Inselnachrichten 2013

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 69801

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 12. Feb 2013, 13:41

WSA


Wir machen Schifffahrt möglich.

Jahres-Presseinformation Nr. 6/2013

Verkehr in der Deutschen Bucht steigt
Abwechslungsreiches Jahr für die Verkehrszentrale des
Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven

Zwölf Nautiker vom Dienst und ebenso viele nautische Assistenten überwachten
auch 2012, in drei Wechselschichten, mit ihren Radar-, AIS- und
Funkgeräten den Schiffsverkehr im Zuständigkeitsbereich des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven.
Zum Überwachungsbereich der Wilhelmshavener Verkehrszentrale gehören
die Fahrwasser der Jade, der Außenweser und die innere Deutsche Bucht.
Die Außenbereiche von Jade und Weser, die Elbansteuerung ebenso wie
die Kreuzungsbereiche der Verkehrstrennungsgebiete „German Bight Western
Approach“ und „Terschelling-German Bight“ (TG-Weg) mit dem Verkehrstrennungsgebiet
„Jade Approach“ in der Deutschen Bucht sind aufgrund
der Verkehrsfrequenz und der dort herrschenden Naturbedingungen
verkehrstechnisch sehr anspruchsvoll.
Der innere Teil der Jade ist mit seinem Streckenverkehr verkehrlich klar begrenzt.
Der Baustellenverkehr bedingt durch die Bauarbeiten am JadeWeserPort
und der Niedersachsenbrücke hat im Laufe des Jahres deutlich nachgelassen.
Die Niedersachsenbrücke ist ertüchtigt, und Anfang November hat
wieder ein Schiff mit einem respektablen Tiefgang von 17,80 Meter angelegt.
Es war der Kohlefrachter „Navios Pollux“, der 170.000 Tonnen Kohle
anlandete.
Die Richtfeuerlinie Jappensand wurde im Juni in Betrieb genommen und
weist den Containerschiffen, die den Jade-Weser-Port anlaufen, den sicheren
Weg.
Der Mitte August bei Minsener Oog aufgelaufene Tanker „MT Katja“ wurde,
nachdem er mit Hochwasser wieder freikam, unter Begleitung mehrerer
Schlepper zunächst an den Anleger der NWO verbracht, wo er von Tauchern
untersucht wurde.

Seit dem 9. September liegt die „MSC Flaminia“, die im Juli im Nordatlantik
in Brand geriet und schlussendlich Wilhelmshaven als Nothafen anlief, am
JadeWeserPort.
Dort konnte die komplexe Schadenslage abgewickelt und die an Bord befindliche
Ladung gelöscht werden.
Die Verkehrszentrale registrierte und überwachte für den Bereich Deutsche
Bucht im vergangenen Jahr 64.317 Fahrzeuge. Das ist erneut eine Steigerung.
Auf der Jade nimmt der Verkehr ebenfalls zu: 6.075 Schiffsbewegungen
(5.597 im Vorjahr), und eine weitere Verkehrszunahme für die Zeit nach voller
Aufnahme des Wirkbetriebes des JadeWeserPorts und der erweiterten
Niedersachsenbrücke sind zu erwarten.
Die Bedeutung der Seeverkehrsüberwachung durch die Verkehrszentrale
Wilhelmshaven wird in Zukunft weiter steigen, da sich mit der geplanten Errichtung
großflächiger Windparks in den deutschen Hoheitsgewässern und
der deutschen „Ausschließlichen Wirtschaftszone“ die Schifffahrt in der
Deutschen Bucht zunehmend auf die Hauptverkehrswege konzentriert.
Wie auch in den vergangenen Jahren leistete die Verkehrszentrale des
Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven auch im Jahr 2012 Tag für
Tag und rund um die Uhr ihren unverzichtbaren Beitrag zur Gewährleistung
der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs von und zu den deutschen
Nordseehäfen einschließlich des Transitverkehres vom/zum Nord-
Ostsee-Kanal.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 12. Feb 2013, 13:43

WSA

Jahres-Presseinformation Nr. 8/2013
Neuer Tonnenleger für das Wasser- und Schifffahrtsamt
nimmt in Kürze seine Arbeit auf
Spezialschiff übernimmt Arbeiten des alten Tonnenlegers
„Schillig“ und wird auch für weitere Aufgaben eingesetzt
Die Arbeiten an dem neuen Schiff sind fast abgeschlossen. Im März dieses
Jahres ist die feierliche Übergabe mit Schiffstaufe in Wilhelmshaven vorgesehen.
Gebaut wird das Schiff auf der Fassmer-Werft bei Berne.
Der neue Tonnenleger ersetzt den alten Tonnenleger „Schillig“, der nach 37
treuen Dienstjahren „in den Ruhestand“ versetz wird.
Das neue Spezialschiff wird überwiegend die Seezeichenbearbeitung in den
Wattgebieten des südlichen Jadebusens und in den Wattgebieten zwischen
Wangerland, Wangerooge und Minsener Oog übernehmen. Zudem wird das
Schiff auch für gewässerkundliche Aufgaben, wie das Auslegen von Messgeräten
und die Entnahme von Wasser- und Gewässergrundproben, eingesetzt.
Diese Arbeiten hat zuvor das ehemalige Schiff „Minseneroog“ erledigt,
das bereits Anfang 2012 über die VEBEG verkauft wurde.
Die Besatzung der alten „Schillig“, die auch den neuen Tonnenleger fahren
wird, begleitet derzeit die letzten Arbeiten vor Ort und freut sich auf den ersten
Einsatz des neuen Schiffes.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 12. Feb 2013, 13:45

