Büchertipps

Wenn Du etwas erzählen oder Grüße loswerden möchtest bist Du hier richtig.
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 15655

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 6. Aug 2011, 06:11

Friesland - 06.08.2011
-aus Jev. Wochenblatt-


Ein Buch, das es nie zu kaufen geben wird

Autorin Judith Hermann las aus ihrer Erzählung "In Horumersiel". In dieser Geschichte lässt sie frühere Zeiten wieder aufleben.




Jever/ju - Teilweise mit geschlossenen Augen, andere gebannt an ihren Lippen hängend, zeichneten die Zuhörer innere Bilder nach, die Judith Hermann ihnen beschrieb. Die Erfolgsautorin von „Sommerhaus, später“, „Nichts als Gespenster“ und „Alice“ war am Donnerstagabend zu Gast bei Litera Tee des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins.

Zu einer Lesung ohne Buch, denn „In Horumersiel“ werde es nie in verlegter Form geben, betonte sie eingangs. Eine Erzählung also exklusiv für die Menschen vom Sielort und dem Jeverland. Ihre Erinnerungen eines einjährigen Aufenthaltes bei der Großmutter, der Enkelin des Leuchtturmwärters auf Wangerooge, entstanden vergangenes Jahr anlässlich der 1. Horumersieler Literaturtage.

War es die Gelegenheit einer Wiederholung, das damals Versäumte nachzuholen oder Neugier vom Hörensagen? „Litera Tee“, diesmal im Audienzsaal des Schlosses zu Jever, war ausverkauft. Selbst in der Ahnengalerie saßen Zuhörer und Hermanns eigene Familie auf Sitzkissen am Boden. Aus den Erzählungen ihrer Großmutter zeichnete die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin die Lebenslinien ihrer Vorfahren nach. Biografien, wie sie Küstenbewohner so oder ähnlich erlebten. Und dennoch wurde die Spannung im gut aufgewärmten Saal spürbar. In verdichteter Sprache beschrieb Judith Hermann Horumersiel mit dem damals letzten Haus „Daheim“ vor dem Deich, Küstenstreifen und Inselleben.

Ihre lebendige expressionistisch anmutende Beschreibung nahm die Zuhörer mit in vergangene und selbst erlebte Zeiten - mit analytisch beobachteter Sicherheit sämtliche Ebenen durchdringend. Sie erwähnte Dinge, „über die nicht gesprochen wurde“, und wünschte sich, „ein Netz über die ganze Gegend und das dort erlebte Jahr spannen zu können.“ Dabei tat sie nichts Anderes - nicht bewertend, einfach nur beschreibend. Dennoch ließ sie in ihrer eigenen Art hin und wieder persönliche Gedanken, Gefühle, Hoffnungen spüren, ohne sie konkret zu benennen. Deutlicher wurde sie lediglich beim überbauten inneren Hafen unter dem Parkplatz, den sie sich zurückwünschte.

Für die anschließenden Fragen nahm sich die in Berlin-Tempelhof geborene 41-Jährige Zeit. Während sie anschließend unzählige Bücher vom Büchertisch der Buchhandlung am Kirchplatz signierte, entspannen sich über das gemeinsame frühere und heutige Horumersiel lebhafte Dialoge - quasi mit ihren „Landsleuten
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 22. Aug 2011, 21:18

Nachrichten » Acht Kurzkrimis: Hinterm Deich lauert zuweilen das Verbrechen






Friesland - 19.08.2011





Acht Kurzkrimis: Hinterm Deich lauert zuweilen das Verbrechen





Von wegen beschaulich: Die acht Autoren der Neuerscheinung lassen in der Region schlimme Morde passieren.



Hooksiel/wan - Lübbert R. Haneborger freute sich sehr über den guten Besuch der Krimilesung im Hooksieler Gästehaus. Nachdem im letzten Sommer der Band „Sieben Inseln - Sieben Krimis“ viel Anklang fand, legte der Verlag nun den nächsten Sammelband auf. Unter dem Titel „Acht Siele - Acht Verbrechen“ (192 Seiten, Verlag Soltau-Kurier, Norden) werden neben acht Kurzkrimis auch acht Sielorte porträtiert.



Doch hinter den Deichen lauere bei aller Beschaulichkeit zuweilen auch das Verbrechen, betonte Verlagsmitarbeiter Haneborger schmunzelnd, und so haben die Autoren jeweils dort einen Tatort gesucht.


