Bebauung Strandpromenade

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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 22. Apr 2013, 19:52

Sie haben uns belogen und betrogen!!!!
---aus Heino`s Seiten:

22.04.2013

Auszug aus einem Verkaufsangebot für Anna Düne

Zitat:
In den ersten 3 Geschossen (..........)werden insgesamt 40 Appartements zum Kauf angeboten, die auch in die touristische Vermietung gehen werden. Die Eigennutzung ist für jeden Erwerber im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten gewährleistet. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Preis für das Appartment, für das Möbelpaket sowie den Preis an der Gemeinschaftsfläche (Rezeption und Wellnessbereich).

Im Dachgeschoss werden 8 Appartements angeboten, die nicht der touristischen Vermietung unterliegen und zur Eigennutzung zur Verfügung stehen.

Der Kauf des Appartments im ANNA DÜNE Apart-Hotel bietet den Investoren die Möglichkeit, ihr Geld in eine inflationsgeschützte Anlageform zu investieren und sich gleichzeitig den Traum von einer eigenen Ferienimmobilie zu verwirklichen. Zitat Ende

Die Kaufpreise für die Appartements liegen zwischen ca. 216.000 bis ca. 510.000 Euro.

Was sagte Dr. de Buhr als Vorsitzender der Rettungsaktion "Unser Kurhaus" in einer Rede über den damaligen Inselrat und Bürgermeister?
Zitat:
" Sie haben uns belogen und betrogen."
Zitat Ende.

Mit dieser Aussage bekam der damalige Vorsitzende vor dem Amtsgericht Jever Recht, als ihn einige CDU Rats-Mitglieder, die sich davon betroffen fühlten, mit einer Strafandrohung von 500.000 DM zu einer Unterlassungserklärung zwingen wollten.

Und um noch ein Zitat einer integren Insulanerin heran zu ziehen:
" Da schau her !"
Zitat Ende.
Gerda Oldewurtel am 21.04.2013 in Ihrem Leserbrief zur "Bürgerbeteiligung
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da hat doch mal einer den Nagel auf den Kopp getroffen!
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Admin » 23. Mai 2013, 07:20

Hotel "Anna Düne"

Unter http://www.immonet.de/angebot/20821784?drop=sel stehen 42 Apartments zum Verkauf.

Also doch „Kaiserhof 2“ ?
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon keinereiner » 23. Mai 2013, 08:28

Habt Ihr da jemals Zweifel gehabt?
Ich nicht. Man muss sich einfach nur anschauen was besagte Investoren in ihrer Laufbahn bisher an Projekten umgesetzt haben.
Mir ist bei meinen Recherchen zu NIU kein einziges von denen geplantes, gebautes oder in irgendeiner Form angeschobenes Hotelprojekt untergekommen. Das einzige was dieser investor macht ist der Bau und der Vertrieb von Appartmentanlagen.
Von daher bleibt nur zu festzuhalten, daß die Entscheider die den Verkauf an just diesen Investor (Und der Potentielle für den Rest der Fläche ist da noch schlimmer, da ein total intrasparentes Firmengeflecht, die Beiteligungsgesellschaft hat mehrere Sitze, wohl hauptsächlich um Steuern zu sparen (Verkürzen will ich hier nicht unterstellen)) durgewinkt haben schlicht zu doof waren einfach mal ein bishen zu "googlen".
Wenn man sich einfach nur dessen Referenzliste anschaut, wie auch andere Projekte die er verantwortet hat recherchiert, stellt man fest daß der Gute bisher auschliesslich Residenzen und Wohnanlagen gebaut und vermarktet hat. Vielleicht belehrt mich einer eines besseren, aber da war kein einziger Hotelbetrieb bei. Von daher wird das genau so ein Hotelbetrieb wie der Kaiserhof.
Ein sich selbts überlassener Wellnessbereich, und ein verpachtetes Speiselokal. Mehr nicht.
In Heinos Gästebuch gab es immer wieder mal Verteidiger des Projektes die vom Modell Upstalsboom gesprochen haben.
Das wird aber in der Verkaufsanzeige widerlegt.: So werden die "Einnahmen pro Einheit" abgerechnet. Will heissen, der Gewinn
wird nicht gemessen an der Anteilsfläche auf alle Eigentümer verteilt, sondern der bekommt mehr, der bei der "Wohnungsloterie" die vermeintlich besser vermietbare Bude abbekommen hat. Im Zwiefel verdienen sich also die Besitzer der Penthaus- und Nordseiten-Wohnungen duselig, die mit Blick auf die Villen oder gar gen Osten auf den 70er Jahre Betonbunker gucken ind die Röhre. WIe beim Kaiserhof auch. Und ich wette, daß der touristische Vermarkter nach spätestens 5 Jahren wegen Erfolglosigkeit wegfällt und jeder Eigentümer dann in EIgenregie vermietet, wieder wie beim Kaiserhof.
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 5. Jun 2013, 21:30

