Inselnachrichten 2014

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 13. Jan 2014, 11:11

-aus NWZ-


Feuerwehr
Noch immer fehlen Aktive


Personaldecke der Wehr Wangerooge mit 36 Einsatzkräften zu dünn
Elf Feueralarme und 52 Hilfeleistungen hielten die Kameraden der Insel-Wehr 2013 auf Trab. Hinzu kamen rund 600 Einsatzstunden beim Bau der neuen Feuerwache.
von Melanie Hanz





Wangerooge - Rund 15 000 Euro hat die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge mit ihrem Förderverein im vergangenen Jahr und weitere knapp 11 000 Euro werden in diesem Jahr noch ins neue Feuerwehrhaus an der Straße zum Westen investiert. Das berichtete Kassenwart Torsten Stumpf in seinem letzten Kassenbericht bei der Jahreshauptversammlung der Insel-Wehr am Samstagabend.

Ein kleiner Rest bleibt dennoch in der Kasse – und den wird künftig Eilt Arnold verwalten. Stumpf, der seit Januar 1996 Kassenwart der Feuerwehr war, gab das Amt samt dickem Ordner direkt nach seinem Bericht an seinen Nachfolger weiter.

Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak blickte in seinem Jahresbericht auf ein arbeitsreiches Jahr 2013 zurück: Im Mittelpunkt der Arbeit stand die neue Feuerwache, rund 600 Stunden haben die Kameraden dort in Eigenleistung erbracht, viele Stunden lang geholfen haben auch die Volkstanzgruppe und Soldaten der Wittmunder Richthofen-Gruppe.

2732 Einsatzstunden

Daneben gab es natürlich auch Einsätze, Hilfeleistungen und die normalen Dienststunden: Elfmal (2012: 5) rückten die Einsatzkräfte zu Bränden aus – besonders ärgerlich waren drei nächtliche Falschalarmierungen, die Polizei versucht noch, den „Witzbold“ zu ermitteln. Zwei größere Brände ereigneten sich am 2. Juni, als an der Siedlerstraße ein Lagerschuppen in Flammen stand, und am 26. November, als im Mutter-Kind-Kurheim Sportmatten brannten.

Von den 52 Hilfeleistungen (2012: 133) machte mit zwölf Einsätzen den größten Anteil die Bergung von Seehunden aus. „Es muss dringend etwas passieren“, mahnte Kubiak: Da das Seehundmobil schon wieder kaputt ist, ist die Feuerwehr 2014 schon 15-mal zu Seehundeinsätzen ausgerückt. „Auf anderen Inseln ist die Feuerwehr nicht für Heuler zuständig“, betonte Kubiak.

Insgesamt zwölf Einsätze haben die Stürme im November und Dezember der Feuerwehr beschert. Der Lieblingseinsatz Kubiaks war, als er einem alten russischen Jagdflugzeug Starthilfe mit Druckluft geben musste: „Wunderbar“, meinte er.

Insgesamt kam die Insel-Feuerwehr 2013 auf insgesamt 2732 Einsatz- und Dienststunden – nicht eingerechnet die Arbeit am Feuerwehrhaus, berichtete der Gemeindebrandmeister.

Sorgen bereitet ihm weiter die Personalsituation: „Auch wenn ich im vergangenen Jahr sieben neue Mitglieder erfolgreich durch den Truppmann I-Lehrgang gebracht habe, ist die Personaldecke noch zu dünn“, sagte Kubiak: Von den 36 Aktiven seien zwei auf lange Sicht wegen Krankheit nicht einsetzbar, sechs Kameraden sind in der Ausbildung und auf dem Festland, ein weiterer Kamerad wird demnächst von Wangerooge wegziehen. „Wir müssen unbedingt Kameraden reaktivieren, die nur selten zum Übungsdienst kommen – sonst sind wir bald nicht mehr einsatzfähig“, betonte Kubiak.

18 Jugendliche

Erfreulich sei immerhin die Entwicklung der Jugendwehr: Die Gruppe hat 18 Mitglieder und wurde von mehreren Kameraden mitbetreut. Jugendfeuerwehrwart Onno Reiners sei gesundheitlich wieder so weit auf dem Damm, dass er die Gruppe leiten kann, berichtete Kubiak. Zur Unterstützung stellt die Feuerwehr ihm nun Antje Spyrou als stellvertretende Jugendwartin zur Seite. Sie hat den erforderlichen Lehrgang jüngst mit Bestnote bestanden.

