Wangerooger Lichtspiele

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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Maya Mitsume » 25. Mai 2011, 22:03

Salzufler hat geschrieben:Kinostart für Nordsee-Film im UCI...

Kann vielleicht mal eine(r) auf der Insel in Erfahrung bringen wann das Filmchen auf Wooge in Hanken`s Lichtspielhaus zum Einsatz kommen wird :?:

Danke dafür im Voraus von einem neuGIERIGEM Lipper :P


Hi Salzufler,

Hab Dir und anderen User auch mal ganz schnell den neuen Kino-Plan eingestellt.... Hoffe doch, ich konnte Deine Neugier etwas befriedigen :D

Donnerstag 09.06.2011

16:45 Uhr: DAS SCHMUCKSTÜCK - 2D
19:00 Uhr: DIE NORDSEE VON OBEN - 2D
21:15 Uhr: WASSER FÜR DIE ELEFANTEN - 2D


Freitag 10.06.2011, Samstag 11.06.2011 und Sonntag 12.06.2011

14:30 Uhr: SAMMYS ABENTEUER - DIE SUCHE NACH DER GEHEIMEN PASSAGE 3D
16:15 Uhr: FAST AND FURIOUS FIVE - 2D
19:00 Uhr: DIE NORDSEE VON OBEN - 2D
21:15 Uhr: PRATES OF THE CARIBEAN - FREMDE GEZEITEN 3D


LG Maya Mitsume
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 26. Mai 2011, 09:42

@ Maya!

Das ging ja flott! Dafür ein DANKESCHÖN an Dich!
Leider bin ich im Juni noch nicht auf der Insel. Da werde ich mir das Filmchen wohl oder übel zu Hause anschauen müssen.
Nochmal ein Danke an Dich.

Gruß
Uli
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 1. Jun 2011, 12:54

Salzufler hat geschrieben:Kinostart für Nordsee-Film im UCI
Filmemacher Schranz und Wüstenberg kommen
Wilhelmshaven/hbu - Seit Wochen macht ein Film von sich reden, der Anfang Juni in die Kinos kommt und das Wattenmeer in seiner ganzen Schönheit präsentiert: „Die Nordsee von oben“ zeigt die Küste ausschließlich aus der Vogelperspektive. Kinostart ist am Donnerstag, 9. Juni, im UCI Wilhelmshaven. Dazu werden die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg in die Jadestadt kommen und nach der Filmpremiere Fragen der Zuschauer beantworten. „Die Nordsee von oben“ zeigt überwältigende Luftaufnahmen vom Weltnaturerbe Wattenmeer, den Inseln und Halligen und vom Land hinter dem Deich. Erstmals wurde dafür in Deutschland ein Hubschrauber mit der weltbesten Spionagekamera eingesetzt. Die filmische Reise beginnt in Ostfriesland entlang der Küste, die Elbe flussaufwärts bis Hamburg und hoch zu den nordfriesischen Inseln und Halligen bis nach Sylt.

Kann vielleicht mal eine(r) auf der Insel in Erfahrung bringen wann das Filmchen auf Wooge in Hanken`s Lichtspielhaus zum Einsatz kommen wird :?:

Danke dafür im Voraus von einem neuGIERIGEM Lipper :P




Neuer Blick auf Altbekanntes – das Wattenmeer im Film voller Exotik

FRAGE: Herr Wüstenberg, am 9. Juni läuft Ihr Dokumentarfilm „Die Nordsee von oben“ im Kino an – mit Vorpremiere am 8. Juni, 20 Uhr, im Oldenburger Casablanca-Kino. Was zeigt der Film, was nicht schon bereits über das Wattenmeer gezeigt worden ist?
WÜSTENBERG: Es ist richtig, dass die Thematik nicht neu ist. Trotzdem handelt es sich nicht um einen weiteren Naturfilm im üblichen Sinne. Um den Zuschauern etwas noch nicht Dagewesenes zu präsentieren, reicht es, die Perspektive zu verändern. Unser Film spielt sich daher nicht auf dem Boden ab, sondern in der Luft.

FRAGE: Wo liegt der Reiz, den Menschen die Nordsee von oben zu präsentieren?
WÜSTENBERG: Viele Menschen sind sich der Schönheit, die sie da unmittelbar vor der Haustür haben, gar nicht richtig bewusst. Die Nordsee, das ist doch eher eine braune Brühe, denkt man vielleicht etwas vorschnell. Ich bin da keine Ausnahme. Ich stamme aus einem kleinen Ort bei Cuxhaven und bin quasi mit der Nordsee aufgewachsen. Für Exotik stand das Wattenmeer nicht gerade. Doch die Perspektive ändert alles. Man sieht plötzlich Dinge, die man in der Form nicht für möglich gehalten hätte.

