Neues aus der Nachbarschaft

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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 26. Mai 2015, 21:52

aus bild.de:



Feuer auf Nordsee-Frachter

|

Der Havarist könnte explodieren
.

26.05.2015 - 13:49 Uhr

Von ASTRID SIEVERT

.

Helgoland/Bremerhaven – SOS an Bord des Frachters "Purple Beach" in der Nordsee! Plötzlich schlugen Flammen aus dem Laderaum. Und 26 Seeleute waren in einem Albtraum.

Auf dem Frachter „Purple Beach” in der Deutschen Bucht besteht nun möglicherweise auch noch Explosionsgefahr.

Das teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit. Die Messung der sogenannten Analytischen Task Force habe ergeben, dass die Situation auf dem havarierten Schiff keinen weiteren Personaleinsatz zulasse.

Bundeswehrhubschrauber brachten die Seeleute an Land zur Untersuchung ins Krankenhaus

„Wir haben seeseitig und in der Luft einen Sicherheitsradius von fünf Kilometern um das Schiff eingerichtet, da wir chemische Reaktionen wie etwa Explosionen nicht ausschließen können”, sagte Hans-Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos.

Der Frachter von den Marshallinseln im westlichen Pazifik liegt auf Reede, wollte nach Brake (Wesermarsch).

Vom Hubschrauber aus liefen die Verletzten barfuß in blauen Overalls zu den Rettungswagen



Mit einer explosiven Ladung: Düngemittel. Das zersetzt sich ab 170 °C, setzt gesundheitsschädliches Nitrosegas frei.

Havariekommando-Sprecher Michael Friedrich (37): "Aus unbekannten Gründen war es zur Hitzeentwicklung gekommen. Die Besatzung flutete den Laderaum vorschriftsmäßig mit Kohlendioxid, um damit die Flammen zu ersticken, und verriegelte den Bereich."

Brandbekämpfungseinheiten und Mehrzweckschiffe trafen ein. Die Besatzungsmitglieder wurden mit Hubschraubern in Kliniken nach Bremerhaven und Cuxhaven geflogen: Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

25 Seeleute sind leicht, eine Person schwer verletzt.
Chemieunfall-Experten der „Analytic Task Force“ messen die Werte in der Luft, schlagen Alarm: Gesundheitsgefahr! Sie sperren den Luft- und Seeraum, halten den Laderaum geschlossen, um eine Explosion durch plötzliche Sauerstoffzufuhr zu vermeiden!

Friedrich: "Bis die Gefahr gebannt ist, kann es aber noch Tage dauern..."
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 31. Mai 2015, 19:38

31.5.2015 - Notliegeplatzassessment und Messergebnisse liegen vor
Havariekommando meldet:
PURPLE BEACH erhält Freigabe zum Einlaufen



Am frühen Nachmittag waren erneut Einsatzkräfte an Bord des Havaristen und haben Wisch- und Luftproben entnommen sowie den Schiffs- und Ladungszustand ermittelt. Die Auswertung der ATF hat ergeben, dass dem Einlaufen der PURPLE BEACH nichts
entgegensteht. Die Einsatzkräfte haben unter anderem den Maschinenraum, die Aufbauten und das Deck untersucht.

Das Notliegeplatzassessment des Havariekommandos ist ebenfalls abgeschlossen. Hier werden Faktoren, wie z.B. der Tiefgang des Havaristen berücksichtigt und dann ein entsprechender Notliegeplatz für den Havaristen festgelegt. Das Havariekommando hat
entschieden, dass die PURPLE BEACH einen Notliegeplatz im Wilhelmshavener Jadeweserporterhält. Das Havariekommando hat die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet.

Die Reederei der PURPLE BEACH hat bereits ein Bergungsunternehmen beauftragt. Das Havariekommando und das Bergungsunternehmen wollen die Vorbereitungen für die Fahrt nach Wilhelmshaven morgen früh abschließen. Anschließend wird sich der Schleppverband von der Tiefwasserreede in Richtung Wilhelmshaven bewegen. Der Sicherheitsbereich um die PURPLE BEACH, bleibt während der gesamten Schleppreise bestehen.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 2. Jun 2015, 12:30

1.6.2015 - Schleppreise verlief reibungslos

PURPLE BEACH in Wilhelmshaven

Die PURPLE BEACH wird mit dem Heck voraus geschleppt | Quelle: Havariekommando Bundespolizeihubschrauber und NEUWERK bei der PURPLE BEACH | Quelle: Havariekommando

Seit 21.30 Uhr ist die PURPLE BEACH sicher vertäut. Die Fahrt in den Jadeweserport verlief reibungslos. Die Distanz von der Tiefwasserreede in den Hafen (rund 40 Seemeilen = 74,08 km) wurde in 13 Stunden zurückgelegt.

Das von der Reederei beauftragte Bergungsunternehmen hat die PURPLE BEACH mit drei Schleppern in den Hafen gebracht. Höhe Minsener Oog ist der Tonnenleger GUSTAV MEYER als weiteres Sicherungsfahrzeug zum Schleppverband gestoßen.