Hooksiel machte sowohl mit dem Lesungsauftakt wie auch mit dem ersten Krimi den Anfang der Reihe. Gewonnen hatte man dafür Jutta Oltmanns aus Warsingsfehn, zuletzt regional hervorgetreten mit dem auf Wangerooge spielenden Historienroman „Das Geheimnis der Inselrose“. Die ostfriesische Autorin spazierte zur Inspiration ausgiebig durch Hooksiel, betrachtete die alten geschichtsträchtigen Häuser und auch den idyllischen Alten Hafen.


Gefunkt habe es erst bei der Pakenser Kirche. Ihr historisches Interesse ließ sie ihren stimmungsvollen Schmuggelkrimi „Bei Nacht und Nebel“ allerdings ins Jahr 1811 zur Zeit von Napoleons Kontinentalsperre legen. Ebenfalls an historischer Stätte spielte auch der Krimi „Zweierlei Sehnsucht“ über eine verhängnisvolle Beziehung, den Silke Arends in Carolinensiel ansiedelte. Haneborger stellte schließlich in seinem Krimi „Januskopf“ die Wittmunder Polizei vor das Rätsel eines vermeintlich perfekten Mordes in Dornumersiel.


Wer die spannenden Kurzkrimis aus den Sielorten kennenlernen möchte, hat als nächstes am kommenden Mittwoch, 24. August, ab 19.30 Uhr Gelegenheit dazu im Haus des Gastes in Horumersiel. Statt Jutta Oltmanns ist dann Desirée Warntjen die Dritte im Bunde der Autoren.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 26. Aug 2011, 14:09

Die spannende Sprache der Küstenfischer



VORSTELLUNG - Neues Buch „Von Kamerunern, Pilgrims und Tobiaswaden“ erklärt alte Begriffe


NEUHARLINGERSIEL


Das Buch soll in wenigen Wochen zur Frankfurter Buchmesse erscheinen.


„Von Kamerunern, Pilgrims und Tobiaswaden“, so heißt das Buch von Klaus Siewert. In dem Titel sind bereits Begriffe, die wohl bei den meisten Menschen nur Fragen aufwerfen. Es ist die Fachsprache der Küstenfischer in Ostfriesland, der sich der Sprachwissenschaftler und Autor angenommen hat.


Seit Jahrhunderten haben die Fischer an der ostfriesischen und wangerländischen Küste besondere Begriffe in ihrem Wortschatz, die für Besucher der Region, aber auch für Einheimische nicht immer verständlich sind. „Diese Fachwörter bilden einen eigenen Sprachschatz, der in diesem Buch dokumentiert wird“, erklärt Siewert. Sie werfen Schlaglichter auf die besondere Welt der Küstenfischer. Viele dieser Wörter führen auf alte, heute längest aufgegebene Methoden des Fischfangs zurück, manche stammen aus der modernen Welt der heutigen Küstenfischerei.


Ziel des Autors ist das Bewahren des Sprachschatzes und das Wecken des Interesses für die faszinierende Welt der Küstenfischerei. Siewert verbindet mit seinem Werk die Hoffnung, dass die Sprache auch künftig noch auf den Kuttern zu hören sein wird.


Das Buch beruht auf Befragungen von Fischern und Gewährsleuten aus den Jahren 2006 bis 2011 und der Auswertung schriftlicher Quellen. Unterstützt wurde der Autor bei seiner Befragung von Wilko Theessen, der sich im Bereich Wangerland informierte. Zu den Befragten gehörten auch Peter de Witt und Bernhard Groenhagen, die ebenso wie Georg Rodenbäck bei der Buchvorstellung dabei waren. Rodenbäck verfügt über ein riesiges Archiv, auf das Siewert bei offenen Fragen gern zurückgriff.


Geklärt hat der Sprachwissenschaftler auch die Herkunft des Wortes „Kameruner“. So nannten die Fischer damals eine zu kleine Seezunge, die wieder zurück ins Meer befördert werden musste. „Der Begriff stammt aus der ehemaligen Kolonie Kamerun. Dort gab es eine besondere Art Seezunge, die sehr klein und in Unmengen vorhanden war.“ So kam es zum Begriff „Kameruner“, der später auch an der ostfriesischen Küste verwendet wurde – für Seezungen, die noch nicht ausgewachsen waren.