FRAGE: Welche denn?
WÜSTENBERG: Na, zum Beispiel die wunderbaren Strukturen des Wattenmeeres, Priele wie Blutadern und Farben, die so intensiv sind, dass sie an die Karibik erinnern. Die „Cineflex“, eine Art Spionagekamera, mit der man ganz nah heranzoomen kann, hat es möglich gemacht, dass auch das Federkleid eines Storches bis ins letzte Detail zu erkennen ist.

FRAGE: Die Ästhetik des Wattenmeeres ist das eine, doch ist der Film auch an eine Botschaft gekoppelt?
WÜSTENBERG: Auf jeden Fall. Mein Herz hängt an diesem fragilen Ökosystem, das ja nicht ohne Grund zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Zuschauer sollen ein Gespür für ihre Einzigartigkeit entwickeln und sich bewusst werden, wie kostbar sie ist.

Christian Wüstenberg ist Filmemacher. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Silke Schranz hat der 41-Jährige mehrere Reisereportagen gedreht. Der Otterndorfer ist gelernter Cutter und hat als Videojournalist beim Rundfunk gearbeitet.
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 2. Jun 2011, 20:43

HAMBURG , 2. Juni 2011
-aus NWZ. v. 02.06.2011-

Die Nordsee von oben: Filmemacher „hin und wech“
„Die Nordsee von oben“ - 90 Minuten lang: Ein Kinofilm zeigt das Meer und seine Küsten ausschließlich aus der Vogelperspektive. Selbst Nordsee-Originale wie Knud Knudsen und Fiede Nissen sieht man auf der Leinwand - natürlich nur von oben.


Hamburg - Die Hauptdarstellerin ist eine Diva: Sie kann toben und schäumen - ist unberechenbar. Doch hier, im Visier der Spionagekamera, präsentiert sie sich nur von ihrer allerschönsten Seite: „Die Nordsee von oben“ ist der erste Kinofilm, der die Nordsee 90 Minuten lang ausschließlich aus der Vogelperspektive zeigt.

Ein Leinwandflug von Ostfriesland bis Sylt, über Halligen und Wattenmeer, über Fiede Nissen und Knud Knudsen. Die Idee zu dem Projekt, das vom 9. Juni an deutschlandweit in Kinos zu sehen ist, hatten zwei in Frankfurt lebende Filmemacher. Dass wenigstens einer von ihnen eine echtes Nordlicht sein muss, liegt auf der Hand - und ist schon in den ersten Filmminuten deutlich zu hören: „Zum ersten Mal sehen wir die Nordsee aus der Vogelperspektive und sind hin und wech“, sagt Christian Wüstenberg mit unverkennbar norddeutschem Slang.

Eine Produktion des TV-Senders Arte über französische und deutsche Küsten brachte Wüstenberg, der aus Otterndorf bei Cuxhaven stammt, und seine Partnerin Silke Schranz auf die Idee zu der ungewöhnlichen Naturdokumentation. Sie nahmen Kontakt zur Hamburger Produktionsfirma Vidicom auf, die die Bilder von der Nordsee geliefert hatte. „Wir hatten 40 Stunden Filmmaterial, im Fernsehen waren aber nur anderthalb Stunden zu sehen“, berichtete Vidicom-Chef Peter Bardehle bei der Deutschlandpremiere in Hamburg.

„Kunstwerke der Natur - gefilmt mit der besten Helikopterkamera der Welt“, sagen die beiden Filmemacher. Eine Kamera, die für den amerikanischen Geheimdienst CIA entwickelt worden sei, für Spionage und Beobachtungsflüge, kam dafür zum Einsatz. Die „Cineflex“ gelte als die beste Helikopterkamera der Welt und liefere liefert gestochen scharfe und ruckelfreie Bilder.

„Selbst wenn der Hubschrauber in 1000 Metern Höhe mit 100 Stundenkilometern unterwegs ist, kann der Kameramann das Teleobjektiv butterweich bis auf die Augen einer Robbe auf einer einsamen Sandbank heranzoomen“, beschreiben die Macher. So wurden weder die Vögel auf Helgoland oder der Vogelschutzinsel Trischen gestört, noch die Kegelrobben vor Amrum.