TOURISMUS


Wandelgang weicht dem Hotelneubau


Auch Minigolfplatz muss weg– Noch kein neuer Standort gefunden



WANGEROOGE



Veröffentlicht: 05.06.2013


Kurverwaltung präsentiert erste Zahlen über den Saisonverlauf. Bis zum 31. Mai kamen weniger Gäste auf die Insel.


Der Oldenburger Investor Dirk Onnen will am 15. September an der Oberen Strandpromenade mit dem Bau des geplanten Apart-Hotels beginnen. Dazu wird er zuvor den Wandelgang zwischen Bürgermeisterhaus und Kursaal abreißen. Der Werksausschuss der Kurverwaltung befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit dem Thema. Dabei ging es um die Endstücke des Wandelgangs am Bürgermeisterhaus und am Kursaal, die im Prinzip noch nicht weichen müssten, da sie nicht mehr zu dem Hotelgrundstück gehören. Die Mitglieder des Werksausschusses waren sich jedoch einig darüber, dass die „Stummel“ gleich mit abgebrochen werden sollten. Das berichtete stellvertretender Kurdirektor Wilhelm Janssen unserer Zeitung.


Auf dem Baugrundstück befindet sich derzeit noch die Minigolfanlage, die von der Kurverwaltung nun bis zum 15. September abgeräumt werden muss. Auf einen neuen Standort für den Minigolfplatz konnten sich die Mitglieder des Werksausschusses am Dienstag nicht verständigen. Im Gespräch sind der Steingarten, der Hindenburgplatz, der allerdings zum Teil der Deutschen Bahn gehört, sowie das Freizeitgelände südlich des Schwimmbads. Der Ausschuss will die möglichen Standorte noch einmal vor Ort in Augenschein nehmen und erneut darüber beraten. Das gilt auch für den geplanten Trimmpfad, für den der Lions-Club zwei Geräte spendieren will. Vorgeschlagen wurden die Fläche vor der Dünenhalle und der Teichgarten


Vor Beginn der Sitzung hatte der Werksausschuss die öffentlichen Toiletten am Rosengarten und am Strand begutachtet, weil ihr Zustand häufiger bemängelt wurde. Wie Janssen berichtete, hatten die Ausschussmitglieder einen „sehr guten Eindruck“ gehabt. Einige kleinere Schönheitsreparaturen sollen bis zum Beginn der Sommerferien Ende Juni erfolgt sein.


Dass die Hauptsaison mit einer stabilen Hochdrucklage und steigenden Besucherzahlen einhergeht, hofft sicherlich nicht nur der stellvertretende Kurdirektor, der dem Ausschuss bereits einige Zahlen präsentierte – Stichtag 31. Mai. Die Einnahmen aus Kurbeiträgen seien im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres um 2,35 Prozent gestiegen. Da aber der Kurbeitrag für dieses Jahr um 20 Cent erhöht worden sei, dürfe der Anstieg nicht überbewertet werden, meinte Janssen. Die Einnahmen aus der Strandkorbvermietung haben sich um 15 Prozent (33 000 Euro) verringert, wohl Kälte und wenigen Sonnenstunden am Saisonanfang geschuldet. Dafür wurde im Freizeitbad ein Plus von 4,5 Prozent erwirtschaftet. Dort beginnen am 4. November die Sanierungsarbeiten.


