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Beitragvon Salzufler » 14. Mai 2014, 11:46

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Re: OJE

Beitragvon Salzufler » 1. Jul 2014, 20:58

2014 Einweihung sanierter Gästehäuser des OJE nach Renovierung
-aus wangerooge aktuell-


Heute fand in den Räumlichkeiten des Oldenburger Jugend Erholungswerks (OJE) am Bootsweg eine kleine Feierstunde mit gut 50 geladenen Gästen anlässlich der Einweihung zweier sanierter Gästehäuser nach Renovierung statt. Insgesamt wurden hier 1,7 Mio Euro investiert. Als Gastredner waren Bürgermeister Holger Kohls und Frieslands 1.Kreisrätin Silke Vogelbusch geladen. Bürgermeister Holger Kohls unterstrich in seiner Rede, dass ohne die planungsrechtliche Entscheidung der Gemeinde, das OJE die Renovierung nicht hätte durchführen können. Durch den Verkauf eines Teilgrundstücks wurde die finanzielle Grundlage für die Renovierung gelegt. Auf dem Grundstück sind 21 Eigentumswohnungen entstanden. Ein Umstand, der auf der Insel nicht nur positiv gesehen wird. Allerdings wollte er auch nicht ausmalen, was passiert wäre, hätte die Gemeinde diese Entscheidung nicht getroffen


Einweihung der sanierten zwei Gästehäuser des OJW am 01.07.2014

Ansprache des Vorstandsvorsitzenden Dieter Boll




Ich darf Sie herzlich zur Einweihung unserer beiden sanierten und modernisierten Gästehäuser begrüßen und willkommen heißen. Wir freuen uns, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind und gemeinsam mit uns die sanierten Gästehäuser einweihen.

Ich bin sicher, es findet Ihre Zustimmung, wenn ich von einer Einzelbegrüßung absehe. Wir freuen uns über jeden gleichermaßen, der heute gekommen ist:

über unsere Gäste aus Politik und Verwaltung, aus den Schulen, Vereinen und Kirchenkreisen, über unsere Sponsoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die so viel zum Gelingen der Sanierung beigetragen haben, über die Vertreter der bauausführenden Firmen sowie der Presse. Eine Ausnahme darf ich aber machen und die Erste Kreisrätin des Landkreises Friesland, Frau Silke Vogelbusch sowie Herrn Bürgermeister Holger Kohls als unsere Grußwortredner persönlich begrüßen. Ich freue mich, dass Sie gekommen sind und gleich zu uns sprechen werden

Meine Damen und Herren, wenn der offizielle Teil der Begrüßung beendet ist, möchten wir Ihnen gerne Einblick in die sanierten Räumlichkeiten geben. Frau Architektin Meyer, unser Vereinsmit-glied Uwe Trometer, unser Heimleiter Thomas Märkisch sowie der Bauleiter Rüdiger Stolle stehen Ihnen zur Führung in Gruppen von rund 15 Personen zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn Sie nach der Besichtigung mein Urteil teilen können: „Es ist richtig gut geworden“.

Ich sage das mit großer Erleichterung, denn für eine so schwierige und auf einer Insel auch recht risikoreiche Baumaßnahme mit einem Kostenvolumen von deutlich über 1,5 Mio. € ist unser kleiner Verein mit einem ehrenamtlichen Vorstand und einer ehrenamtlichen Geschäftsführung eigentlich nicht aufgestellt. Wir waren auf fachkundige und erfahrene Unterstützung angewiesen. Damit hatten wir großes Glück.

Unsere Architektin Dagmar Meyer hat die Ideen geliefert und die Planung erarbeitet.

Uwe Trometer, pensionierter Architekt des Staatlichen Baumanagements, hat mit großem persönlichem Engagement seine Fachkenntnisse und Erfahrungen eingebracht.

Dipl.Ing. Rüdiger Stolle hat die Bauleitung in umsichtiger und fachkundiger Regie gemanagt und der Geschäftsführer der Firma Wangerbau, Carsten Hippenstil, hat immer wieder seine Ideen und Verbindungen eingebracht, um Schwierigkeiten zu überwinden. Allen darf ich für ihr konstruktives Zusammenwirken und ihren Einsatz danken und dabei die bauausführenden Firmen und Sonderfachleute einbeziehen. Ohne dieses beeindruckende Engagement wäre es nicht möglich gewesen, eine so schwierige Sanierung innerhalb eines engen Zeitfensters von nur fünf Monaten punktgenau zu schaffen.

Ganz besonders möchte ich unserer Geschäftsführerin Johanna Abbas und unserem Heimleiter Thomas Märkisch Lob und Anerkennung aussprechen und herzlich Dank sagen für ihren unermüdlichen Einsatz und die exzellente Bewältigung einer durch die Baumaßnahme auferlegten zusätzlichen riesigen Arbeitslast. Liebe Frau Abbas, lieber Herr Märkisch, wir wissen, wir haben Ihnen viel zugemutet. Was sie geleistet haben, ist nur möglich, wenn das Gelingen Herzensangelegenheit ist. Das war bei Ihnen der Fall. In diesem Zusammenhang darf ich auch Herrn Käter danken, der uns mit seinem Team, wie seit Jahrzehnten schon, mit seinen Handwerkerleistungen freundschaftlich zur Hand gegangen ist.