Nur winzige Insekten sorgten bisweilen für größte Probleme beim Kameramann. „Wenn so ein Biest am Objektiv klebt, hilft nur, wieder umzukehren“, erzählen die Macher. Vor zwei Jahren entstanden innerhalb von zwei Wochen die beeindruckenden Aufnahmen, angesichts derer Schranz und Wüstenberg immer wieder ins Schwärmen geraten: die Salzwiesen erinnern sie an die Serengeti, das Wattenmeer an die Karibik.

Neben den faszinierenden Landschaftsbildern bringt der Film Geschichten über Küstenorte und die dort lebenden Menschen auf die Leinwand. Der Zuschauer erhält Zahlen und Fakten etwa über Europas drittgrößten Autoverladehafen von Emden und hört Anekdoten wie die über die Arbeit zweier echter Nordsee-Originale: Knud Knudsen, Watt-Briefträger von Pellworm, und Fiede Nissen, Post-Schiffer für die Halligen.

Überhaupt erlaubt sich der Film immer mal wieder einen Schlenker über das Land hinterm Deich, sogar über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und Hamburgs Binnen- und Außenalster. Ein kleiner „Etikettenschwindel“, wie der Chef des Abaton-Kinos bei der Premiere fragte. „Nein, das hängt ja alles mit der Nordsee zusammen“, betonen die Filmemacher, die den Verleih ihres Streifens in Eigenregie übernommen haben. Rund 100 Kinos wollen ihn bislang zeigen - nicht nur im Norden, sondern bis hin nach Oberammergau.
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 8. Jun 2011, 21:39

Salzufler hat geschrieben:HAMBURG , 2. Juni 2011
-aus NWZ. v. 02.06.2011-

Die Nordsee von oben: Filmemacher „hin und wech“
„Die Nordsee von oben“ - 90 Minuten lang: Ein Kinofilm zeigt das Meer und seine Küsten ausschließlich aus der Vogelperspektive. Selbst Nordsee-Originale wie Knud Knudsen und Fiede Nissen sieht man auf der Leinwand - natürlich nur von oben.


Hamburg - Die Hauptdarstellerin ist eine Diva: Sie kann toben und schäumen - ist unberechenbar. Doch hier, im Visier der Spionagekamera, präsentiert sie sich nur von ihrer allerschönsten Seite: „Die Nordsee von oben“ ist der erste Kinofilm, der die Nordsee 90 Minuten lang ausschließlich aus der Vogelperspektive zeigt.

Ein Leinwandflug von Ostfriesland bis Sylt, über Halligen und Wattenmeer, über Fiede Nissen und Knud Knudsen. Die Idee zu dem Projekt, das vom 9. Juni an deutschlandweit in Kinos zu sehen ist, hatten zwei in Frankfurt lebende Filmemacher. Dass wenigstens einer von ihnen eine echtes Nordlicht sein muss, liegt auf der Hand - und ist schon in den ersten Filmminuten deutlich zu hören: „Zum ersten Mal sehen wir die Nordsee aus der Vogelperspektive und sind hin und wech“, sagt Christian Wüstenberg mit unverkennbar norddeutschem Slang.

Eine Produktion des TV-Senders Arte über französische und deutsche Küsten brachte Wüstenberg, der aus Otterndorf bei Cuxhaven stammt, und seine Partnerin Silke Schranz auf die Idee zu der ungewöhnlichen Naturdokumentation. Sie nahmen Kontakt zur Hamburger Produktionsfirma Vidicom auf, die die Bilder von der Nordsee geliefert hatte. „Wir hatten 40 Stunden Filmmaterial, im Fernsehen waren aber nur anderthalb Stunden zu sehen“, berichtete Vidicom-Chef Peter Bardehle bei der Deutschlandpremiere in Hamburg.

„Kunstwerke der Natur - gefilmt mit der besten Helikopterkamera der Welt“, sagen die beiden Filmemacher. Eine Kamera, die für den amerikanischen Geheimdienst CIA entwickelt worden sei, für Spionage und Beobachtungsflüge, kam dafür zum Einsatz. Die „Cineflex“ gelte als die beste Helikopterkamera der Welt und liefere liefert gestochen scharfe und ruckelfreie Bilder.

„Selbst wenn der Hubschrauber in 1000 Metern Höhe mit 100 Stundenkilometern unterwegs ist, kann der Kameramann das Teleobjektiv butterweich bis auf die Augen einer Robbe auf einer einsamen Sandbank heranzoomen“, beschreiben die Macher. So wurden weder die Vögel auf Helgoland oder der Vogelschutzinsel Trischen gestört, noch die Kegelrobben vor Amrum.

Nur winzige Insekten sorgten bisweilen für größte Probleme beim Kameramann. „Wenn so ein Biest am Objektiv klebt, hilft nur, wieder umzukehren“, erzählen die Macher. Vor zwei Jahren entstanden innerhalb von zwei Wochen die beeindruckenden Aufnahmen, angesichts derer Schranz und Wüstenberg immer wieder ins Schwärmen geraten: die Salzwiesen erinnern sie an die Serengeti, das Wattenmeer an die Karibik.

Neben den faszinierenden Landschaftsbildern bringt der Film Geschichten über Küstenorte und die dort lebenden Menschen auf die Leinwand. Der Zuschauer erhält Zahlen und Fakten etwa über Europas drittgrößten Autoverladehafen von Emden und hört Anekdoten wie die über die Arbeit zweier echter Nordsee-Originale: Knud Knudsen, Watt-Briefträger von Pellworm, und Fiede Nissen, Post-Schiffer für die Halligen.

Überhaupt erlaubt sich der Film immer mal wieder einen Schlenker über das Land hinterm Deich, sogar über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und Hamburgs Binnen- und Außenalster. Ein kleiner „Etikettenschwindel“, wie der Chef des Abaton-Kinos bei der Premiere fragte. „Nein, das hängt ja alles mit der Nordsee zusammen“, betonen die Filmemacher, die den Verleih ihres Streifens in Eigenregie übernommen haben. Rund 100 Kinos wollen ihn bislang zeigen - nicht nur im Norden, sondern bis hin nach Oberammergau.



Hallo Niedersachsen: Unsere aktuellen Themen



Donnerstag, 09. Juni 2011, 19:30 bis 20:00 Uhr [VPS 19:30]
Hallo Niedersachsen, N III

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt.

u.- a. :
- Munster verabschiedet 400 Soldaten nach Afghanistan
- Schröder bei der SPD Landesgruppe in Berlin
:arrow: - Filmpremiere: Die Nordsee von oben- :!:
- Wasserversorger unter Druck
- Bootsbauserie: Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior III wird in Fassmer-Werft gebaut
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon strandwärter » 9. Jun 2011, 11:15

Moin,
am Sonntag gab es im ZDF " Deutschland von oben ". Darunter ein Helibild. Aufgenommen über dem Watt,südlich von Wooge. Die Kamera zeigt die Schiffe auf Reede und zoomt in einer Einstellung zurück aufs Watt und zeigt die Inselmitte und den Ort !

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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 15. Jun 2011, 13:24

FÜR ALLE IN OWL :!: :!: :!:
-aus LZ. v. 15.06.2011-

Nordsee von oben:

am 17.06.2011 ab 20.oo Uhr
+
am 19.06.2011 ab 15.3o Uhr

im Gütersloher BAMBI

zu sehen :!:
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Maya Mitsume » 18. Jul 2011, 16:48

Kionoprogramm vom 18.07.2011 bis 05.08.2011

PDF hier: Wangerooger Kinoprogramm 07/2011-2

Sorry, das das letztere Programm nicht veröffentlicht wurde. Hatte kleinere techniche Probleme ...


LG Maya

PS: wer das aktuelle Kinoprogramm der Wangerooger Lichtspiele per eMail bekommen möchte, bitte PN an mich mit mailaddresse. Danke
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Salzufler » 21. Jul 2011, 23:55

Dokumentation
Buch & Film | Kinofilme | Dokumentation

Dokumentation | 21.07.11 | 16:30 Uhr

-aus opinio / RP-


„Die Nordsee von oben“


Das Wattenmeer, Inseln und Land hinter dem Deich – so stellt man sich Norddeutschland vor. Es ist noch viel schöner.
Ich habe Langeoog, Spiekeroog und Amrum mit dem Fahrrad erobert, war auf Borkum, Juist, Baltrum, Norderney und Wangerooge, kenne mehrere „-siels“ an der niedersächsischen Nordseeküste, war auf Nordstrand, Pellworm und mehreren Halligen, die Hamburger Hallig ist bald mein zweites Zuhause, bin an Seehundbänken vorbeigetuckert, nur Helgoland kenne ich noch nicht. Bisher habe ich also angenommen, dass ich die Nordseegefilde ganz gut kenne.

Nun weiß ich allerdings seit gestern, dass ich tatsächlich nichts kenne. Denn seit langer, langer Zeit war ich gestern mal wieder im Kino und habe mir dort den Dokumentarfilm, „Die Nordsee von oben“ angesehen. Für diesen Film wurde, wie der Titel schon sagt, das Gebiet der Nordsee von oben gefilmt, und zwar von einem Hubschrauber aus, an dem die zur Zeit beste Hubschrauberkamera der Welt installiert war, die Bilder in HD-Qualität liefert.

Und was dabei herauskam, ist mehr als beeindruckend. Ansichten, die sonst nur die an der Nordsee zahlreich vorkommenden Möwen genießen können, sind in diesem Film zu sehen. Ich halte normalerweise nichts davon, wenn es heißt, „diesen Film muss man gesehen haben“ oder „dieses Buch muss man gelesen haben“. Dass muss man nämlich nicht, aber dieser Dokumentarfilm ist so schön, dass er nicht nur für Nordseefreunde sehr sehenswert ist.

Traumhafte Aufnahmen, wie man sie sonst nie sehen würde. Vollgelaufene Priele, die beinahe wie Adern unter der menschlichen Haut aussehen, unbewohnte Inseln, auf denen nur Vögel leben, Schiffswracks im Wattenmeer, Farben wie in der Südsee oder der Karibik – die Nordsee ist wahrlich filmreif. Zu sehen ist allerdings nicht nur die Nordsee, sondern auch die umliegenden Regionen. So gibt es herrliche Luftaufnahmen des Alten Landes, von Hamburg mit dem grandiosen Containerhafen, Stade, Greetsiel oder dem Nordostsee-Kanal.

Aber besonders beeindruckend sind schon die Aufnahmen der Nordsee und den darin befindlichen Inseln und Halligen. Die beinahe endlosen Strände von St. Peter-Ording und Amrum; der Autozug nach Sylt; ein Bürgermeister und Postbote in Personalunion, der auf seiner Lore durchs Wattenmeer fährt; Inseln, die nur von Vögeln bewohnt werden; die ausgedehnten Salzwiesen; die Dünen; die Zwillingtürme von Greetsiel oder die Leuchttürme – all‘ dies von oben gefilmt sind schon tolle Aufnahmen.

Aber auch weniger Schönes wie die Bohrinsel Mittelplate des Energiekonzerns RWE DEA sind zu sehen, denn davor kann man ja nun mal nicht die Augen verschließen.

Das Zusammenspiel aus Bildern, der dazu perfekt passenden Musik und der Sprecherstimme mit einem leicht nordischen Slang (aber in Hochdeutsch) machen die Dokumentation zu einem wirklich schönen Heimatfilm und einem Vergnügen. Als Nord- und Ostseefan war ich hin und wech.

Nee, Kingers, wat ist die Nordsee von oben schön.
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Meinungen von Lesern zu diesem Artikel
hefried | 21.07.11 | 17:36 Uhr
RE: „Die Nordsee von oben“
Nach dem Film "Unsere Erde" und "Die Ozeane", wieder ein großartiger Naturfilm.

Läuft leider nur in ausgewählten Kinos, meist vormittags.
Gibt es aber im Herbst auf DVD.
Für diejenigen, die den Film verpasst haben.

Gruß Helmut
Andrea Margraf | 21.07.11 | 17:34 Uhr
RE: „Die Nordsee von oben“
Der Magistrator gerät ja richtig ins Schwärmen! Wenn es hier so weiter geht mit dem Wetter, ist Kino eine gute Alternative. Und warum dann nicht auch dieser Film? Er scheint sich ja tatsächlich zu lohnen.
Spirit of Jan | 21.07.11 | 17:08 Uhr
RE: „Die Nordsee von oben“
Wenn schon Werbung dann bitte richtig.... ;-))


Hier der Trailer zu „Die Nordsee von oben“

Es lohnt sich in jedem Fall.

In diesem Sinne, Spirit of Jan
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Re: Wangerooger Lichtspiele

Beitragvon Maya Mitsume » 5. Aug 2011, 17:20

Aktuelles Kino-Programm vom 05.08.2011 bis 18.08.2011

PDF-Version: Kiono-Programm vom 05.08.2011 bis 18.08.2011

LG Maya
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