe Dünenabbrüche – Deckwerk überspült
Die Feuerwehren hatten mit abgebrochenen Ästen und umgekippten Bäumen zu tun. Der Sturm drückte das Hochwasser bis dicht an die Deiche und über Kaimauern.
von Melanie Hanz



Bis zu zehn Meter hohe Abbrüche hat es an den Wangerooger Dünen gegeben.

Bild: Melanie Krefter Theo Kruse


Jeverland - Auch wenn „Xaver“ am Freitag munter weitertobte: Das Jeverland hat den Sturm gut überstanden. Laut Kreisbrandmeister Gerhard Zunken haben sich die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren in Grenzen gehalten: „Stand 7 Uhr sind bei der Leitstelle 72 Notrufe eingegangen, davon 37 in Friesland“, berichtete er. In der Regel handelte es sich um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und Schäden an Dächern – „nichts Großes“.

Am Donnerstagnachmittag sei die Feuerwehr noch ausgerückt, um die Deichkrone in Schillig mit Sandsäcken zu sichern. Doch bis auf Überschwemmungen in den Häfen Hooksiel und Horumersiel und auf den beiden Wangerländer Campingplätzen sei es ruhig geblieben, so Zunken.

Die Polizei meldete zwei Sturmunfälle: Am Donnerstagabend überrollte ein Auto auf der Jeverschen Straße in Jever zwei Absperrbaken, die der Sturm auf die Fahrbahn gekippt hatte. Das Auto wurde dabei schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden, den beiden Insassen passierte nichts.

Im Wangerland kollidierte der Wagen eines 25-Jährigen am Donnerstagabend auf der Oldorfer Straße mit einem umgekippten Baum. Dem Mann passierte nichts, sein Auto musste wegen schweren Schadens abgeschleppt werden.

Einen tragischen Sturmschaden gab es in Carolinensiel: Der Sturm brachte die Buden des Weihnachtsmarkts im Museumshafen zum Einsturz. Insgesamt kam auch der Landkreis Wittmund glimpflich davon, meldete die Kreisverwaltung.

Schwer gelitten unter „Xaver“ hat dagegen die Insel Wangerooge: Das Hochwasser brandete bis an die Mauer der Strandpromenade, das Deckwerk im Westen wurde überspült und der Innengroden steht unter Wasser, an den Nordostdünen kam es zu meterhohen Abbrüchen, die Harlehörn-Düne im Südwesten und Westen der Insel ist von der See ebenfalls stark angenagt worden. Und der Wangerooger Strand ist ebenfalls so gut wie weg.

Laut Niedersächsischem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) können die genauen Schäden derzeit noch nicht abschließend begutachtet werden, weil die Wasserstände noch zu hoch sind. Eine detaillierte Vermessung der Strände und Dünen soll kommende Woche vorgenommen werden.

Nach Angaben des NLWKN stand der Pegel auf Wangerooge 2,79 Meter über dem durchschnittlichen Hochwasser. Auch in Hooksiel und Horumersiel stand das Wasser hoch: Treibsellinien zeigen, dass die Flut am Hooksieler Strand schon am Deichfuß stand.

Am Freitagnachmittag und bis in die Nacht hinein stürmte „Xaver“ noch mit Böen bis zu 90 Stundenkilometern über das Jeverland. Hinzu kamen Graupelschauer. An diesem Sonnabend soll sich der Wind deutlich abschwächen: Erwartet werden Böen mit 30 bis 40 Stundenkilometern.

NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter http://www.nwz.tv/friesland
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