Bis Ende Mai hat die Deutsche Bahn drei Prozent weniger Gäste auf die Insel befördert, entsprechend fällt auch die Zahl der Tagesgäste niedriger aus. „Im Mai ging der Trend aber etwas nach oben“, berichtete Wilhelm Janssen
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 13. Jun 2013, 20:55

-aus Heino`s Seiten:

Die Inselinfo




13.06.2013

Ach die Adenauers!
( was schert mich mein Geschwätz von gestern….)

Gestern war ich beim Finanzausschuss und das mit der Bake trifft zu. Mit dem Bürgerverein konnte man sich bisher nicht hinreichend verständigen und eine Spendensammlung habe deshalb auch nicht stattgefunden. So habe ich das zumindest verstanden.

Was ich allerdings überhaupt nicht verstanden habe, ist der Punkt, dass die Bürger wieder nach erfolgter Entscheidung in Sachen Strandpromenade von den Entscheidungen über ihre Zukunft in Kenntnis gesetzt werden sollen.
1.1. Die Option für Herrn Lammers läuft am Ende des Monats aus und vorher findet noch ein Gespräch mit ihm statt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich. Diskussionsbedarf wird nicht gesehen, „da alle Projekte bereits vorgestellt wurden“. Was bedeutet, dass es bei dem Bau weiterer Ferienwohnungen bleiben soll. Alternativen werden augenscheinlich nicht in Erwägung gezogen.
1.2. Wurde im stillen Kämmerchen des Bauausschusses beschlossen, auf die Gründung, d.h. Fundamentlegung einer Brandmauer, an der südöstlichen Baugrenze des Apartmentgebäudes auf dem Cobigolfgelände seitens der Gemeinde zu verzichten. Dafür habe man kein Geld. Wenn wir Geld für dies, das und jenes haben, dann haben wir auch Geld für 50 Kubikmeter Beton, die uns Perspektiven und den WERT eines Grundstücks in bester Lage erhalten. Übersetzt heißt das, die Gemeinde/Kurverwaltung wird auf dem Grundstück nie für sich bauen, weil sie die erhöhten Kosten einer Fundamentsunterfangung nicht aufbringen kann und deshalb wird sie das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt günstig an jemanden abstoßen. Sehr weitsichtig entschieden.

Nun bin ich ein gnadenloser Optimist, aber diese Art der Lernkurve ohne Anstieg ist auch mir langsam zu viel. Wir haben, wenn wir das stillschweigend hinnehmen, den Winter über unsere Zeit am Leitbild verschwendet. Die Bürgerinitiative und ich haben den Winter über öffentlich Zurückhaltung geübt, um dem Rat und dem Bürgermeister unter Wahrung ihres Gesichts eine Neubewertung ihrer bisherigen Entscheidungen zu ermöglichen. Es ist aber wohl immer noch nicht klar geworden, dass Tourismus unser Hauptgeschäft ist und dieses einem dramatischen Wandel unterliegt! Wir haben ganz andere Baustellen als eine neue Verwaltung und müssen statt dessen die Grundlage für ein erfolgreiches Touristikgeschäft verbessern. Mehr und mehr Betten sind es nicht! Höhere Auslastung und Qualitätsverbesserung im Angebot nicht nur der Unterkünfte sind es!

Der Kommentar des Bürgermeisters über die BI und mich zeigt, dass von der Seite keine positiven Impulse zu erwarten sind. Weshalb ich persönlich ab jetzt wieder publiziere – und zwar alles, was so gerne in nicht-öffentlichen Sitzungen über uns Bürger hinweg entschieden wird. Der Bürgermeister konnte sich seines Kommentars nicht erinnern, als ich nachfragte, den er übrigens laut Herausgeber „Moin“ nicht nur mündlich sondern schriftlich abgegeben hat.

Wir sind lange genug mit den angeblichen Zwängen unserer Finanzsituation manipuliert worden. Das nächste Mal wenn ich den Wunsch nach Bürgerbeteiligung von den oberen Rängen höre, werde ich ganz laut lachen.

Mit freundlichem Gruß,
Petra Tiessen

PS. Am Montag trifft sich die „ZUKUNFTSWERKSTATT“ im Hanken
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 14. Jun 2013, 17:27

... mal juste bei vip-immobilien.de gefunden:


Aktuelles

ANNA DÜNE Aparthotel - Ein neues Feriendomizil auf der Insel Wangerooge


In einer herausragenden Lage direkt am Weststrand auf der Nordseeinsel Wangerooge entsteht ein neues Feriendomizil - das ANNA DÜNE Aparthotel.


