Neubau der Feuerwache

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 11103

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 3. Jan 2012, 10:16

Warten auf den Baubeginn
aus NWZ-Online vom 03.01.2012

anz

Wangerooge - Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten zum Bau der neuen Feuerwache Wangerooge beginnen. Am Montag blieb es auf dem Gelände an der Straße zum Westen jedoch ruhig – es rückten keine Baufahrzeuge an. Zunächst soll die Fläche jetzt freigeräumt werden.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 7. Jan 2012, 12:07

Baustart für Feuerwehrhaus auf der Insel
aus NWZ-Online vom 07.01.2012

us

Wangerooge - Auf Wangerooge haben nach mehrmaligen Verzögerungen die Bauarbeiten für die neue Feuerwache begonnen. Zunächst wurde das Gelände an der Straße zum Westen geräumt, zudem gab es erste Bodenarbeiten. Das teilte Wangerooges Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak am Freitag mit. Der symbolische erste Spatenstich für die Inselfeuerwehr war bereits Mitte September gesetzt worden. Wie berichtet, platzt das alte Feuerwehrhaus im Inseldorf aus allen Nähten
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 28. Jan 2012, 15:34

Alte Feuerwache steht bereits zum Verkauf
aus NWZ-Online vom 28.01.2012

Feuerwehr Mindestgebot bei 675 000 Euro – Sondierung des Baugrundstücks

anz


Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge hat die alte Feuerwache an der Charlottenstraße 11 zum Verkauf ausgeschrieben. Mit dem Verkaufserlös für das 885 Quadratmeter große Gebäude soll der Bau des neuen Feuerwehrhauses an der Straße zum Westen mitfinanziert werden.

Das Mindestgebot für die alte Feuerwache, Baujahr 1930 und erweitert 1977 und 1992/93, beträgt laut Ausschreibung 675 000 Euro. Die Übergabe des Gebäudes soll zum 1. Januar 2013 geschehen.

Die Feuerwache an der Charlottenstraße enthält neben den bisherigen Räumen und Garagen der Feuerwehr acht Mietwohnungen, die einen Mietzins von jährlich rund 29 600 Euro einbringen. Die Ausschreibefrist endet am 15. März.

Unterdessen gehen die vorbereitenden Arbeiten zum Bau der neuen Feuerwache weiter: Nach dem Fund der 5-Zentner-Fliegerbombe am Montag, die am Strand im Westen kontrolliert gesprengt worden war (die NWZ  berichtete), hatte die Firma KMB das Gelände nochmals nach Sprengstoffen und Munition abgesucht.

Gefunden wurden jede Menge Müll, viel Schrott und alte Heizkörper. „Aber die Fläche, die bebaut wird, ist frei von Sprengstoff“, sagte Dirk Lindner vom Wangerooger Ordnungsamt auf Nachfrage der NWZ . Die Planierung des Geländes und die Vorverdichtung des Bodens könne nun weitergehen.

Der Bau der neuen Feuerwache ist mit 1,547 Millionen Euro veranschlagt.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 25. Apr 2012, 09:58

Panne bei Bau der Feuerwache
aus NWZ-Online vom 25.04.2012

Baustopp Bodenplatte muss erneuert werden – Zwei Monate Verzögerung

Die Gemeinde Wangerooge hatte einen Baustopp verfügt. Für den Baumangel haftet der beauftragte Bauunternehmer.

von Melanie Hanz


Wangerooge - Der Neubau der Wangerooger Feuerwache an der Straße zum Westen ist ins Stocken geraten: Weil die Bodenplatte aus Beton nicht der erforderlichen Qualitätsnorm entspricht, muss sie abgerissen und neu gegossen werden. Das bestätigte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls am Dienstag auf Nachfrage der NWZ .

Kohls zufolge hatte die Gemeinde die erforderliche Materialprüfung selbst vornehmen lassen, nachdem der beauftragte Bauunternehmer den Qualitätsnachweis für die Bodenplatte nicht geliefert hatte. Die Gemeinde hatte danach einen dreitägigen Baustopp verhängt. Nun muss sich der beauftragte Unternehmer erklären, ob und wie er den Schaden behebt.

