Naturschutz

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 31946

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 8. Nov 2014, 13:57

Seehund sterben am Grippevirus
-aus Je.Wo.-
Landesamt untersucht Kadaver !

Norderney- Wangerooge:
Ein Grippevirus hat mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod zahlreicher Seehund an der niedersächsischen Nordseeküste verursacht. Davon geht das LAVES in OL aus. Seit den vergangenem Wochenende waren vor Norderney, wie berichtet worden, rund 40 Kadaver gefunden worden, 6 wurden beim LAVES untersucht.

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um den gleichen Virustyp wie in S.H. handelt. sagte LAVES-Sprecherin H. Schrandt zu ersten Ergebnissen.

Bei dem Seehundstoten im Bereich Sylt, Amrum, Föhr + Helgoland waren seit Okt. etwas 800 Tiere verendet.

Ursachen sollen Influenzavieren sein, eine Variante der Vogelgrippe. Experten sehen trotz der zahlreichen Totfunde keine Gefahr für den Gesamtbestand der Seehunde.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 11. Nov 2014, 16:31

Umweltschutz
Landkreis unterstützt Bienenzucht auf der Insel


Ausschuss bewilligt 9000 Euro für neue Schutzhütte der Belegstelle Wangerooge

von Melanie Hanz

Wangerooge - Der Landkreis Friesland unterstützt die Erneuerung der Bienenbelegstelle auf Wangerooge mit 9000 Euro. Das hat am Montag der Kreis-Umweltausschuss beschlossen. Seit 1928 gibt es auf Wangerooge auf dem Gelände des OOWV eine so genannte Belegstelle. Dort werden Bienenvölker gezüchtet mit dem Ziel, Friedfertigkeit, Honigleistung und vor allem Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und veränderten Umweltbedingungen zu erreichen.

Seit 1953 sind durch das Landesgesetz zur Regelung der Bienenwanderung und zum Schutz der Belegstellen sowie eine Verordnung des Landkreises die Inseln für Zuchtzwecke unter Schutz gestellt. Damit darf auf Wangerooge außer zu Zuchtzwecken keine Bienenhaltung betrieben werden.

Die Belegstelle Wangerooge wird jedes Jahr mit ca. 2000 Königinnen beschickt, die sich mit den männlichen Bienen, den Drohnen, verpaaren. Die Paarung erfolgt bei Bienen in der Luft fern der Kontrolle durch den Imker, teilweise werden Paarungsdistanzen von mehr als 10 Kilometern überwunden. Zur Zucht sind deshalb die Inseln mit ihrem begrenzten Raum besonders geeignet.

Zur Betreuung der Belegstelle Wangerooge muss der Belegstellenleiter in der Saison zwei bis drei Tage pro Woche auf der Insel arbeiten. Die Schutzhütte der Belegstelle stammt aus dem Jahr 1928 und muss dringend erneuert werden. Der Landesverband der Imker Weser-Ems hat beim Landkreis um eine Unterstützung gebeten. Die Materialkosten belaufen sich auf 9000 Euro, der Aufbau der neuen Schutzhütte erfolgt durch ehrenamtliche Helfer.

Laut Landkreis wird die Belegstelle auf Wangerooge von vielen Gästen besucht, denen dort die Bedeutung der Bienen, der Bienenzucht und vor allem der Belegstelle vermittelt werden kann
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 13. Nov 2014, 21:02

Seehunde werden nicht ausgewildert

NORDDEICH
Die Seehundstationen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wildern derzeit keine Jungtiere aus. Grund ist die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der grassierenden Influenza-Infektion an der Küste.


Als Folge waren in den vergangenen Monaten Hunderte Tiere verendet. „Wir nehmen im Moment auch keine Jungtiere auf, das ist zu gefährlich“, sagte Mittwoch Stationsleiter Peter Lienau in Norddeich
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 20. Nov 2014, 10:50

-aus:
feel green-

Vogelgrippe erreicht Seehunde in Niedersachsen

19.11.2014, 16:11 Uhr | AFP


Vogelgrippe: An der niedersächsischen Küste wurde bei Seehunden die Vogelgrippe nachgewiesen.
Die unter Seehunden grassierende Vogelgrippe hat nach Behördenangaben die niedersächsische Küste erreicht. Der Erreger H10N7 sei bei Laboruntersuchungen toter Tiere eindeutig nachgewiesen worden, teilt das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg mit.