WSA

Jahres-Presseinformation Nr. 10/2013
Instandsetzung der Containerkräne an den Radartürmen
Minsener Oog und Hooksielplate

Im Herbst des letzten Jahres sind die Kräne der Radartürme Minsener Oog
und Hooksielplate instandgesetzt worden.
Bei den Kränen handelt es sich um einen ca. 8 m langen Ausleger, mit dem
man die Container und die Radarantenne aufnehmen und vom Turm absetzen
kann.
Die Kräne sind im Laufe der Jahre aufgrund der exponierten Lage im Seeklima
immer stärker korrodiert und ließen sich kaum noch drehen. Im Rahmen
der Instandsetzungsmaßnahme wurden daher sämtliche drehbaren
Teile und die damit verbundenen Verbindungen ausgetauscht.
Eine besondere Schwierigkeit und Herausforderung für die ausführenden
Firmen stellte sowohl die Lage als auch die Höhe der Baustelle dar. Beide
Türme sind nur vom Wasser aus zu erreichen, die Kräne befinden in ca. 35
m Höhe. Die großen Blöcke, auf dem die Kräne laufen und die zu tauschen
waren, sind bis zu 120 kg schwer.
Begonnen wurde mit den Arbeiten am Radarturm Minsener Oog. Hier wurde
der Kran so verschwenkt, dass er nicht über der empfindlichen Radarantenne
steht und dadurch eventuell zu einer Gefahr für die Radarbetreuung hätte
werden können. Ein Gerüst wurde an den Turm angehängt, um die
schweren Bauteile auch gefahrlos austauschen zu können. Mit Hilfslasten
(2,5 to schweren Ankersteinen) wurde abschließend die Tragfähigkeit vom
TÜV geprüft und abgenommen.
Nachdem die Arbeiten am Radarturm Minserner Oog abgeschlossen waren,
konnte die Maßnahme übergangslos am Radarturm Hooksielplate fortgesetzt
werden.
Beide Türme wurden innerhalb von 6 Wochen wieder hergerichtet und stehen
jetzt für den geplanten Radartausch im Zuge der Umsetzung des Systems
Maritime Verkehrstechnik (SMV) zur Verfügung.
Die Kosten für die gesamte Maßnahme betrugen 120.000 Euro.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon keinereiner » 12. Feb 2013, 14:51

Oha, beim WSA scheinen alle Renovierungsmassnahmen 120000 Euro zu kosten.
Ich denke da nur an "unsere" Bake... War da nicht auch was mit 120000€ ? Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Ich lach mich schlapp.
keinereiner
||
 
Beiträge: 493
Registriert: 01.2011
Wohnort: Essen Ruhr
Highscores: 1
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 12. Feb 2013, 14:58

DAS NENNT MAN DANN "EINHEITSPREIS" :roll:

Dabei kann man ja noch Geld sparen,
indem man den Kran auf Minsener Oog bis zum Ostende unseres Sandhaufens verlängert.
Dann geht das Abbrechen noch flotter! :oops:
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon keinereiner » 12. Feb 2013, 15:05

Wart mal ab bis die Pressemeldung zum erfolgten Abriss rausgebracht wird.
Wahrscheinlich hat diese Maßnahme dann auch 120000€ gekostet. :lol:
keinereiner
||
 
Beiträge: 493
Registriert: 01.2011
Wohnort: Essen Ruhr
Highscores: 1
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 13. Feb 2013, 08:40


Feuerwache: Anfang März wird gefeiert


-aus NWZ-


von
Melanie Hanz







Wangerooge -
Für Grundsteinlegung und Richtfest der neuen Feuerwache Wangerooge sind bisher zwei Termine angedacht:

Ob am 7. oder am 13. März gefeiert wird, hängt nach Angaben von Walter Meinerts von der Gemeindeverwaltung davon ab, welcher Termin den Offiziellen vom Festland besser passt. Der Bau schreite sehr gut voran, so Meinerts. Er berichtete, dass die Klage einer Anwohnerin der Baustelle der Feuerwache an der Straße zum Westen gegen den Bau vom Verwaltungsgericht abgewiesen wurde.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 14. Feb 2013, 19:31

Mal eine Frage von einem ganz "dummen" Leser:

Wo ist denn nun das neue Restaurant "Strandgut" angesiedelt?
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Admin » 14. Feb 2013, 21:59

Inselgemeinde erhält 5,96 Millionen Euro
aus JeWo-Online vom 14.02.2013

Kapitalisierte Bedarfszuweisung bewilligt

WANGEROOGE | SAL

Die erfreuliche Mitteilung kam gestern aus dem Innenministerium.