Klaus Siewert hofft, dass das Buch pünktlich zur Frankfurter Buchmesse in einigen Wochen erscheinen kann. Das Werk ist rund 200 Seiten stark und mit zahlreichen Abbildungen versehen. Der Fachwortschatz wird in einem Wörterbuch dokumentiert, dem eine Einleitung, ein Kapitel zur Geschichte der Küstenfischerei und ein Gespräch mit den Fischern vorangeht. Außerdem werden zentrale Ergebnisse der sprachwissenschaftlichen Untersuchungen vorgestellt.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 29. Aug 2011, 23:48

St. Georgen "Ich habe mehr Ideen als die Zeit dazu"

Schwarzwälder-Bote, vom 29.08.2011 21:58 Uhr


Susanne Oswald stellt ihren Roman "Liebe wie gemalt" vor.
St. Georgen. Bereits im Alter von zehn Jahren hatte Susanne Oswald davon geträumt, einmal Schriftstellerin zu werden. Nach fast 35 Jahren hat sie im Herbst 2009 das angestrebte Ziel erreicht.

Seitdem sieht Susanne Oswald die Schriftstellerei als ihren Haupterwerbszweig an. Mut auf ihrem weiteren Weg dürften ihr die guten Bewertungen ihres kürzlich erschienenen ersten Erwachsenen-Romans "Liebe wie gemalt" machen.

Eigentlich liest sich der Lebenslauf der "Jungschriftstellerin" selbst schon wie ein Roman. Sie erblickte 1964 in Freiburg das Licht der Welt. Nach dem Fachabitur absolvierte sie das Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin. Sie arbeitete zunächst beim Regierungspräsidium Freiburg, ehe sie 1999 nach St. Georgen zu ihrem Ehemann Bernd zog, den sie in Freiburg kennengelernt hatte.

Schreiben gewinnt die Oberhand

Neben ihren Anstellungen, darunter auch bei der Stadtverwaltung St. Georgen, durchlief Susanne Oswald in Abendkursen die Ausbildung zur Heilpraktikerin.

Fast zehn Jahre praktizierte sie in eigener Praxis in der Bergstadt. Wegen der Erfolge mit der Schreiberei sah sie sich nicht mehr in der Lage, den zeitaufwendigen Beruf auszuüben.

Das Schreiben gewann durch ihre sprudelnden Ideen zusehends die Oberhand. Manche ihrer Freunde bezeichneten die Idee laut Oswald zunächst als Spinnerei. Ganz anders Ehemann Bernd. "Mach’s doch", lautete sein lapidarer Kommentar dazu.

Durch Vermittlung einer Agentur konnte die aufstrebende Autorin ihr angesammeltes Fachwissen in bisher sechs Sachbüchern vermitteln. Gut gefragt sei nach wie vor ihr Buch "Heilen mit der Kraft der Gedanken". Schon während dem Verfassen der Sachbücher seien ihr Ideen zu belletristischen Büchern im Kopf herumgespukt.

Das Ergebnis waren zunächst die Kinderbücher "Emmis verliebtvermopste Welt" sowie der Folgeroman "Emmis verliebtverrockte Welt". Mit dem Erwachsenenroman "Liebe wie gemalt" erweiterte die umtriebige Autorin nun ihr weit gefächertes Repertoire.

Die Geschichte handelt von einer 50-jährigen Frau, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes in ihrem Häuschen auf der Insel Wangerooge einen neuen Weg für sich selbst sucht. Ihre alte Liebe zur Malerei sowie die Bekanntschaft zweier Männer verändern das bisherige Leben grundlegend. "Mehr wird nicht verraten", schränkt die Autorin ein. Sie freue sich schon riesig auf die Vorstellung ihres Buchs "Liebe wie gemalt" am Freitag, 30. September, um 20 Uhr im Theater an der Mühlstraße. Obwohl Susanne Oswald laut eigener Aussage derzeit in der glücklichen Lage ist, Verlagen sogar Absagen erteilen zu müssen, werde sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

In Arbeit sei bereits eine Kinderbuchreihe. Ein Sachbuch mit dem Titel "Quark, Joghurt und Co" erscheine im Frühjahr 2012. Zudem habe sie noch weitere Pläne. "Ich habe mehr Ideen als die Zeit dazu", weiß die Autorin. Deshalb habe sie sich auch aus dem aktiven Geschäft der "Senferia" ihres Mannes zurückgezogen, sei aber immer noch für den "Bürokram" zuständig.