Fest stehe, dass der Mangel nicht durch Aufbringen einer weiteren Betonschicht behoben werden könne, sagte Kohls. Die Betonschicht muss komplett abgetragen werden, geschreddert könne sie als Unterbau für die Zufahrt zum neuen Feuerwehrgelände verwendet werden.

Für die Gemeinde Wangerooge sei durch den Baumangel kein finanzieller Schaden entstanden, betonte Kohls: Die entstehenden Kosten müsse der Bauunternehmer tragen. „Schlimmer wäre gewesen, wenn der Mangel zutage getreten wäre, wenn der Hochbau schon begonnen hätte. Dann hätte alles abgerissen werden müssen“, sagte Kohls.

Allerdings hat der Mangel den Zeitplan für den Neubau der 1,547 Millionen Euro teuren Feuerwache hinfällig gemacht: Insgesamt verschieben sich alle Arbeiten um rund zwei Monate nach hinten und müssen neu mit den beauftragten Betrieben terminiert werden. „Wir arbeiten schon an einem neuen Bauzeitenplan“, sagte Kohls mit Blick auf den Beginn der Hochsaison am 1. Juni: Dann muss der Kran für den Hochbau abgebaut sein.

Beigetragen zur Verzögerung haben auch eine notwendig gewordene Grundwasserabsenkung und die Höherlegung der Sole für den Neubau sowie der Bombenfund im Januar.

Unterdessen erwartet den Landkreis Friesland als Genehmigungsbehörde eine Klage gegen die Baugenehmigung für die Feuerwache: Eine Anliegerin hatte Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt, weil diese gegen Belange des Naturschutzes verstoße.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 26. Apr 2012, 09:49

Fliegender Sand ärgert die Nachbarn
aus NWZ-Online vom 26.04.2012

Neue Feuerwache Anliegerin kritisiert mangelhafte Baustelleneinrichtung – Klage gegen Genehmigung

Durch den Neubau der Feuerwache werde Dünengelände zerstört. Beschwerden seien nicht berücksichtigt worden.

von Melanie Hanz


Wangerooge - Der Baustopp auf der Baustelle der neuen Wangerooger Feuerwache sorgt auf der Insel für Besorgnis. Wie berichtet, entspricht die Betonplatte nicht der erforderlichen Qualität und muss deshalb abgerissen und neu gegossen werden. Die Gemeinde befürchtet zudem, dass auch die Gebäudesohle nicht die erforderliche Stabilität hat. Auf der Insel wird inzwischen von „Pfusch“ gesprochen.

Mit Kopfschütteln beobachtet derweil Dr. Annett Gabriele Rehfeldt, Anliegerin der Baustelle, die Vorgänge vor ihrer Haustür. Sie hatte gleich zu Beginn der Baumaßnahme Widerspruch gegen die Baugenehmigung für die neue Feuerwache eingelegt und wird nun Klage gegen die Rechtmäßigkeit der Genehmigung einlegen.


„Falscher Standort“
„Das ganze Projekt ist nicht durchdacht: Es hätte auf Wangerooge mehrere andere Standorte für das neue Feuerwehrhaus gegeben, wo niemand beeinträchtigt würde“, sagt sie.

Sie kritisiert insbesondere, dass für die neue Feuerwache Dünengelände zerstört wurde. „Wenn wir Anlieger in der Vergangenheit etwas auf unseren Grundstücken machen wollten, wurde das stets untersagt mit Hinweis auf das Dünengelände“, sagt Rehfeldt. Sie sieht durch die Baugenehmigung Belange des Naturschutzes in dem Bereich verletzt.

