Neues aus der Nachbarschaft

Nachrichten und Neuigkeiten rund um Wangerooge
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 10. Aug 2016, 10:08

-von DGzRS-
Hooksiel. Im Mündungsgebiet von Elbe und Weser nahe der berüchtigten Nordergründe ist am späten Freitagabend der Besanmast des Segelloggers „Vegesack“ gebrochen. Glücklicherweise blieben alle zwölf Besatzungsmitglieder unverletzt. Da der hintere der beiden Masten des rund 36 Meter langen Traditionsschiffes samt Segel auf die Ruderanlage gestürzt war, trieb die „Vegesack“ manövrierunfähig nördlich der Tonne A8 im Fahrwasser der Alten Weser.

Über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 alarmierte die Besatzung die Seenotretter. Während der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS/Station Hooksiel zu dem etwa 20 Seemeilen (ca. 37 Kilometer) entfernten Havaristen unterwegs war, bot der Zollkreuzer „Jade“ Hilfe an. Er nahm ebenfalls Kurs auf die „Vegesack“ und machte zur Sicherheit Standby, bis die Seenotretter eintrafen.

Gegen Mitternacht nahm die VORMANN STEFFENS den Segellogger bei westnordwestlichen Winden um vier Beaufort und anderthalb Metern Seegang auf den Haken. Sie schleppte die „Vegesack“ von der Alten über die Neue Weser in die Jade. Gegen 4 Uhr übernahm das Seenotrettungsboot BALTRUM/Station Horumersiel mit seiner Freiwilligen-Besatzung den samt gebrochenem Mast mehr als 40 Meter langen und 170 Tonnen schweren Schleppanhang, um ihn sicher durch die enge Hooksieler Hafeneinfahrt zu bringen. Das Tochterboot ADELE der VORMANN STEFFENS arbeitete als Heckschlepper. Bei einsetzendem Ebbstrom, der unmittelbar vor Hooksiel von der Seite auf den Schleppzug wirkte, gelang das schwierige Manöver im zweiten Anlauf.

Für die VORMANN STEFFENS war dieser Einsatz schon der dritte des Tages. Zuvor hatten die Hooksieler Seenotretter bereits eine niederländische Segelyacht mit Motorschaden eingeschleppt und nach zwei abtreibenden Kitesurfern gesucht.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 10. Aug 2016, 20:01

-aus Anzeiger für Harlingerland-
HARLESIEL/WANGEROOGE




Die freiwilligen Seenotretter der Station Wangerooge haben am Dienstagabend die Besatzung eines havarierten Schiffes vor Wangerooge gerettet.


Während einer Übung an Bord des Seenotrettungsbootes Wilma Sikorski alarmierte die Seenotleitung aus Bremen der DGzRS die Ehrenamtlichen gegen 19.30 Uhr: Etwa eineinhalb Seemeilen (rund drei Kilometer) vor Harlesiel war ein neun Meter langes Plattbodenschiff auf der Westseite des steinigen Leitdamms festgekommen. Eine ausweglose und brenzlige Situation: „Bei ablaufendem Wasser und starkem Westwind war das eine gefährliche Lage, weil die Wellen das Boot immer wieder hochheben und auf den Steindamm fallen lassen. Früher oder später schlägt es Leck oder bricht sogar auseinander“, beschreibt Vormann Roger Riehl den Notfall.


Vor Ort stellten die Seenotretter schnell und routiniert eine Leinenverbindung her, schreibt die DGzRS in einer Pressemitteilung. Die Wilma Sikorski zog mit ihrer ganzen Kraft von 320 PS den Havaristen vom Leitdamm in tieferes Wasser.


„Die Frau und der Mann an Bord waren sichtlich geschockt und sehr froh, dass wir sie befreit haben“, sagte Roger Riehl. Anschließend begleiteten die Seenotretter das Plattbodenschiff aus Bremen in den Hafen von Harlesiel.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 12. Aug 2016, 16:25

Kabelbrand auf Segelboot nördlich Horumersiel

Feuer im Schiff:
-von DGzRS-
Jeder Seemann kennt die Gefahren einer solchen Situation. Die Seenotretter sind am Freitagmittag, 12. August 2016, vor der kleinen Insel Minsener Oog einem niederländischen Segelboot mit Kabelbrand zu Hilfe gekommen. Zwei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) liefen zu dem gut zehn Meter langen Havaristen nördlich Horumersiel.


Auf dem Segelboot „Alcyone“ war am Freitagmittag ein Kabelbrand ausgebrochen. Freiwillige Seenotretter schleppen es mit dem Seenotrettungsboot BALTRUM nach Horumersiel. Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Gegen 12.30 Uhr sendete der Skipper des Segelboots „Alcyone“ über den internationalen Notruf- und Anruffunkkanal 16 eine Dringlichkeitsmeldung aus: Im Maschinenraum hatten sich Kabel entzündet. Der zweiköpfigen Besatzung war es bereits gelungen, den Brand mit Bordmitteln zu löschen.

Allerdings war es den beiden Seglern nicht geglückt, den Motor abzuschalten und sie befürchteten, dass die Kabel erneut in Brand geraten könnten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Havarist östlich der Insel Minsener Oog und etwa zwei Seemeilen (rund vier Kilometer) nördlich des Nordseeortes Horumersiel.

Die Seenotküstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der DGzRS hatte den Notruf aufgefangen. Sofort alarmierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS den derzeit in Hooksiel stationierten Seenotrettungskreuzer HANNES GLOGNER und das von Freiwilligen gefahrene Seenotrettungsboot BALTRUM in Horumersiel. Umgehend verließen beide Rettungseinheiten ihre Stationen.

Als erstes war ein Boot der Wasserschutzpolizei vor Ort. Bei ablaufendem Wasser konnte es allerdings den mittlerweile festgekommenen Havaristen aufgrund der zu geringen Wassertiefe nicht erreichen. Dies gelang erst kurze Zeit später den freiwilligen Seenotrettern aus Horumersiel mit dem flachgehenden Seenotrettungsboot BALTRUM.

Zunächst stieg ein Seenotretter bei westlichen Winden der Stärke 4 bis 5 (bis zu 38 km/h) und ruhiger See zum Havaristen über, um den Motor mittels Luftentzug auszuschalten. Anschließend nahm die BALTRUM das Segelboot in Schlepp und brachte es in den Hafen von Horumersiel. Beide Segler blieben unverletzt.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 14. Sep 2016, 15:03

2016
Großangelegte internationale Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven

Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das sind einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Wilhelmshaven 2016 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie findet am 16. und 17. September 2016 vor Wilhelmshaven statt.


Teil der großangelegten internationalen Übung am 16. und 17. September 2016 vor Wilhelmshaven wird auch das Abbergen von Verletzten sein.

Ausrichter ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Während der SAREx Wilhelmshaven trainieren die beteiligten Seenotretter vor allem die Koordinierung grenzübergreifender Einsätze.

Das genaue Übungsszenario wird den beteiligten Rettungseinheiten aus Deutschland und Dänemark erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport werden Bestandteile der Szenarien sein. Insgesamt nehmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna leitet die SAREx Wilhelmshaven. Er hatte bereits 2014 und 2015 vergleichbare komplexe Übungen unter anderem mit dem dänischen Seenotrettungsdienst vor Helgoland und Eckernförde organisiert. „Dass bei Einsätzen im Grenzgebiet die Seenotrettungsdienste zusammenarbeiten, ist oft praktizierte Selbstverständlichkeit“, sagt Kemna. „Wir können durch eine komplexe Übung wie diese gemeinsame Such- und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“

Mit dabei sind seitens der DGzRS zwei Seenotrettungskreuzer (HERMANN HELMS/Station Cuxhaven und ERNST MEIER-HEDDE/Station Amrum) und vier Seenotrettungsboote (OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, CASPER OTTEN/Station Langeoog, ECKERNFÖRDE/Station Eckernförde und WILMA SIKORSKI/Station Wangerooge). Hinzu kommen voraussichtlich eine Einheit der dänischen Marineheimwehr, ein Mehrzweckarbeitsboot aus dem Ortsverband Wilhelmshaven des Technischen Hilfswerks (THW). Ein Schiff vom Jade-Dienst und der Weserkahn „Franzius“ dienen als „Havaristen“.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellt die Gruppe RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter dem Wilhelmshavener Segelclub, der für die Übung seine Bootshalle zur Verfügung stellt, der JadeWeserPort Realisierungs-GmbH, dem Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven und der Niedersachsen Ports GmbH für die Bereitstellung von Liegeplätzen mit einer entsprechenden Versorgung sowie dem Kreisverband Wilhelmshaven des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für die Verpflegung der Teilnehmer. Die freiwilligen Seenotretter der Station Wilhelmshaven haben zur Vorbereitung und Organisation vor Ort beigetragen.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 16. Sep 2016, 01:04

buten un binnen  ‏@butenunbinnen · 5 Std.Vor 5 Stunden

100 Kinder von Ausflugsschiff gerettet:#Seenotretter vor #Langeoog im Einsatz: http://www.radiobremen.de/nachrichten/kurz
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 30. Dez 2016, 14:17

29.12.2016
Meldung der DGzRS- Bremen
Nachteinsatz im Nebel: Seenotretter bringen erkrankten Seemann sicher an Land

Zu Weihnachten, über den Jahreswechsel und zwischen den Feiertagen sind die Seenotretter wie an jedem anderen Tag im Jahr auf Wache. Die Großschifffahrt macht keine Weihnachtsferien. Und die Seenotretter sind da, wenn da draußen jemand auf Hilfe angewiesen ist – wie ein erkrankter Schiffsmechaniker des Lotsenstationsschiffes „Weser“. Der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte den Seemann in der sehr nebligen Nacht zu Donnerstag, 29. Dezember 2016, sicher an Land.


Weniger als zwei Kabel (360 Meter) Sicht herrschten, als die in Hooksiel stationierte VORMANN STEFFENS durch die Außenjade pflügte – Kurs Nord-Nordwest. Das Lotsenstationsschiff „Weser“ hatte sich bei der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS gemeldet und dringend um medizinische Hilfe gebeten. Ein Besatzungsmitglied war kollabiert, aber ansprechbar.

Da Hubschrauber wegen des Nebels nicht fliegen konnten, waren die Seenotretter die letzte Möglichkeit zur schnellen Hilfe. Die VORMANN STEFFENS hatte ihren freiwilligen Seenotarzt an Bord und gegen 2 Uhr den Hooksieler Außenhafen verlassen. Während der Anfahrt zur „Weser“ wurde die See zunehmend rauer. „Draußen stand noch Restschwell der stürmischen vergangenen Tage“, beschreibt Vormann Tobias Lindhorst den starken Seegang.

Eine gute Stunde später erreichte der Seenotrettungskreuzer das Lotsenstationsschiff. Etwa zwei Seemeilen nördlich vonWangeroogeging die VORMANN STEFFENS längsseits. Was sich einfach anhört, verlangte angesichts des herrschenden Seegangs viel nautisches Geschick, Fingerspitzengefühl und seemännische Erfahrung: Den Seenotrettern gelang die Übernahme des Patienten gleich im ersten Anlauf.

Im Bordhospital der VORMANN STEFFENS kümmerte sich der Seenotarzt um den 40-jährigen Seemann. Um 4.30 Uhr übergaben die Seenotretter den Patienten in Hooksiel zur weiteren Versorgung an den Landrettungsdienst.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 30. Dez 2016, 17:22

-aus n.b.-

Zwangspause in der Außenweser beendet
Bye bye Wangerooge: Autotransporter soll Samstag Bremerhaven anlaufen
30.12.16

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Der in Schieflage vor Wangerooge ankernde Autotransporter „Glovis Corona“ soll am Samstag Bremerhaven ansteuern.© dpa
In den Fall des in der Außenweser liegenden Autotransporters „Glovis Corona“ kommt Bewegung. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Frachter soll am Samstag Bremerhaven anlaufen, Das wie ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes der Seestadt am Freitag mitgeteilt hat.

Nachdem das 199 Meter lange Schiff die Schleuse passiert habe, werde es an der RoRo-Kaje festmachen, damit die geladenen Fahrzeuge von Bord fahren können. Auf dem Autotransporter war im Sturm nach Weihnachten die Ladung verrutscht. Seit Dienstag liegt das RoRo-Schiff in der Nähe vonWangerooge vor Anker. Es war auf der Fahrt von Hamburg nach Göteborg.

In einer Pressemitteilung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen heißt es: „Nachdem auf dem Schiff diverse Maßnahmen ausgeführt worden sind, um ein weiteres Verrutschen der Ladung zu unterbinden, die Schlagseite des Schiffes auf ca. 5° reduziert wurde und die Klassifikationsgesellschaft (Korean Register) die Stabilität und Fahrtüchtigkeit des Schiffes bestätigt hat, wird seitens der Behörden die Genehmigung zum Befahren der Weser und das Einlaufen in den Hafen von Bremerhaven gestattet. Das Schiff wird voraussichtlich am Samstag gegen 10 Uhr die Reede verlassen und gegen 14 Uhr in Bremerhaven erwartet.
An Bord befinden sich auch Militärfahrzeuge
Dem Schiff steht im Kaiserhafen II ein Liegeplatz zur Verfügung. Nach Ankunft des Schiffes kann sich die Besatzung entsprechend erholen. Weitere Besichtigungen und die Planungen über die zu ergreifenden Maßnahmen zur Abarbeitung des Schadens werden im Laufe der nächsten Wochen durchgeführt.
Gemäß vorliegenden Informationen sind auf drei Decks schwere Ladungsteile verrutscht, zum Beispiel Mobilkräne und die Kontergewichte. Dabei wurden auch Ballastleitungen beschädigt. An Bord befinden sich auch Militärfahrzeuge. Die erforderlichen Genehmigungen der Bundesregierung liegen vor. An Bord befindet sich kein Gefahrgut. Von Schiff und Ladung geht derzeit keine Gefährdung aus.“
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 30. Dez 2016, 21:39

Stand: 30.12.2016 16:02 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.
NDR
Frachter mit Panzern läuft morgen Bremerhaven an


Der vor der Nordseeinsel Wangerooge in Schräglage geratene Frachter "Glovis Corona" soll am Sonnabend Bremerhaven anlaufen. Das sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Bremerhaven. Die "Glovis Corona" war auf dem Weg von Hamburg über Göteborg in den Mittleren Osten. Das Schiff hat nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen neben Lkw auch Panzer geladen. Die Ladung war während eines Sturms nach Weihnachten verrutscht und hatte den Frachter so in Schlagseite gebracht. Der Mannschaft ist es inzwischen gelungen, das Schiff fast vollständig aufzurichten. In Bremerhaven sollen kaputte Lastwagen, Kranwagen und Panzer entladen werden. Danach muss das Schiff repariert werden, bevor es seine Fahrt fortsetzen kann.
Ballastwasser in Laderaum geflossen
Spanten, Säulen und Stützen im Inneren des Fahrzeugfrachters sind zum Teil stark beschädigt. Außerdem ist Ballastwasser in einen Laderaum geflossen, weil durch umherstürzende Lkw, Kranwagen und Panzer auch Leitungen kaputt gingen. Wie es passieren konnte, dass sich die festgemachten Fahrzeuge überhaupt in Bewegung setzten, ist bislang unklar. Materialfehler bei Gurten und Ketten sind nicht ausgeschlossen, so der Leiter des Bremischen Hafenamtes Andreas Mai.
Schiff gegen 13 Uhr in Bremerhaven
Am Sonnabendvormittag um 10 Uhr soll die "Glovis Corona" ihre Fahrt in Richtung Hafen beginnen. Gegen 13 Uhr kommt das Schiff in Höhe der Stromkaje Bremerhaven-Wedderwarden in Sicht. Nachdem der 199 Meter lange Frachter die Schleuse passiert habe, werde es an der RoRo-Kaje festmachen, damit die geladenen Fahrzeuge von Bord fahren können, so das Wasser- und Schifffahrtsamt. Nach Angaben eines Behördensprechers sind 1.800 Fahrzeuge an Bord, darunter schwere Lastwagen und mindestens ein Panzer.
Regierung schweigt zu Panzern an Bord
Für wen die Panzer an Bord der "Glovis Corona" bestimmt sind und woher sie stammen, ist unklar. Das prinzipiell für die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verweist an das Bundeswirtschaftsministerium. Dies sei zuständig, da Kampfpanzer besonderen Genehmigungspflichten nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Aus dem Wirtschaftsministerium heißt es, dass die Bundesregierung generell mit den Rüstungsexportberichten informiere. "Zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und personenbezogener Daten kann die Bundesregierung darüber hinaus keine Auskunft zu Details bestimmter Genehmigungsverfahren erteilen", so das Ministerium auf Anfrage von NDR.de. Auch der Zoll in Bremerhaven wollte aus diesen Gründen nichts über die Ladung sagen.
Mannschaft repariert Schäden
Auf seiner Fahrt war das Schiff in der Deutschen Bucht in schwere See geraten. Der Kapitän drehte um und steuerte den Frachter in ruhigeres Gewässer. Dort lag die "Glovis Corona" zunächst mit fast 20 Grad Schlagseite. Über Nacht, so ein Sprecher der Verkehrszentrale Bremerhaven, hat es die 23-köpfige Besatzung jedoch geschafft, Schäden an Bord zu reparieren und den Autofrachter mit mehr Ballastwasser neu zu trimmen.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 29.12.2016 | 12:00 Uhr
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 31. Dez 2016, 17:23