Gemeindebrandmeister Gerd Zunken nannte die Mitgliederentwicklung trotz Kubiaks Sorgen „bemerkenswert“: „Die Mitgliederzahl ist zwar noch nicht da, wo wir sie haben wollen, aber die Entwicklung ist positiv“, betonte er. Wie berichtet, war die Zahl der Kameraden 2011 unter die Sollstärke von 33 Einsatzkräften gesunken
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 14. Jan 2014, 10:15

Tourismus
Insel drängt auf Fahrwasser-Baggerung bis Saisonstart


Erster Abschnitt der Umgestaltung des Westanlegers könnte bis 2018 abgeschlossen sein

von Melanie Hanz


-aus NWZ-
Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge wird darauf drängen, dass die von Wirtschaftsminister Olaf Lies Anfang Januar bekannt gegebene Ausbaggerung des Fahrwassers nach Harlesiel auf 2,25 Meter noch vor Saisonbeginn zu Ostern erfolgt.

Das kündigte Bürgermeister Holger Kohls jetzt beim Neujahrsempfang der Insel-Gemeinde an. „Wir werden die Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse im Leitdammbereich weiter nachhaltig verfolgen“, betonte Kohls.

Lies, der ebenfalls am Empfang auf der Insel teilnahm, hatte angekündigt, dass das Wirtschaftsministerium in enger Abstimmung mit dem Umweltministerium an der dauerhaften Sicherstellung einer Fahrwassertiefe von 2,25 Metern zwischen Wangerooge und Harlesiel arbeite.

„Allein dadurch würde das Zeitfenster im Fährverkehr um 50 Minuten ausgedehnt werden können“, sagt Kohls. Er hoffe, dass die Schifffahrt und Inselbahn auf die Ausbaggerung kurzfristig mit Fahrplanergänzungen reagieren wird.

Wie berichtet, kämpft die Gemeinde Wangerooge seit Jahren für eine Fahrwasservertiefung beziehungsweise die Wiederherstellung von 2,25 Metern Tiefe. Es gab viele Gespräche, Zusicherungen und Verhandlungen – passiert ist bisher nichts. Eine Ausbaggerung der Fahrrinne würde die Anbindung der Insel verbessern.

Kohls berichtete zudem, dass die von Niedersachsen Ports angekündigte Erhöhung der Hafenbuhne West auf Wangerooge auf fünf Meter ein erster Schritt zum Ausbau des Westanlegers zum Hafen sei. Die weiteren Maßnahmen befinden sich im Planungsstadium – N-Ports will Umbau und Neustrukturierung der Hafenflächen bis 2018 abgeschlossen haben, sagte er.

Ab 2018 könnte dann die Bahn mit den drei beteiligten Töchtern DB Netz, DB Station & Service und Schiffs- und Inselbahndienst den Anleger umbauen.

Ziel ist, den Betrieb am Westanleger durch eine Entflechtung des Güter- und Personenverkehrs strukturell zu verbessern. Durch neue Gebäude und Umbauten sollen unter anderem eine bessere Gepäcklogistik, Barrierefreiheit und mehr Service für die Passagiere der Schifffahrt und Inselbahn erreicht werden.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 14. Jan 2014, 10:17

Empfang
Kritik an Streitkultur und Stil



Bürgermeister und Rat signalisieren Bereitschaft zu mehr Gesprächen
Bürgermeister Holger Kohls sprach die Auseinandersetzung um die Bebauung der Strandpromenade an. Dabei seien Grenzen überschritten worden.
von Melanie Hanz

-aus NWZ-
Wangerooge - Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls hat am Sonntag beim Neujahrsempfang scharfe Kritik an Umgangston und -Formen in der Auseinandersetzung um die Bebauung der Strandprome-nade West geübt: „Sicherlich ist es legitim, sich gegen anstehende oder getroffene Entscheidungen zu wenden und zu protestieren. Auch eine Petition an den Landtag zu richten ist legitim“, betonte Kohls.

