Naturschutz

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 19. Jul 2011, 12:11

WANGEROOGE, 19. Juli 2011


Kritik an Folieneinsatz in Inseldünen
-aus NWZ:-
Umweltschutz Experiment zur Bekämpfung von Heckenrosen


Wangerooge - Kritik an der Bekämpfung von eingewanderten Heckenrosen mit Hilfe einer Folie üben die Wangerooger Grünen. „Es kann nicht sein, dass die Nationalparkverwaltung in Ausstellungen zu Recht die Gefahren durch Plastikmüll in der Natur anprangert und gleichzeitig selbst eine handelsübliche Plastikfolie im Nationalpark vergräbt“, so der Grünen-Ratsherr Peter Kuchenbuch-Hanken. Entgegen anderslautender Informationen löse sich diese Folie nicht nach einigen Jahren von selbst auf.

Nach Angaben der Nationalparkverwaltung mit Sitz in Wilhelmshaven handele es sich beim Einsatz der Folie um einen Versuch zum Schutz heimischer Arten. „Wir hoffen, dass die ortsfremde und dominante Heckenrose, die heimische Arten verdrängt, durch den Entzug von Licht und Wasser abstirbt“, erklärt Arndt Meyer-Vosgerau von der Nationalparkverwaltung.

Deshalb seien bei den ehemaligen Eisteichen in den Dünen westlich des Inseldorfs auf einer überschaubaren Fläche die Wurzeln mit Folie und Sand abgedeckt worden. Die Nationalparkverwaltung hoffe nun, dass der Versuch nach etwa zwei Jahren Wirkung zeigt und die Wurzeltriebe eingehen. Ein ähnlicher Versuch finde derzeit auch auf der Nordseeinsel Langeoog statt.

Die Kritik der Grünen weist Meyer-Vosgerau zurück. Ziel des Folienversuchs sei, nach verträglichen Möglichkeiten zur Beseitigung der Wurzeln in diesem hochsensiblen Bereich zu suchen. Selbstverständlich werde der Versuch und der Einsatz der Folie naturschutzrechtlich überwacht.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 27. Jul 2011, 16:33

NORDDEICH/FRIEDRICHSKOOG , 27. Juli 2011
-aus NWZ.-

Seehundstationen verzeichnen neuen Heuler-Rekord

Norddeich/Friedrichskoog - Die Seehundstationen in Ostfriesland und Schleswig-Holstein erleben in diesem Sommer einen Heuler-Rekord. Bislang wurden 101 junge Robben untergebracht, sagte Stationsleiter Peter Lienau am Mittwoch in Norddeich (Kreis Aurich).

2010 waren es insgesamt rund 70 Robben-Babys. Nach Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) kamen 122 junge Robben, 111 waren es im vergangenen Jahr.

Als Ursache der diesjährigen Rekordzahlen vermutet Lienau drei lange Wochenende mit vielen Urlaubern zur Hauptwurfzeit der Robben. „Es gibt immer wieder Gäste, die sich nicht an die Ruhezonen der Seehunde halten und die Tiere beim Säugen stören“, sagte Lienau. Das Problem sei: Seehunde müssen beim Säugen auf der Seite liegen. Bei Störungen rollt sich die Mutter jedoch auf den Bauch, das Junge bleibt hungrig. Auch ein schweres Sommergewitter mit mehreren Tagen Nordweststurm dürfte nach Angaben von Lienau die Aufzucht des Nachwuchses gestört haben.

Die beiden Seehundstation sind nach einem internationalen Abkommen die einzig berechtigten Aufnahmestellen für Seehund-Waisen und für Kegelrobbenbabys in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dort werden die von ihrer Mutter getrennten Seehundbabys „aufgepäppelt“, bis sie das für eine Auswilderung notwendige Mindestgewicht von 25 Kilogramm erreichen. Kommende Woche sollen so die ersten Jungtiere von Norddeich aus wieder in die Freiheit ins Wattenmeer entlassen werden.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 4. Aug 2011, 14:42

NORDDEICH, 4. August 2011


Norddeich: Kleine Seehunde kommen wieder in Freiheit

norddeich - Die ersten Heuler der Saison 2011 werden heute wieder in der Nordsee ausgesetzt. Die kleinen Seehundbabys wurden Mitte des Jahres mutterlos und häufig auch entkräftet an Stränden entdeckt. Seitdem wurden sie als "Kurgäste" in der Seehundstation Nationalparkhaus in Norddeich (Kreis Aurich) gefüttert, medizinisch betreut und aufgepäppelt.