Ein Ärgernis sei zudem die mangelhafte Baustelleneinrichtung, beklagt Rehfeldt: „Das ist eine Katastrophe.“ Beim Planieren des Geländes sei meterhoch Sand direkt vor die Nachbarhäuser geschoben worden. Alles sei voller Sand und Dreck – „der Sand liegt inzwischen sogar in der Badewanne, erzählen meine Nachbarn.“


Genehmigung rechtens
Mehrfach habe sie die Gemeindeverwaltung auf die Belästigung hingewiesen. „Aber ich komme keinen Millimeter voran“, beklagt Rehfeldt. Sie erwarte von der Gemeinde Vorschläge, wie die Zustände auf der Baustelle abzustellen seien.

Dem Landkreis Friesland als Genehmigungsbehörde und Bauaufsicht liegen Dr. Rehfeldts Einwände ebenfalls vor. „Wir sind der Ansicht, dass die Baugenehmigung zu Recht erteilt wurde“, sagte Kreis-Sprecher Sönke Klug auf Nachfrage der NWZ .

Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls betonte, die Gemeinde versuche als Bauherrin, die Beeinträchtigungen der Anlieger möglichst gering zu halten. Der abgeschobene Sand müsse auf dem Grundstück zwischengelagert werden. Er weist die Darstellung, das Dünengelände zwischen Wohnhäusern und neuer Feuerwache sei geschützt, zurück: Laut Bebauungsplan handele es sich um bebauungsfähige Grundstücke, die bisher allerdings nicht vermarktet wurden.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 10. Mai 2012, 07:40

Feuerwache: Weiterbau noch offen
aus NWZ-Online vom 10.05.2012

anz

Wangerooge - Seit gut 14 Tagen ruht der Betrieb auf der Baustelle der neuen Wangerooger Feuerwache. Wann und wie es weitergehen kann, ist weiter offen, sagte Bürgermeister Holger Kohls auf Nachfrage der NWZ . Die Gemeinde hat weitere Bohrkerne aus dem Betonfundament ziehen und prüfen lassen. „Fakt ist, weder Fundament noch Sohlplatte entsprechen der erforderlichen Qualität und sind auch nicht stabil genug für die Aufbauten“, so Kohls. Derzeit laufen Gespräche mit dem beauftragten Bauunternehmer, aber auch mit Planer und Statistiker, die nach Möglichkeiten suchen, den Bauschaden zu beheben. Der Neubau der Feuerwache hat zurzeit gut drei Monate Verzögerung.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 18. Mai 2012, 08:43

Insel-Feuerwehr: Baustopp aufgehoben
aus NWZ-Online vom 18.05.2012

Neubau Verzögerungen wegen mangelhafter Bodenplatte – Sondergenehmigung

us


Wangerooge - Die Inselgemeinde hat den Baustopp auf der Baustelle für die neue Wangerooger Feuerwache an der Straße zum Westen aufgehoben. Nach Angaben von Bürgermeister Holger Kohls müssen aber die bereits errichteten Streifenfundamente, die Sohlplatte und die ersten Mauern wieder abgegerissen werden, weil sie nicht der erforderlichen Qualität entsprachen (die NWZ  berichtete).

Nachdem die Mängel bekannt geworden waren, hatte die Inselgemeinde den Bau vorerst gestoppt. Nun haben der Bau- und Verwaltungsausschuss laut Kohls beschlossen, dass der Bauunternehmer die Arbeiten fortsetzen darf. Er müsse die schadhaften Gewerbe aber auf eigene Kosten erneuern.

Damit der Zeitplan für die bereits ab September 2012 vergebenen Arbeiten eingehalten werden kann, wird Kohls zufolge auch über den 31. Mai hinaus auf der Baustelle gearbeitet. Lärmbelästigungen im Ort sollen möglichst vermieden werden, so der Bürgermeister. Da der Einsatz großer Baumaschinen während der Hochsaison untersagt sei, werde es „im notwendigen Umfang“ eine Sondergenehmigung geben.

Die Inselgemeinde hat den Baustopp auf der Baustelle für die neue Wangerooger Feuerwache an der Straße zum Westen aufgehoben. Nach Angaben von Bürgermeister Holger Kohls müssen aber die bereits errichteten Streifenfundamente, die Sohlplatte und die ersten Mauern wieder abgegerissen werden, weil sie nicht der erforderlichen Qualität entsprachen (die NWZ  berichtete).