Am Liegeplatz wurde die PURPLE BEACH von Feuerwehreinheiten erwartet. Über Nacht wird eine Sicherheitswache eingerichtet, die die Situation am Havaristen überwacht. Auf der PURPLE BEACH werden heute keine weiteren Arbeiten durchgeführt. Auf dem Hafengelände wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet, um den Einsatzkräften mehr Handlungsspielraum zu geben.

Das Havariekommando hat weiterhin die Gesamteinsatzleitung.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 3. Okt 2015, 23:29

TV:
die nordstory - Leben auf Spiekeroog

Freitag, 16. Oktober 2015, 20:15 bis 21:15 Uhr 
N III

Jochen Bellstedt lebt mit seiner Familie im Rhythmus von Ebbe und Flut. Er ist der Inselspediteur von Spiekeroog. Seine Arbeitszeit und sein Familienleben richten sich nach den Fährzeiten. Der Fährverkehr von und nach Spiekeroog ist von den Gezeiten abhängig. Damit ändert sich der Fahrplan täglich. Jochen Bellstedt und seine Angestellten müssen Waren und Gepäckstücke mit dem E-Karren verteilen und ausliefern.

Wer auf der Insel leben möchte, muss die berufliche Entfaltung häufig unterordnen. Frauke Strothmann hat Kunst studiert und verdient auf Spiekeroog ihren Lebensunterhalt als Besitzerin eines Islandpferdehofes. Ihre große Herde robuster Ponys grast auf den weiten Wattwiesen. Im Sommer muss die Wahlinsulanerin mit ihrem Reitbetrieb das Geld fürs ganze Jahr verdienen. Außerdem vermietet sie Ferienwohnungen.

Das "Old Laramie" - eine Kneipe mit Geschichte

Die Kultkneipe Old Laramie ist eine Institution im "wilden Westen" der Insel. Das Lokal blickt auf eine bewegte Geschichte: Bereits 1899 errichtet, diente es den Kurgästen als Warmbadehaus, in dessen Badewannen das Meerwasser erwärmt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das kleine Haus zum Flughafengebäude umfunktioniert. Seit den 1950er-Jahren ist das Old Laramie eine Ausflugsgaststätte. Wirt Dirk Nannen renoviert seinen altersschwachen Laden liebevoll, eigenhändig und im Prinzip ganzjährig. Der gebürtige Baltrumer hat eine Surfschule eingerichtet. Außerdem engagiert er sich für den Umweltschutz und veranstaltet jedes Frühjahr eine große Müllsammelaktion am Strand.

Die nordstory begleitet diese und andere Insulaner durch ihr Jahr auf der Ostfriesischen Insel Spiekeroog und bietet einen Blick hinter die Kulissen des beliebten Urlaubsziels.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 9. Okt 2015, 15:06

Lust auf Norden
N III
Freitag, 09. Oktober 2015, 18:15 bis 18:45 Uhr  
u. a.

Strandkorbversteigerung in Carolinensiel

Am Strand von Carolinensiel werden am 10. Oktober 2015 zwischen 11.00 und 13.00 Uhr Strandkörbe versteigert. Allerdings sind sie reparaturbedürftig
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 20. Okt 2015, 10:11

Nordtour
N III
Samstag, 24. Oktober 2015, 18:00 bis 18:45 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2015, 06:00 bis 06:45 Uhr


u. a.
Mellumtour: unterwegs mit der "Wega II"
Die Insel Mellum liegt östlich von Wangerooge, ein Vogelparadies, das normalerweise für den Menschen unerreichbar ist. Nur im Herbst finden alljährlich ein paar Exkursionen statt. Das Flachbodenschiff "Wega II" startet in Wilhelmshaven zu einer gut zehnstündigen Tagestour. Da Mellum keinen Anleger hat, lässt sich das Schiff auf einer Sandbank vor der Insel trockenfallen. Zu Fuß geht es dann weiter auf die Insel
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 20. Nov 2015, 18:43

Feuer auf Frachter vor Helgoland

Fr. 20.11.2015, 11:32

Helgoland – Auf einem Frachter vor Helgoland ist Feuer ausgebrochen.
Bei einem mit Holzkohle beladenen Container an Bord des Frachters „MSC Katrina” seien Hitze und Rauchentwicklung beobachtet worden, sagte ein Sprecher des Havariekommandos Cuxhaven. Zwei Teams speziell ausgebildeter Brandbekämpfungseinheiten seien zu dem Schiff südlich von Helgoland geschickt worden, um den Holzkohlecontainer mit Wasser zu fluten. Der 366 Meter lange Containerfrachter unter der Flagge Panamas war auf dem Weg von Antwerpen nach Hamburg. Das Feuer wurde gegen 3.49 Uhr entdeckt. An dem Einsatz beteiligt sind unter anderem ein Hubschrauber der Bundespolizei, ein Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie das Mehrzweckschiff „Neuwerk”. Das Havariekommando in Cuxhaven hat die Gesamteinsatzleitung übernommen.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 20. Nov 2015, 18:45

Havariekommando meldet:20.11.2015 - Container gelöscht, Temperatur unkritisch

Lage auf der MSC KATRINA stabilisiert

Der mit Holzkohle beladende Container auf der MSC KATRINA ist gelöscht. Die Brandbekämpfungseinheiten konnten ihn unter Atemschutz öffnen. Die Temperatur des Containers wird regelmäßig überprüft. Die Besatzung der MSC KATRINA bereitet die Weiterfahrt Richtung Hamburg vor.

Vorsorglich bleiben vier Mitglieder einer Brandbekämpfungseinheit und ein Arzt aus Bremerhaven an Bord des Containerfrachters, bis er in Hamburg festmacht. Alle anderen Einsatzkräfte werden aus dem Einsatz entlassen. Die MSC KATRINA wird am späten Abend in Hamburg erwartet. Das Havariekommando hat weiterhin die Gesamteinsatzleitung
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 27. Feb 2016, 14:54

Arbeiter bei Sturz verletzt: Seenotretter im Einsatz am Radarturm Hooksielplate

Die Seenotretter der Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben Dienstag, den 23. Februar 2016, einen verletzten Arbeiter vom Radarturm Hooksielplate abgeborgen*.



Der Mann (25) war im Turm bei Arbeiten gestürzt und dabei auf den Rücken geprallt. Der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS lief mit einem Notarzt an Bord zur Unfallstelle.

Der Transport im Turm gestaltete sich äußerst schwierig: Drei Seenotretter und drei Arbeiter brachten den Verletzten auf einer Trage fünf Stockwerke über eine Wendeltreppe zum Anleger. Die Übergabe auf den Seenotrettungskreuzer verlief aufgrund relativ ruhiger Seegangsverhältnisse reibungslos. Unterwegs zum Hafen setzte der Notarzt die medizinische Betreuung fort.

Vom Hafen Hooksiel aus wurde der Verletzte per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Radarturm Hooksielplate liegt etwa drei Seemeilen (ca. fünf Kilometer) östlich von Hooksiel. Er ist Teil der Verkehrssicherungssysteme Jade und Deutsche Bucht.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 30. Apr 2016, 11:36

-aus Cuxhavener Nachrichten-
Nordergründe - es geht los!

CUXHAVEN. In der kommenden Woche beginnt der Aufbau des Windparks Nordergründe nordöstlich von Wangerooge. Die Gründungselemente kommen aus Cuxhaven. Von Thomas Sassen


Der Aufbau von Windparks in der Nordsee nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem Windpark „Nordsee One“ wird nun von Cuxhaven aus der Aufbau des Windparks „Nordergründe“ nordöstlich der Insel Wangerooge in Angriff genommen.

Bereits in der kommenden Woche wird das Errichterschiff „MPI Enterprise“ (die frühere „Victoria Mathias“) die ersten der bei Ambau in Cuxhaven gefertigten Gründungsrohre und Transition Pieces (Zwischenstücke) für die insgesamt 18 Anlagen am Liegeplatz acht laden. Bei jeder Fahrt kann das Schiff je drei Sets, bestehend aus Gründungsrohr und Transition Piece transportieren.


410 Millionen Investition in den Offshore-Park

Geplanter Baustart ist der 1. Mai. Die Vorbereitungen dafür laufen seit dieser Woche. Der 410 Millionen Euro teure Park wird von der wpd Offshore GmbH aus Bremen geplant, realisiert und später betrieben. Insgesamt sollen 18 Senvion-Anlagen des Typs 6.2M/126 in der Wesermündung in Küstennähe bis Ende dieses Jahres errichtet und ans Netz gebracht werden. Die Gesamtkapazität der 18 Anlagen liegt bei 111 Megawatt. Der Netzanschluss erfolgt über eine Einzelanbindung durch den Netzbetreiber Tennet. Die Kabel für die parkinternen Anschlüsse kommen von den Norddeutschen Seekabelwerke (NSW) in Nordenham. Die Turbinen und Rotorblätter liefern die Werke von Senvion in Bremerhaven.

Zweites Offshore-Projekt von wpd aus Bremen

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des 288 MW Offshore-Windparks „Butendiek“ im September 2015 ist „Nordergründe“ das zweite Offshore-Windparkprojekt, das wpd in der deutschen Nordsee umsetzt. Die wpd AG ist Entwickler und Betreiber von Windparks und in weltweit 17 Ländern aktiv, der Hauptsitz befindet sich in Bremen. Das Unternehmen hat bereits Windenergieprojekte mit rund 1.700 Anlagen und einer Gesamtleistung von 3.000 Megawatt realisiert und plant weitere Vorhaben mit 6.700 Megawatt Onshore und 6.400 Megawatt Offshore. Damit gehören die Bremer zu Europas führenden Entwicklern von Offshore-Windparks.
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