Inselpolitik

Meldungen und Diskussionen zur Inselpolitik
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 6. Mär 2012, 12:36

Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge Wangerooge, den 05. März 2012
Der Bürgermeister

E i n l a d u n g

Bürgerinformation

am 15. März 2012, 20.00 Uhr,
„Oberdeck“, Obere Strandpromenade

Thema:

Sachstand zur Neubeordnung der Liegenschaftsflächen an der
oberen westlichen Strandpromenade und weiterer Flächen
(„Polizeiwiese“, „östlicher Steingarten“, Freiflächen südlich des
Freizeitbades)

Die Bürgerschaft wird zum Informationsabend hiermit herzlich
eingeladen.

Die Platzzahl im „Oberdeck“ ist begrenzt, Platzreservierungen werden entgegengenommen
im Sekretariat des Bürgermeisters (Frau Schnor, Tel. 04469 99111,
Mail: Eva.Schnor@Wangerooge.de oder persönliche Vorsprache)
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 26. Mär 2012, 06:13

Kurverwaltung rechnet mit Defizit von 659 500 Euro
aus NWZ-Online vom 26.03.2012

Ratssitzung Curt Hanken als beratendes Mitglied in Sozialausschuss berufen

anz



Wangerooge - Der Wirtschaftsplan der Kurverwaltung Wangerooge sieht für 2012 ein Defizit von 659 500 Euro vor. Als einen Grund nannte der stellvertretende Kurdirektor Wilhelm Janssen jetzt in der Ratssitzung die Sandfahrmaßnahme am Hauptstrand: Rund 230 000 Euro sind dafür veranschlagt.

Für Instandhaltungen wurden weitere 160 000 Euro angesetzt – unter anderem müssen Duschen, Toiletten und der Umkleidebereich des Schwimmbads „Oase“ saniert werden. Trotz sinkenden Strom- und Gasverbrauchs sind die Energiekosten erneut gestiegen: Obwohl die Kurverwaltung knapp 20 Prozent Strom und sieben Prozent Gas eingespart hat, zahlt sie eine 2,31 Prozent höhere Strom- und 14,4 Prozent höhere Gasrechnung.

Für 2012 rechnet Janssen mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen: 1,9 Millionen Euro Einnahmen aus Kurbeiträgen sind eingeplant. Der Rat stimmte dem Wirtschaftsplan zu.

Gegen die Stimme von Bürgermeister Holger Kohls hat der Rat einen Befreiungsantrag für ein Bauvorhaben im Haus Zedeliusstraße 39 genehmigt: Der Eigentümer des Eckgebäudes plant, die vorhandene Überdachung so umzubauen, dass die Seite zur Elisabeth-Anna-Straße geschlossen und damit windgeschützt ist. „An der Ecke zieht es sehr“, erklärte Jürgen Wiebach (CDU).

Kohls wies darauf hin, dass mit der Genehmigung die Grundsätze des bestehenden Bebauungsplans aufgeweicht werden, so dass möglicherweise auch andere Geschäftsleute Anträge auf Veränderung ihrer Überdachungen stellen könnten. Das müsse er auch dem Landkreis als Bauaufsicht mitteilen.

Als beratendes Mitglied hat der Rat den Vorsitzenden des Wangerooger Seniorenbeirats 60 plus Curt Hanken in den Sozialausschuss berufen. Hanken will sich insbesondere für die Belange der älteren Wangerooger Bürger einbringen.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 21. Apr 2012, 09:09

Beratung über Katzen-Kastration
aus NWZ-Online vom 21.04.2012

anz

Wangerooge - Der Wangerooger Finanzausschuss tagt am Dienstag, 24. April, ab 20 Uhr im Sitzungsraum der Gemeinde. Thema ist der Erlass einer Verordnung zur Kastrationspflicht für freilaufende Katzen auf der Insel. Weiteres Thema ist der Abschluss eines Wegevertrags mit dem Land. Die Sitzung ist öffentlich, Bürgerfragestunden sind eingeplant.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 23. Apr 2012, 10:24

Wangerooger Grundschule soll Ganztagsschule werden
aus NWZ-Online vom 23.04.2012

Spd Ortsverein zieht Jahresbilanz – „Keine Chance für ortsnahen Hafen“ – Klaus Radtkowski geehrt

lr


Wangerooge - Die Wangerooger Grundschule soll nach dem Willen der Insel-SPD Ganztagsschule werden. In ihrer Hauptversammlung am Freitagabend im Towerstübchen forderten die Sozialdemokraten die Gemeindeverwaltung als Schulträgerin dazu auf, den Antrag auf Errichtung einer Ganztagsschule zu stellen und das Konzept gemeinsam mit der neuen Schulleitung abzustimmen.