In Niedersachsen wurden demnach seit Anfang November 88 verendete Seehunde entdeckt. Im benachbarten Schleswig-Holstein tötete das Influenza-Virus nach offiziellen Angaben bislang rund 1500 Tiere, auch in Dänemark und Schweden trat es auf.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 27. Nov 2014, 12:07

Nationalpark-Haus
Winter kann kommen – Team ist bereit


Auch im Dezember gibt es Veranstaltungen und Informationen

Wangerooge - Über den Winter ist das Nationalpark-Haus Team auf Wangerooge kleiner als im Sommer: Neben Hausleiterin Silke Schmidt und Inga Blanke verstärken Sabrina Vogel (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Isabelle Straus, Praktikantin aus der Landschaftsplanung, das Team. Auch im Winter ist das Nationalpark-Haus geöffnet, informiert mit einer Dauerausstellung über das Wattenmeer, und es finden Veranstaltungen statt.

Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Naturschutzwarten des Mellumrats Ameli Uhlig, Fabian Assfalg und Malin Grüninger.

Im Dezember findet jeweils dienstags ab 15 Uhr der Rundgang „Nationalpark - natürlich!?“ statt, mittwochs beginnt um 10 Uhr die „Geografische Wanderung“ und freitags um 10 Uhr der „Inselquerschnitt“. Bei allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 04469/8397.

Geöffnet ist dienstags bis freitags 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr, am Wochenende und Feiertag 14 bis 17 Uhr. Vom 22. bis 26. Dezember ist Weihnachtspause.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 15. Dez 2014, 10:11

Mellumrat sammelt Müll auf

-aus NWZ-
Wangerooge - Wie viel Müll landet eigentlich aus dem Meer auf Wangerooge? Diese Frage haben sich die Freiwilligen des Mellumrates gestellt und begonnen, an drei hundert Meter langen Strandabschnitten Müll zu sammeln. Alle zwei Wochen wird nun alles erfasst, was das Meer an Land spült: Plastikfolien, Fischernetze und Verpackungsmaterial werden katalogisiert, in Tabellen eingetragen und später ausgewertet.

Gleichzeitig wird der Müll entfernt und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Dabei kommen schon mal ein paar (Hand-)Wagenladungen zusammen. Der Mellumrat führt bereits seit einigen Jahren das so genannte Müll-Monitoring auf den Inseln Minsener Oog und Mellum durch.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 19. Dez 2014, 12:37

-aus Nationalparkhäuser-

Umbau des Nationalpark-Hauses geht voran
18. Dezember 2014

Anlässlich des jährlichen Treffens der Betreibergemeinschaft des Nationalpark-Hauses Wangerooge zeigte Bauamtsleiterin Beate Grimm am 18. Dezember 2014 die Fortschritte auf der Baustelle.
Die Betreibergemeinschaft bestehend aus Dirk Lindner (Gemeinde Wangerooge), Jens-Peter Kiel (Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“), Holger Buschmann (NABU Landesverband Niedersachsen e.V.) und Mathias Heckroth (Der Mellumrat e.V.) besichtigten gemeinsam mit der Leiterin des Nationalpark-Hauses Silke Schmidt den Umbau und Ausbau des Hauses.

Der Umbau des Nationalpark-Hauses „Rosenhaus“ auf Wangerooge geht seit dem Baubeginn Mitte September in großen Schritten voran und befindet sich in dem geplanten Zeitrahmen.

Wand- und Deckenverkleidungen wurden für die energetische Sanierung abgerissen, das alte Dämmmaterial entfernt, die Wände und Decken bereits neu isoliert. Neue Türen und Fenster sind eingebaut. Eine moderne Heizungsanlage wird im nächsten Jahr installiert.
Die Raumaufteilung in Unter- und Obergeschoss hat sich verändert. Einige Wände wurden durchbrochen oder komplett entfernt. Im Untergeschoss wurden die zwei bisher getrennten Ausstellungsräume mit einem Durchbruch verbunden. Ein neuer Fahrstuhl ermöglicht die barrierefreie Nutzung des gesamten Hauses.


In den nächsten Wochen und Monaten wird das Nationalpark-Haus „Rosenhaus“ Wangerooge weiter Baustelle bleiben. Mit dem Einbau einer neuen Ausstellung im nächsten Jahr soll der Umbau abgeschlossen und voraussichtlich im Herbst 2015 neueröffnet werden. Den Fortschritt auf der Baustelle kann auf der Homepage des Nationalpark-Hauses in einer Bildergalerie mitverfolgt werden (www.nationalparkhaus-wangerooge.de).

Die Umbaumaßnahme konnte nur mit der Hilfe von Förderinstitutionen realisiert werden. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Gemeinde Wangerooge, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Niedersächsischen Wattenmeer Stiftung, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, dem Landkreis Friesland, dem Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverband und der Naturschutzstiftung Friesland Wittmund Wilhelmshaven finanziert.

Bis zur Neueröffnung befindet sich die Dauerausstellung des Nationalpark-Hauses in der ehemaligen Grundschule, Nikolausstraße 8. Die Öffnungszeiten sind bis zum 15. März 2015 von Di - Fr 10:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 17:00 Uhr, Sa, So, Feiertags von 14:00 - 17:00 Uhr – der Eintritt ist frei.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 28. Dez 2014, 21:20

-aus Nationalpark Wattenmeer-

28.12.2014

Sterne statt Raketen, Vogelstimmen statt Böller


Alle Jahre wieder kommt nach dem Weihnachtsfest die Zeit der Feuerwerkskörper. Schon Tage vor der Silvesternacht wird auch tagsüber schon geknallt, und im neuen Jahr werden die Reste des „Arsenals“ verballert.

Des einen Spaß ist des anderen Leid. Viele Haustier-Besitzer können ein Lied davon singen. Statt auf einer Party das neue Jahr zu begrüßen, verbringen sie jede Silvesternacht zu Hause oder im Stall, um Hund oder Katze, Pferd oder Kuh vor Panikattacken zu schützen.

Wildlebende Tiere müssen ohne tröstende Zuwendung auskommen. Laute Geräusche und grelle Lichtblitze lösen ihren natürlichen Fluchtinstinkt aus. Wenn sich die Knallerei allerorten über viele Tage hinzieht, mit einer zweistündigen Kumulation in der Neujahrsnacht, haben wilde Vögel und Säugetiere zeitlich und räumlich keine Chance für eine Atempause. Jetzt im Winter, wenn Nahrung und Energiereserven knapp sind, ist das besonders fatal.

In der Nationalpark- und Weltnaturerberegion Niedersächsisches Wattenmeer sind vor allem Zehntausende Wildgänse betroffen, die, aus ihren arktischen Brutgebieten kommend, den ganzen Winter hier bei uns verbringen. Dann lenken ihre Rufe regelmäßig unseren Blick nach oben und wir erfreuen uns an ihren Formationsflügen, wenn sie zwischen Fress- und Schlafplätzen pendeln. Doch auch zahlreiche Wat- und Singvögel verzichten auf die weite Reise bis nach Afrika und bleiben als Wintergäste am Watt.

Im Nationalpark selbst sind, zum Schutz der Tierwelt, Feuerwerke (ganzjährig!) streng verboten. Doch Licht und Schall aus benachbarten Ortsbereichen wirken bis in das Schutzgebiet hinein. „Da können wir nur appellieren, als ‚Weltnaturerbe-Nachbar’ freiwillig aufs Feuerwerk zu verzichten oder es zumindest auf die Neujahrsnacht zu beschränken“, erklärt Nationalpark-Leiter Peter Südbeck. „Man darf nicht vergessen, dass es mittlerweile Mode geworden ist, das ganze Jahr hindurch zu allen möglichen Anlässen, von Volksfesten bis hin zu Hochzeitsfeiern, Feuerwerke zu zünden.“

Das Feuerwerksverbot gilt übrigens auch im Nationalpark Harz und anderen Schutzgebieten.

Manche mögen nicht glauben, dass die Tierwelt wirklich so heftig auf explosiven Lärm reagiert. Inzwischen ist die spezielle Störwirkung von Feuerwerken wissenschaftlich untersucht und belegt. Doch auch ohne diese Studien zu kennen, muss man sich nur vor Augen halten, dass gezielt Knallapparate eingesetzt werden, um hungrige Vögel von Obstplantagen und Äckern zu vertreiben.

Wenn man Augen und Ohren aufsperrt, kann man in der Silvesternacht den Scheucheffekt selbst beobachten: In deutlich höherer Frequenz und Geschwindigkeit als sonst ziehen Gänsetrupps hektisch hin und her. Und wenn man beim Neujahrsspaziergang am Deich die Watvögel im Watt vermisst, dann braucht man Geduld, bis die verstörten Tiere sich beruhigt haben und zum Fressen zurückkehren.

Die Gemeinde Spiekeroog hat als Nationalpark-Partner unlängst eine richtungsweisende Satzung erlassen: Auf der Insel ist das Abbrennen von Feuerwerken oder Feuerwerkskörpern aller Kategorien auch im Ortsbereich, außerhalb des Nationalparks, ganzjährig verboten, ebenso das Steigenlassen von sogenannten Himmelslaternen. Das Verbot gilt ausdrücklich auch für Silvester und die Neujahrsnacht. Dabei hat man auch das Schutzgut Mensch im Auge. Denn viele verbringen ihren Urlaub gerade deshalb im Nationalpark, um Ruhe und Abgeschiedenheit zu genießen: Sterne statt Raketen, Vogelstimmen statt Böller
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Vorherige

Zurück zu "Wangerooge News"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron