Neubau der Feuerwache

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Admin » 11. Sep 2012, 09:00

Überprüfung der Vorwürfe
aus NWZ-Online vom 11.09.2012

Wangerooge - Nach den Betrugs-Vorwürfen des Wangerooger Bauunternehmers Georg Albers hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg ein Überprüfungsverfahren eingeleitet. Das teilte Dr. Frauke Wilken, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, auf NWZ -Nachfrage mit. Wie berichtet, wirft Albers Bürgermeister Holger Kohls und Bauingenieur Torsten Zoeke vor, bei der Ausschreibung des Feuerwehrneubaus irreguläre Absprachen getroffen zu haben. Er gab an, er habe Unterlagen dazu an die Staatsanwaltschaft gegeben. Laut Wilken wird nach deren Prüfung der Fall an die Staatsanwaltschaft Osnabrück weitergegeben.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Admin » 12. Sep 2012, 09:12

Punkt 12 Uhr gibt’s ein Foto
aus NWZ-Online vom 12.09.2012

Wangerooge - Die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge hat an einem Baum an der Baustelle der neuen Feuerwache mit Erlaubnis der Gemeinde eine Kamera aufgehängt. Mit dieser Kamera soll eine Langzeitdokumentation vom Bau der neuen Feuerwache ab dem 15. September erstellt werden.

Die Kamera macht jeden Tag um 12 Uhr ein Foto, teilt Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak mit. Von den Fotos soll nach Fertigstellung der Feuerwehr ein Zeitrafferfilm auf der Internet-Seite der Wangerooger Wehr erstellt werden. „Da die Bautätigkeit überwiegend in den Wintermonaten stattfindet, haben wir im Vorfeld einen Standort gesucht, wo die Kamera um 12 Uhr nicht von der Mittagsonne geblendet wird“, so Kubiak
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Admin » 13. Sep 2012, 23:39

HAUSWURFSENDUNG


Gegendarstellung zum Leserbrief der Eheleute Albers, Wangerooge,
„Neubau des Feuerwehrhauses"


Der von den Eheleuten Albers veröffentlichte Brief, mit dem zum Auftragsverfahren
„Rohbauarbeiten Feuerwehrneubau" Stellung genommen wird und in dem massive Vorwürfe
gegen den Bürgermeister und das beauftragte Ingenieurbüro erhoben werden, hat den
Verwaltungsausschuss der Gemeinde veranlasst, hierzu Stellung zu nehmen.

Zutreffend wurde das erste Ausschreibungsverfahren bei einigen Gewerken im Oktober 2011
aufgehoben und im übrigen die Zuschlagsfristen bei weiteren Gewerken bis zum 15 Dezember
2011 verlängert, weil die Finanzierung dieses Vorhabens nach den vorliegenden Angeboten zu
diesem Zeitpunkt nicht darstellbar war. Die Ausschreibungsunterlagen für die Gewerke
„erweiterte Rohbauarbeiten" und die „Metallarbeiten" wurden überarbeitet und erneut
ausgeschrieben; Submissionstermin war der 9. Dezember 2011. Am 14. Dezember 2011 erfolgte
die Beschlussfassung über alle zu vergebenden Gewerke des Neubaus des Feuerwehrhauses.

Das günstigste Angebot hatte das Baugeschäft Albers abgegeben. Eine Auftragsvergabe an das
Baugeschäft Albers erfolgte am 14. Dezember 2012 (mündlich, nach schriftlicher
Auftragsvergabe erfolgte die Annahme am 20. Dezember 2012), nachdem das Angebot durch die
Vergabevorprüfstelle beim Landkreis Friesland geprüft und durch das Unternehmen Albers die
noch fehlenden Nachweise erbracht wurden. Im Vorfeld der zweiten Ausschreibung wurde der
Verwaltung wie auch im Fachausschuss durch das beauftragte Ingenieurbüro IBZ vorgetragen.
dass durchaus noch Einsparpotentiale auch beim Gewerk „Rohbauarbeiten" erkennbar seien. So
hat es auch mit Herrn Albers und dem Ingenieurbüro Gespräche gegeben, die sich auf weitere
Einsparmöglichkeiten bezogen. Die Verwaltung der Gemeinde hat hieran nicht mitgewirkt, hatte
jedoch Kenntnis von stattgefundenen Gesprächen, über die auch die Gremien unterrichtet
wurden. Nachdem das weitere Verfahren der Ausschreibung mit der Vergabevorprüfstelle beim
Landkreis Friesland abgeklärt war, wurden alle Bieter im ersten Ausschreibungsverfahren
aufgefordert, ein erneutes Angebot bei reduziertem Leistungsumfang abzugeben. Das Angebot
des Baugeschäftes Albers mit den handschriftlichen Eintragungen in den einzelnen Positionen
des Leistungsverzeichnisses datiert vom 06. Dezember 2012. Dieses Angebot war neben weiteren
Angeboten Grundlage der Beratungen und der Entscheidung zur Auftragsvergabe durch die
Gemeinde.

Die Kündigung des Bauauftrages am 19. Juni 2012 war einzig und allein in den
Schlechtleistungen des Baugeschäftes Albers, der nicht fristgerechten Nachbesserung nach
vielen mündlichen und schriftlichen Mängelrügen und fruchtlosen Baubegehungen (Protokolle
wurden erstellt und sind auch dem Baugeschäft Albers zugegangen), dem Einsatz nicht
zugelassener Subunternehmer und dem Umstand, dass der Gemeinde durch die Verzögerungen
im Baufortschritt bei anderen Gewerken erhebliche Mehrkosten entstehen, begründet.

Mit Kündigung des Bauauftrages waren die Streifenfundamente und die Sohlplatte noch nicht
wieder vollständig zurückgebaut. Der restliche Rückbau einschl. Entsorgung verursacht Kosten
im Umfange von rd. 41.000 €‚ wobei als verwertbares Schreddergut ca. 28.000 €
gegengerechnet werden können. Für erbrachte Bauleistungen wurden insgesamt rd. 80.500 €
vergütet; die Bürgschaft über rd. 46.000 € wird in Anspruch genommen werden. Mit den von der
Gemeinde getragenen Kosten (Bauzaun, Kosten der Begutachtung der Betongüte, Vorkehrungen
gegen Sandflug, Beweissicherung pp.) über rd. 9.000 €‚ die Übernahme von Entsorgungskosten
bis zum Zeitpunkt der Kündigung des Bauauftrages (als Vorleistung), Mehrkosten mit neuer
Auftragsvergabe über rd. 151.000 €‚ mittlerweile eingetretene Preissteigerungen bei
nachfolgenden Gewerken sowie Mehrkosten an Ingenieurleistungen im Umfange von rd. 18.500
€‚ sind insgesamt mithin Mehrkosten von mehr als 210.000€ entstanden.

Es existieren keine Forderungen des Baugeschäftes Albers, die noch zu begleichen wären. Es
wurden in Rechnung gestellte Leistungen aber nicht in vollem Umfange anerkannt, welche
mithin auch keine Forderungen des Baugeschäftes Albers darstellen können, die noch zu
vergüten wären. Vertraglich geregelte Leistungen wurden durch das Baugeschäft Albers
schlichtweg nicht erbracht.

Nach erfolgter Mängelrüge wurden verschiedene Sanierungsmaßnahmen für die mangelhaften
Streifenfundamente und der Sohlplatte unter Beteiligung des von der Gemeinde beauftragten
Statikerbüros erarbeitet und überschlägig gerechnet Ein Aufbetonieren kam wegen der
Höhenverhältnisse der Grundplatte des Baukörpers zur Straße hin (erhebliches Gefälle), weiterer
Kosten für eine Sanierungsstatik und zusätzlicher Planungsleistungen bei verbleibenden
Unsicherheiten in Bezug auf die Standsicherheit (Setzung, Risse etc.) des Gebäudes nicht in
Betracht Nachweislich hätten hierdurch auch lediglich rd. 9.000 € eingespart werden können.
Nachdem alle Sanierungsvarianten verworfen wurden, kamen nur der komplette Rückbau und
die Neuerrichtung von Streifenfundamenten und der Sohlplatte in Betracht Das Baugeschäft
Albers konnte mit dem Statiker zudem auch gar nichts vereinbaren. Die Statik ist Grundlage der
zu erbringenden Leistung und die zu erbringende Leistung bestimmt die Gemeinde als Bauherr
und nicht das Baugeschäft Albers als Auftragnehmer.

Wangerooge, den 12. September 2012

Verwaltungsausschuss der Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge:

Holger Kohls, Bürgermeister/Vorsitzender
Uwe Osterloh, 1. stellv. Bürgermeister
Ratsherr Jürgen Wiebach (in Vertretung der Beigeordneten Bärbel Herfel)
Ratsherr Dr. Fritz Peters
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Gastaufwooge » 14. Sep 2012, 19:40

Die Darstellung in der Hauswurfsendung des Verwaltungsausschusses war für mich ein Grund, die Inhalte dieser Information mit der Presseerklärung dar Fam. Albers zu vergleichen. Leider wurde die Erklärung der Fam. Albers gekürzt. Angaben in der ersten Erklärung, die sich auf das Wissen des BM, die Verbindung mit dem Bruder Zoeke und das Zusammenwirken zwischen Fa. Albers und einem Statiker fehlen jetzt. Aber die Erklärung der Gemeinde bezieht sich auch auf diese Inhalte.

Fam. Albers schrieb am 31.08.2012
Schon von Anfang an sei das gesamte Ausschreibungsverfahren manipuliert worden. "Das Leistungsverzeichnis, das den Zuschlag bekommen hat, wurde mir komplett ausgeführt mit Preisen für die einzelnen Gewerke vom Ingenieurbüro übermittelt.", sagt Albers.
In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es dazu
Zutreffend wurde das erste Ausschreibungsverfahren bei einigen Gewerken im Oktober 2011 aufgehoben und im übrigen die Zuschlagsfristen bei weiteren Gewerken bis zum 15. Dezember 2011 verlängert, weil die Finanzierung dieses Vorhabens nach den vorliegenden Angeboten zu diesem Zeitpunkt nicht darstellbar war.
Im Vorfeld der zweiten Ausschreibung wurde der Verwaltung wie auch im Fachausschuss durch das beauftragte Ingenieurbüro IBZ vorgetragen. dass durchaus noch Einsparpotentiale auch beim Gewerk „Rohbauarbeiten" erkennbar seien. So hat es auch mit Herrn Albers und dem Ingenieurbüro Gespräche gegeben, die sich auf weitere Einsparmöglichkeiten bezogen. Die Verwaltung der Gemeinde hat hieran nicht mitgewirkt, hatte jedoch Kenntnis von stattgefundenen Gesprächen, über die auch die Gremien unterrichtet wurden.


Als erstes ist festzustellen, dass es zwei Verfahren gegeben hat. Das mag notwendig gewesen sein, aber trotzdem nachdenkenswert. Warum war die Finanzierung nicht darstellbar? Warum mussten Ausschreibungsunterlagen überarbeitet werden? In Kenntnis der ersten Angebote wurden Gespräche geführt. Damit wird die Aussage der Fam Albers bestätigt. Ob das Büro Zoeke ihre Einsparmöglichkeiten schriftlich dargestellt hat? Der Verwaltungsausschuß gibt zu, dass er über diese Gespräche informiert war. Nur über die Termine oder auch über die Inhalte, wie Fam. Albers behauptet hat?

Fam. Albers schrieb am 31.08.2012
"Der Abriss sei auf eine einsame Entscheidung des Ingenieurbüros zurückzuführen, nachdem man uns 14 Tage im Glauben gelassen hat, wir könnten den Mangel durch Überbetonieren der Platte beseitigen.", so Albers weiter.
In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es dazu
Die Kündigung des Bauauftrages am 19. Juni 2012 war einzig und allein in den
Schlechtleistungen des Baugeschäftes Albers, der nicht fristgerechten Nachbesserung nach vielen mündlichen und schriftlichen Mängelrügen und fruchtlosen Baubegehungen (Protokolle wurden erstellt und sind auch dem Baugeschäft Albers zugegangen), dem Einsatz nicht zugelassener Subunternehmer und dem Umstand, dass der Gemeinde durch die Verzögerungen im Baufortschritt bei anderen Gewerken erhebliche Mehrkosten entstehen, begründet.


