Inselnachrichten 2014

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 23. Jan 2014, 14:03

http://www.westturm-cafe-wangerooge.de/impressum.html

Westturm - Cafe hat seine Seite "umgestaltet"
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 24. Jan 2014, 10:57

https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/ ... 5845_n.jpg

hier findet man die Geschäftsöffnungszeiten :roll:
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 24. Jan 2014, 11:17

-aus Jeversches Wochenblatt vom 24.01.2014-

Müllproblem an den Stränden könnte durch große Abfallboxen gelöst werden

TOURISMUS Zukunftswerkstatt arbeitet an zehn Projekten –

Werksausschuss wählt Trimm-dich-Geräte aus


WANGEROOGE/SAL – An jedem dritten Montag trifft sich auf der Insel die Zukunftswerkstatt, eine Gruppe, die aus den Entwicklern des touristischen Leitbildes für Wangerooge hervorgegangen ist. Christian Pollmann, Koordinator und Geschäftsführer des Wangerooger Verkehrsvereins, berichtete am Mittwochabend im Werksausschuss über den Stand der Arbeit in der Zukunftswerkstatt. Der Ausschuss tagte öffentlich unter dem Vorsitz von Peter Kuchenbuch- Hanken (Grüne Wangerooger). Wie Pollmann berichtete, arbeiten die Werkstattmitglieder zurzeit an zehn Projekten, in denen es unter anderem um die Attraktivität der Insel in der Vor- und Nachsaison geht, um die Verkehrsanbindung Wangerooges, bezahlbaren Wohnraum auf der Insel oder die Anbindung des Westens und Ostens an das Dorf geht. Pollmann betonte noch einmal, dass jeder Wangerooger eingeladen sei, in der Zukunftswerkstatt mitzuarbeiten. Im Frühjahr ist eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeinderat geplant, wo über die Arbeitsergebnisse beraten wird.

Thema im Werksausschuss war einmal mehr der geplante Trimm-dich-Park. Im Einzelnen ging es um die Auswahl der Geräte, Vorarbeit hatte dafür bereits der Sportanimateur der Kurverwaltung geleistet. Die Geräte sind nicht ganz billig. Nach Angaben des stellvertretenden Kurdirektors Wilhelm Janssen liegen die Preise pro Gerät zwischen 2000 und 5000 Euro. 6500 Euro stehen aus der Inseltombola 2012 zur Verfügung. Auch Einnahmen aus der Inseltombola 2013 sollen für die Anschaffung der Geräte verwendet werden. Der Lions-Club habe ebenfalls eine Spende angekündigt, sagte Janssen. Über einen Standort für den Trimm-dich-Park ist noch keine Entscheidung getroffen worden.

Der von der Flut an die Strände gespülte Müll war ein weiteres Thema auf der Tagesordnung. Seine Beseitigung ist im Prinzip nur am Badestrand geregelt. Die Nationalparkverwaltung hat der Gemeinde nun folgendes Projekt vorgeschlagen, das mit Erfolg auch schon auf Langeoog und Juist praktiziert wird: An den Stränden werden große Müllboxen postiert, die von der Nationalparkverwaltung gestellt werden. Einheimische und Gäste werden gebeten, bei Strandspaziergängen angetriebenen Müll – Plastikbehälter, Schuhe, Netzwerk – aufzuheben und in die Müllboxen zu entsorgen. Die Ausschussmitglieder bewerteten den Vorschlag positiv, allerdings müsse über ein solches Projekt zuvor noch mit den Verantwortlichen verhandelt werden, auch mit Blick auf die Kostenaufteilung, äußerte sich dazu Wilhelm Janssen.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 25. Jan 2014, 14:05

Ermittlung
„Bei Durchsetzung der Ziele rote Linie überschritten“
-aus NWZ-

Planer Torsten Zoeke kritisiert Mangel an Fairness und Anstand – Negative Folgen für Familie

von Melanie Hanz

Wangerooge - Nach Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls hat auch Planer Torsten Zoeke der ehemaligen Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Pro Wangerooge“, Petra Tiessen, vorgeworfen, der Staatsanwaltschaft Hinweise auf angebliche Ausschreibungsmanipulation beim Bau der Feuerwache gegeben zu haben. Wie berichtet, waren im vergangenen März Büroräume und Privatwohnungen durchsucht worden. Mitte Dezember hatte die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt, weil sich der Verdacht nicht erhärtet hatte.

