Neues aus der Nachbarschaft

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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 12. Jan 2017, 00:18

Havariekommando Cuxhaven meldet:
11.1.2017 - Havariekommando beendet Einsatz

Seemine erfolgreich beseitigt


Gegen 17.20 Uhr wurde die Seemine erfolgreich gesprengt. Nach bisherigen Erkenntnissen verlief die Sprengung ohne Zwischenfälle. Derzeit untersuchen die Einsatzkräfte den Bereich nach Überresten der Sprengung und beseitigen diese gegebenenfalls.

Am 10. Januar hatte ein Sicherungsfahrzeug des Windparks Godewind 2 die treibene Seemine entdeckt. Aufgrund der Wetterverhältnisse konnte die Seemine nicht auf See gesprengt werden. Die Seemine wurde daraufhin in die Jade geschleppt und am 11. Januar durch den Kampfmittelräumdienst Niedersachsen kontrolliert gesprengt.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 12. Jan 2017, 00:26

Geeigneter Sprengplatz gefunden
Mine wird im Watt vor Horumersiel gesprengt
Die Einsatzkräfte vor Ort haben einen geeigneten Sprengplatz für die Seemine gefun-den. Nach Rücksprache mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Watten-meer ist eine Sprengung im Bereich Horumersiel möglich. Das Wasser wird dort beim nächsten Niedrigwasser ausreichend ablaufen, um die Mine außerhalb des Wassers zu sprengen. Gegen Mittag hat das Arbeitsschiff SCHILLIG die Seemine im Flachwasser-bereich vor Horumersiel abgelegt.
Mit einsetzender Ebbe legt sich die Seemine in das trockene Watt. Anschließend wird der Kampfmittelräumdienst in Absprache mit der Nationalparkverwaltung die Tiere im betroffenen Bereich vergrämen. Diese Vergrämung erfolgt durch akustische Signale, die zur Folge hat, dass die Tiere flüchten und sich zum Zeitpunkt der nachfolgenden Sprengung nicht vor Ort im Gefahrenbereich aufhalten. Für die Sprengung wird das Gebiet weiträumig abgesperrt.
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 14. Jan 2017, 11:05

Frachter In Bremerhaven
Schweres Gerät rollt nach Havarie von Bord
Kurz vor Weihnachten bekam die „Glovis Corona“ kurz vor Wangerooge nach einem Sturm Schlagseite. Bei der komplizierten Entladung kommt schweres Gerät zum Vorschein.
Bremerhaven
-aus NWZ-
Die Entladung des Autofrachters „Glovis Corona“ in Bremerhaven hat begonnen. Die ersten Fahrzeuge seien am Freitag von Bord gerollt, sagte Hafenkapitän Andreas Mai. An Bord des havarierten Schiffes sind rund 1800 Fahrzeuge, darunter auch Militärfahrzeug wie Panzer. Nach dpa-Informationen sind die Panzer für einen am Arabischen Golf gelegenen Wüsten-Staat bestimmt. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte dazu mit Hinweis auf den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen keine Angaben machen.
Die unter südkoreanischer Flagge fahrende „Glovis Corona“ war auf dem Weg von Hamburg nach Göteborg, als sie im Sturm kurz nach Weihnachten Schlagseite bekam. An Bord waren durch den hohen Wellengang einige schwere Fahrzeuge verrutscht. Der 199 Meter lange Havarist ankerte zunächst vor der Insel Wangerooge, seit Silvester liegt er in Bremerhaven.
Die meisten Fahrzeuge an Bord seien unbeschädigt, sagte der Hafenkapitän. Dennoch konnten sie nicht gleich von Bord rollen, weil schwere Gerätschaften die Fahrwege an Bord versperrt hatten. Die Entladung der teilweise bis zu 60 Tonnen schwere Fahrzeuge sei eine logistische Herausforderung, sagte Mai. Nach seiner Einschätzung wird die Entladung noch die ganze nächste Woche andauern. 
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Re: Neues aus der Nachbarschaft

Beitragvon Salzufler » 3. Feb 2017, 12:49

- von DGzRS Bremen -
könnten die Wangerooger ja auch mit alten angestrandeten Holzlatten mal versuchen?



02.02.2017
Strandgut für die Seenotretter

Auf dem Tresen der Langeooger Vinothek „Weinperle“ im Restaurant „He‘ Tant“ steht seit einigen Tagen ein großer Getränkespender mit einem besonderen Inhalt: Er ist gelb, orange, lila oder blau und ist aus Plastik – es sind die Langeooger Überraschungseier.

Winzer und Weinhändler Bernd Frech bietet sie seinen Kunden zum Mitnehmen an. Im Gegenzug bittet er um eine Spende für die Seenotretter. Und viele Gäste beladen das aufgestellte Sammelschiffchen mit mehr als den vorgeschlagenen 50 Cent pro Plastikkapsel. Bis Ostern möchte er seine 1.000 Ü-Eier an die Frau oder den Mann gebracht haben. Einen ersten Nachahmer gibt es auch schon: Michael Recktenwald griff die Idee seines Kollegen auf und hat das Angebot im Panorama-Restaurant „Seekrug“ um die Plastik-Eier erweitert.

Die Überraschungseier hatte ein Frachter der dänischen Reederei Maersk am 4. Januar 2017 auf seiner Fahrt von Rotterdam nach Bremerhaven im Sturmtief „Alex“ verloren. Wind und Wellen hatten die Plastikkapseln anschließend an den Langeooger Strand gespült. Dort waren sie zu einem ernst zu nehmenden Umweltproblem geworden. Touristen, Anwohner, der Insel-Kindergarten und Helfer, die extra vom Festland angereist waren, sammelten die Ü-Eier ein. Sie füllten sie entweder in bereitgestellte Müllsäcke oder nahmen das Strandgut mit nach Hause. Und Bernd Frech sowie Michael Recktenwald nutzen sie für eine Spendenaktion.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16
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