Das Buch: "Liebe wie gemalt", Gmeiner-Verlag, 276 Seiten, ISBN 978-3-8392-1206-6
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Admin » 13. Dez 2011, 11:06


Auf der Insel tief verwurzelt

aus NWZ-Online vom 13.12.2011

Neuerscheinung Neuer Wangerooge-Roman „Tochter der Insel“ von Jutta Oltmanns

Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist Wangerooge. Die Geschichte spielt in den 1850er und 60er Jahren.

anz


Wangerooge - Nach dem Roman „Das Geheimnis der Inselrose“ hat die Moormerländer Autorin Jutta Oltmanns erneut die Insel Wangerooge zum Dreh- und Angelpunkt eines Buchs gemacht: Der neu erschienene Roman „Tochter der Insel“ erzählt von Lea, die 1854, als ihre Großmutter stirbt und ihre große Liebe Immo sich mit einer anderen verlobt, beschließt, Wangerooge zu verlassen und ihre Zwillingsschwester Rebekka zu suchen. Sie war zwei Jahre zuvor nach Amerika ausgewandert.

Die Reise in die neue Welt verändert Lea – doch sie kann ihre Insel und Immo nicht vergessen. Als Lea schließlich nach Wangerooge zurückkehrt, ist das Westdorf zerstört und vieles hat sich verändert. Trotzdem findet sie ihr Glück nach dem Motto: Glück ist, zu wissen, woher man kommt und wohin man gehört.

Jutta Oltmanns erzählt in ihrem neuen Buch lebendig vom Leben der Auswanderer in Amerika – geholfen haben ihr dabei unzählige Briefe ausgewanderter Ostfriesen. Tiefschürfende Erkenntnisse darf man von dem Roman nicht erwarten, aber er ist leichtfüßig geschrieben, die Charaktere sind feinfühlig ausgestaltet und die Geschichte liebevoll erzählt.

Jutta Oltmanns, Jahrgang 1964, lebt in Warsingsfehn und arbeitet bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich. Der Roman „Tochter der Insel“ ist im Heyne-Verlag erschienen und kostet 8,99 Euro.
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1624
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Admin » 24. Nov 2012, 10:03

Zwischen vermeintlicher Freiheit und vielen Verboten
aus NWZ-Online vom 24.11.2012

Band II von Hans-Jürgen Jürgens’ „Wangerooger Chronik“ beschreibt 17. Jahrhundert

von Melanie Hanz

Wangerooge - Nicht einmal vom 30-jährigen Krieg haben die Insulaner in ihrer Abgeschiedenheit etwas mitbekommen. Das stellt ein Pastor im Jahr 1658 auf Wangerooge fest – Inselchronist Hans-Jürgen Jürgens hat sich in Teil II seiner Chronik Wangerooges mit der Zeit zwischen 1600 und 1700 beschäftigt. „Im überlieferten Schriftgut dieser Zeit lesen wir zum ersten Mal etwas über die Schwierigkeiten, die es zwischen den Insulanern einerseits und den Pastoren und Inselvögten andererseits gab“, berichtet er.

Die Pastoren seien auf die Insel geschickt worden, um dort in rückständigen Verhältnissen den einfachen, oft armen und eigenwilligen Wangeroogern Gottes Wort zu verkünden. „Auch sollten sie, vom herrschaftlichen Vogt klammheimlich im Auge behalten, dem Schulmeister auf die Finger sehen und auf Zucht und Ordnung in der Gemeinde achten“, hat Hans-Jürgen Jürgens festgestellt.

Bei den Insulanern, deren Kinder wahrscheinlich 1609 zum ersten Mal lesen lernten, sei mit der Einführung des Schulunterrichts das Selbstbewusstsein gestiegen: So hätten sie mit der Zeit gewagt, gegen die verhassten Vögte aufzubegehren. „Die Liste der Verbote war lang“, berichtet Jürgens: Die Insel-Bevölkerung durfte zum Beispiel nicht an den Strand, kein Dünengras fürs Vieh schneiden, keine Kuhfladen für den Garten sammeln, kein Brot backen, kein Bier brauen und zur Kirchzeit nicht in den Krug gehen.

„Wollten sie sich beschweren, mussten sie am Festland einen gebildeten Mann finden, der für sie eine ,gravamina‘, eine Beschwerde, aufsetzte, die sie dann mit ihrer Hausmarke unterzeichneten.

Jürgens schöpft in Band II seiner Chronik als Quelle zum Alltagsleben der Wangerooger im 17. Jahrhundert aus Schriften über den Widerspruch zwischen der vermeintlichen Freiheit der Insulaner, denen nicht ein Quadratmeter ihrer Insel gehörte, und den Verboten, die ihnen der Inselvogt als gehorsamer Diener eines fremden Fürsten aufbürdete.