Tiessen hatte die Aussagen Kohls’ beim Neujahrsempfang zur Initiative und zu ihrer Person zurückgewiesen (die NWZ  berichtete). Laut Torsten Zoeke dagegen stehe „zweifelsfrei fest, dass das angestrebte Verfahren politisch zur Durchsetzung der Interessen der Vorsitzenden der Bürgerinitiative motiviert war“.

„Hier wurde eine rote Linie bei der Durchsetzung der politischen Interessen und auch ihrer Kommentierung überschritten“, kritisiert Zoeke in einer Stellungnahme. Dies könne und dürfe nicht Schule machen. „Gerade weil dem Einzelnen die Fakten nicht bekannt waren, hätte ich mir einen sorgsameren und fairen Umgang in dieser Thematik gewünscht. Unweigerlich drängte sich die Frage auf, wo denn wohl der Anstand bei den beteiligten Protagonisten blieb“, betont Zoeke.

Er kritisiert nicht nur negative Folgen für die von der Durchsuchung Betroffenen und ihrer Familien, sondern auch für sein Planungsbüro: „Manch einer ließ sich zu Äußerungen und Handlungen mir gegenüber hinreißen, die einer Vorverurteilung gleich kamen.“

Dabei seien die grundsätzlichen Anliegen und Ziele der Bürgerinitiative für ihn ehrenwert, weil um das Wohl der Insel und der Insulaner gestritten wurde. Auch vor dem wirtschaftlichen Hintergrund des Einzelnen seien die Argumente für ihn, wenn auch nur in Teilen, nachvollziehbar. „Eine Legitimation für die Vorsitzende der Bürgerinitiative, so wie zuvor beschrieben, zu handeln, erwächst dadurch jedoch nicht“, betont Zoeke: „Fairness und Anstand sollten das Handeln bestimmen, nicht Eitelkeit.“
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 25. Jan 2014, 14:13

Kottwitz besichtigt Schäden





von Melanie Hanz

Wangerooge/Hannover - Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz wird sich vom 28. bis 30. Januar auf den Inseln Wangerooge und Juist über die Arbeiten zur Beseitigung von Sturmflutschäden an den Dünen und Deichen informieren. Dabei wird sie auch den Beitrag des Landes erläutern.

Kottwitz reist am Dienstagabend per Schiff nach Wangerooge, um am Mittwochvormittag die Sturmschäden auf der Insel zu besichtigen und Gespräche zu führen. Begleitet wird sie dabei von der Grünen-Landtagsabgeordneten Ina Korter.

Am Mittag kehrt die Staatssekretärin nach Harle zurück, um sich dort den neu gebauten Anleger für Kleiumschlag und das Kleilager zum Deichbau anzusehen.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 27. Jan 2014, 00:45

Feuer auf einem liberianischen Containerschiff





WANGEROOGE

|

HBU


Veröffentlicht: 26.01.2014


-aus Je.Wo.-

An Bord des liberianischen Containerfrachters „Santa Rosa“ ist es Sonntagmorgen nördlich von Terschelling (NL) zu einem Feuer gekommen. Ein mit Holzkohle beladener Container auf dem Oberdeck war in Brand geraten; die Besatzung (24 Seeleute und Passagiere) konnte das Feuer selbst löschen. Das Havariekommando Cuxhaven schickte vorsorglich mit dem Mehrzweckschiff „Neuwerk“ eine Brandbekämpfungseinheit dem Havaristen entgegen. Nördlich Wangerooge überprüfte die Feuerwehr die Lage auf dem Frachter. Die „Santa Rosa“ setzte die Fahrt nach Hamburg mit einer zusätzlichen Brandwache an Bord in Begleitung der „Neuwerk“ fort.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 27. Jan 2014, 10:40

-aus wangerooge aktuell-
24.01.2014 Generalversammlung Wangerooger Yacht Club im Hotel Hanken

Am Freitag Abend fand im Hotel Hanken auf Wangerooge die Generalversammlung des Wangerooger Yacht Clubs statt. Die Veranstaltung war wieder einmal sehr gut besucht. Das positive vorweg, bald zählt der WYC wieder 300 Mitglieder, somit sind die Finanzen stabil und der Mitgliedsbeitrag brauchte nicht erhöht zu werden.

Turnusgemäß standen Wahlen an. Der Vorstand mit Präsident Frank Zoeke, Schriftwart Serge Kratzert-Janßen und Kassenwart Marc Scatturin wurde, wie auch die meisten Obleute, einstimmig wieder gewählt. Der WYC musste im letzten Jahr die schmerzlichen Todesfälle vom Clubhaus Obmann Hermann Keller und dem ehemaligen Kassenwart Werner Wilhelmi beklagen. Beiden Mitgliedern hat der WYC viel zu verdanken. Für Hermann Keller rückt Peter Richter in das Amt des Clubhaus Obmannes nach. Jugendwart Paul Giese konnte durch seine Ausbildung am Festland sein Amt nur bedingt ausüben und gibt es daher an Frank Bäther ab. Anke und Rainhold Krombholz traten 2013 ihr Amt als Hafenmeister an und konnten über 21.000.- € Liegeplatzgebühren einnehmen. Das Jahr 2014 könnte leider auch schon wieder ihr letztes Amtsjahr werden, wollen die beiden doch nach Schweden auswandern. Kassenprüfer Josef Mende gibt sein Amt an Gerd Gerdes ab, Stefan Pinkenburg rückt zum 1. Kassenprüfer auf.

Das Ansegeln und der Westturm-Cup mussten wegen des Wetters 2013 leider ausfallen, dafür war die Regatta "Rund Wangerooge", das Hafenfest und das Absegeln nach Langeoog ein voller Erfolg. Auch 2013 gab es eine gute Beteiligung an den Arbeitsdiensten. Dies wird auch in 2014 von Nöten sein, haben doch die Stürme "Christian" und "Xaver" Ende 2013 auch den Wangerooger Yacht Club durch Schäden am Clubhaus und der Steganlage nicht verschont.

Die Regatta "Rund Wangerooge" und der "Westturm-Cup" wurden auf den 26.07.2014 terminiert. Hafenfest-, Kran- und Stegtermine stehen allerdings noch nicht fest.

Für langjährige Mitgliedschaften erhielten Urkunden:
25 Jahre:
Hermann Goldschweer und Martin Wilmering.
45 Jahre:
Rudi Albrecht, Heiko Wilhelmi, Curt Hanken, Gerd Gerdes, Peo Post und Uwe Gebhardt.

Helmut Hadré und Gisela Kemmelmeier wurden nach 34 Jahren aus der aktiven Abteilung des WYC mit Präsenten vom wieder gewählten Vorstand verabschiedet.
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 29. Jan 2014, 19:15

Schwere Sturmschäden
Nach “Xaver“: 9,4 Millionen Euro für Juist, Spiekeroog und Wangerooge


Vom 29.01.2014, 16:07 Uhr

-aus Neue Osnabrücker Zeitung-

Die Schutzdünen auf Juist, Spiekeroog und Wangeroog müssen nach den Schäden durch Xaver saniert werden.
Hannover. Orkan Xaver hatte Anfang Dezember 2013 zumindest auf den Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge deutliche Spuren hinterlassen und schwere Schäden angerichtet. Dort haben besonders die Dünen gelitten. Die niedersächsische Landesregierung wird nun 9,5 Millionen Euro für die Beseitigung der Sturmflutschäden auf den ostfriesischen Inseln bereitstellen
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 30. Jan 2014, 11:24

Inselschutz
Abbrüche verursachen Gänsehaut



Staatssekretärin Almut Kottwitz macht sich Bild von Sturmschäden
5,6 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für den Küstenschutz auf Wangerooge bereit. Deichbau und Harle Hörn-Düne sind die größten Posten.
von Melanie Hanz




Wangerooge - Hoffnung, dass die Gemeinde Wangerooge finanzielle Hilfe für die nach der Sturmflut erforderliche Sandauffahrmaßnahme am Hauptstrand erhält, kann Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz der Insel nicht machen: „Dafür gibt es leider auch aus der Tourismus-Förderung keine Mittel“, sagte sie am Mittwoch in Carolinensiel.