Ohne die großartige Hilfe vieler Sponsoren hätten wir die Sanierung nicht wie geschehen realisieren können. Über 200.000 € sind uns zur Verfügung gestellt worden. Es sind so viele Sponsoren; ich kann sie leider nicht alle aufzählen, darf aber allen herzlich danken. Zwei Geldgeber muss ich indes ausdrücklich nennen: Bild hilft e. V. "Ein Herz für Kinder“ hat uns 100.000 € und das Land Niedersachsen hat 70.000 € zur Verfügung gestellt. Wir haben uns darüber und über die darin liegende Wertschätzung der Arbeit des Oldenburgischen Jugenderholungswerks sehr gefreut.

Auch einige unserer Mitglieder haben finanziell kräftig geholfen. Der Landkreis Cloppenburg hat für die Baumaßnahme 100.000 €, die Stadt Oldenburg 33.000 € und der Landkreis Friesland 25.000 € bewilligt. Vielen Dank dafür. Ich hoffe, dass eine noch ausstehende Entscheidung eines Mitgliedes die Zuschusssumme deutlich erhöhen wird. Das wäre nicht nur wünschenswert, sondern auch äußerst wichtig, um zu erreichen, dass wir den von der KfW bewilligten günstigen Kreditrahmen von 300.000 € nicht überschreiten müssen.

Ganz besonders wichtig war für uns im Vorfeld die Unterstützung der Gemeinde Wangerooge, die uns mit ihrer planungsrechtlichen Entscheidung den Verkauf eines Teilgrundstücks ermöglicht hat. Ohne den Erlös aus diesem Verkauf wäre die Sanierung illusorisch geblieben. Ich darf Ihnen, lieber Herr Bürgermeister, als Vertreter der Gemeinde dafür vielmals danken.

Meine Damen und Herren, vermutlich haben Sie jetzt alle noch eine Frage. Viele haben sie bereits gestellt. Lehrer und Schüler sind verständlicherweise seit der Sanierung der zwei Gästehäuser mit der Unterbringung im nicht sanierten Gebäude unzufrieden. Uns ist klar: wir können es auf Dauer bei dieser Situation nicht belassen. Wir müssen möglichst bald eine Lösung finden. Erste, allerdings noch nicht spruchreife Gespräche laufen. Ich sehe durchaus Chancen, dass wir das schaffen.

Heute möchten wir uns aber erst einmal mit Ihnen zusammen, meine Damen und Herren, über das Erreichte freuen. Ich bin sicher, dass der erste Sanierungsschritt als ebenso wichtiger Meilenstein wie die Vereinsgründung im Jahre 1949 mit dem Start in der ehemaligen Jadekaserne und wie der Bau unseres Schullandheimes in zwei Bauabschnitten von 1960 – 1965 in die Geschichte des Oldenburgischen Jugenderholungswerks eingehen wird. Zufriedenstellend wird die Geschichtsschreibung aber erst sein, wenn auch der zweite Bauabschnitt der Modernisierung aufgenommen werden kann.

Ihnen, meine Damen und Herren, wünsche ich heute einen schönen Inselaufenthalt und dass Sie sich als unsere Gäste wohl fühlen. Wir bemühen uns nach Kräften.
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Beitragvon Salzufler » 7. Jul 2014, 04:57

Oldenburgisches Jugenderholungswerk
10 000 Euro-Scheck als Beitrag zur Sanierung


Wangerooger Einrichtung erhält Geld von der Volksbank Jever

-aus NWZ-
Wangerooge/Jever - Die Volksbank Jever und die VR-Stiftung haben die Modernisierung des Oldenburgischen Jugenderholungswerks (OJE) auf Wangerooge mit 10 000 Euro unterstützt. Volksbank-Filialdirektor Jens Bruhnken und Filialleiter Volker Nannizzi überreichten den symbolischen Scheck jetzt an den OJE-Vorstandsvorsitzenden Dieter Boll.

Wie berichtet, waren den Winter über zwei der drei Bettenhäuser des OJE auf Wangerooge saniert worden. Rund 1,6 Millionen Euro flossen in Umbau, Dachausbau und Modernisierung.

Die Landkreise Cloppenburg und Friesland sowie die Stadt Delmenhorst als Träger des OJE hatten sich an den Kosten beteiligt. Weitere Träger des Schullandheims sind die Städte Oldenburg und Wilhelmshaven. Der Vorstand des OJE führt bereits Gespräche über einen zweiten Sanierungsabschnitt.

Das Oldenburgische Jugenderholungswerk (OJE) wurde 1949 gegründet. Schulkinder des Oldenburger Landes sollten in der Nachkriegszeit auf Wangerooge Erholung finden. Schon 1949 konnten mehr als 2000 Kinder in der Jade-Kaserne, die der Verein angemietet hatte, beherbergt werden. 1958 verlangte der Bund die Rückgabe der Jade-Kaserne. Trotz finanzieller Risiken realisierte der Verein zwischen 1960 und 1963 den Bau des Jugenderholungsheims.

Das OJE unterstützt Schulen und Eltern bei der Erziehung und fördert Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und Persönlichkeit.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken engagieren sich für kulturelle und soziale Projekte und Maßnahmen in Weser-Ems mit Unterstützung der VR-Stiftung – „da sie in besonderer Weise mit den Menschen vor Ort verbunden und in den Wirtschaftsregionen fest verwurzelt sind“, betonte Bruhnken. Jedes Jahr würden von der VR-Stiftung und den Banken in der Region Weser-Ems mehr als 40 Projekte unterstützt
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Re: OJE

Beitragvon Salzufler » 8. Jul 2014, 05:14

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