Nun leider doch kein neuer Fuhrpark für die Verwaltung!
Dabei hätte ich dem Dirk doch gerne einen dicken Dienst-Benz gegönnt.
Aber die Insel bleibt weiter von Autos frei
:roll: :roll:


Stand: 31.12.2016 15:32 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
Frachter "Glovis Corona" in Bremerhaven

Die "Glovis Corona" wurde von zwei Schleppern und einem Polizeiboot begleitet. In Bremerhaven soll der Frachter repariert werden.
Der havarierte Frachter "Glovis Corona" hat Bremerhaven am Sonnabend erreicht. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Schiff am Vormittag in Begleitung von zwei Schleppern und einem Polizeiboot auf den Weg in die Hafenstadt gemacht. Nach Angaben eines Behördensprechers sind 1.800 Fahrzeuge an Bord, darunter schwere Lastwagen und mindestens ein Panzer. In Bremerhaven sollen sie entladen werden. Danach muss das Schiff repariert werden, bevor es seine Fahrt fortsetzen kann. Die "Glovis Corona" war auf dem Weg von Hamburg über Göteborg in den Mittleren Osten und war vor Wangerooge in Schieflage geraten. Die Ladung war während eines Sturms nach Weihnachten verrutscht und hatte den Frachter so in Schlagseite gebracht. Der Mannschaft war es gelungen, das Schiff mit mehr Ballastwasser fast vollständig aufzurichten.
Ballastwasser in Laderaum geflossen
Spanten, Säulen und Stützen im Inneren des Fahrzeugfrachters sind zum Teil stark beschädigt. Außerdem war Ballastwasser in einen Laderaum geflossen, weil durch umherstürzende Lkw, Kranwagen und Panzer auch Leitungen kaputt gegangen waren. Wie es passieren konnte, dass sich die festgemachten Fahrzeuge überhaupt in Bewegung setzten, ist bislang unklar. Materialfehler bei Gurten und Ketten sind nicht ausgeschlossen, so der Leiter des Bremischen Hafenamtes Andreas Mai.
Regierung schweigt zu Panzern an Bord
Für wen die Panzer an Bord der "Glovis Corona" bestimmt sind und woher sie stammen, ist unklar. Das prinzipiell für die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verweist an das Bundeswirtschaftsministerium. Dies sei zuständig, da Kampfpanzer besonderen Genehmigungspflichten nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Aus dem Wirtschaftsministerium heißt es, dass die Bundesregierung generell mit den Rüstungsexportberichten informiere. "Zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und personenbezogener Daten kann die Bundesregierung darüber hinaus keine Auskunft zu Details bestimmter Genehmigungsverfahren erteilen", so das Ministerium auf Anfrage von NDR.de. Auch der Zoll in Bremerhaven wollte aus diesen Gründen nichts über die Ladung sagen.
Das Schiff war auf seiner Fahrt in der Deutschen Bucht in schwere See geraten. Der Kapitän drehte um und steuerte den Frachter in ruhigeres Gewässer. Dort lag die "Glovis Corona" bis Freitag, zunächst mit fast 20 Grad Schlagseite.
Dieses Thema im Programm:
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 11. Jan 2017, 13:37

Seemine treibt vor Nordsee-Windpark

Mi. 11.01.2017, 11:38

Wilhelmshaven – Mit einer explosiven Seemine im Schlepptau hat das Mehrzweckschiff „Mellum“ die Jademündung bei Wilhelmshaven erreicht.
Die deutsche Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg war am Vortag bei einem Nordsee-Windpark entdeckt worden. Sie hat eine Sprengkraft von 150 bis 250 Kilogramm. Experten des Kampfmittelräumdienstes wollen sie am Nachmittag bei Niedrigwasser kontrolliert zur Explosion bringen, teilte das Havariekommando am Mittwoch in Cuxhaven mit. Die Besatzung eines Sicherungsfahrzeugs hatte die Mine am Dienstag am Rande des Offshore-Windparks Godewind 2 aufgespürt. Bei zunehmend schlechtem Wetter und hohen Wellen entschied sich der Kampfmittelräumdienst gegen eine Sprengung auf See. Die gefährliche Fracht wurde daher an einem 150 Meter langen Draht befestigt und von der „Mellum“ in flachere Gewässer zwischen den unbewohnten Inseln Minsener Oog und Mellum geschleppt. Dabei gingen die Experten auf Nummer sicher: Sie befestigten verschiedene Sender an dem Sprengkörper, um ihn bei einem möglichen Verlust während der Schleppreise erneut aufspüren zu können.
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