Zwei kleine Boote bringen die Tiere am Abend zu einer Sandbank vor den Inseln Juist oder Norderney. Von dort aus werden sie wieder in die Freiheit entlassen und müssen allein auf Fischfang gehen.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 4. Aug 2011, 22:42

Mellumrat stellt sich und seine Arbeit auf Wangerooge vor




-aus Jev. Wochenblatt-

Wangerooge/JW - Der Mellumrat stellt auf Wangerooge sich und seine Arbeit vor – beim Tag der offenen Tür in der Naturschutzstation Ost am 10. August von 14 bis 19 Uhr. Der Verein Mellumrat ist eine Naturschutz- und Forschungsgemeinschaft, die im Jahr 1925 zum Schutz der Insel Mellum und der Seevögel gegründet wurde. Der Verein betreut neben Mellum auch die Inseln Minsener Oog und Wangerooge sowie einige Binnenlandgebiete. Auf Wangerooge unterhält der Mellumrat zwei Stationen, in denen ein oder zwei Naturschutzwarte wohnen und arbeiten: im Osten gegenüber von Café Neudeich und im Westen gegenüber dem Vogelsberg-Haus. Der Mellumrat ist ein ehrenamtlich arbeitender Verein und finanziert sich zum großen Teil aus Spenden.Das Programm zum Tag der offenen Tür umfasst unter anderem vogelkundliche Vorträge (um 14.30 Uhr und 17 Uhr, jeweils zirka 45 Minuten), einen Einblick in den Wohn- und Arbeitsplatz der Naturschutzwarte sowie verschiedene Aktionen zur Arbeit im Nationalpark Wattenmeer mit der vielfältigen Vogelwelt auf Wangerooge.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 4. Aug 2011, 23:13

Niedersachsen 18.00: Regionale Nachrichten, aktuelle Themen



Freitag, 05. August 2011, 18:00 bis 18:15 Uhr [VPS 18:00]
N III
Aus der Region für die Region: Von der harten Politik bis hin zu unterhaltsamen Heimatgeschichten - wir sind stets nah dran an den Menschen und ihren Themen.

- Neues Konzept für den Schienenverkehr
- Seehunde aussetzen
- JadeWeserPort: 1 Jahr vor Inbetriebnahme
- Auslosung EuropaLeague
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 4. Aug 2011, 23:19

125 NDR Text Do.04.08. 23:13:10


NACHRICHTEN

NiedersachsenBremen

Erste Heuler wieder in der Nordsee

Die ersten Heuler der Saison 2011 sind
am Donnerstag wieder ausgewildert wor-
den.

Zwei Boote mit sechs Robben an Bord
legten in Norddeich ab, um die Tiere
ins Watt vor der ostfriesischen Küste
zu bringen. Auch Niedersachsens Umwelt-
minister Hans-Heinrich Sander (FDP) war
an Bord und beobachtete die Aktion.

Die kleinen Robben waren im Juni in der
Seehundstation in Norden eingeliefert
worden und wogen nur zwischen 10 und 13
Kilo. Sie waren ohne Eltern gefunden
worden und hätten allein nicht überlebt
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 6. Aug 2011, 06:15

WANGEROOGE, 6. August 2011

-aus NWZ-
Jugendliche schaffen Kreuzkröte Lebensraum

Naturschutz 17 Freiwillige engagieren sich im Arbeitscamp auf Wangerooge



Die Kreuzkröte ist eine der gefährdeten Arten, die durch die Maßnahmen gefördert werden soll.

Wangerooge - Auch in diesem Jahr werden Jugendliche aus ganz Europa aktiv für den Nationalpark Wattenmeer: Vom 6. bis 20. August sind 17 junge Freiwillige von 16 bis 26 Jahren aus Spanien, Frankreich, Italien, Südkorea, Tschechien, Slowakei, Ukraine und Deutschland auf Wangerooge zu Gast und führen Pflegemaßnahmen für den Naturschutz durch.

Organisiert wird das Arbeitscamp von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd). Wie schon im vergangenen Jahr wird das Camp von der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung und der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven finanziell gefördert.

Kooperationspartner vor Ort sind die Nationalparkverwaltung, die das Pflegekonzept erarbeitet hat, und der Mellumrat, der im Auftrag der Nationalparkverwaltung die Insel naturschutzfachlich betreut und auch die Jugendlichen bei der Arbeit anleiten wird.

Im Sommer 2010 hatte eine Gruppe in der Küstendünenheide mit Naturschutzarbeiten begonnen, die nun fortgesetzt werden. Ein ehemaliger Eisteich – dort wurde früher Eis für Kühlanlagen gewonnen – wurde im vergangenen Jahr mit Spaten in seinen Urzustand versetzt. Dabei wurde die Vegetation der Eisteichsohle bis zum Sand abgeschält. Nebenan in der Heide rückten die Jugendlichen der Kartoffelrose zu Leibe, die nicht heimisch und untypisch für die Landschaft ist.

In diesem Jahr wird die Sohle eines weiteren Eisteichs vom Bewuchs befreit. In der Heide werden die jungen Freiwilligen Flächen nachbearbeiten, die im Winter mit einem Bagger von Kartoffelrosen befreit wurden. Wieder anwachsende Kartoffelrosenreste sind herauszulesen. Spaten, Plaggenhacke, Handgrubber und Schubkarre kommen dabei zum Einsatz.

Mit den Maßnahmen soll die heimische Flora und Fauna geschützt und früher vorkommende Arten wie Strandling, Laichkräuter, Sonnentau, Kreuzkröte, die westliche Dornschrecke, die Blauflüglige Ödlandschrecke und andere Erstbesiedler (Pioniere) sollen zur Wiederansiedlung angeregt werden. Nährstoffarmer, offener Sand – einmal nass bzw. feucht und einmal trocken und warm – ist in den Eisteichen und in Heide und Dünen die beste Grundlage für die Wiederbesiedlung.

Mit den Pflegearbeiten der Freiwilligen werden Arten aus der niedersächsischen Strategie zum Arten- und Biotopschutz gezielt gefördert.
Die jungen Leute werden neben der Arbeit viel über die Natur auf der Insel und über das Weltnaturerbe Wattenmeer lernen.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 6. Aug 2011, 06:28

Friesland: Inventur der Tier- und Pflanzenwelt steht an



Landkreis - Teams für Kartierung von Flora und Fauna




JEVER
-aus Jev. Wochenblatt-

Der Landkreis Friesland legt den Landschaftsrahmenplan neu auf, eine Art Handbuch der Erhaltung von Fauna und Flora. Dafür werden in den kommenden Wochen Kartierer unterwegs sein. Der Kreis bittet um Unterstützung.

Die Mitarbeiter der Bürogemeinschaft Landschaftsplanung aus Wilhelmshaven werden im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis ans Werk gehen, um eine umfangreiche Bestandsaufnahme der heimischen Tier- und Pflanzenwelt voranzutreiben. Das Gesetz erlaubt ihnen, dafür auch Flächen in Privateigentum zu betreten - der Landkreis bittet Eigentümer, den Mitarbeitern in diesen Fällen den Zutritt zu gestatten. Bei den Kartierungsarbeiten achten die Experten selbstverständlich darauf, dass zum Beispiel die landwirtschaftliche Nutzung nicht beeinträchtigt wird. Ihre Arbeit fließt ein in die Fortschreibung des zuletzt 1996 vorgelegten Landschaftsrahmenplanes. Bei der Kartierung erfassen sie dafür nicht nur Fauna und Flora, sondern auch charakteristische Elemente des Landschaftsbildes und der Nutzungen, historische Bezüge und Standortfaktoren. All das dient dazu, mit dem Landschaftsrahmenplan einen Katalog auf den neuesten Stand zu bringen, der ein Gesamtkonzept für die Entwicklung des Landkreises aus Sicht der Naturschutzes bietet. Diese umfassende Darstellung des Zustandes von Natur und Landschaft beschreibt auch, wie die für die Region typischen Pflanzen- und Tierarten sowie ihre Lebensräume vor schädlichen Einflüssen bewahrt und entwickelt werden können. Seit der Erstausgabe 1996 ist die Datengrundlage mittlerweile veraltet, die jetzt beginnenden Kartierungen sind die Grundlage für die Fortschreibung.

Wer – zum Beispiel als Eigentümer von Flächen – mehr erfahren möchte, kann sich unter 04461/919-5100 an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland wenden
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 9. Aug 2011, 04:24

9. August 2011
-aus NWZ-


Mit Bus und Zug zu sensiblen und geschützten Bereichen im Watt

FRAGE: Frau Reich, Sie machen Werbung für die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Ist es schon wieder Herbst?
REICH: Wenn man aus dem Fenster schaut, könnte man es schon meinen. Die Zugvögel lassen sich aber mit ihrem Flug in den Süden noch etwas Zeit. Wir werben für die Tage vom 22. bis 30. Oktober schon jetzt, weil wir in den Ferien noch die Urlauber an der Küste erreichen, die dann im Herbst vielleicht wiederkommen.

FRAGE: Die Zugvogeltage finden zum dritten Mal statt. Wie war bisher die Resonanz?
REICH: Es werden jedes Jahr mehr Besucher und schon jetzt erhalten wir tagtäglich Anfragen. In diesem Jahr haben wir anstelle eines dicken Gesamtprogramms für jede ostfriesische Insel und jede Küstenregion ein einzelnes Heft herausgegeben. Dazu gibt es ein Begleitheft mit ausführlichen Informationen zum Thema Zugvögel.

FRAGE: Worauf können sich die Besucher freuen?
REICH: Wir haben sechs Bustouren an der niedersächsischen Nordseeküste im Programm. Eine Tour führt auch von Oldenburg an den Jadebusen. Am Vareler Hafen wird extra für die Zugvogeltage eine Vogelbeobachtungsstation aufgebaut. Fachleute informieren über den Vogelzug und beobachten gemeinsam mit den Besuchern die Vogelwelt im Wattenmeer. Für eine zweitägige Fahrt nach Helgoland sind noch Anmeldungen bis zum 15. August möglich.

[u]FRAGE: Was wird auf Wangerooge geboten?
REICH: Neben zahlreichen Exkursionen und Vorträgen führt eine Zugfahrt zur Hochwasserzeit auch durch die Salzwiesen zu sensiblen und geschützten Naturbereichen. Da lohnt es sich, neben wettergerechter Kleidung ein Fernglas mitzunehmen.
[/u]

FRAGE: Fühlen sich die Zugvögel bei so vielen Besuchern nicht gestört?
REICH: Besucht werden nur Bereiche, die dafür auch vorgesehen sind. Immer sind fachkundige Begleiter dabei, die darauf achten, dass die Vogelwelt nicht gestört wird.

Juliane Reich ist bei der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven für die Organisation der Zugvogeltage zuständig.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Admin » 12. Aug 2011, 18:24

Regen und Sturm behindern die Arbeit
aus NWZ-Online vom 12.08.2011

Naturschutz 15 Jugendliche aus aller Welt in Wangerooges Heide im Einsatz



Arbeitseinsatz bei schlechten Bedingungen: Regen und Wind behindern die Naturschutzmaßnahmen des Internationalen Arbeitscamps auf Wangerooge. BILD: Antje Brüggerhoff



Wangerooge - Aus Spanien, Frankreich, Italien, Südkorea, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine und Deutschland sind zurzeit 15 Jugendliche auf Wangerooge, um Pflegemaßnahmen in der Heide durchzuführen. Die Freiwilligen arbeiten in einem Jugendcamp mit, das vom Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) organisiert wird. In Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung und der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven, die das Jugendcamp finanziell unterstützen, mit der Nationalparkverwaltung und dem Mellumrat setzen sie die Arbeit aus dem vergangenen Jahr fort.

Dabei geht es hauptsächlich um die Bekämpfung der Kartoffelrose in Wangerooges Heide. „Die Kartoffelrose ist stark beständig und die Bekämpfung ist eine immer wiederkehrende Arbeit“, erzählt Mathias Heckroth, Geschäftsführer des Mellumrats.

Am vergangenen Sonnabend reisten die Freiwilligen auf der Insel an. Untergebracht sind sie im Oldenburgischen Jugenderholungswerk (OJE). Am Montag bekamen sie dann eine kleine Einführung in ihre Arbeit, die nur mit Hilfe von Spaten, Plaggenhacke, Handgrubber und Schubkarre möglich ist.

Vorgesehen war pro Tag eine Arbeitszeit von ungefähr fünf Stunden, die jedoch wetterbedingt nicht durchgehend eingehalten werden kann. „Die Jugendlichen sind eigentlich sehr motiviert, doch der Regen und der Sturm frustrieren sie schon etwas“, so Heckroth. Zur Abwechslung wird ein Freizeitprogramm geboten, das unter anderem vom Nationalparkhaus organisiert wird. So haben die Jugendlichen aus acht verschiedenen Ländern neben der Arbeit eine Möglichkeit, sich auszutauschen und besser kennen zu lernen.

Auch 2012 ist eine Weiterführung der Arbeit geplant. „Vielleicht bieten wir dann sogar zwei Arbeitscamps an, da es hier wirklich viel zu tun gibt“, erzählt Imke Zwoch von der Nationalparkverwaltung. „Nur finanziell besteht leider noch eine Lücke von 3000€ Euro.“

Im Zusammenhang mit der Naturschutzarbeit nahm Mathias Heckroth ein neues Spektiv von Frank Diening von der Firma Zeiss entgegen. Das Gerät dient zum Beobachten von Vögeln. Dem Mellumrat ist es zunächst möglich, das Spektiv zu testen und nach Ablauf von einem Jahr dann zu kaufen.
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