Der Umzug der Grundschule in die Inselschule (die NWZ  berichtete) schafft im alten Gebäude aus Sicht der SPD durchaus Gestaltungsspielraum für die Gemeinde. Konsens fand die Zielsetzung, dieses Gelände für Mietwohnungsbau zu verwenden, in dem sowohl junge Familien und Personal, als auch mobilitätseingeschränkte, ältere Menschen bezahlbaren Wohnraum finden.

Zum Thema Golfplatz waren sich alle Anwesenden einig, dass mit Blick auf den Umweltbericht und vorliegende Stellungnahmen des Landkreises die Realisierung der aktuellen Planung unwahrscheinlich ist. Bei weiteren Investitionen in den Flächennutzungsplan Golfplatz oder in Kompensationsflächen sind Verträge zur Kostenübernahme mit zukünftigen Betreibern eines Golfplatzes zu schließen, fordert die SPD. Die Zusage des Golfclubs, für die bisher entstandenen Kosten in Höhe von rund 50 000 € aufzukommen, soll vertraglich geregelt werden.

Der Ortsverein sieht sich nach Kenntnisnahme der ersten Planungen zum Ausbau des Westanlegers in seiner Position bestätigt, den Bau eines ortsnahen Hafens nicht weiter zu planen. Die immensen Kosten des ortsnahen Hafens mit den hohen Folgekosten werden weder vom Land getragen noch könne die Gemeinde für ihren Anteil aufkommen, so Wangerooges SPD-Vorsitzender Uwe Osterloh.

Nur nach einem deutlichen Signal der Gemeinde werde das Land als Investor am Westanleger tätig und vielleicht schon dieses Jahr mit ersten Maßnahmen beginnen. Das Konzept soll den Bürgerinnen und Bürgern Anfang Juni präsentiert werden, die SPD hofft auf eine hohe Bürgerbeteiligung.

Zu Beginn der Versammlung überreichte Uwe Osterloh Urkunde und Ehrennadel an Klaus Radtkowski, der der Partei seit 25 Jahren angehört. Zehn Jahre hat der Jubilar auch im Vorstand der Wangerooger SPD mitgearbeitet.

Osterloh freute sich besonders, dass er zur Hauptversammlung nicht nur Mitglieder des Ortsvereins, sondern auch Wangerooger Bürgerinnen und Bürger begrüßen konnte, die sich über aktuelle politische Themen informieren und mitdiskutieren wollten.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 4. Mai 2012, 13:10

aus Wangerooge aktuell vom 04.05.2012

Bürgerinformation


Auf der Insel wird eine Unzahl von Katzen gehalten, die überwiegend auch sogenannte Freigänger
sind. Darüber hinaus gibt es wohl eine nicht unerhebliche Anzahl von verwilderten Katzen, die sich
im Ort und auch außerhalb des Ortes in den Nationalparkflächen aufhalten und dort erhebliche
Schäden während der Brut- und Aufzuchtzeit der Vögel anrichten.

Die Tierheime am Festland beklagen die nicht mehr zu verkraftenden Zuwächse bei der Aufnahme
von Katzen. Die Veterinärämter wie auch die Jägerschaft appellieren, der stetig wachsenden
Population bei den Katzen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen.

In vielen Orten am Festland – auch in der näheren Umgebung – wurde bereits eine Verordnung
über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen erlassen. In den gemeindlichen
Gremien wird derzeit der Erlass einer Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht
von Katzen diskutiert. Bevor eine Verordnung für das Gemeindegebiet erlassen wird, soll die
Bevölkerung Gelegenheit haben, sich zum Satzungsentwurf zu äußern. Der Satzungsentwurf wird
hiermit veröffentlicht (auch im Aushang am „Schwarzen Brett und dem Aushangkästen).

Anregungen und Bedenken zum Verordnungsentwurf werden bis zum 18. Mai 2012
entgegengenommen bei der Gemeinde, Sekretariat des Bürgermeisters, Peterstraße 6, Wangerooge
(auch möglich per Mail unter der Adresse: gemeinde@wangerooge.de).


Wangerooge, den 2. Mai 2012
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
Kohls



Entwurf



Verordnung


über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen
in der Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge

Aufgrund der §§ 1 und 55 des Niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und
Ordnung (Nds. SOG) in der Fassung vom 19. Januar 2005 (Nds. GVBl. S. 9), zuletzt geändert durch
Art. 2 des Gesetzes vom 7. Oktober 2010 (Nds. GVBl. S. 465) hat der Rat der Gemeinde
Nordseeheilbad Wangerooge in seiner Sitzung am folgende Verordnung
erlassen:

§ 1 Katzenhaltung

(1) Katzenhalter oder Katzenhalterinnen, die ihrer Katze die Möglichkeiten gewähren, sich
außerhalb der Wohnung zu bewegen, haben diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels
Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Dies gilt nicht für Katzen bis zu einem Alter
von 5 Monaten.

(2) Als Katzenhalter oder Katzenhalterin im Sinne des Absatzes 1 gilt auch, wer einer freilaufenden
Katze regelmäßig Futter zur Verfügung stellt.

(3) Für die Zucht von Rassekatzen können auf Antrag Ausnahmen von der Kastrationspflicht
zugelassen werden, sofern eine Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird.

(4) Auf Antrag können Ausnahmen von den Bestimmungen dieser Verordnung zugelassen werden,
wenn die Interessen der Antragstellerin oder des Antragstellers die durch die Verordnung
geschützten öffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall nicht nur geringfügig überwiegen.

§ 2 Ordnungswidrigkeit

(1) Ordnungswidrig nach § 59 Absatz 1 des Nds. SOG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den
Bestimmungen dieser Verordnung hinsichtlich des Kastrations- und Kennzeichnungsgebots für
freilaufende Katzen zuwiderhandelt.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 59 Absatz 2 Nds. SOG mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00
EUR geahndet werden.

§ 3 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.


Wangerooge, den
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
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Kohls
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Re: Inselpolitik

Beitragvon strandwärter » 5. Mai 2012, 07:32

Moin,
wer soll denn die Katzenverordnung kontrollieren ? Die Gemeinde schafft es ja noch nicht einmal, die Hunde der Insulaner und der Gäste zu kontrollieren. Weder Polizei noch Ordnungsamt sind personell dazu in der Lage.


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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 9. Mai 2012, 07:36

,Wichtigkeit der Satzung erkannt‘
aus 'NWZ-Online vom 09.05.2012

anz

Wangerooge - Einen „Schritt in die richtige Richtung“ nennt der Verein Tierschutz-Aktiv-Friesland den Satzungsentwurf für Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen durch die Gemeinde Wangerooge. „Tierschutz-Aktiv-Friesland hofft, dass die Bürger die Wichtigkeit dieser Satzung erkennen und den Beschluss des Wangerooger Rates nicht doch noch verhindern“, so Joachim Tjaden, Vorsitzender des Tierschutzvereins. Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen sei auf der Insel ein noch größeres Problem als auf dem Festland, da hier unzählige Wiesenvögel brüten.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 29. Mai 2012, 07:36

Schulen: Vertrag liegt vor
aus Nwz-online von 29.05.2012

anz

Wangerooge - Der Wangerooger Schulausschuss tagt an diesem Dienstag, 29. Mai, ab 20 Uhr im Sitzungsraum der Gemeinde. Thema ist der Vertragsentwurf zwischen Gemeinde Wangerooge und dem Landkreis Friesland zur Zusammenlegung der Grundschule und der Inselschule.

Wie berichtet, wird die Grundschule im Sommer in die Inselschule einziehen. Dahinter stehen finanzielle Gründe: Angesichts abnehmender Schülerzahlen wird der Gemeinde der Unterhalt der Inselschule zu teuer. Um den Grundschülern angemessene Räume zur Verfügung stellen zu können, wird neben weiteren Umbaumaßnahmen die Aula aufgestockt.

Trotz Zusammenlegung unter einem Dach bleiben beide Schulen eigenständig: Es wird weiterhin zwei Schulleiter, ein getrenntes Kollegium und auch verschiedene Konferenzen geben.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 3. Jun 2012, 15:31

Golfplatzpläne im Ausschuss
aus NWZ-Online vom 03.06.2012

anz

Wangerooge - Der Wangerooger Bauausschuss kommt am Dienstag, 5. Juni, um 19.30 Uhr im Sitzungsraum der Gemeinde zusammen. Auf der Tagesordnung stehen der Aufstellungsbeschluss für die Bebauung der Polizeiwiese mit Ferienwohnungen sowie der Aufstellungsbeschluss für die neuen Golfplatzpläne (die NWZ berichtete). Zudem liegt eine Bauvoranfrage für eine Reihenhausanlage an der Charlottenstraße vor und es geht um die Antragstellung zur Aufnahme ins Städtebauprogramm „Demografie-Check“. Die Sitzung ist öffentlich.
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Re: Inselpolitik

Beitragvon Admin » 7. Jun 2012, 07:43

Golfclub plant Platz jetzt kleiner
aus NWZ-Online vom 07.06.2012

Bauausschuss Pläne für Aparthotel an Strandpromenade leicht geändert

Der Ausschuss gab den Bauplänen für Aparthotel und Ferienvillen grünes Licht. Die Initiative „Pro Wangerooge“ kritisierte, dass Ferienwohnungen verkauft werden können.

anz


Wangerooge - Der Wangerooger Bauausschuss hat am Dienstagabend einstimmig den Aufstellungsbeschluss und die Auslegung der Bebauungspläne für das Aparthotel an der Strandpromenade West und drei Ferien-Villen am Ostrand der Polizeiwiese gefasst. Wie berichtet, soll die Bebauung der Polizeiwiese durch Investor Dirk Onnen von der Firma Norddeutscher Boden in Oldenburg am 15. September beginnen, geplanter Baubeginn des Aparthotels ist ein Jahr später am 15. September 2013.

Planer Torsten Zoeke hatte zuvor einige Änderungen im Bauplan vorgestellt. So wurde der Baukörper für das Aparthotel südlich um zwei Meter verschwenkt, dadurch vergrößert sich der Gebäudeabstand zur Oberen Strandpromenade auf sieben Meter. Der Fußweg östlich des Hotels wurde auf fünf Meter verbreitert.

In der Bürgerfragestunde kritisierten Petra Tiessen, Edelgard Wegener und Gerd Gerdes von der Initiative „Pro Wangerooge“, dass ihrer Ansicht nach das finanzielle Risiko für die Bebauung komplett bei der Gemeinde liege, da kein Durchführungsvertrag für das Projekt mit dem Investor abgeschlossen wird.


Gespräch angesetzt
Die Initiative lehnt zudem die Möglichkeit des Verkaufs einzelner Wohnungen in den Ferienvillen ab. Tiessen kündigte an, dass vor der nächsten Ratssitzung ein Gespräch zwischen Bürgerinitiative und Gemeinderat stattfinden soll, in dem die Initiative ihre Bedenken gegen das Projekt nochmals darlegen wird.

Ebenfalls einstimmig hat der Ausschuss beschlossen, dass die neuen Pläne des Golfclubs Wangerooge für den Bau des Golfplatzes weiterverfolgt werden. Wie berichtet, hatte der Golfclub in seiner Mitgliederversammlung seine Pläne dahingehend abgeändert, dass nun für den Golfplatz keine Flächen aus dem Nationalpark mehr verwendet werden. Hintergrund ist, dass bei der Nutzung von Flächen im Nationalpark für Eingriffe in Natur und Landschaft so hohe Kompensationsmaßnahmen anfallen würden, dass sie auf Wangerooge nicht durchführbar sind.

Das bestätigte in der Sitzung Armin Tuinmann von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises. Auch bei einer Beschränkung der Golfplatz-Pläne aufs Flugplatzgelände wird die Naturschutzbehörde prüfen, ob sich Auswirkungen aufs Schutzgebiet ergeben, kündigte er an. Er forderte, dass der Golfclub seine weitere Planung eng mit Planungsbüro und Naturschutzbehörde abstimmt.

Beschlossen wurde zudem, dass Golfclub und Gemeinde nun einen Vertrag über die Kosten der Golfplatzplanung abschließen. Der Golfclub hatte bereits angekündigt, dass er die Planungskosten trägt.

Problem Feuerwache
Bürgermeister Holger Kohls berichtete in der Sitzung, dass es auf der Baustelle des neuen Feuerwehrhauses noch nicht so laufe, wie es mit der Baufirma vereinbart sei: So sei der aufgestellte Zeitplan für den Rückbau der Streifenfundamente und der Sohlplatte sowie das Schreddern nicht mehr gewährleistet.

Wie berichtet, hatte eine Überprüfung von Fundament und Sohlplatte des neuen Feuerwehrhauses ergeben, dass beides nicht die erforderliche Qualitätsnorm aufweist. Die Gemeinde hatte deshalb einen Baustopp für die Feuerwache verhängt. Das Fundament muss abgerissen und neu gegossen werden und auch die Sohlplatte muss neu aufgebaut werden.

Kohls sagte zudem zu, dass sich sowohl das den Bau begleitende Ingenieurbüro Zoeke wie auch die Gemeinde als Bauherrin bemühen, die Beeinträchtigungen durch Baulärm auf das unumgänglich Notwendige zu beschränken.
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