Inselnachrichten 2013

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 12:32


Unwetter
Schwere Schäden auf Wangerooge


Weitere Inseln betroffen

von Norbert Wahn

-aus NWZ-
Wasser statt Strand: Die See brandete auf Wangerooge bis an die untere Strandpromenade
.

Bild: Melanie Krefter

Wangerooge - Der Orkan und die schwere Sturmflut in der Nacht zu Freitag haben große Schäden auf der Insel Wangerooge hinterlassen. „Der Strand ist komplett weggespült. Am Hauptstrand in Richtung Osten hat es erhebliche Dünenabbrüche gegeben“, sagte Torsten Stumpf, stellvertretender Brandmeister.

Den Strand wieder herzurichten, werde nach ersten Schätzungen von Bürgermeister Holger Kohls 500 000 Euro kosten. „Da muss Sand aus dem Osten der Insel mit Dampfern vier Kilometer gefahren werden. Pro Dampfer werden dann jeweils 15 Kubikmeter Sand zum Strand gebracht. Wir werden frühzeitig in zwei Schichten Mitte März damit beginnen. Ich rechne damit, dass die Arbeiten bis Ende Mai dauern werden.“

Hinzu kommen die Abbrüche in den Nordostdünen außerhalb des Strandes. Auch zwischen Harle Hörn und Hafen sieht es nicht besser aus. Kohls: „Da haben wir eine richtige Steilküste, das geht sieben Meter runter.“

Der Wasserstand lag in der Nacht – die Flut kam um 1.31 Uhr – bei 9,27 Metern. Das sind 2,80 Meter über Normal.

Auch auf den Inseln Juist und Spiekeroog habe es aber große Dünenabbrüche gegeben, berichtete Anja Lorenz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Am Emssperrwerk Gandersum in der Nähe von Emden erreichte die Flut mit 3,74 Metern über dem normalen Hochwasser den zweithöchsten je gemessenen Wert, hieß es beim NLWKN. Auch das Nachmittagshochwasser am Freitag lief als Sturmflut auf, erreichte aber nicht mehr die Werte der Nacht.
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 7. Dez 2013, 12:39

... und Pe.Ku.Ha. hat auf seiner Seite viele Bilder von "Xaver" eingestellt:

Bestandsaufnahme der ersten Schäden auf Wangerooge
siehe:
http://www.wangerooge-aktuell.de/index.html
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 8. Dez 2013, 23:42

warum braucht das "ups" so viel "neues" Personal?

jetzt wird`s klar:
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon keinereiner » 9. Dez 2013, 08:49

Hatte ich schon mal erwähnt. Das Ups soll auch das Apparthotel betreiben...
Obs dem Hanken, der damals so wehement für diese ganzen Neubauten war noch immer so gefällt? Nun da die Konkurenz nun damit Geld verdient und Ihn jetzt mehr oder minder einkesselt, mit demnächst gleich zwei Häusern in vorderster Lage...
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, jetzt da klar ist das das Ups als Betreiber feststeht, daß das Aparthotel viel mit Hotelbetrieb zu tun haben wird. Ich gehe davon aus, daß die Gastro ähnlich wie
damals im Kaiserhof an einen externen Pächter vergeben wird, und die Mieter eher dazu genutzt werden den eigenen SPA-Bereich im alten Hotel auszulasten.
Das werden sozusagen FeWos mit Zimmerservice, aber ein Hotel? Eher nicht.
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 9. Dez 2013, 12:43

Unwetter
Land und Bund sollen Wangerooge helfen


Massive Schäden am Hauptstrand – „Xaver“ macht Ostfriesen-Jungs zu Stars im Internet
Der Strand auf der Insel ist komplett weggespült. Ihn wieder herzurichten, kostet nach ersten Schätzungen 500 000 Euro.
von Norbert Wahn




Nach dem Sturm „Xaver“ stand der Westen Wangerooges unter Wasser, die Gleise der Inselbahn wurden überschwemmt.



Im Nordwesten - Viele Touristen, die in den vergangenen Tagen auf den Inseln festgesessen hatten, nutzten am Sonnabend die ersten Fähren zur Rückkehr aufs Festland. Auf den Inseln begannen indes die Aufräumarbeiten nach dem Sturm. Auf Juist, Norderney, Spiekeroog und Wangerooge habe es erhebliche Dünenabbrüche gegeben, bestätigte Achim Stolz vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Aber erst in einigen Tagen könne gesagt werden, wie hoch das Ausmaß sei.