Nachdem die Mängel bekannt geworden waren, hatte die Inselgemeinde den Bau vorerst gestoppt. Nun haben der Bau- und Verwaltungsausschuss laut Kohls beschlosse, dass der Bauunternehmer die Arbeiten fortsetzen darf. Er müsse die schadhaften Gewerbe aber auch eigene Kosten erneuern.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 20. Jun 2012, 09:36

Feuerwache: Erneuter Baustopp
aus NWZ-Online vom 20.06.2012

anz

Wangerooge - Der Wangerooger Verwaltungsausschuss hat erneut einen Baustopp für die Baustelle der neuen Feuerwache an der Straße zum Westen verhängt. Die Arbeiten werden bis zum 14. September komplett ruhen, teilte am Dienstag Bürgermeister Holger Kohls mit.

Wie berichtet, müssen die Fundamente und die Sohlplatte der neuen Feuerwache wegen Qualitätsmängeln abgerissen werden – nun stellte sich heraus, dass die beauftragte Baufirma die Arbeiten nicht fristgerecht erledigen konnte. Deshalb hat die Gemeinde den Vertrag mit dem Bauunternehmen fristlos gekündigt.

Hinzu kamen massive Beschwerden aus der Bevölkerung, von direkten Anliegern und Gästen wegen Lärmbelästigungen.

Die Bauarbeiten werden bis zum 14. September gänzlich ruhen. Ab dem 15. September sollen sie mit einem anderen Unternehmen fortgeführt werden, die Verhandlungen laufen. Die Gemeinde prüft zudem, ob und in welcher Höhe Schaden durch die Aufkündigung des Bauvertrags und die jetzt schon erheblichen Verzögerungen im Bauablauf entstanden ist, zugleich werden Schadenersatzansprüche geprüft, so Bürgermeister Kohls.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon Admin » 7. Jul 2012, 09:12

Feuerwache: Neue Baufirma
aus NWZ-Online vom 07.07.2012

anz

Wangerooge - Die Gemeinde Wangerooge hat einen neuen Bauunternehmer gefunden, der den Rohbau der neuen Feuerwache bauen wird. Das berichtete Bürgermeister Holger Kohls am Donnerstagabend in der Ratssitzung. Die Gemeinde hatte am 19. Juni einen Baustopp für die Feuerwache verhängt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass der bisherige Unternehmer die Mängel an Sohlplatte und Fundament nicht beseitigen kann (die NWZ  berichtete).

Die Arbeiten sollen am 15. September mit einem neuen Bauunternehmer weitergehen. Zurzeit arbeite die Gemeinde an der Finanzierung der durch die Mängel und den Zeitverzug entstandenen Mehrkosten von rund 210 000 Euro. Da die Gemeinde keine Kredite mehr bewilligt bekommt, soll dazu Grundbesitz veräußert werden. Im Gespräch ist das Bürgermeister-Haus an der Schulstraße.

Zwar ist der bisherige Bauunternehmer schadenersatzpflichtig, doch sei unwahrscheinlich, dass er Schadenersatz leisten könne.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1632
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Inselnachrichten 2012

Beitragvon strandwärter » 7. Jul 2012, 18:57

Moin,
Nicht gerade ein Highlight in der aktuellen Lage. Normalerweise wird bei einer Auftragsvergabe in dieser Größenordnung die Liquidität des Auftragnehmers geprüft. Damit in einem solchen Fall der Auftragnehmer in Regress genommen werden kann ! Offensichtlich hat man hier nur nach dem "Billigsten" gesucht und gegen alle Regeln gehandelt. Den Fehler darf nun die leere Gemeindekasse tragen :shock: Murphys Gesetz !

Strandwärter

PS. Gibt es dann für das BGM Haus auch eine TE nach WEG ?
strandwärter
||
 
Beiträge: 90
Registriert: 01.2011
Geschlecht:

Nächste

Zurück zu "Wangerooge News"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron