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Re: Personalien

Beitragvon Salzufler » 2. Aug 2013, 05:03

aus bild:
Caroline Noeding und Robin Krasniqi turteln auf Wangerooge: Miss Germany liebt Box-Champ

Caroline: „Wir müssen beide oft mit dem Vorurteil kämpfen, dass wir nichts im Kopf hätten.“Die Schöne und der Starke: Sie ist Schönheitskönigin, er Box-Champ

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02.08.2013 - 00:46 Uhr
Von JASMIN HENNING
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Hannover/Wangerooge – Tiefe Blicke, zärtliche Küsse, neckisches Geplansche in der Nordsee...

UNSERE MISS GERMANY SCHWER VERLIEBT. IM NAHKAMPF MIT EINEM BOXER!


Erwischt: Caroline Noeding (22) und Robin Krasniqi (26), Europameister im Halbschwergewicht, turteln auf Wangerooge.

Die Hannoveranerin total happy zu BILD: „Liebe auf den 1. Blick – für beide! Ich habe einen Mann gefunden, der nicht eifersüchtig auf meine beruflichen Verpflichtungen ist. Er weiß, dass man hart arbeiten muss, um Erfolg zu haben“.

Bei Caroline wird der Box-Champ butterweich: „Als ich sie das erste Mal sah, blieb mir die Luft weg – das ist mir beim Boxen noch nie passiert! Ich wusste sofort: Sie ist die Frau meines Lebens“.

Ende März war unsere Schönheitskönigin (88-62-90) noch solo, verriet BILD, dass sie ein „Beziehungstyp“ sei und einen „Romantiker“ suche.

Dann funkte es zwischen der Blondine und dem Boxer bei einem Kampf von Arthur Abraham. Sie saß am Ring, er strahlte sie an, formte mit seinen Händen ein Herz in ihre Richtung. Krasniqi (kommt gebürtig aus dem Kosovo) ging in die Offensive: „Ich habe mich gerade in dich verliebt, gehen wir etwas trinken?“

Seitdem pendelt Caroline zwischen ihrer Heimat Hannover, seiner Heimat München und seinem Trainingsort Magdeburg. Aber nicht mehr lange: Das Paar sucht schon nach einer gemeinsamen Wohnung. (jah)
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Re: Personalien

Beitragvon Salzufler » 9. Aug 2013, 22:18

aus bild:


Caroline Noeding und Robin Krasniqi turteln auf Wangerooge Miss Germany liebt Box-Champ





Vergrößern Caroline: „Robin ist ein großer Romantiker!“


Er hält sogar beim Styling ihre Hand. Caroline: „Robin ist ein großer Romantiker!“


02.08.2013 - 00:46 Uhr
Von PETER BISCHOFF und JASMIN HENNING
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Hannover/Wangerooge – Tiefe Blicke, zärtliche Küsse, neckisches Geplansche in der Nordsee...

UNSERE MISS GERMANY SCHWER VERLIEBT. IM NAHKAMPF MIT EINEM BOXER!

Erwischt: Caroline Noeding (22) und Robin Krasniqi (26), Europameister im Halbschwergewicht, turteln auf Wangerooge.

Die Hannoveranerin total happy zu BILD: „Liebe auf den 1. Blick – für beide! Ich habe einen Mann gefunden, der nicht eifersüchtig auf meine beruflichen Verpflichtungen ist. Er weiß, dass man hart arbeiten muss, um Erfolg zu haben“.

Bei Caroline wird der Box-Champ butterweich: „Als ich sie das erste Mal sah, blieb mir die Luft weg – das ist mir beim Boxen noch nie passiert! Ich wusste sofort: Sie ist die Frau meines Lebens“.

Ende März war unsere Schönheitskönigin (88-62-90) noch solo, verriet BILD, dass sie ein „Beziehungstyp“ sei und einen „Romantiker“ suche.

Dann funkte es zwischen der Blondine und dem Boxer bei einem Kampf von Arthur Abraham. Sie saß am Ring, er strahlte sie an, formte mit seinen Händen ein Herz in ihre Richtung. Krasniqi (kommt gebürtig aus dem Kosovo) ging in die Offensive: „Ich habe mich gerade in dich verliebt, gehen wir etwas trinken?“

Seitdem pendelt Caroline zwischen ihrer Heimat Hannover, seiner Heimat München und seinem Trainingsort Magdeburg. Aber nicht mehr lange: Das Paar sucht schon nach einer gemeinsamen Wohnung. (jah)
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Beitragvon soerenp » 9. Aug 2013, 22:22

Na, das sind doch mal Nachrichten die wirklich wichtig sind... :D 8-)
- suum cuique -
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Beitragvon Salzufler » 10. Aug 2013, 08:13

soerenp hat geschrieben:Na, das sind doch mal Nachrichten die wirklich wichtig sind... :D 8-)



Da kann man wohl sagen!

Aber da kann man Kohle mit machen
- Hauptsache schön und d...!
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Beitragvon Salzufler » 27. Aug 2013, 09:26

Friesland - 27.08.2013

-aus WHV-Zeitung

IHK zeichnete die Besten aus


IHK-Geschäftsführer Ausbildung Dr. Thomas Hildebrandt (links) und sein Stellvertreter Stefan Bünting (r.) zeichneten die Prüfungsbesten aus dem Landkreis Friesland aus.
Feierstunde in der Weser-Ems-Halle Oldenburg: Zwölf Azubis kommen aus Friesland.




Oldenburg/Friesland/zy - Zwölf der insgesamt 157 Auszubildenden, die die Sommerprüfung 2013 bei der Industrie- und Handelskammer Oldenburg als Prüfungsbeste absolvierten, kommen aus dem Landkreis Friesland bzw. wurden in einem im Landkreis Friesland ansässigen Betrieb ausgebildet.

Sie wurden in einer Feierstunde in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg ausgezeichnet. (In den Klammern die Wohnorte und die Ausbildungsbetriebe).

Die VerkäuferInnen Dirk Baguley (Jever/Lidl), Leander Dalkner (Schortens) und Sylvia Karste (Sande/beide AG & Co); die Einzelhandelskaufleute Sebastian Harms (Jever/Janssens?s Lebensmittelmarkt), Timo Kipp (Wangerooge/Frischemarkt Wangerooge), Timo Oeltermann (Schortens/Ideal), Lucas Schoof (Sande/Idealmarkt Brockhage); die Fachkräfte Lagerlogistik Dieter Gützkow (W?haven/Reichelt Elektronik) und Andre Walter (Varel/St. Johannes Hospital), die Kauffrau im Groß- und Außenhandel Nicole Krefta (W?haven/Nordfrost); die Papiertechnologin Ivesa Looschen (Varel/Kartonfabrik Varel); der Brauer und Mälzer Jan Niklas Schneider (W?haven/Friesisches Brauhaus). Die Auszeichnungen nahmen Dr. Thomas Hildebrand und Stefan Bünting vor.
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Beitragvon Salzufler » 12. Okt 2013, 10:34

Hier gibt es einen Artikel aus der Zeitung (HAZ vom 8.10.2013, Carolin George)

Wangerooge.
Horst Heeren begrüßt die Urlauber am Inselbahnhof mit einem Signal der besonderen Art

Horst Heeren ist 62 Jahre alt und arbeitet seit 43 Jahren bei der Deutschen Bahn. Der Typ mit den klaren Kanten im Gesicht hat eine Aufgabe, die keiner seiner Festlandkollegen jemals erledigen muß. Er bedient den Schreibtischlampengong.

Seit 37 Jahren gibt Horst Heeren am Bahnhof Wangerooge den Ton an: Er schlägt mit einem Stift – mal Bleistift, mal Kuli – auf den Schirm der mehr als 50 Jahre alten Lampe auf seinem Schreibtisch. Das war vor der Millionensanierung des Bahnhofs schon so, und das ist auch danach noch so geblieben.

Neben der Sechziger-Jahre-Lampe steht nicht nur ein Kaffeebecher, sondern auch ein Mikrofon. Und wenn das angeschaltet ist, schallt der Klang des metallenen Lampenschirms über das Gleis – und Inselbesucher wie Insulaner wissen, dass eine Durchsage kommt. „Mit jedem Stift klingt der Gong ein wenig anders“, sagt Horst Heeren und lacht – dass er das ernst meint, nun ja, das lassen wir mal die Tageslaune des Hörers entscheiden.

Wie das einmal entstanden ist mit dem Bahnhofsgong auf Wangerooge weiß der Insulaner zwar selbst nicht so recht. Lieb gewonnen hat er die Tradition trotzdem. 1950 auf der Insel geboren und im Alter von 20 Jahren als Lokführer nach Bremen gewechselt, kam Horst Heeren 1986 zurück auf die Insel, um seinen schwer kranken Vater zu pflegen.

Weg von Wangerooge will er auf keinen Fall. Und wenn der alte Hase einmal frei hat, nicht an der Lampe sitzt, greift sich Merle Christgau einen der Dutzend Stifte auf dem Schreibtisch mit Blick aufs Gleis: Die 29-Jährige ist die einzige Zugleiterin am Bahnhof Wangerooge. Seit elf Jahren lebt sie auf dem Eiland und sagt mit glaubhaftem Lächeln: „Inselkollergefährdet war ich wirklich noch nie.“ Am Gleis klingt das Geräusch vom Lampenschirm übrigens fast wie ein gewöhnlicher Gong vom Band. Nur eben etwas anders.
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Beitragvon Salzufler » 13. Okt 2013, 18:40

Bernd, der Brandmeister feierte am vergangenen Freitag
(nach der Brandschutzübung natürlich)
seinen 58`ten

Herzlichen Glückwunsch !
(Ob er sick wohl wat merken löt)
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Beitragvon Salzufler » 9. Nov 2013, 15:51

Menschen
Vom „Moses“ nach ganz oben


Klaus Iden hat die Seefahrt im Blut – Haus voller Erinnerungsstücke
Schon als Junge begleitete er seinen Vater bei Lustfahrten mit der „Falke“. Ab 1953 fuhr er dann 34 Jahre lang ebenfalls zur See. von
Antje Brüggerhoff

-aus NWZ-
Wangerooge- Es ist fast wie in einem Museum, wenn man durch das Haus von Klaus und Karin Iden auf Wangerooge geht: Bilder von Schiffen, alte Schiffsglocken und -Lampen, sogar eine alte Tür von einem Schiff haben sie eingebaut. Und als ob das nicht beeindruckend genug wäre, setzt Karin Iden noch etwas drauf: „Wir haben da mal nachgeforscht“, erzählt sie. „Mehrere hundert Jahre in der Familiengeschichte waren die männlichen Idens Seefahrer.“

Kein Wunder also, dass auch Klaus Iden eine steile Seefahrer-Karriere hinlegte – er hat es offensichtlich im Blut. „Ich wusste eigentlich auch schon immer, dass ich Seefahrer werde“, erzählt der heute 76-Jährige.

Schon als Schüler fuhr er mit seinem Vater auf dem Schiff „Falke“ mit auf Lustfahrten zu Seehundbänken oder benachbarten Inseln. Und da auf solchen Touren damals noch das ein oder andere Gläschen getrunken wurde, durfte Klaus auf der Rückfahrt auch schon mal das Steuer übernehmen.

Prägend dürfte für ihn aber auch die Nähe zum Wasser gewesen sein. Ältere Insulaner können sich bestimmt noch daran erinnern, dass die Familie Iden früher am Anleger lebte, in einem Pfahlhaus an dem Platz, auf dem sich heute die Schiffsmeldestelle befindet.

1953 fing Klaus eine Ausbildung als „Moses“, also Schiffsjunge, an. Allerdings durfte er nach eineinhalb Monaten auch schon wieder gehen – denn er konnte bereits alles. Viele Jahre lang fuhr er auf der Ostsee und bis Spanien, zwischendurch kehrte er zurück nach Wangerooge, um seiner Familie dort zu helfen. Zum Kapitän wurde Klaus Iden 1965 befördert.

„Und da habe ich dann auch direkt meinen ersten Unfall gebaut“, gibt er lachend zu. Schuld hatte er allerdings nicht dabei, denn ein anderes Schiff hatte seines im Nordostseekanal gerammt.

Besondere Erinnerungen verbindet Klaus Iden mit seiner Zeit in Russland um 1967 herum. Manchmal wurde es dort allerdings auch kritisch: Über mehrere Wochen konnte er keine Verbindung nach Hause aufnehmen und seine Frau Karin machte sich schon größte Sorgen – heute, im Zeitalter von Handys und Internet kaum vorstellbar.

Und was hat Klaus Iden während seiner Zeit auf See am meisten Spaß gemacht? Er lacht: „Na, als ich ganz oben war natürlich.“ Als er eigentlich schon längst „ganz oben“ war, absolvierte er noch eine Zusatzausbildung, um als Kapitän auch die Aufgaben eines Maschinisten zu übernehmen.

Leider zwang ihn kurze Zeit später eine schwere Erkrankung, seinen Traumberuf aufzugeben. Aber dank der liebevollen Betreuung seiner Familie hat er seinen Lebensmut nicht verloren. Auch nach inzwischen 26 Jahren im Ruhestand ist es noch immer eine Freude, ihm zuzuhören, wenn er von der Seefahrt erzählt, und das kleine „Museum der Idens“ zu bewundern.
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Beitragvon Salzufler » 12. Nov 2013, 18:23

MELLUMRAT


„Motor wissenschaftlich fundierter Arbeit“


Dr. Thomas Clemens erhält Verdienstkreuz am Bandes des Landes



DANGAST/WANGERLAND/WANGEROOGE

|

OS


Veröffentlicht: 12.11.2013


Der Dank an seine Frau, Sabine Petermann, Sohn Arne und die Würdigung einer großen Reihe von Freunden und Wegbegleitern bestimmte den größten Teil der Rede, die Dr. Thomas Clemens gestern nach der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens hielt. Deutlich wurde, dass einer allein nicht viel ausrichten könne: Nachhaltige Arbeit gelinge nur, wenn sie durch ein breites Netzwerk getragen werde, erklärte der Geehrte.


In Anerkennung seiner großen Verdienste für den Umwelt- und Naturschutz wurde dem langjährigen Vorsitzenden des Mellumrates, Dr. Thomas Clemens, gestern der Orden vom niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel überreicht. Der Mellumrat, der Naturschutzgebiete auf Wangerooge, Minsener Oog und Mellum sowie das Sager Meer, die Strohauser Plate und den Dümmer betreut, ist eine Naturschutz- und Forschungsgemeinschaft, die ursprünglich 1925 zum Schutz der Insel Mellum gegründet wurde. Mit Dr. Thomas Clemens hat die Organisation einen ehrenamtlichen Vorsitzenden, der sich heute quasi in Vollzeitbeschäftigung um die Aufgaben der Organisation kümmert, unter anderem um die Betreuung von 36 jungen Menschen, die sich ehrenamtlich ein Jahr im Naturschutz engagieren. Das alles ist möglich, weil der 66-jährige Biologe sich Ende der 1990er Jahre entschied, in der Familie die Position als Hausmann zu übernehmen.


Der Ehrenvorsitzende Dr. Jörn Wrede skizzierte Dr. Clemens als „Motor der wissenschaftlich fundierten Arbeit“ des Mellumrates. Wenzel betonte, viele der erhobenen Daten würden auch bundesweit Beachtung finden, aktuell die Erhebungen zur Vermüllung der Meere. Landrat Sven Ambrosy erklärte, man sei stolz auf einen solchen Mitstreiter in den Reihen. Dr. Clemens habe sich den Natur- und Umweltschutz zur Lebensaufgabe gemacht.
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Beitragvon Salzufler » 16. Nov 2013, 11:47

-aus NWZ-

Mit 15 auf Reisen rund um Dänemark



Enno Hanken wollte schon immer zur See fahren – In Argentinien im Gefängnis
In der „Oceanbar“ in Japan lernte Enno Hanken Japanisch. 1978 wurde er von der Militärjunta in Argentinien eingekerkert. von
Antje Brüggerhoff


Wangerooge- Wenn Enno Hanken von seinen Erlebnisse als Seemann erzählt, möchte man am liebsten nicht aufhören, ihm zuzuhören: Gemütlich sitzt er im Sessel, das Feuer prasselt im Ofen. „Die meisten meiner Vorfahren sind zur See gefahren“, beginnt er. „Nur mein Vater nicht – der hatte schlechte Augen.“

Als Junge auf Reisen

Enno Hanken, heute 75 Jahre alt, erinnert sich noch genau, wie alles begann. Schon damals wohnte er auf Wangerooge. Sein Onkel, der 1933 emigrierte und in den USA Seemann war, fuhr einmal sogar vor der Insel entlang. Auch sein Vetter fuhr schon mit 15 Jahren zur See und konnte eine Menge Geschichten erzählen. Das hat Enno Hanken sehr imponiert.

Als er selbst ungefähr 15 Jahre alt war, begann er auf Booten zu den Seehundbänken mitzufahren. Und spätestens von da an stand sein Entschluss fest: Er wollte auch zur See fahren.

Nachdem er in Wilhelmshaven seine Seetauglichkeit bestätigt bekommen hatte, fuhr er in den Sommerferien mit einem Küstenmotorschiff mit, das um Dänemark und Schweden fuhr. Als er nach den Ferien wieder gehen musste, fiel der Kapitän aus allen Wolken. „Er wusste gar nicht, dass ich noch Schüler war“, erzählt Enno Hanken.

Hanken beendete seine Schullaufbahn mit der mittleren Reife. Danach absolvierte er auf dem Segelschulschiff „Deutschland“, das in Bremen als „Mosesfabrik“ diente, die obligatorische dreimonatige Ausbildung zum Schiffsjungen bei einer Bremer Reederei und fuhr dann ein Jahr lang zwischen Antwerpen und Norwegen.

Als Enno Hanken älter war, hörte er von einem für die USA geplanten Schiffbau in Japan, für den noch deutsche Besatzung gesucht wurde. Er heuerte an. Seine freie Zeit verbrachte er mit seinen Kameraden an Land. Er erinnert sich gut an die „Oceanbar“, wo er seine Freundin Nana kennenlernte, von der er auch etwas Japanisch lernte. „Ich lernte zum Beispiel zu sagen: Guten Abend, Verzeihung, ich habe kein Geld. Das war hilfreich – denn als die anderen das hörten, lachten sie und gaben mir Getränke aus.“ 17 Jahre später kam Enno Hanken erneut nach Japan, wo er seine alte Besatzung zusammentrommeln wollte.

„Kein Honigschlecken“

Er besuchte nochmals die „Oceanbar“ und sagte zur Wirtin aus Spaß genau den Satz, den er Jahre zuvor gelernt hatte. Sie lachte und erinnerte sich an einen Deutschen, der diesen Satz immerzu sagte. „Und das war ich!“, freut sich Enno Hanken.

Viele amüsante Geschichten hat der ehemalige Kapitän erlebt – und manches war auch gefährlich. „Natürlich ist die Seefahrt nicht immer nur Honig schlecken“, erzählt er. Nicht nur bei schlechtem Wetter kann es ungemütlich werden. Auch, als er einmal hochexplosives Sprengmittel fahren musste wurde die Fahrt riskant. Enno Hanken erinnert sich auch an die manchmal etwas kritische ärztliche Versorgung im Persischen Golf. Doch lieber erzählt er „Dönkes“.

Auch wenn er heute sehr bedacht wirkt, so merkt man immer wieder, dass er „nicht ohne war“: Er erzählt, dass er kurz vor Weihnachten in Kuwait zwei ziemlich teure Weihnachtsbäume aus Plastik für das Schiff kaufte. Wegen der Kosten stieß das auf Unverständnis bei der Reederei und er bekam Ärger. „Aber Sie müssen bedenken“, sagte Enno damals keck, „dass die Bäume auch jedes Jahr wieder gebraucht werden können“.

1978, zur Zeit der Militärjunta, war der damalige Kapitän während einer seiner Fahrten sogar für zwölf Stunden in Argentinien im Gefängnis – selbstverständlich unschuldig. Heute lächelt Enno Hanken auch beim Erzählen dieser Geschichte – genau wie die Zeile im Lied von Heinz Rühmann sagt: „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern
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