Besonders große Schäden hat „Xaver“ auf der Insel Wangerooge hinterlassen. Der Strand ist komplett weggespült, es hat erhebliche Dünenabbrüche gegeben. Den Strand wieder herzurichten, werde nach ersten Schätzungen von Bürgermeister Holger Kohls 500 000 Euro kosten. Neuer Sand muss aus dem Osten der Insel auf dem Landweg – und nicht, wie irrtümlich berichtet, auf dem Seeweg, – vier Kilometer gefahren werden. Pro Fahrzeug werden dann jeweils 15 Kubikmeter Sand zum Strand gebracht.

Politiker auf der Insel fordern bereits, dass sich Land und Bund an den Kosten für die Wiederherstellung des Strandes beteiligen. Der Strand ist im Besitz des Bundes, die Wiederherstellung finanzierte bisher die Inselgemeinde allein, weil es sich dabei nach Ansicht von Bund und Land um keine Schutzmaßnahme handelt. Die Schutzdüne Harle Hörn und die Ostdünen dagegen werden von Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und dem NLWKN instand gesetzt und unterhalten.
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 9. Dez 2013, 13:08

Sturmflut
Grüne fordern finanzielle Hilfe


Land und Bund sollen notwendige Sandfahrmaßnahme mitbezahlen
Der Wangerooger Strand ist fast komplett weggespült worden. „Haus am Meer“ im Westen hat im Sturm erneut gelitten.
von Melanie Hanz

-aus NWZ-

Sturm Xaver wütete auf Wangerooge


Wangerooge - Das „Haus am Meer“ im Westteil Wangerooges hat es bei Sturm „Xaver“ erneut schwer erwischt: Nachdem Sturm „Christian“ Ende Oktober das Dach des Schullandheims bereits massiv beschädigt und eine Antennenanlage weggerissen hatte, drückte „Xaver“ in der Nacht zu Freitag ein Fenster des Lehrerzimmers ein. Die Sturmflut riss wenig später einige der schützenden Bohlen vor dem Gebäude weg, Meerwasser drang ein und setzte den Keller unter Wasser. Das Mobiliar im Lehrerzimmer wurde zerstört.

In einem nächtlichen Einsatz sicherte die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge das leck geschlagene Gebäude mit Sandsäcken. Außerdem wurden das eingedrückte Fenster sowie weitere Fenster mit Holztafeln gesichert. Die Nacht über hielt Henning Neuhaus Wache, der das Heim seit 1999 gemeinsam mit seiner Frau Ulrike bewirtschaftet.

Das Haus wird von zwei Schulen in Hamm über den Förderverein „Verein der Freunde des Schullandheims Haus am Meer auf Wangerooge“ geführt. Dessen Vorstand muss nun erneut auf die Insel reisen, um sich ein Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen.

Ebenfalls schwer vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen wurde das Hotel Hanken: Dort wurde das Dach teilweise abgedeckt.

Unterdessen haben die Grünen Wangerooger Bund und Land aufgefordert, der Inselgemeinde bei der Wiederherstellung des Strandes finanziell zu helfen. Wie berichtet, haben die Sturmfluten den Badestrand fast komplett weggerissen. Bürgermeister Holger Kohls rechnet mit Kosten von rund 500 000 Euro für Sandfahrmaßnahmen im Frühjahr.

„Die Wiederherstellung des Hauptstrandes reißt in jedem Jahr riesige Löcher in den Gemeindehaushalt, und das, wo die Gemeinde gerade auf einem sehr guten Weg ist, sich zu entschulden“, beklagt Grünen-Ratsmitglied Peter Kuchenbuch-Hanken. Er fordert von Land und Bund, eine praktikable Lösung zu finden.

Der Strand auf Wangerooge gehört dem Bund, die Gemeinde Wangerooge darf ihn pachtfrei nutzen, muss ihn aber mit eigenen Mitteln wieder herstellen. „Gerne würde die Insel Wangerooge wie die anderen Ostfriesischen Inseln auch Strandnutzungsgebühr an Land oder Bund zahlen, wenn sie dafür, wie in diesem Jahr auf Langeoog geschehen, den Strand wieder aufgespült bekäme“, so Kuchenbuch-Hanken.

Die Schutzdüne Harle Hörn und die Nordostdünen, die ebenfalls schwer vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen wurden, werden vom Niedersächsischen Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes wiederhergestellt. Das Deckwerk im Westen, das die Sturmflut erneut überspült hatte, wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt ab dem Frühjahr saniert und verstärkt.

Mehr Bilder unter www.nwzonline.de/fotos-friesland
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Admin » 9. Dez 2013, 13:17

Bilder vom Hauptstrand nach Orkan "Xaver"

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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Salzufler » 9. Dez 2013, 21:22

09.12.2013 Die Kurverwaltung informiert:

"Dank" Sturm Xaver können bis auf Weiteres am Bahnhof Wangerooge Kurbeitragszahlungen weder am Schalter noch am Automaten vorgenommen werden. Die Kurverwaltung wird darüber informieren, wenn das System wieder funktioniert.
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ich wusste noch gar nicht das das Hochwasser bis in den Bahnhof geschwappt war :P
oder wird jetzt das Personal zum Sandschippen an den Strand geschickt :roll:
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon keinereiner » 10. Dez 2013, 09:14

Weder am Schalter, noch am Automaten.
Meine Mutmassung ist die folgende:
Man dachte damals wahrscheinlich man spart Geld in dem man eine dauerhafte Richtfunkverbindung zwischen Bahnhof
und Verwaltung aufbaut. Frei nach dem Motto einmal Anschaffen und dann keine Kosten mehr.
(Wartungskosten dank z.B. bei Sturm verstellten Antennen hat man ja nicht ahnen können.)
Die andere Alternative wäre eine Standleitung der Telekom oder EWE, doch diese sind (waren) recht teuer pro Monat.
Da ich annehme daß die an beiden Standorten einen Internetzugang haben wäre es heute ein Leichtes eine VPN-Verbindung aufzubauen, sozusagen als Redundanz zur angenommenen Funkstrecke... :ugeek:
Ich glaube nämlich kaum das Xaver das unterirdisch liegende Telefonkabel zum Bahnhof oder Verwaltung beschädigt hat...
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Re: Inselnachrichten 2013

Beitragvon Admin » 11. Dez 2013, 10:50

Sturmflut
Pumpen entwässern Westinnengroden
aus NWZ-Online vom 11.12.2013

Technisches Hilfswerk Varel seit Montag auf Wangerooge im Einsatz


von Melanie Hanz



Wangerooge/Varel Seit Montagnachmittag laufen im überschwemmten Westinnengroden Wangerooges die Pumpen: Helfer der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Technischen Hilfswerks (THW) Varel haben ihre Großpumpe in Stellung gebracht, um bei der Entwässerung der Insel zu helfen.

Wie berichtet, hatte bei den Sturmfluten am vergangenen Donnerstag und Freitag die See das Wangerooger Deckwerk im Westen überspült und den Westinnengroden unter Wasser gesetzt. Laut Bürgermeister Holger Kohls schafft das Schöpfwerk im Westen es nicht, die Wassermenge zu bewältigen. Die eigentliche Pumpe ist zur Reparatur, im Einsatz ist dort eine Notpumpe.

Die THW-Pumpe schafft 5000 Liter pro Minute, insgesamt haben die Vareler Helfer mit ihrem Lastwagen eine Gesamtpumpenleistung von 22 000 Litern pro Minuten transportiert. Das Vorausteam prüft zurzeit, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, zehn weitere Helfer stehen bereit, um das Team zu unterstützen. Der Einsatz soll bis Ende der Woche dauern.

Der Pumpeinsatz auf Wangerooge ist innerhalb kurzer Zeit bereits der achte Einsatz für den THW-Ortsverband Varel. Zuvor waren die Einsatzkräfte bereits im Sturm-Einsatz, um den Deich in Dangast zu sichern. In der Nacht zu Freitag hatten die Einsatzkräfte im Quellbad Dangast eindringendes Wasser abgepumpt. Und zuvor waren die Helfer mehrere Tage im Ölabwehreinsatz in Etzel.

Ortsbeauftragter Lars Seeger dankt den Arbeitgebern, dass sie ihre Mitarbeiter freistellen. Zugführer Stefan Gerdes und Gruppenführer Timo Langerenken lobten die Einsatzkräfte für ihre hohe Einsatzbereitschaft und ihre Motivation. „Es ist ein tolles Team“, sagten sie.
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