Fam. Albers schrieb am 31.08.2012
Auch zu den zusätzlichen Kosten bezieht das Ehepaar Stellung. Aus der Vertragserfüllungsbürgschaft und einbehaltenen Zahlungen fließen dem Bauherrn wohl ca. 90.000 Euro zu. So könne das Abbruchmaterial als Unterbau für die spätere Pflasterung verwendet werden. Das sei so mit dem Bürgermeister, Rat und Bauaufsicht vereinbart worden. Damit werden "Einsparungen von ca. 30.000 Euro zusätzlich wirksam", so das Ehepaar Albers und "da das zweite Gebot um 130.000 über unserem liegt, fallen keine zusätzlichen Kosten in Höhe von 210.000 Euro an."
In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es dazu
Mit Kündigung des Bauauftrages waren die Streifenfundamente und die Sohlplatte noch nicht wieder vollständig zurückgebaut. Der restliche Rückbau einschl. Entsorgung verursacht Kosten im Umfange von rd. 41.000 €‚ wobei als verwertbares Schreddergut ca. 28.000 € gegengerechnet werden können. Für erbrachte Bauleistungen wurden insgesamt rd. 80.500 € vergütet; die Bürgschaft über rd. 46.000 £ wird in Anspruch genommen werden. Mit den von der Gemeinde getragenen Kosten (Bauzaun, Kosten der Begutachtung der Betongüte, Vorkehrungen gegen Sandflug, Beweissicherung pp.) über rd. 9.000 €‚ die Übernahme von Entsorgungskosten bis zum Zeitpunkt der Kündigung des Bauauftrages (als Vorleistung), Mehrkosten mit neuer Auftragsvergabe über rd. 151.000€, mittlerweile eingetretene Preissteigerungen bei nachfolgenden Gewerken sowie Mehrkosten an Ingenieurleistungen im Umfange von rd. 18.500 €‚ sind insgesamt mithin Mehrkosten von mehr als 210.000€ entstanden.


In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es
Nachdem das weitere Verfahren der Ausschreibung mit der Vergabevorprüfstelle beim Landkreis Friesland abgeklärt war, wurden alle Bieter im ersten Ausschreibungsverfahren aufgefordert, ein erneutes Angebot bei reduziertem Leistungsumfang abzugeben.
Die Ausschreibungsunterlagen für die Gewerke „erweiterte Rohbauarbeiten" und die „Metallarbeiten" wurden überarbeitet und erneut ausgeschrieben; Submissionstermin war der 9. Dezember 2011.
Am 14. Dezember 2011 erfolgte die Beschlussfassung über alle zu vergebenden Gewerke des Neubaus des Feuerwehrhauses.
Das günstigste Angebot hatte das Baugeschäft Albers abgegeben. Das Angebot des Baugeschäftes Albers mit den handschriftlichen Eintragungen in den einzelnen Positionen des Leistungsverzeichnisses datiert vom 06. Dezember 2012. Dieses Angebot war neben weiteren Angeboten Grundlage der Beratungen und der Entscheidung zur Auftragsvergabe durch die Gemeinde,
Eine Auftragsvergabe an das Baugeschäft Albers erfolgte am 14. Dezember 2012 (mündlich, nach schriftlicher Auftragsvergabe erfolgte die Annahme am 20. Dezember 2012), nachdem das Angebot durch die Vergabevorprüfstelle beim Landkreis Friesland geprüft und durch das Unternehmen Albers die noch fehlenden Nachweise erbracht wurden.


Hier werden die einzelnen Schritte des Verfahrens dargestellt, die aber unstrittig sind. Aber durh diese Darstellung und auch durch die Einbindung des Landkreise soll der Nachweis erbracht werden, dass das Verfahren juristisch sauber abgelaufen ist. Auffällig ist, dass der Fehlerteufel sich in diese Darstellung eingeschlichen hat. Selbst mehrere Personen, die damit hierfür verantwortlich sind, haben diese Flüchtigkeitsfehler nicht bemerkt. Das erweckt kein Vertrauen in das sorgfältige Handeln dieser Gemeinde.

In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es
Es existieren keine Forderungen des Baugeschäftes Albers, die noch zu begleichen wären. Es wurden in Rechnung gestellte Leistungen aber nicht in vollem Umfange anerkannt, welche mithin auch keine Forderungen des Baugeschäftes Albers darstellen können, die noch zu vergüten wären. Vertraglich geregelte Leistungen wurden durch das Baugeschäft Albers schlichtweg nicht erbracht.


Forderungen werden nach der letzten Veröffentlichung von der Fam. Albers nicht geltend gemacht. Aber möglicher Weise neben der Presseveröffentlichung.