Wenn allerdings die Vorsitzende der Bürgerinitiative dann die Staatsanwaltschaft bemühe, beim Bau der Feuerwache ein Ermittlungsverfahren einzuleiten wegen des Verdachts der Ausschreibungsmanipulation, um dadurch die weitere Bebauung an der Strandpromenade zu verhindern, sei eine zumutbare Grenze überschritten, sagte der Bürgermeister.

Wie berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft Büros und Privatwohnungen durchsucht, Akten und Computerfestplatten beschlagnahmt. „Was mussten die Betroffenen alles aushalten“, beklagte Kohls. Erst Mitte Dezember, nach mehr als 15 Monaten Ermittlungen, hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sich der Anfangsverdacht nicht bestätigt habe (die NWZ  berichtete). „So etwas kann nicht sein“, betonte der Bürgermeister: „Selbst wenn unterschiedliche Meinungen vertreten werden, darf das nicht der Stil der Auseinandersetzung auf der Insel sein.“

Kohls betonte, dass der Gemeinderat keine leichtfertigen Entscheidungen zur Bebauung der Strandpromenade getroffen habe, das Gemeinwohl stehe im Vordergrund. Und er als Bürgermeister habe Ratsbeschlüsse umzusetzen – „das wird von vielen leider verkannt“. Allerdings räumte Kohls auch ein, dass Rat und Verwaltung bei anstehenden Entscheidungen künftig noch mehr die Öffentlichkeit suchen müssten und „das Für und Wider auch außerhalb der Gremiensitzungen erörtern“. „Rat und Verwaltung sind dazu bereit“, betonte Kohls. Ziel aller Bemühungen sei, auf Dauer den Haushalt der Gemeinde auszugleichen, um die Eigenständigkeit Wangerooges zu bewahren.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 14. Jan 2014, 22:09

JHV

-aus Je.Wo.-
RÜCKBLICK


Personaldecke der Inselwehr immer noch zu dünn


Feuerlöschwesen auf Wangerooge unter Druck: Finanzlage angespannt – Jugendarbeit gesichert



WANGEROOGE

|

PKU


Veröffentlicht: 14.01.2014



Nicht sorgenfrei, aber dennoch eine erfolgreiche Truppe ist die Freiwillige Feuewehr Wangerooge.

Umzug ins neue Domizil und Anschaffungen schmälern Kassenstand.


Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wangerooge mit anschließender Feier im Hotel Hanken hat Tradition auf der Insel. Am Sonnabend war es wieder so weit. Außer Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak richteten die stellvertretende Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs, Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls, Kreisbrandmeister Gerd Zunken und Michael Cordes von der Landesbrandkasse Grußworte an die gut 150 Gäste.


Für herausragende Verdienste erhielt Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak die Niedersächsische Ehrennadel in Silber verliehen. Der ehemalige Gemeindebrandmeister Jürgen Wiebach wurde für 50-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Thomas Dykhoff erhielt das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr Wangerooge.


Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen der neuen Feuerwache an der Straße zum Westen. „Hier gab es viel zu tun. Der Umzug musste geplant und vorbereitet und natürlich auch durchgezogen werden. Es ist zwar immer noch nicht alles an seinem Platz, aber Dank guter Mithilfe konnte pünktlich zur Einweihung am 13. Dezember eine funktionierende Feuerwehr präsentiert werden“, berichtete Kubiak zufrieden. Immer noch nicht zufrieden stellend ist der Personalstand in der Wehr. Auch wenn im letzten Jahr sieben neue Mitglieder erfolgreich den Truppmann-I-Lehrgang bestanden haben, ist die Personaldecke noch zu dünn. Von den im Moment 36 aktiven Mitgliedern sind zwei krank und sechs Kameraden sind in der Ausbildung bzw. arbeiten am Festland.


„In den letzten zehn Jahren konnten wir zwölf Jugendliche in die Aktivenwehr übernehmen. Ohne die Einrichtung der Jugendfeuerwehr wüsste ich nicht, wo wir heute wären“, sagte der Gemeindebrandmeister. Kubiak konnte jedoch vermelden, dass der Gemeindejugendfeuerwehrwart gesundheitlich so hergestellt sei, dass er sich wieder um die Jugendfeuerwehr kümmern könne. Für den aktiven Einsatzdienst steht er jedoch nur eingeschränkt zur Verfügung. Das Kommando hat beschlossen, ihm Antje Spyro zur Seite zu stellen und sie zur stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwartin zu ernennen. Letztmalig trug der stellvertretende Gemeindebrandmeister Torsten Stumpf den Kassenbericht vor. Die angespannte Kassenlage ist ein Grund, warum es im Jahr 2014 keine „Fahrt ins Blaue“ geben wird. Nach 18 Jahren übergab Stumpf sein Amt an Eilt Arnold.