„Bisher war es schwer, sich ein einigermaßen zutreffendes Bild von den früheren Verhältnissen auf den Ostfriesischen Inseln zu machen“, sagt Jürgens: In der vielseitigen Inselliteratur seien bisher nur wenige gesicherte Nachrichten aus alter Zeit zu finden – wohl, weil Autoren kaum schwer lesbare Kirchenbücher einsahen und überkommenes Schriftgut in Archiven entzifferten, meint Jürgens.

Er arbeitet bereits an Band III der „Wangerooger Chronik“. Als Vorwort zu Band II hat Jürgens den Satz gewählt „Wir weben das Kleid, uns webt die Zeit“. Felix von Merveldt, von 1971 bis 1980 Pfarrer in St. Willehad auf Wangerooge, schreibt dazu in seinem Grußwort: „Wir weben das Kleid. Wir, das sind die Insulaner, die vor 400 Jahren gegen Wind und Wellen kämpften und voller Gottvertrauen immer wieder lossegelten, um das Leben ihrer Familien zu sichern. Wir, das sind die Insulaner von heute und alle Leute, die unermüdlich arbeiten und auf einen gesegneten Lebensabend hoffen.“
Bild
Benutzeravatar
Admin
 
Beiträge: 1624
Registriert: 01.2011
Wohnort: Wangerooge
Highscores: 4
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 15. Dez 2012, 16:52

aus NWZ:

Neues WOOGE-Buch:

Wangerooge - „Wangerooge und der Rest der Welt“ heißt das neue Buch von Manfred Osenberg, das zu seinem 20-jährigen Wangerooge-Jubiläum entstanden ist.
Osenberg präsentiert auf dem Großteil der 164 Seiten bekannte Insulaner, Wangerooger, interessante Stammgäste und ehemalige Wangerooger Familien.
Die ehemaligen und heutigen Kinder der Inselschule spielen im Buch eine besondere Rolle.

Das Titelfoto stammt von der früheren Grundschulleiterin Evelyn Genuit.
Alle Interessierten sind eingeladen zur Buchvorstellung am:
Montag, 17. Dezember, um 18 Uhr
im Upstalsboom Strandhotel.
Für Musik sorgt Jonny Glut aus Bremen
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 31. Dez 2012, 12:19

Salzufler hat geschrieben:aus NWZ:

Neues WOOGE-Buch:

Wangerooge - „Wangerooge und der Rest der Welt“ heißt das neue Buch von Manfred Osenberg, das zu seinem 20-jährigen Wangerooge-Jubiläum entstanden ist.
Osenberg präsentiert auf dem Großteil der 164 Seiten bekannte Insulaner, Wangerooger, interessante Stammgäste und ehemalige Wangerooger Familien.
Die ehemaligen und heutigen Kinder der Inselschule spielen im Buch eine besondere Rolle.

Das Titelfoto stammt von der früheren Grundschulleiterin Evelyn Genuit.
Alle Interessierten sind eingeladen zur Buchvorstellung am:
Montag, 17. Dezember, um 18 Uhr
im Upstalsboom Strandhotel.
Für Musik sorgt Jonny Glut aus Bremen


Neuerscheinung
Von der Insel in die Welt


Geschichten von Wangeroogern und Gästen
Das neue Buch von Manfred Osenberg ist im Handel. Sein Titel: „Wangerooge und der Rest der Welt“.
von Melanie Hanz

-aus NWZ. v. 30.12.12.-

Manfred Osenberg erzählt in seinem neuen Wangerooge -Buch viele Geschichten.


Wangerooge - Der „schönste Sandhaufen“ der Welt hat eine Menge interessanter Menschen zu bieten: Insulaner und Wangerooger – wie den leidenschaftlichen Angler Berthold Maaß und seinen Onkel, den Illustrator und Maler Harro Maaß, Leuchtturmwärter Jan Gerdes und Hotelier Gerd Gerdes, Insel-Urgestein Hajo Manott, die Zeitungs- und Postboten Jens-Peter Beier und Christine Nagel sowie die fünf Hanken-Brüder –, interessante Stammgäste und auch ehemalige Wangerooger, die es in die ganze Welt verschlagen hat sowie Neu-Wangerooger, die aus beruflichen Gründen auf der Insel eine neue Heimat gefunden haben.