Fam. Albers schrieb am 31.08.2012
"nachdem man uns 14 Tage im Glauben gelassen hat, wir könnten den Mangel durch Überbetonieren der Platte beseitigen.", so Albers weiter.
In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es dazu
Nach erfolgter Mängelrüge wurden verschiedene Sanierungsmaßnahmen für die mangelhaften Streifenfundamente und der Sohlplatte unter Beteiligung des von der Gemeinde beauftragten Statikerbüros erarbeitet und überschlägig gerechnet. Ein Aufbetonieren kam wegen der Höhenverhältnisse der Grundplatte des Baukörpers zur Straße hin (erhebliches Gefälle), weiterer Kosten für eine Sanierungsstatik und zusätzlicher Planungsleistungen bei verbleibenden Unsicherheiten in Bezug auf die Standsicherheit (Setzung, Risse etc.) des Gebäudes nicht in Betracht Nachweislich hätten hierdurch auch lediglich rd. 9.000 € eingespart werden können. Nachdem alle Sanierungsvarianten verworfen wurden, kamen nur der komplette Rückbau und die Neuerrichtung von Streifenfundamenten und der Sohlplatte in Betracht.


In der Erklärung des Verwaltungsausschusses vom 12.09.12 heißt es
Das Baugeschäft Albers konnte mit dem Statiker zudem auch gar nichts vereinbaren. Die Statik ist Grundlage der zu erbringenden Leistung und die zu erbringende Leistung bestimmt die Gemeinde als Bauherr und nicht das Baugeschäft Albers als Auftragnehmer.


Die letzte Veröffentlichung enthält auch keinen Hinweis mehr auf die Gespräche zwischen dem Bauunternehmer und dem Statiker.

Für mich ist es verwunderlich, dass die Gemeinde in einem schwebenden Verfahren in diesem Umfang schriftlich Stellung nimmt. Es werden einzelne Schritte aufgezeigt, die beweisen sollen, dass das Verfahren juristisch einwandfrei abgelaufen ist. Aus dem gleichen Grund werden Zahlen genannt. Dies ist zumindest in öffentlichen Darstellungen ungewöhnlich.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Admin » 19. Sep 2012, 12:38

Ermittlungen wegen Feuerwache
aus NWZ-Online vom 19.09.2012

Wangerooge - Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Ermittlungen wegen möglichen Ausschreibungsbetrugs beim Neubau der Feuerwache auf Wangerooge aufgenommen. Der zunächst mit dem Bau beauftragte Unternehmer wirft Insel-Bürgermeister Holger Kohls und dem Planer des Neubaus, der auch als Bauaufsicht eingesetzt wurde, vor, bei der Ausschreibung irreguläre Absprachen getroffen zu haben. Der Bürgermeister weist die Vorwürfe zurück. Dem Wangerooger Unternehmer war der Auftrag entzogen worden, nachdem Baumängel festgestellt wurden.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Admin » 19. Sep 2012, 12:44

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen
aus NWZ-Online vom 19.09.2012

Behörde in Osnabrück zuständig für Korruptionsfälle

Wangerooge - Nach den Betrugs-Vorwürfen des Wangerooger Bauunternehmers Georg Albers hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück die Ermittlungen aufgenommen. Oberstaatsanwalt Dr. Alexander Retemeyer sagte am Dienstag auf Nachfrage der NWZ , die Akten seien angekommen und würden nun durchgearbeitet. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ist zuständig für Korruptionsfälle, deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Oldenburg den Fall an sie weitergegeben.

Wie berichtet, wirft Albers Bürgermeister Holger Kohls und Bauingenieur Torsten Zoeke vor, bei der Ausschreibung des Feuerwehrneubaus irreguläre Absprachen getroffen zu haben. Er sagte, ihm sei das Leistungsverzeichnis, das zuletzt den Zuschlag erhielt, komplett mit Preisen für die einzelnen Gewerke übermittelt worden.

Bürgermeister Kohls und der Wangerooger Verwaltungsausschuss hatten die Vorwürfe in einer Stellungnahme, die vergangene Woche als Postwurfsendung auf der Insel verteilt wurde, zurückgewiesen. Albers habe ein Angebot mit handschriftlichen Eintragungen in den einzelnen Positionen des Leistungsverzeichnisses abgegeben, teilte Kohls darin mit. Dieses Angebot sei neben weiteren Angeboten Grundlage der Beratungen und der Entscheidung zur Auftragsvergabe durch die Gemeinde gewesen.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Salzufler » 16. Dez 2012, 17:10

Veröffentlicht: 14.12.2012
aus Jev. Wochenblatt

WANGEROOGE



Die Inselgemeinde wollte gestern Vormittag eigentlich den Grundstein für das neue Feuerwehrhaus legen, musste die Feier dann leider kurzfristig absagen. Der Grund: die Wetterlage, die den Inselfliegern Probleme bereitete. Die nicht einheimischen Gäste, darunter Landrat Sven Ambrosy, mussten am Festland bleiben. Vor Weihnachten wird der Termin auf keinen Fall mehr nachgeholt. Statt dessen überlegt die Gemeindeverwaltung, die Grundsteinlegung später mit dem Richtfest zu verbinden. Die Maßnahme stand bislang unter keinem guten Stern. Baumängeln sorgten für Ärger und Verzögerungen.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Salzufler » 25. Feb 2013, 14:01

Termin für Grundsteinlegung

-aus NWZ.-

von
Melanie Hanz



Wangerooge -

Der Termin zur Grundsteinlegung und zum Richtfest des neuen Feuerwehrgerätehauses auf Wangerooge steht:

Die Gemeinde Wangerooge lädt dazu am

Mittwoch, 13. März, um 18 Uhr

auf der Baustelle an der Straße zum Westen ein.
Anschließend findet im Foyer der „Friesenstube“ eine kleine Richtfeier statt
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Salzufler » 2. Mär 2013, 10:46

auf Heino`s Seiten gefunden:

(hp) Soll der Kostenträger entlastet werden? Nein! diesen Satz hat Josef Mende,
1. Vorsitzender des Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr e.V., fett in seinem Schreiben hervorgehoben.

Die Gemeinde kommt ihrer Verpflichtungen in vollem Umfang nach. So sind in den letzten Jahren eine Drehleiter und ein Unimog angeschafft worden. Auch für den Neubau des Feuerwehrhauses wird in die Gemeindekasse gegriffen.
Trotzdem, "Bezüglich des Umzugs in das neue Feuerwehrhaus werden noch viele Dinge notwendig sein, die nicht von der Gemeinde getragen werden müssen", heißt es in dem Schreiben. Und weiter:" Der Gedanke ist, die Feuerwehr der Bürger über die DIN-Vorschriften hinaus auszurüsten und dadurch die Effektivität in der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung (siehe Foto) zu steigern."

Unterstützt werden soll außerdem die Arbeit mit der Jugend. Immer weniger junge Insulaner/innen werden aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die Hoffnung ist, dass sich aus der Jugendfeuerwehr die ohnehin unterbesetzte Feuerwehrkameradschaft zukünftig verstärken wird.

Deshalb ruft der Förderverein Insulaner/innen und Inselliebhaber/innen auf, mit einem Jahresbeitrag von nur 24,00 Euro, Mitglied im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr e.V. zu werden oder der Feuerwehr über den Verein einfach eine mehr oder weniger großzügige Spende zukommen zu lassen.

Weitere Infos über:
Josef Mende
ffwooge@t-online.de
www.feuerwehr-wangerooge.de

(Spenden)-Konto
Nr.: 60 18 60 40000
BLZ: 282 622 54
Volksbank Jever e.G.
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Re: Neubau der Feuerwache

Beitragvon Salzufler » 13. Mär 2013, 14:05

Feuerwehr: Richtfest abgesagt


-aus NWZ-

von
Melanie Hanz


Wangerooge - Die Gemeinde- und Kurverwaltung Wangerooge hat das für diesen Mittwoch, 13. März, geplante Richtfest mit Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus an der Straße zum Westen abgesagt. Als Grund wird angegeben, dass aufgrund der Witterungsverhältnisse in dieser Woche kein Handwerker mehr auf der Baustelle tätig werden wird.

Da derzeit auch noch die Start- und Landebahn vereist ist und nicht absehbar sei, wann wieder regulärer Flugverkehr sein wird, sei auch kaum damit zu rechnen, dass Gäste vom Festland zur Grundsteinlegung und zum Richtfest auf die Insel kommen werden, teilte Bürgermeister Holger Kohls mit.

Die Gemeinde wolle kurzfristig einen neuen Termin ansetzen
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