Dieses Projekt ist der zweite Baustein zur nachhaltigen touristischen Entwicklung der Insel Wangerooge. Neben dem ANNA DÜNE Aparthotel werden derzeit in direkter Nachbarschaft die drei Häuser der ANNA DÜNE Ferienvillen mit insgesamt 30 Ferienapartments gebaut.

In Zukunft werden 42 Apartments des ANNA DÜNE Aparthotel zusammen mit den 30 Ferienwohnungen der ANNA DÜNE Ferienvillen die Vorteile eines gemeinsamen touristischen Vermarktungskonzeptes in Verbindung mit der Hotel-Gastronomie und dem hoteleigenen Wellnessbereich nutzen.

Alle Apartments werden in einer hochwertigen Qualität errichtet. Einige werden barrierefrei erstellt. Im Erdgeschoss befinden sich zudem rollstuhlgerechte Apartments. Hierdurch wird die Vermietbarkeit weiter optimiert

Alle Apartments werden mit einer kompletten Inneneinrichtung einschließlich einer kleinen Pantryküche ausgestattet.

Das touristische Vermietungskonzept im ANNA DÜNE Aparthotel sieht vor, dass alle Apartments über einen touristischen Betreiber vermarktet werden und die Einnahmen pro Apartment abgerechnet werden.


Eine solide Anlage für Investoren

Ferienimmobilien liegen unverändert im Trend. Auch in Krisenzeiten ist das Kauf- bzw. Vermietungsinteresse ungebrochen. Die Ferienimmobilie gilt wegen ihrer Sicherheit und Wertsteigerungschance als interessante Anlageform.

Der Kauf eines Apartments im ANNA DÜNE Aparthotel bietet den Investoren die Möglichkeit, ihr Geld in eine inflationsgeschützte Anlageform zu investieren und sich gleichzeitig den Traum von einer eigenen Ferienimmobilie zu verwirklichen.

Hier werden die 6 wichtigsten Kaufkriterien erfüllt:
•eine erstklassige Lage
•eine stark nachgefragte Urlaubsregion
•ein angemessenes Preis-/Leitungsverhältnis
•ein sehr gutes Vermietungspotenzial
•eine schnelle Erreichbarkeit
•und eine sehr gute Wertanlage
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 23. Jun 2013, 13:22

Vier (4) STERNE HOTEL
-aus Heino`s Seiten vom 23.06.13-

„Ja am 25.06. soll ein Gespräch mit dem Planer eines 4 Sterne Hotels auf dem Gelände der jetzigen KV stattfinden……….
………..Was uns Herr L. dort vorstellen wird, wissen wir Ratsmitglieder zur Zeit noch nicht………………
……….. Seine Planungen können aber nur auf dem Ratsbeschluss zu diesem Projekt beruhen, wo neben einem 4 Sternehotel………“

Sehr wahrscheinlich hat er eine neue Deutsche Hotelklassifizierung im Gepäck
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon keinereiner » 20. Sep 2013, 16:16

Jetzt sind sie vollkommen Irre geworden auf der Insel.
Eine Dünenlandschaft mit Hubschrauberlandeplatz soll jetzt auf der restlichen Polizeiwiese entstehen.
Und womit tackern die dann den Sand fest ?
Die Insel besitzt doch schon lange einen H-Platz, dieser liegt zwar "aussen" am Flugplatz, dafür aber direkt auf dem Weg, wenn man bedenkt wo die Rettungswache ist. Ausserdem ist die Lage eines H-Platzes auf der Insel wegen der ohnehin kurzen Wege aus Notfallmedizinischer Sicht vollkommen wurscht. (Ortsnähe bringt hier keinerlei Vorteil ggü dem bisherigen Standort)
Wahrscheinlich ist das nur die Verbesserung der Anreiseanbindung für die bessere Gästeklientel.
Und der Golfplatz am Flugplatz braucht mehr Platz. :twisted:
Wenn man da schon wegen des H-Platzes künstliche Dünen aus Beton bauen muss (Sand kann es ja nicht sein, da er von den Rotoren immer aufgewirbelt werden würde.) Kann man doch zur Steigerung der touristischen Attraktivität doch gleich einen alpinen Kletterpark Marke
Zugspitze-Light da hin setzen.
Und ich dachte immer nur unsere Bundespolitiker wären Irre. :roll:
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon Salzufler » 21. Sep 2013, 06:33

Kommentar von Heino auf seinen Seiten:
21.09.2013

Naturschutz auf "Insulanisch"

Die Magergrasflächen fallen als "Gesetzlich geschützte Biotope" unter §30 des Bundesnaturschutzgesetzes. Auf der Insel verfügen derart geschützte Magergräser offensichtlich auch noch über Eigenschaften, die Gräsern normalerweise abgehen, sie können scheinbar ihre Wurzeln einziehen und über Nacht verschwinden.
Damit machen sie dann freundlicherweise Platz für eine von Menschenhand geformte "Dünenfläche" und den dringend benötigten zweiten Hubschrauberlandeplatz auf der Insel.

Da kann man den Insulanern nur ins Stammbuch schreiben, wer sich einmal verscheißern lässt, muss damit rechnen, dass es immer wieder versucht wird.
Und ich wette, wir stehen erst am Anfang einer ganzen Reihe von Merkwürdigkeiten, die sich noch aus den umstrittenen Neubauten auf der Polizeiwiese und auf dem Mini-Golfplatz ereignen werden. Man muss kein Prophet sein, nur einmal genau hinsehen, -hören und -lesen, um zu erkennen, dass die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass aus dem geplanten Hotel, jüngst zum Apart-Hotel umgedeutelt, in ein paar Jahren exklusive Ferienwohnungen werden.

Beim Golfplatz ist es den "Grünen Wangeroogern" unter ihrem Vorsitzenden Peter Kuchenbuch-Hanken noch gelungen die Naturschutzflächen der Insel zu schützen. Beim Magerrasen, im Nebenbereich des Neubaugebietes, haben die Schutz-Antennen der Umweltschützer dann aber offenbar doch irgendwie versagt.
Armer Rasen. Wärest Du doch nur kräftiger angewachsen, oder wenigstens umzäunt und geschützt worden, es gäbe Dich wahrscheinlich heute noch und die Insel müsste mit nur einem Hubschrauberlandeplatz auskommen.

Bericht und Photos von Peter Kuchenbuch-Hanken im Jeverschen Wochenblatt >>>>HIER

(Küstenserver Anmerkung zu den Wochenblatt Photos: Wahrscheinlich irgendwo unter einem der Traktoren und/oder der planierten Fläche war früher einmal ein Stück schützenswerter Magerrasen)
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Re: Bebauung Strandpromenade

Beitragvon keinereiner » 16. Jun 2014, 08:11

Gut daß ich kein Inselbewohner bin, denn spätestens nach der letzten Werksausschusssitzung hätte ich sowohl alle Ratsmitglieder als auch alle Bürgermeisterkandidaten ganz übel vertrimmt, und wäre dafür ganz sicher vom Inselscheriff (den ich wahrscheinlich als letzten vertrimmt hätte ;) ) in den Bau gesteckt worden.
Da haben diese Personen nun in der "Elefantenrunde" alle von größtmöglicherTransparenz geschwaffelt, und nun kommt mal wieder raus daß es auf Wooge darum in etwa so gut bestellt ist wie in Moskau
oder Pjöng Jang. :roll:
Vor nicht allzu langer Zeit hiess es noch die Optionen für den Kauf der Flächen der Kurverwaltung (Lammers) als auch für den Platz am Meer (Onnen) wurden bisher nicht gezogen und liefen aus.
Nun ist plötzlich der Platz am Meer doch verkauft ?
Dann wurde am 4 Juni zur Werksausschusssitzung geladen (öffentlich) doch der entscheidende Tagesordnungspunkt ist schlicht unterschlagen worden, nämlich der in dem die Pläne Onnens zur "Strandhalle" vorgestellt werden sollten. Offenbar haben sich die Inselverantwortlichen mal wieder vor Protesten gefürchtet, also diesen elementaren TOP schlicht unterschlagen.
Mir kann nämlich keiner erzählen, das just in der Woche zwischen veröffentlichung der TO der Verkauf besiegelt, die Pläne erstellt und die Vorstellung derer angekündigt wurde.

Genial finde ich den Spruch auf PeKuHas Seite "man wolle den Entwurf ersteinmal sacken lassen" Auch hier mal wieder der Versuch den Leuten vorzugaukeln man könnte auch im Entferntesten noch etwas daran ändern. Wie auch bei den Bauten auf der Polizeiwiese oder beim neuen FeWo-Bunker auf dem alten Minigolfplatz (denn ein Hotel wird das nie und nimmer sein) wird das genauso realisiert.
Denn das Grundstück hat offenbar nun den Besitzer gewechselt, und die Gemeinde hat nun bzgl. der Gestaltung nur noch Eingriffsmöglichkeiten über den Bebauungsplan, denn im Grundbuch vermute ich wie auch bei den anderen Grundstücken keinerlei Einschränkungen. Das Einzige worauf ich jetzt noch warte, ist daß offenbar wird daß der Bereich DG auch wieder mal zwecks Finanzierbarkeit mit FeWos bestückt wird. Und das wird kommen, sowahr ich hier schreibe.

Genial ist daran auch daß "Aldi Nord" bzw das Oberdeck, was als Panorama-Saal gedacht war nun wegen der Giebelhöhe des Neubaus von >8m demnächst den besten Ausblick haben wird, auf die FeWo-Fenster im Neubau, aber nicht auf die offene See.


Und zu meiner Fundamentalkritik heutiger Architektur zu kommen.
Als ich diese Bilder auf PeKuHa's Seite gesehen habe musste ich mal wieder einen starken Brechreiz unterdrücken. Die einzigen "klassischen" Elemente in diesem Entwurf sollen wohl sein die Dachform
(als Steildach) und der an der Ostseite angebrachte Aufzugshaken. (Deko ohne Nutzwert) Die Giebelform als solche ist Pseudoklassich, denn ich finde sie in keinem Katalog klassischer Giebleformen, speziell nicht bei denen die angeblich für Friesland typisch sein sollen. Man hat hier einfach mal in schlecht versucht das Profil des Rettungsbootschuppens in Carolinensiel aufzugreifen,
aber ohne die Stuckverzierungen, das riesengroße "Scheunentor" wirkt das ganz übel deplatziert und billig.
Ansonsten mal wieder die typische Neuarchitekten-Bausünden wie wir sie nun auf der Insel zuhauf sehen.
So ist dem ansich schon hässlichen Gebäude nun auch ein noch hässlicherer Glasvorbau vorgesetzt (soll wohl eine Glasterasse nach norden hin sein, was soll so etwas). Ein anderer Kritikpunkt ist mal wieder die Auswahl der Fenster. Irgendwie scheint den heutigen Architekten jedweder Sinn für Proportion abhanden gekommen zu sein, anders kann ich mir diesen zwanghaften Drang zum, "französischen Balkon" nicht erklären. Warum zum Geier muss jedes Fenster denn unbedingt Bodentief sein ? (Ich wette die Giebelfenster im DG werden in der Ausführung auch "französische Balkone" entgegen dieser Entwurfszeichnung, wäre nur konsequent.
Was ich mich auch frage was nun an einem Blechdach, weil nichts anderes scheint das wieder zu werden, friesisch sein soll?

Und da ich mich gerade wieder so schön in Rage geschrieben habe, nach meinem Kurzbesuch über Himmelfahrt auf der Insel, frage ich mich was nun an den angeblich behindertengerechten Wohnungen in den Polizeiwiesenbauten behindertengerecht sein soll? Ich habe die Dinger zwar nicht von Innen gesehen, aber die Wohnungseingangstür von Aussen an Haus3, und auch die Steigung der Zuwegung zu den Häusern 1 & 2 von der Elisabeth-Anna-Str. aus sind alles, aber nicht behindertengerecht. (Wenn ich auf Gehbehinderung und Rollstuhl abstelle) Die Tür ist schmaller als jede Behindertentoilettentür, und die Steigung dürfte kein einziger Rollifahrer ohne Hilfsperson hochkommen ohne im Rollstuhl hinten über zu kippen. EIne Oma mit Rollator kommt da auch unmöglich hoch, oder von der anderen Seite unfallfrei runter.
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