Sie alle sind im neuen Buch „Wangerooge und der Rest der Welt“ zu finden, das Manfred Osenberg, zu seinem 20-jährigen Wangerooge-Jubiläum veröffentlicht hat. Auf 164 Seiten präsentiert das Buch Menschen und ihre Geschichten in der ganzen Welt.

Auch die ehemaligen und derzeitigen Kinder der Inselschule spielen im Buch eine besondere Rolle. Erstaunlich ist auch, welche Prominente Osenberg und sein Team auf der Insel aufgestöbert haben.

Hinzu kommen Fotos von den Menschen und ihrer Insel – mehrere hat die ehemalige Grundschulleiterin Evelyn Genuit fotografiert. Von ihr stammt auch das Titelbild – ein prachtvoller Sonnenuntergang am Westanleger mit Vogelschwarm.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 30. Jan 2013, 13:26

„Nebelmann“ als Buch erhältlich


-aus NWZ.-

von
Melanie Hanz


Wangerooge - Die Novelle „Nebelmann – Eine Liebe auf Wangerooge“ von Rudy Namtel ist als gedruckte Ausgabe auch in der Inselbuchhandlung Wangerooge erhältlich. Das Buch kostet 6,90 Euro. Im Herbst hatte der Autor aus Hessen, der großer Insel-Fan ist, die Geschichte zunächst als Online-Buch veröffentlicht. Namtel hat bereits mehrere Bücher mit Kurzgeschichten und zwei Romane veröffentlicht. Zu „Nebelmann“ hat den Autor die Sprengung eines Torpedokopfs im vergangenen Juli inspiriert. Es geht um den Seenebel, bei dem Menschen in Panik geraten.
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

Re: Büchertipps

Beitragvon Salzufler » 14. Feb 2013, 19:20

Friesland für die ganze Familie
Nach vier erfolgreichen Kinderreiseführern für die Ostseeküste erweitert der Hinstorff Verlag seine Reihe „Was machen wir morgen, Mama?“ kommende Woche um Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven. Die Autoren Alice Düwel und Wolfgang Stelljes präsentieren die Region von ihrer familiären Seite, mit zahlreichen Illustrationen von Harald Larisch.

Friesland reiht sich ein in die beliebtesten Erholungsgebiete Norddeutschlands, Wangerooge und sein Wattenmeer locken Jahr für Jahr unzählige Besucher und Wilhelmshaven zählt zum Wirtschaftszentrum einer Region, die gleichermaßen für Erwachsene und Kinder reichlich Attraktionen zu bieten hat. Vom Muschelmuseum bis zur Salzwiesenführung und dem Neuenburger Urwald können selbst die kleinsten Reisenden bei Wind und Wetter ungeahnte Abenteuer erleben. Das praktische Handbuch liefert zu 80 Orten alle nötigen Informationen wie Eintrittspreise, Wickelmöglichkeiten oder gastronomische Einrichtungen, die großen Spaß und gelungene Ausflüge garantieren. Von Kindern getestet und Erwachsenen empfohlen.

260 farbige Abbildungen zeigen unvergessliche Erlebnisse in Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven. Ergänzt wird der Erlebnisführer durch zwei Karten und liebevoll gestaltete, kindgerechte Illustrationen.

Bibliografische Angaben
Alice Düwel/Wolfgang Stelljes (Text)/Harald Larisch (Illustration)
„Was machen wir morgen, Mama?“ Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven, Erlebnisführer für Kinder und Eltern
Hinstorff Verlag, 14,99 EUR
96 Seiten, Broschur, 260 farbige Abbildungen, 2 Karten
ISBN 978-3-356-01567-6

Die Autoren
Alice Düwel, diplomierte Medienwirtin und Redakteurin, lebt in Friesland. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören die Themen Tourismus, Journalismus für und mit Kindern, Pferde und Lokales.

Wolfgang Stelljes, 1957 in Grasberg nahe Worpswede geboren, lebt in der Nähe von Oldenburg. Seit 1980 ist er für Zeitungen und Zeitschriften aktiv, seit 1991 für den Hörfunk.

Harald Larisch, geboren 1956 in Frankfurt/Oder. Seit 1982 ist er freischaffend u.a. auf den Gebieten Animationsfilme, Corporate Design, Zeitschriften und Buchgestaltung sowie -illustration tätig
Benutzeravatar
Salzufler
||
 
Beiträge: 4939
Registriert: 01.2011
Wohnort: B. Salzuflen im Lipperland
Geschlecht:

VorherigeNächste

Zurück zu "Plauderecke"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron