Naturschutz

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Naturschutz

Beitragvon keinereiner » 23. Nov 2012, 10:51

Dann bin ich mal als Windwahn-Skeptiker gespannt wie sich ersteinmal die Bestände entwickeln werden, wenn Nordergründe gebaut und in Betrieb ist. Von den ganzen anderen Anlagen ausserhalb der 12 Meilen-Zone, vor allem in Richtung Nordfriesland wie Butendiek ganz zu schweigen. Diese liegen dann mitten in Zugrouten.
Aber was wollen wir mit piepsenden, Kacke liefernden Flatterviechern, wenn wir dafür rauschende Räder mit großen Flügeln haben können, die dann auch noch Strom liefern. :twisted:
keinereiner
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Re: Naturschutz

Beitragvon Admin » 22. Dez 2012, 10:22

Resolution gegen Kraftwerke
aus NWZ-Online vom 22.12.2012

von Oliver Braun

Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge schließt sich mit einer Forderung zur Erhaltung und Sicherung der Reinluftgebiete und zum Klimaschutz einer gemeinsamen Forderung der ostfriesischen Inseln an. Die von der Stadt Borkum formulierte sechsseitige Resolution gegen die Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken in Eemshaven (Niederlande) sowie in Wilhelmshaven hat auch der Wangerooger Rat einstimmig beschlossen.

In der Resolution wird die überregionale Bedeutung der Ostfriesischen Inseln für die Volksgesundheit betont und auf die Gefährdung der Insel- Kurkliniken durch Luftverschmutzung durch Kraftwerke hingewiesen und darauf dass durch Natur- und Umweltschäden die Existenzgrundlage der Inseln gefährdet ist.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 8. Jan 2013, 22:15

Politik muss mehr Flächen für Naturschutz schaffen



-aus NWZ-

von
Anna Zacharias



Rüdiger Wohlers
Das Thema: Jahresbilanz des NabuIm Interview: Rüdiger WohlersZur Person: Rüdiger Wohlersist Bezirksgeschäftsführer beim Naturschutzbund Oldenburg (Nabu). In seiner Jahresbilanz für 2012 blickt er auf Erfolge und Misserfolge zurück. Am 24. Mai feiert die regionale Geschäftsstelle 20-jähriges Bestehen.

Frage: Herr Wohlers, wie fällt Ihre Jahresbilanz 2012 aus?

Wohlers: Im Mittelpunkt standen die Vermaisung der Landschaft, der Verlust von Wiesenvogellebensräumen und der galoppierende Flächenverlust. Außerdem gab es aus Sicht des Naturschutzes im Oldenburger Land Defizite beim Klimaschutz. Gerade in der Region müssen wir daran denken, denn hier werden wir am stärksten betroffen sein von den heftigen Stürmen und dem steigenden Meeresspiegel.

Frage: Wie steht es um die Vogelpopulationen?

Wohlers: Zwischen Wangerooge und dem Dümmer ist es besonders um den Charaktervogel des Oldenburger Landes, den Kiebitz, schlecht bestellt. Stellvertretend für viele andere Wiesenvögel leidet er unter dem Verlust von Grünländereien und der intensiven landwirtschaftlichen Nutzungsweise der noch vorhandenen. Wenn hier kein grundlegender Wandel eintritt, sieht es für Kiebitz und Co bereits innerhalb eines Jahrzehnts zappenduster aus.

Frage: Dabei kaufen oder pachten die Naturschutzverbände ja sogar selbst Flächen zum Schutz der Landschaft an. . .

Wohlers: Ja, und dabei stoßen sie inzwischen an ihre Grenzen. Es ist inzwischen schon fast unmöglich geworden, Flächen zu bekommen. Hier muss ein grundlegender Wandel erfolgen, der durch eine extensivere Landnutzung auch den Anforderungen des Naturschutzes mehr Rechnung trägt – und das ist ganz klar eine Aufgabe der Politik. Kritisch sehe ich auch die Entwicklung bei zahlreichen auch im Oldenburger Land charakteristischen Wallhecken, deren Erhaltungszustand oft zu wünschen übrig lässt.

Frage: Auf welche Erfolge können Sie zurückblicken?

Wohlers: Besonders positiv war, dass 2012 die Gründung zusätzlicher Nabu-Gruppen erfolgt ist, so in Varel, Sandkrug, Huntlosen, Stedingen, Jever und – demnächst – Nordenham, Elisabethfehn/Apen, Hude und in weiteren Gemeinden. Das freut uns besonders, da wir 2013 zu feiern haben: die Bezirksgeschäftsstelle Oldenburg besteht seit 20 Jahren und ist damit die älteste regionale Nabu-Geschäftsstelle Niedersachsens.

Rüdiger Wohlers ist Bezirksgeschäftsführer beim Naturschutzbund Oldenburg (Nabu). In seiner Jahresbilanz für 2012 blickt er auf Erfolge und Misserfolge zurück. Am 24. Mai feiert die regionale Geschäftsstelle 20-jähriges Bestehen.

  Infos unter www.nabu-oldenburg.de
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 9. Jan 2013, 07:01

Rosenhaus
100 000 Euro für erneuerte Ausstellung


Nationalpark-Haus Wangerooge von Bingo-Umweltstiftung gefördert von
Melanie Hanz




Das Rosenhaus Wangerooge:
Im nächsten Winter steht der lange geplante Umbau an.


Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge kann mit einem erheblichen Zuschuss der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung rechnen, wenn sie die Ausstellung im Nationalpark-Haus auf der Insel erneuert. Die Stiftung fördert die geplante neue Ausstellung, die sich vor allem den Themen „Vogelzug“ und „Inseldynamik“ widmet, mit 100 000 €Euro.

Die 14 Nationalpark-Häuser im Niedersächsischen Wattenmeer haben die Aufgabe, Interesse und Begeisterung für den weltweit einzigartigen Lebensraum zu wecken. „Die vor zehn Jahren zuletzt erneuerte Ausstellung auf Wangerooge bleibt mit der Modernisierung zeitgemäß und auch für wiederkehrende Gäste interessant“, sagt Silke Schmidt, Leiterin des Nationalpark-Hauses. Die neue Ausstellung werde zudem dazu beitragen, dass die Zahl der Besucher des Nationalpark-Hauses Wangerooge steigt.

„Das war ein schöner und gewichtiger Neujahrsgruß, der uns Mitte letzter Woche erreichte“, freut sich Silke Schmidt über die Förderzusage. Damit seien die Finanzierung des geplanten Umbaus samt energetischer Sanierung und der Ausstellungs-Erneuerung schon fast gedeckt.

„Wir freuen uns schon auf den kommenden Umbau“, sagt Silke Schmidt: Geplant ist, das Rosenhaus im Oktober zu schließen und zu Ostern 2014 dann wiederzueröffnen. Während des Umbaus soll die Ausstellung teilweise in einen Raum der ehemaligen Grundschule umziehen, dort finden dann auch Veranstaltungen statt.

„Wenn alles im geplanten Zeitrahmen verläuft, feiern wir 2014 unser Jubiläum 25 Jahre Nationalpark-Haus Wangerooge mit der Führung durch ein umgebautes Rosenhaus und durch eine neue Ausstellung“, sagt Schmidt.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus den Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Das Nationalparkhaus Wangerooge wird in einer Betreibergemeinschaft von Nationalparkverwaltung, Gemeinde, Mellumrat und Naturschutzbund NABU getragen.

Mehr Infos unter www.nationalparkhaus-wangerooge.de
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 15. Jan 2013, 10:14

Weniger Besucher im Rosenhaus




von
Tim Gelewski

-aus NWZ-

Wangerooge - Das Nationalparkhaus „Rosenhaus“ auf Wangerooge wurde 2012 von weniger Menschen besucht, als noch im Jahr zuvor. 34 722 Besucher wurden 2012 gezählt, im Vorjahr waren es noch 37 954. Diese Zahlen gab Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls jetzt bekannt. 938 Einzelveranstaltungen wurden 2012 im Rosenhaus angeboten, an denen 20 606 Menschen teilnahmen. 2011 waren es noch 1055 Veranstaltungen und 21 860 Besucher.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Admin » 1. Feb 2013, 09:40

Pappel, Ahorn und Kiefer auf Insel weit verbreitet
aus NWZ-Online vom 01.02.2013


Zählung ergibt rund 800 Bäume auf Wangerooge – Gemeinde bemüht sich um Erhalt

von Melanie Hanz


Wangerooge - Fast 800 Bäume stehen auf Wangerooge, allein rund 400 auf öffentlichem Grund. Das hat die Baumkartierung ergeben, die die Gemeinde in Auftrag gegeben hat. Die Baumzählung war am Mittwochabend Thema im Bauausschuss.

Wie berichtet, wird zurzeit ein Baumkataster erarbeitet. Ziel ist, Wangerooges Einwohner zu sensibilisieren, die bestehenden Bäume zu erhalten und zu pflegen, sagte Walter Meinerts von der Kurverwaltung. Wie die Zählung festgestellt hat, wachsen auf der Insel viele ortsfremde Bäume. Silberpappeln, Bergahorn und Schwarzkiefern führen die Liste an, außerdem gibt es viele Roterlen und Schwedische Mehlbeeren. Typische Bäume wie Stieleiche, Rotbuche, Sandbirke und Waldkiefer dagegen sind kaum oder gar nicht zu finden, berichtete Meinerts auf Nachfrage der NWZ .

Zudem listet der Bericht 34 Bäume mit einem Stammdurchmesser von einem Meter und mehr auf – „doch das ist kaum möglich, wahrscheinlich geht es um den Stammumfang“, so Meinerts. Dieser mögliche Fehler soll noch berichtigt werden.

Die Gemeinde will den Bericht veröffentlichen und zur Pflege der vorhandenen Bäume Beratung anbieten. „Wir hoffen, dass das in einigen Jahren zu dem Ergebnis führt, dass nicht mehr so viele Bäume einfach gefällt werden“, sagte Meinerts. Allein im Kartierungszeitraum seien vier Bäume von der Insel verschwunden.

Positives zu berichten gab es von der Klärschlammvererdungsanlage: Erneut kann die Räumung des ersten der beiden Vererdungsbeete verschoben werden. Laut ursprünglichem Plan hätte das Beet bereits 2010 geräumt werden sollen, doch da die Verrottung so gut funktioniert, muss das Beet voraussichtlich erst 2016 abgeräumt werden. Das zweite Beet soll dann 2019 geräumt werden. Die Trockenmasse soll auf einer Fläche neben der Kläranlage weiter getrocknet werden. Laut Meinerts führt die Gemeinde bereits Gespräche mit dem Domänenamt über die Nutzung der Fläche.

Auch Transport der Trockenmasse ans Festland und Entsorgung über die Deponie kann sich die Gemeinde voraussichtlich sparen: Die Werte der Masse seien so gut, dass sie auf der Insel als Kompost eingesetzt werden könnte.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 16. Feb 2013, 14:32

NewsGiftige Chemikalie in die Nordsee gekippt.
-aus Bild-
v. 16.02.2013, 13:03 Uhr

Stade – Die Besatzung eines maltesischen Schiffs hat vor Helgoland fast 430 Liter giftige Natronlauge in die Nordsee gekippt. Das Chemikalientankschiff hatte im Seehafen von Stade am Donnerstag Ware geladen, die dabei aber von Tankrückständen verunreinigt wurde, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als der Versender der Ware das bemerkte, stoppte er die Beladung. Die Besatzung musste daraufhin die Tanks reinigen, wobei 429 Liter reine Natronlauge anfielen. Der 33-jährige Kapitän soll dann 40 Seemeilen nordwestlich der Nordseeinsel Helgoland befohlen haben, die giftige Chemikalie ins Meer zu kippen
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 17. Feb 2013, 12:31

Salzufler hat geschrieben:News Giftige Chemikalie in die Nordsee gekippt.
-aus Bild-
v. 16.02.2013, 13:03 Uhr

Stade – Die Besatzung eines maltesischen Schiffs hat vor Helgoland fast 430 Liter giftige Natronlauge in die Nordsee gekippt. Das Chemikalientankschiff hatte im Seehafen von Stade am Donnerstag Ware geladen, die dabei aber von Tankrückständen verunreinigt wurde, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als der Versender der Ware das bemerkte, stoppte er die Beladung. Die Besatzung musste daraufhin die Tanks reinigen, wobei 429 Liter reine Natronlauge anfielen. Der 33-jährige Kapitän soll dann 40 Seemeilen nordwestlich der Nordseeinsel Helgoland befohlen haben, die giftige Chemikalie ins Meer zu kippen

Chemikalien in der Nordsee verklappt

Die Wasserschutzpolizei Stade ermittelt gegen die Besatzung eines Tankschiffs. (Archivbild) Die Wasserschutzpolizei Stade ermittelt gegen den Kapitän und den Ersten Offizier eines Tankschiffs. Das Schiff, das unter maltesischer Flagge fährt, soll illegal Chemikalien in die Nordsee geleitet haben. Konkret geht es um 430 Liter Natronlauge, die 30 bis 40 Seemeilen nordwestlich von Helgoland ins Meer gelassen worden sein sollen.

Natronlauge fiel bei Reinigungsarbeiten an
-aus Nachrichten NDR-
Die Verunreinigung wurde nach Angaben der Polizei am Freitag bei Kontrollen festgestellt. Die Chemikalie gilt demnach als wassergefährdender Stoff. Das Schiff soll im Seehafen von Stade Ware geladen haben, die jedoch verunreinigt war. Die Besatzung musste daher die Tanks reinigen, so die Polizei. Dabei sei die Natronlauge entstanden. Der Kapitän soll den Befehl gegeben haben, die Chemikalie in die Nordsee zu kippen.

Gegen den Kapitän ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Die Schiffsleitung musste bereits eine Geldstrafe in Höhe von etwa 8.800 Euro zahlen
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 28. Feb 2013, 09:55

Sommerzeit im Nationalparkhaus

-aus NWZ-


Wangerooge - Ab dem 19. März gelten im Nationalparkhaus „Rosenhaus“ auf Wangerooge wieder die regulären Sommer-Öffnungszeiten: Geöffnet ist das Haus dann wieder dienstags bis freitags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr sowie sonnabends, sonntags und feiertags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 2. Mär 2013, 23:30

News:Erneut Leck an Bohrinsel in der NordseeSa. 2.03.2013, 20:46
-aus Bild-
VergrößernLondon – Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist eine Bohrinsel in der Nordsee wegen eines Lecks teilweise geräumt worden. An der Plattform Cormorant Alpha nahe den Shetland-Inseln sei bei Wartungsarbeiten ein Leck entdeckt worden. Das erklärte der Betreiber Abu Dhabi National Energy Company (TAQA). Daraufhin seien 71 von 145 Arbeitern in Sicherheit gebracht worden. Der Betrieb wurde eingestellt. Das Leck sei „unter Kontrolle”. Die Umwelt sei nicht verschmutzt worden.
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