Naturschutz

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 21. Feb 2011, 16:40

Weite Flugreise von Spitzbergen nach Wangerooge!
-aus NWZ. v. 21.02.2011-

Wangerooge:
Mehr als 2700 km von Spitzbergen bis nach Wangerooge waren die Meerstrandläufer unterwegs, die A. Bange, Mitarbeiter des Mellumrates, in diesem Winter auf der Insel beobachtet hat. Dieses Geheimnis hat ein kleiner Farbring gelüftet.

Bange, der derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr für den Mellumrat auf Wangerooge leistet, nahm Kontakt zu norwegischen Vogelforschern auf, nachdem der die Farbring-Kombination am Bein eines Vogels notiert hatte. Anhand dieser Farbkombination konnten die Norweger zweifelsfrei feststellen:
Dieser Meerstrandläufer ist schon am 05.08.2009 an der Südspitze Spitzbergens mit den Ringen ausgestattet worden.

Durch Projekte wie dieses wollen die Forscher mehr über den Vogelzug herausfinden - was ihnen mit A. Banges Hilfe auf Wangerooge auch gelungen ist. Bange entdeckte am gleichenTag noch einen zweiten Meerstrandläufer mit Ringen. Dieser hatte seine Ringe, so stellte sich nach der Kontaktaufnahme mit Norwegen heraus, erst am 27.08.2010 als Jungvogel in der Nöhe von Longyearbyen, der Hauptstat der Inselgruppe Spitzbergens, bekommen, zusammen mit mehr als 1270 Artgenossen. Das bedeutet, er hat die mehr als 2700 km Flugdistanz nach Wangerooge in nur wenigen Monaten zurückgelegt.

Diese Daten tragen dazu bei, das Zugverhalten der Vögel besser zu erforschen. Der Meerstrandläufer gilt als einer der am wenigsten erforschten Watvögel, da er zwar recht zutraulich, gleichzeitig aber sehr schwer zu fangen ist.

Aufgrund der Farbmarkierung der vögel lässt sich aber feststellen, welche Zugwege einzelne vögel wählen, wo sie überwintern und ob sie wieder zum "Geburtsort" zurückkehren. Auch wie alt einzelnne Vögel werdne, lässt sich mittelns der Beringung feststellen.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 4. Apr 2011, 08:29

Mellumrat bildet neue Helfer aus
-aus Bild v. 04.04.2011-

Dangast:
Für den Einsatz in seinen sechs Schutzgebieten will der Verein Mellumrat zahlreiche neue Helfer ausbilden. Das teilte die Organisation in Dangast mit. Der Mellumrat engagiert sich im Vogel-, natur- und Umweltschutz auf den Inseln Mellum, Minsener Oog und Wangerooge sowie auf der Strohausener Plate in der Wesermarsch.

Zugleich unterstützen die Mitglieder die wissensschaftliche Arbeit und informieren Besucher.

Welchen Abfall die Naturschutzwarte an den Stränden gefunden hat, zeigt die Ausstellung des Mellumrates " Müll am Strand - na und ? ", die am 12.04. im Schloß in Jever eröffnet wird.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 16. Apr 2011, 12:41

Mit dem Vogelzug zum Vogelzug

am Do. den 21.04. 2011 um 15.oo Uhr
Fahrkarten
nur
im Rosenhaus zum Preis von 6 Euronen für Erw. und 4,5 Euronen für Kiddies.
Mindestteilnahme: 50 Pers.
Maximalteilnahme: 12o Pers.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 12. Mai 2011, 11:23

Mit dem Vogelzug zum Vogelzug:

Am Freitag, den 03.06.2011 um 14.oo Uhr

Info im Rosenhaus
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 31. Mai 2011, 14:20

Kitesurfern bleibt Watt weiter verschlossen

Wassersport Absage an Wangerooge

-aus NWZ. v. 31.05.2011-

Wangerooge - Die Nationalpark-Verwaltung in Wilhelmshaven hat den Antrag der Gemeinde Wangerooge zur Genehmigung von Kitesurfen auf der Wattseite der Insel grundsätzlich abgelehnt. Das teilte Bürgermeister Holger Kohls jetzt mit. Die Inselgemeinde hatte die Zulassung von Kitesurfern sowohl für den Nordstrand und das Westufer als auch für die Wattseite beantragt. Im Norden und Westen ist das Kitesurfen demnach erlaubt, weil es sich dort um Erholungszonen des Nationalparks handelt. Im Watt allerdings besteht die Befürchtung, dass die großen Drachen alle Vögel aufscheuchen. Surfen ist dort jedoch erlaubt.

Laut Kohls läuft zurzeit im Wattbereich Norderneys ein Test mit Kitesurfern:

Ist der abgeschlossen, soll die Zulassung von Kitesurfen grundsätzlich überprüft werden. Wangerooge will die Wattseite auf jeden Fall für Kitesurfer öffnen, denn es gebe Tage, wo das Surfen im Norden nicht möglich ist, so Kohls.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 8. Jun 2011, 07:40

Untere Naturschutzbehörde Peter Kuchenbuch-Hanken
c/o Armin Tuinmann Am Dorfdeich Süd 27
Lindenallee 1 26486 Wangerooge
26441 Jever Tel.: 04469 – 1744
a.tuinmann@friesland.de Fax: 04469 – 945773
email: gruenewooger@web.de
Gemeinde Wangerooge
Bürgermeister Holger Kohls
Obere Strandpromenade
26486 Wangerooge
holger.kohls@wangerooge.de
nachrichtlich: nachrichtlich:
DB Service Immobilien GmbH Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
c/o Frau Martina Schönemann Geschäftsführer Peter Südbeck
c/o Herrn Dennis Schulz Virchowstraße 1
Museumsstraße 39 26382 Wilhelmshaven
22765 Hamburg poststelle@nlpv-mattenmeer.niedersachen.de
dennis.schulz@deutschebahn.com
Wangerooge, den 26.05.2011
Artenschutzrechtliche Prüfung
Sehr geehrter Herr Tuinmann, sehr geehrter Herr Kohls,
hiermit mache ich Sie auf folgende Umstände aufmerksam:
1.) Nach unserem Kenntnisstand soll im Bereich der Bahnhofsteiche in vergangenen Jahren
die seltene Kreuzköte naturschutzrechtlich erfasst (kartiert) worden sein.
Die Kreuzkröte steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten des Landes
Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland.
2.) Nach unserem Kenntnisstand soll im Bereich des B-Plans 18II in vergangenen Jahren
die seltene Zauneidechse naturschutzrechtlich erfasst (kartiert) worden sein.
Die Zauneidechse steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten des Landes
Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland.
Nach unserem Kenntnisstand muss es daher, bevor es zu evtl. Baumaßnahmen
kommen kann, zunächst eine Artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden.
Ich bitte Sie diese beiden naturschutzrechtlichen Erfassungen der Kreuzkröte und der
Zauneidechse zu überprüfen und die entsprechende Prüfung einzuleiten.
Mit grünen Inselgrüßen
Peter Kuchenbuch-Hanken
für Die Grünen Wangerooger
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 8. Jun 2011, 21:16

AMELAND, 8. Juni 2011


[b]Seltener Buckelwal im Wattenmeer gesichtet[/b]
-aus NWZ. v. 08.06.2011-
Der Buckelwal steht seit 1966 unter Artenschutz.

Ameland - Fischer haben bei Ameland (Niederlande) einen der im Wattenmeer äußerst seltenen Buckelwale gesichtet. Von ihrem Boot aus filmten sie den auftauchenden und springenden Wal.

Buckelwale sind 12 bis 15 Meter lang und können bis zu 30 Tonnen wiegen. Bereits vor einigen Wochen war zwischen Ameland und Schiermonnikoog ein Buckelwal gesichtet worden. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, ist unklar.

Wie ein Sprecher der Seehundaufzuchtstation in Norddeich erklärte, werden Buckelwale im Wattenmeer nur sehr selten gesichtet. Der Buckelwal steht seit 1966 unter Artenschutz.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 5. Jul 2011, 19:24

WILHELMSHAVEN, 5. Juli 2011


Zugvögel im Wattenmeer reagieren auf Klimaänderung


Die Austernfischer haben in ihren Beständen deutlich abgenommen.

wilhelmshaven - Die Zugvögel im Wattenmeer reagieren einem aktuellen Bericht zufolge ganz unterschiedlich auf Klimaänderungen. Von 34 gezählten Vogelarten haben 14 Arten, darunter etwa Austernfischer, Säbelschnäbler und Silbermöwe in ihren Beständen deutlich abgenommen, wie das internationale Wattenmeersekretariat am Dienstag in Wilhelmshaven mitteilte.

20 Arten konnten hingegen in den vergangenen 21 Jahren eine Zunahme aufweisen, darunter der Sanderling oder Kiebitzregenpfeifer. Basis der Untersuchungen sind Vogelzählungen aus den vergangenen 21 Jahren.

Das internationale Wattenmeergebiet ist mit seinen 14.700 Quadratkilometern das bedeutendste Rast- und Überwinterungsgebiet für Wasser und Watvögel auf ihrem ostatlantischen Zugweg zwischen Arktis und Südafrika.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 5. Jul 2011, 19:25

HAMBURG/ CUXHAVEN, 5. Juli 2011


Fischbestände in Nordsee erholt - Fangquoten steigen


Der Bestand an Schollen hat nach Angaben des Verbandesder Deutschen Kutter- und Küstenfischer einen Rekordwert erreicht. Bild: dpa

Hamburg/ Cuxhaven - Die meisten Fischbestände in der Nordsee haben sich nach Angaben eines Fischereiverbandes erholt und bei Schollen sogar einen Rekordwert erreicht. Die Fangquoten sollen auf breiter Front steigen, teilte der Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer am Dienstag in Hamburg unter Berufung auf den Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) mit.

Bei Schollen liege die Fangquote für Elterntiere für 2012 bei rund 84 000 Tonnen, im darauffolgenden Jahr solle die Quote auf über eine halbe Million Tonnen steigen. Aufgrund des großen Angebots war der Schollenpreis nach früheren Verbandsangaben in diesem Jahr zeitweise unter einen Euro pro Kilogramm gefallen.

Beim stabilen Seezungenbestand soll die Fangquote 2012 laut Verband um 11 Prozent auf 15.700 Tonnen angehoben werden. Bei einem Fang von 31.800 Tonnen Nordseekabeljau in 2012 wird erwartet, dass der Bestand im folgenden Jahr weiter deutlich wächst.

Lediglich beim Seelachs empfiehlt der ICES eine Quotensenkung um 15 Prozent auf rund 80 000 Tonnen. Begründet werde diese Rücknahme mit Schwankungen im Bestand der Fischart, berichtete der Verband. Aus Vorsorge sollen die Quoten von Steinbutt, Glattbutt, Kliesche und Flunder unverändert bleiben.
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Re: Naturschutz

Beitragvon Salzufler » 15. Jul 2011, 08:12

WILHELMSHAVEN, 15. Juli 2011
-aus NWZ-

Filigraner Verwandter leistet Pottwal Gesellschaft

Wattenmeerhaus Präpariertes Skelett eines Schweinswales vervollständigt Meeressäuger-Ausstellung

Wilhelmshaven - Die Meeressäuger-Ausstellung des Wattenmeerhauses vervollständigt sich. Der Pottwal von Baltrum, der aus dem Küstenmuseum ins Wattenmeer Besucherzentrum umquartiert wurde, bekommt Gesellschaft.

Zum einen von dem Delfinskelett, das einst zur Sammlung der Humboldtschule gehörte, später in Bremerhaven zerlegt in einer Kiste verschwand und 1997 zur Gründung des Wattenmeerhauses von Schülern des Gymnasiums am Mühlenweg unter Leitung von Biologielehrer wieder zusammengebaut wurde.

Zum anderen vom Skelett eines Schweinswals. Dank einer Spende des Freundeskreises Wattenmeerhaus über 4000 Euro konnte es jetzt präpariert werden.

Das Tier war im April 2008 von Mitarbeitern des Mellumrates am Hundestrand auf Wangerooge gefunden worden, wie Dr. Juliana Köhler, Geschäftsführerin des Wattenmeer Besucherzentrums, erläuterte. Der Wal sei letztlich an einer Lungenentzündung verendet.


Viele Besucher dürften überrascht sein, dass der Schweinswal in Nord- und Ostsee zu Hause ist, vermutet sie. Denn im allgemeinen bekomme man von ihm kaum mehr als seine dunkle Rückenflosse zu sehen. „Umso spannender ist es, in der neuen multimedialen Ausstellung alles über ihn und seine größeren Wal-Verwandten zu erfahren“, so Köhler.

Vor dem Pottwal nimmt sich der Schweinswal geradezu zierlich aus. Das Skelett wirkt überaus filigran. Die Präparatoren hätten keine leichte Aufgabe gehabt, erklärt die Wattenmeerhaus-Leiterin.

Bei einer Größe von 1,08 Metern wog das Tier 18 Kilo. Und es hatte knapp 100 Zähne. Davon können sich Besucher des Wattenmeerhauses selbst überzeugen.
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