Die Drehleiter, Baujahr 1992, muss dringend ersetzt werden, sie entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Auch der Landrover ist durch viele Strandeinsätze für Seehundsfahrten stark beansprucht worden und wird zu ersetzen sein.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 16. Jan 2014, 13:22

Wangerooge
Zuschuss für neue Schlafräume



Landschulheim wird saniert

.-aus NWZ-
Cloppenburg - Der Landkreis Cloppenburg beteiligt sich an der Modernisierung des Landschulheims Wangerooge und schießt dem Oldenburgischen Jugenderholungswerk für die anstehenden Arbeiten 100 000 Euro zu. Ein entsprechender Beschluss wurde während der Kreistagssitzung gefasst.

Wie berichtet, ist geplant, zwei der drei Beherbergungsgebäude in der belegungsfreien Zeit bis April 2014 zu sanieren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Neben einer Grundsanierung der Räume und Sanitäranlagen soll die Belegung in den Schlafräumen von derzeit überwiegend acht auf vier Betten reduziert werden.

Die Entscheidung der Politik beruht darauf, dass jedes Jahr Hunderte Schüler aus dem Landkreis Cloppenburg auf Wangerooge Urlaub machen. Allein in 2012 hatten 1200 Jungen und Mädchen die Einrichtung besucht.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 18. Jan 2014, 05:20

XAVER, Woooge und umzu:
-aus Langeoog news-

NLWKN gibt bekannt:
Am Westteil der Schutzdüne vor dem Hammersee auf Juist sind Dünenabbrüche bis zu sieben Meter Tiefe aufgetreten. Hier wird die Düne an der Rückseite verstärkt, um die nötige Breite wiederherzustellen. Derzeit geht der NLWKN von einem Sandbedarf von ca. 60.000 Kubikmeter aus.

Auf Spiekeroog am Zeltplatz sind bis zu zehn Meter Düne verlorengegangen. Hier kann eine Verstärkung der Düne nur seewärtig erfolgen, da der Zeltplatz unmittelbar hinter der Düne liegt. Es müssen etwa 20.000 m³ Sand eingebaut werden.

Auf Wangerooge sind an den Harlehörndünen, die die Verbindung des Inselkerns mit dem Hafen sichern und wellendämpfend für die Hauptdeiche wirken, Abbrüche von bis zu 13 Meter Tiefe aufgetreten. Für eine seewärtige Verstärkung werden etwa 100.000 Kubikmeter Sand erforderlich sein.

Trotz der sehr hohen Wasserstände (teilweise die höchsten seit der Januarflut von 1976) haben sich die Abbrüche an den Schutzdünenkörpern in Grenzen gehalten. Die gezielten Sandfangmaßnahmen am Dünenfuß, die der NLWKN kontinuierlich durchführt, haben sich bewährt: So konnten Sandpolster aufgebaut werden, die jetzt größere Abbrüche an den Dünen erfolgreich verhindert haben. Da die Sandfangzäune fast alle ein Raub der Fluten wurden, müssen sie in den kommenden Jahren gezielt wieder aufgebaut werden. Insgesamt sind auf den Inseln 97 km Schutzdünen vorhanden, die den Sturmflutschutz gewährleisten und den Bestand der Inseln sichern
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 18. Jan 2014, 13:28

-aus die Welt-
Orkanschäden auf den Ostfriesischen Inseln



Messungen mit einem Spezialflugzeug zeigen das Ausmaß der Sturmflut von Orkan "Xaver" am 6. Dezember. Besonders gelitten haben die Dünen auf den Ostfriesischen Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge stellte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz fest. Ende Januar will sich Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz (Grüne) ein Bild von den Schäden machen.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 18. Jan 2014, 13:38

-AUS NWZ-



Alter Leuchtturm
223 Paare sagen auf Turm „Ja“


Fassade des Wahrzeichens muss erneut repariert werden
31 377 Besucher haben 2013 den Alten Leuchtturm Wangerooge bestiegen.
Das Rosenhaus besuchten 34 420 Gäste.
von Melanie Hanz


Wangerooge - Wangerooges Alter Leuchtturm wurde im vergangenen Jahr von 31 377 (2012: 33 070) Besuchern bestiegen und brachte der Gemeinde Einnahmen von rund 49 300 Euro (53 200) aus Eintrittsgeldern, Verkaufserlösen, Spenden und Gebühren für die Fernglasleihe. Seit Öffnung des Leuchtturms als Aussichtsturm im Jahr 1972 konnten 1 650 315 Besucher gezählt werden.

Beliebt ist der Alte Leuchtturm auch für Hochzeiten:
Die Wangerooger Standesbeamten vollzogen im vergangenen Jahr 223 (268) Trauungen, davon zwölf (zehn) an einem Sonnabend. Mit den Brautpaaren kamen wie 2012 durchschnittlich fünf Personen für im Schnitt vier Tage (fünf Tage) auf die Insel.

Wie Bürgermeister Holger Kohls beim Neujahrsempfang berichtete, wird die Gemeinde in diesem Jahr erneut Putzabplatzungen an der Fassade des Leuchtturms ausbessern lassen müssen. Zudem hat sich bei einer Begehung herausgestellt, dass zusätzliche Träger in die Grundkonstruktion des Turms eingezogen werden müssen. „Ob wir dafür Zuwendungen der Denkmalbehörde oder anderer Stellen erhalten können, ist fraglich“, sagte Kohls.

34 420 Besucher (34 420) zählte das Nationalparkhaus „Rosenhaus“ im Jahr 2013. Die Mitarbeiter der Bildungseinrichtung boten 1056 (938) Veranstaltungen zu 26 Themen an, 21 564 Interessierte (20 606) nahmen daran teil.

Die Ausstellung des Nationalparkhauses ist aktuell in der Alten Grundschule untergebracht – denn auch das Rosenhaus muss saniert werden. Nach bisheriger Planung und Kostenschätzung fließen mehr als 800 000 Euro in die Maßnahme. „Bis auf einen zehnprozentigen Eigenanteil sollten die Kosten durch Fördermittel gedeckt sein“, so Kohls.

Als neue Maßnahmen im Rahmen der Sanierung sind der Einbau eines Aufzugs, die Einrichtung eines zweiten Rettungswegs und Brandschutzmaßnahmen hinzugekommen, berichtete der Bürgermeister. Er sei dennoch zuversichtlich, dass die Sanierung der für Wangerooge so wichtigen Einrichtung in diesem Jahr umgesetzt werden kann, sagte Kohls. „Sie muss auch umgesetzt werden, weil uns ansonsten Fördermittel verloren gehen, die uns dann auch künftig nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagte er.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 22. Jan 2014, 11:04

Gemeinde vergibt Brennholz



Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge vergibt Brennholz: Zum einen gibt es die Möglichkeit, selbst Brennholz zu machen, das Holz kann dann kostenlos übernommen werden. Die Aufarbeitung und Entsorgung des Baums bleibt dabei dem Interessenten überlassen, wobei der Baumschnitt in der Regel vor Ort liegen bleiben kann. Eine weitere Möglichkeit ist, Brennholz in transportgerechten Stücken zum Preis von 30 Euro pro Raummeter zu kaufen. Infos dazu erteilt Beate Grimm von der Gemeindeverwaltung unter Tel. 04469/99 120
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 22. Jan 2014, 21:24

Upstalsboom legt kräftig zu


EMDEN
BUB
Veröffentlicht: 22.01.2014


Der Ferienanbieter Upstalsboom mit Sitz in Emden hat den Umsatz im Jahr 2013 um zwölf Prozent auf 42 Millionen Euro gesteigert. „Gleichzeitig konnten wir die Ertragskraft überproportional stärken“, sagt Geschäftsführer Bodo Janssen. Die Bettenzahl soll bei den Ferienwohnungen bis 2018 verdoppelt werden. Bei den Hotels investiert Janssen in ein Apartmenthotel auf Wangerooge, das im Bau ist, sowie in ein Projekt in Bad Zwischenahn.
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... und wenn ich mir die laufenden Jobangebote in der NWZ ansehe,
muß ich feststellen:
UPS-Arbeitsplätze scheinen nicht gerade begehrt zu sein :roll:
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