Schadensbeseitigungen auf den Inseln


Allerdings will sie Gespräche mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes führen, wie Wangerooges Nordseite gesichert werden könnte. Zu überlegen sei, ob durch Vorspülungen erreicht werden könne, dass Strand und Dünenkette besser geschützt sind. „Das müssen wir mit Fachleuten klären“, sagte die Staatssekretärin, die zuvor mehrere Jahre lang Abteilungsleiterin für Wasserwirtschaft und Küstenschutz im Ministerium war.

Laserscan von Inseln

Kottwitz macht sich seit Dienstag ein Bild von den Schäden, die Orkan „Xaver“ auf den Ostfriesischen Inseln angerichtet hat. Ihre erste Station war Wangerooge, wo sie am Morgen die Abbrüche an Harle Hörn-Düne, Strand und Nordost-Dünen in Augenschein nahm. „Bei den Abbrüchen bekommt man Gänsehaut“, sagte sie. Vor Ort seien die Sturmschäden als deutlich brisanter einzuschätzen als nach Aktenlage.

Sie kündigte an, dass das Land in diesem Jahr 9,4 Millionen Euro aus dem Küstenschutzfonds zur Schadensbeseitigung auf den Inseln zur Verfügung stellt. Nach Wangerooge sollen rund 5,6 Millionen Euro fließen – inklusive der Mittel für die Deicherhöhung ab Frühjahr.

Direkt nach dem Orkan am 6. Dezember hatte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) per Hubschrauber so genannte Laserscans von den Inseln anfertigen lassen, um sich per Geländemodell einen Eindruck von den Abbrüchen zu machen. „Akut besteht auf Wangerooge keine Gefahr“, betonte NLWKN-Projektleiter Theo van Hoorn.

Für Juni/Juli plant der Landesbetrieb eine große Aufspülmaßnahme an der Harle Hörn-Düne: Mit Sand aus dem Bereich der Wangerooger Hafenzufahrt soll die Schutzdüne auf einem Kilometer Länge wieder eine Stärke von mindestens 40 Metern erhalten, kündigte er an. Zuletzt war die Harle Hörn-Düne 2009 per Sandaufspülung wieder aufgebaut worden. „Ein positiver Nebeneffekt wird sein, dass durch die Sandentnahme die Hafenzufahrt frei wird“, sagte van Hoorn.

Fahrwasser-Baggerung

Dass das Fahrwasser zwischen Wangerooge und Harlesiel ein Problem ist, erfuhr Kottwitz am eigenen Leib: Wegen extrem niedriger Wasserstände in der Fahrrinne durch den Ostwind war die Staatssekretärin am Dienstag mit Verspätung auf der Insel gelandet. Und am Mittwoch musste sie deswegen aufs Flugzeug umsteigen.

2015 will das Land Mittel zur Ausbaggerung des Fahrwassers auf 2,25 Meter bereitstellen, genutzt wird dazu ein Baggerschiff von N-Ports. Da dessen Zeitplan sehr eng sei, könnten dann allerdings nur die gröbsten Untiefen entfernt werden. Ab 2016, wenn das Land wieder ein zusätzliches Baggerschiff besitze, sei dann mehr geplant.

Und in diesem Jahr hoffe man, dass es ganz ohne Baggerei geht: Da im Rahmen des Deichbaus regelmäßig Kleischuten zwischen Wangerooge und Harlesiel unterwegs sein werden, könnte der Schub ausreichen, das Fahrwasser auf aktuellem Stand zu halten. „Man muss leider mit dem Geld so kalkulieren, dass es passt“, bedauerte sie.

NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter www.nwz.tv/friesland
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Re: Inselnachrichten 2014

Beitragvon Salzufler » 30. Jan 2014, 11:47

-aus Jeversches Wochenblatt v. 30.01.2014 -

In Harlehörn wird im Frühjahr Sand aufgespült

INSELSCHUTZ Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz besichtigt Sturmflutschäden auf Wangerooge – Mittel zugesagt

Die Schutzdünen im Westen werden wieder auf Standard gebracht. Kottwitz sagt Gespräche mit dem Bund zu.


VON DÖRTE SALVERIUS WANGEROOGE
– Die schwere Sturmflut, die das Orkantief „Xaver“ am Nikolaustag an die Küste branden ließ, hat an den Schutzdünen der Inseln große Schäden hinterlassen. Um sich unmittelbar vor Ort einen Eindruck vom Ausmaß der Dünenabbrüche zu machen, reiste die Staatssekretärin im Niedersächsischen Umweltministerium, Almut Kottwitz (Grüne), am Dienstagabend nach Wangerooge, wo sie sich dann gestern von Bürgermeister Holger Kohls sowie Vertretern des Gemeinderats und des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küstenund Naturschutz (NLWKN) die schlimmsten Schäden zeigen ließ.

Beim Anblick der teilweise nur noch drei Meter breiten Schutzdünen „habe ich eine Gänsehaut gekriegt“, gestand Almut Kottwitz gestern Nachmittag im Anschluss an den Wangerooge-Besuch während eines Pressegespräch im Nationalpark- Haus in Carolinensiel. Die Situation sei brisant. Noch so eine Sturmflut, und die Probleme könnten sich verschärfen.

Dort, wo das Land zuständig ist, und das sind die Harlehörn- Dünen im Westen, sollen die Schäden im Frühsommer behoben werden, kündigte die Staatssekretärin an. Theo van Hoorn vom NLWKN, der die Staatssekretärin begleitete, sprach von 100 000 Kubikmetern Sand, die aufgespült werden müssen, um die Dünenkette auf einem Kilometer Länge wieder auf die erforderliche Tiefe von 40 Metern zu bringen. Der Sand soll, wie schon einmal im Jahr 2009, aus der Hafenzufahrt entnommen werden. Von den 9,4 Millionen Euro, die das Land in diesem Jahr für die Beseitigung der Sturmflutschäden auf den Ostfriesischen Inseln ausgibt, werden nach Angaben von Almut Kottwitz mehr als 60 Prozent auf Wangerooge eingesetzt. Darin enthalten sei auch die Erhöhung des Dorfdeiches, mit der in diesem Jahr begonnen werden soll. Die übrigen Mittel werden auf Spiekeroog und Juist benötigt.

Die Wangerooger hatten ihren Gast aus Hannover auch an die Nordseite der Insel geführt, ihm die hohen Abbruchkanten an den Nordostdünen und den fehlenden Strand gezeigt.
Nur:
Dort ist alles Sache des Bundes. „Die Zuständigkeiten sind ein Problem“, musste auch Almut Kottwitz zugeben. Aber sie will der Inselgemeinde helfen. „Es gibt nicht viele Zweifel daran, dass dort etwas gemacht werden muss“, sagte die Staatssekretärin. Sie kündigte Gespräche mit Vertretern des Bundes an, mit denen gemeinsam sie noch einmal die Nordseite anschauen wolle, und dann müsse man über den gesamten Strand sprechen. „Vielleicht können wir auf diese Weise etwas anschieben“, denn „die Situation kann so nicht bleiben“, betonte Almut Kottwitz. Der Strand diene ausschließlich touristischen Zwecke, deshalb sei prinzipiell die Gemeinde dafür zuständig – die dafür Jahr für Jahr Zehntausende von Euro ausgeben muss. Zuschüsse vom Land, zum Beispiel Tourismusfördermittel, sind laut Kottwitz nicht zu erwarten. Trotzdem könne man das Thema „nicht unter den Tisch wischen“, meinte sie.

Die Staatssekretärin kam am Dienstagabend mit Verspätung auf der Insel an. Weil durch den Ostwind weniger Wasser auflief, konnte der Dampfer den Fahrplan nicht einhalten. An den Fahrwasserverhältnissen könne sich wohl erst 2016 grundlegend etwas ändern, meinte Almut Kottwitz, dann sei das neue Räumschiff fertig. Bis dahin werde das Fahrzeug von Niedersachsen- Ports zumindest die „Buckel“ im Fahrwasser entfernen. Die Schuten, die im Sommer von Harlesiel aus beständig Klei für den Deichbau nach Wangerooge befördern, dürften in der Fahrrinne für genügend Wasserbewegung sorgen, um die Verhältnisse in diesem Jahr stabil zu halten, hoffte die Staatssekretärin. Ab 2016 werde es keine Probleme mehr geben, dann könnten die Wassertiefen konstant bei 2,20 bis 2,25 Meter gehalten werden. Heute fährt Almut Kottwitz nach Juist, um sich dort die Dünenabbrüche anzusehen
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