Die Insel erhält vom Land 5,96 Millionen Euro. Diese gute Nachricht erreichte die Gemeinde Wangerooge gestern Nachmittag aus dem Innenministerium. Dabei handel es sich um eine sogenannte „kapitalisierte Bedarfszuweisung“, die das Land im Rahmen ihres Zukunftsvertrags gewährt, und um die sich die Wangerooger schon seit Längerem bemüht hatten.

Entsprechend erfreut reagierte am Donnerstag Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls. „Rat und Verwaltung haben lange daran gearbeitet“, sagte er gegenüber unserer Zeitung, „seit Jahren haben wir uns intensiv um die Haushaltskonsolidierung bemüht“.

Die Bedarfszuweisung diene der nachhaltigen und dauerhaften Wiederherstellung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde Wangerooge, erklärte gestern Innenminister Uwe Schünemann in einer Pressemitteilung. Die Summe decke einen Anteil von 75 Prozent des bis Ende 2011 aufgelaufenen Gesamtfehlbetrags, der mit 7,942 Mio. Euro beziffert wird.

Möglicherweise erhöht sich die Bedarfszuweisung noch etwas. Denn nicht eingerechnet wurde das Defizit der Kurverwaltung aus 2011 in Höhe von 539 000 Euro. Nach Angaben von Kohls hatte das Ministerium zugesagt, auch von der Summe 75 Prozent zu übernehmen.

Im Gegenzug muss sich die Gemeinde Wangerooge nun zu einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung verpflichten, zu einem jahresbezogenen Haushaltsausgleich und zu einem schnellstmöglichen Abbau des verbliebenen Fehlbetrags, so Schünemann. Der Minister würdigte dabei die Bemühungen der Gemeinde um eine Verbesserung der Haushaltslage zum Beispiel durch die Veräußerung von Immobilien oder die Erhöhung der Kur- und Fremdenverkehrsabgabe.

Auf Rat und Verwaltung der Inselgemeinde kommen mit der Bedarfszuweisung weitere Herausforderungen zu. Jährlich können zwar 50 000 Euro an Zinsen gespart werden, „aber wir haben noch einen verbleibenden Fehlbetrag von zwei Millionen Euro abzuarbeiten“, darauf wies Kohls hin. Das Problem sind dabei die Defizite der Kurverwaltung, die von der Gemeinde abzudecken sind. Ziel müsse der Verkauf des Mutter-Kind-Kurheims „Villa Kunterbunt“ sein und die Vermarktung der noch verbliebenen Grundstücke an der Strandpromenade.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1633
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 17. Feb 2013, 18:25

Sonntag, 17. Februar 2013

-aus Je.-Wo-

TOURISMUS
Inseln besuchen ihre Gäste in Düsseldorf
6. Stammgastmesse ging gestern zu Ende – Viele Besucher




Veröffentlicht: 17.02.2013


WANGEROOGE
Gäste wurden mit Tee, Rosinenstuten und Jever Pils verwöhnt.

Zum sechsten Mal waren die Ostfriesischen Inseln bei ihren Stammgästen zu Besuch. Am Wochenende präsentierten sich die sieben Inseln und ihre Verkehrsdienstleister auf dem Böhler-Areal in Düsseldorf und informierten ihre Gäste über Neuerungen auf den Inseln und standen persönlich Rede und Antwort.


Auf Einladung von Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sowie den dazugehörigen Verkehrsunternehmen AG Ems, AG Norden-Frisia, SIW, FLN, LFH und OFD konnten sich die Gäste vor Ort für persönliche Termine anmelden. Bei einer Tasse Tee und echtem Juister Rosinenstuten oder einem Jever Pils standen ihnen die Vertreter der Inseln für Fragen oder Infos zur Verfügung.


Die sieben Inseln waren in Düsseldorf bestmöglich vertreten: vom echten Insulaner-Kind, dass gerade eine Ausbildung bei einer Kurverwaltung macht, bis hin zu den offiziellen Vertretern wie Marketingleiter, Kurdirektor oder Bürgermeister. Und für die richtige Insel-Stimmung sorgte Insel-Original Albertus Akkermann mit seinem Akkordeon.


Die Inselgäste zeigten sich auch in Düsseldorf erfreut über das besondere Messekonzept, mit dem die Werbegemeinschaft 2008 den ersten Platz des Deutschen Tourismuspreises belegte.


Nach drei Tagen kehrten die Insulaner gestern Abend auf ihre Inseln zurück. Thomas Pree, Organisator der Werbegemeinschaft der Ostfriesischen Inseln, erklärte: „Es ist nicht leicht, in den Städten passende Örtlichkeiten für diese Veranstaltung zu finden. Hinzu kommt, dass unsere Werbegemeinschaft ja lediglich über ein kleines Budget verfügt, mit dem wir zurechtkommen müssen. Wir freuen uns daher besonders, dass wir wieder viele interessierte Besucher hatten und interessante Gespräche führen konnten. Zusätzlich sammeln wir in jeder Stadt Erfahrungen, die für die Planung der nächsten Stammgastmesse von Vorteil sind.“
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

VorherigeNächste

Zurück zu "Wangerooge News"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron